Artikel-Tags: „Tetra Pak“

Frauenfußball- WM Part III

Montag, 18. Juli 2011

Zur Startseite

 Finale Japan-USA 5:3

 

Gestern musste ich schon wieder ins Waldstadion, diesmal glĂŒcklicherweise zum Finale, die ganze Fußball-WM wird langsam lĂ€stig.

Da will man ein bisschen mit dem Rolli fahren und bekommt schon wieder einen Parkplatz vor dem Stadioneingang zugewiesen.

Ich hatte wieder ein anderes Trikot “ausgefĂŒhrt”, rot fand ich angemessen, die andern Fans waren teilweise verkleidet, als wĂ€re das Spiel in Mainz!

Da freut man sich auf ein gemĂŒtliches, 90 minĂŒtiges, nicht so stressiges Frauenfußballspiel und nix war es. Meine geliebte Spiegelreflexkamera hat schon vor dem Spiel, das Zeitliche gesegnet, aber meine “Kleine Conan” war wenigstes gut drauf.

Es ging schon super los. Vor dem Spiel, rennen 1000 bunt gekleidete, leicht verwirrt Menschen auf dem Platz herum, treten den Rasen platt und nennen das dann Abschlußfeier.

 Ein glĂ€serne Ball, na und…

Bissie Musik gabs auch noch…

 

Danach ging das Spiel wenigstens los!

Vor mir saß eine unqualifizierte “Dummrum-Klapperin” mit einer Art Kastanietten in Form von Schwarz-Rot-Gelben HĂ€nden. Die hat mit ihrem geklapper so genervt, dass ich  fast 1/2 Liter Äppelwoi zum “Ablöschen” ihrer Verwirrtheit geopfert hĂ€tte.!!!

 

Mein “Stellplatz” im Stadion war nicht so toll. Da hat man zu gut gesehen, wie die Amerikanerinnen stĂ€ndig die BĂ€lle versemmelt haben.

 Nach 90 Minuten fing es dann an ziemlich kalt zu werden. Es war zwar das Dach vom Stadion zu, dafĂŒr die Heizung wahrscheinlich kaputt. Diese Spielverzögerung der japanischen Spielerinnen ging mir langsam auf den Geist. Mir war es kalt und Sie schießen stĂ€ndig ein Ausgleichtor. HĂ€tten die die Amerikanerinnen nicht einfach gewinnen lassen können, dann hĂ€tte ich jetzt keinen Schnupfen und mir auch meinen Hintern nicht so platt gesessen. In der 120. Minute holen sich die Japanerinnen eine Rote Karte ab und bekommen dafĂŒr auch noch den Fairnesspokal des Turniers…

Beim Elfmeterschießen war meine Laune auf dem Tiefst Punkt. Das mit den 11 Metern, mĂŒssen die Amerikanerinnen noch ein bisschen ĂŒben. Die hĂ€tten es fast geschafft, den Ball auch noch unter dem Tor durchzuschießen.

Was Stewardessen bei der PokalĂŒbergabe zu suchen haben, dass wissen die wahrscheinlich selbst nicht, die hatten sich bestimmt verlaufen, der Flughafen ist in der NĂ€he.

Als die Japanerinnen endlich den Pokal in den HĂ€nden hielten, haben sie im Stadion so eine richtige Sauerei gemacht. Kleingeschnittene “Goldene Notfalldecken-Schnipsel” haben die von oben auf unseren heiligen Frankfurter Rasen geworfen.

Von dem Krach des Feuerwerkes habe ich jetzt noch Ohrensausen und wegen dem geschlossenen Dachs noch nicht einmal etwas gesehen.

Als ich endlich im Freien war, fing es gerade an zu Regnen und hinterher mit dem Auto im Stau gestanden. Das Endspiel vergesse ich so schnell nicht.

Oh, die Wirkung meiner Tabletten lassen nach. War das Gestern ein geiles Fußballspiel!!!

Frauenfußball- WM Part II

Donnerstag, 14. Juli 2011

Zur Startseite

Halbfinale: Schweden – Japan 1:3

Gestern hat es nur 1 Mal geregnet. Er begann morgens um 07:45 Es regnete, regnete und zwischendrin regnete es auch.

Regenwetter und Rollstuhl, das passt nicht zusammen. Wenn man alleine mit Regenschirm unterwegs ist, fĂ€hrt man außerdem immer nur im Kreis ;-)

Das einzig gute an Regen ist, er tut nicht weh!!!

Kaum zu glauben, aber Petrus ist Fußballfan…
PĂŒnktlich vor Spielbeginn hörte es auf zu SchĂŒtten und alle 46000 Fans kamen mit trockenen Haaren ins Waldstadion in Frankfurt zum Halbfinale Schweden gegen Japan. Der Wet-T-Shirt-Contest wĂ€re sowieso ausgefallen, da das Dach des Stadions vorsichtshalber geschlossen wurde.
Da ich Fan des Fußballspiels der Schwedinnen bin, die Optik der Damen interessiert mich in keinster Weise, alle anders lautende Behauptungen wĂ€ren eine LĂŒge, ging es best gelaunt gemeinsam mit meiner Frau ins Stadion.
Mein gelbes Eintracht Frankfurt -Tetra-Pack Trikot aus den 90er Jahren (siehe Ă€lteren Beitrag), war wie fĂŒr diesen Anlass wie gemacht. Über den Matsch/das Match, schweige ich mich aus.

Japan hat verdient gewonnen, ob ich zum Finale gegen die USA rolle?

Tetrapack II

Sonntag, 21. MĂ€rz 2010

Startseite

Es gibt doch einen Fußballgott!!!

Ich berichtete in einem meiner ersten Artikel, wie mir ein mir nicht bekannter anderer Eintracht Frankfurt Fußballfan sein 17 Jahre altes

Gelbes Tetrapak-Eintrachtfrankfurtfußballtrikot
(siehe Àlteren Beitrag)

schenkte, das ich so suchte.
Als hÀtte ich es geahnt, beschloss ich am Samstag 2 Stunden vor Anpfiff der Partie

Eintracht Frankfurt gegen Bayern MĂŒnchen

meinen Cousin anzurufen, um mit ihm das Spiel Live im Fernsehen zu sehen. Man sollte am Rande erwĂ€hnen, dass zu diesem Zeitpunkt Bayern MĂŒnchen 19 Spiele ungeschlagen war und mein Cousin und ich ein halbes Jahr zuvor die 0:4 Heimpleite der Eintracht gegen diese SĂŒddeutschen im Stadion ertrugen.
Nun gut, mein Cousin erzÀhlte einem Kollegen meine Geschichte mit dem Gelben Tetrapaktrikot, worauf er ihm vor Wochen sein altes

Rotes Tetrapaktrikot

fĂŒr mich mitgab.
Warum Stefan gerade gestern auch zum Fußballgucken kam, wissen die Götter.
Die Eintracht spielte spitze.
In den letzten 4 Minuten drehte sie mit 2 Toren den 0:1 RĂŒckstand herum und schickte die Bayern

2:1

nach Hause.
Das Foto wurde vor dem Spiel gemacht.

Es zeigt die Freundin vom meimem Cousin, Stefan und mich.

Adlergruß Rollinator

Hilfsmittel fĂŒr Tetras XII

Dienstag, 9. Februar 2010

Startseite

Der persönliche Feind des Tetras ist, man solle es kaum glauben, der:

Tetra Pak

Die Dinger sind so glatt, dass es kaum möglich ist, vernĂŒnftig ein Glas einzuschenken.

Diesen

Metallhalter fĂŒr Tetra Paks

besaß ich bereits ein paar Jahre vor meinem Unfall.

Er wurde aus meinem

KĂŒchengerĂ€tefriedhof

wieder zum Leben erweckt und leistet mir jetzt gute Dienste.

Sollte jemand eine Bezugsquelle dieses ĂŒberaus nĂŒtzlichen Hilfsmittels kennen, bitte kurze E-Mail an mich.
Schaut doch mal auf euerem KĂŒchengerĂ€tefriedfof, vielleicht liegen da noch 10-15 StĂŒck herum, die ihr zuviel habt?

rollinator@eigude.de

Fußballticket auf Rezept

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Startseite


Wir rollstuhlfahrende GroßstĂ€dter können unseren aufstauenden Emotionen nicht freien Lauf lassen.
Durch die enge Besiedlung der StÀdte sind wir gezwungen,
emotionale AusbrĂŒche wie,

Lautes Schreien und das Werfen von GegenstÀnden!
(außer WattebĂ€llchen)

in unseren Wohnungen zu unterdrĂŒcken.
Dies hat den Hintergrund, dass kein Nachbar jemals mehr zu Hilfe kÀme, wenn man wirklich ernsthafte Schwierigkeiten hÀtte,
wie zum Beispiel nach einem ungewollten

Rolli- Bodentransfer.

In den Praxen der Psychologen, wird man angehalten, ruhig zu bleiben und

In sich zu gehen!

Das soll mir mal jemand erklÀren, wie ich das als Rollifahrer bewerkstelligen kann.

Es ist zum:

Aus der Haut Fahren!!!

ZurĂŒck zum Kernpunkt:

Um die aufgestauten Emotionen kontrolliert abzubauen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Eine/en Freund/in fragen, ob er/sie einen in den Wald fÀhrt (da dort nicht so viel Polizei unterwegs ist), um mal so richtig

Abzuschreien.

Man sollte jedoch bedenken, dass Rotwild und BÀren angelockt werden könnten.

Die zweite und erheblich ungefÀhrliche Methode besteht mit dem Besuch einer der hÀufig stattfindenden Sportveranstaltungen.
PrĂ€destiniert hierfĂŒr ist der Besuch von

Fußballspielen

Es ist völlig unerheblich, was der Patient schreit, es interessiert im Stadion sowieso niemanden. Hauptsache laut und kein gegnerischer Fangesang.
Privatpatienten* erhalten angeblich den Besuch von

1. Bundesliga Spiele

schon seit Jahren auf Rezept.

Diese Alternativtherapie sollte generell im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen aufgenommen werden. Sie ist erheblich kostengĂŒnstiger, als der Verbrauch von 50 kg WattebĂ€llchen im Monat.

*Die Privaten Krankenkassen bezahlt fast alles:
Z.B. eine „RollihĂ€ngebahn“ fĂŒr das Treppenhaus,
oder in absurden SonderfÀllen angeblich auch mal einen
„Senftenrolli“
mit zwei Edelstahlrohren auf den KotflĂŒgeln,
um durch diese, die Bambusstöcke durchschieben zu können
. smilie_crazy
(Ich nehme einfach zu viele Tabletten!)

Hier geht’s,…ÀÀh..fĂ€hrt man zur

Tetrapack I

Mittwoch, 25. November 2009

Startseite

 

Nach einem Autounfall 2007 gehöre ich zum Club der Vielfahrer.

Wir Tetras (Tetraplegiker, Halswirbelverletzung) untereinander bezeichnen uns selbst als „Teddys“ oder hin und wieder als „Tetrapack“.

Da ich Fußballfan der Eintracht Frankfurt bin, erinnerte ich mich bereits im Krankenhaus nach dem Unfall  daran, dass die Eintracht Anfang der 1990erJahre auf ihren Trikots Werbung fĂŒr „Tetra Pak“ machte.

Diese Trikots waren ungewöhnlicherweise damals auch noch leuchtgelb.

Kurz und knapp: Ich brauchte so ein Teil!!!

Wie bekommt man ein ĂŒber 10 Jahre altes Trikot, dass damals schon recht selten war, da die meistens Fans die
Traditionellen Eintracht Farben Rot-Schwarz bevorzugten.

Ich hasse es, wenn mir stÀndig jemand erzÀhlt, was er in Ebay vercheckt hÀtte und wie sie noch den Preis hochgetrieben hÀtten.
Ist doch normal bekommt man dann zu hören. Die Ebay- Ausbeute war lau.

Ich habe daraufhin in diversen Fanforen meine Trikotsuche begonnen. Die Resonanz war beachtlich!
Leider wurden mir fast nur schwarz- rote Trikots angeboten.
Niemand hatte mir gleich seine Preisvorstellung genannt, wie ich es eigentlich gewohnt bin!!!

Ich war geplÀttet.

Sollte es möglich sein, dass man mich einmal nicht â€žĂŒber den Tisch zu ziehen versucht.“

Es ist kaum zu glauben, ein anderer Eintrachtfan hat mir sein gelbes neuwertiges Trikot nicht nur geschenkt,
sondern wollte nicht einmal das entstandene Porto haben.

Sein Kommentar: Das Trikot wĂŒrde ich dir kostenlos ĂŒberlassen, wenn ich dir damit einen Gefallen tun kann.
Was das Geld angeht, will ich weder etwas fĂŒr das Trikot noch fĂŒrs Porto. Aber vielleicht sehen wir uns
mal beim Spiel, dann kannst du ja das Halbzeit-Bier ĂŒbernehmen :-)

Was habe ich mich gefreut!

Ich musste das einfach mal loswerden, hilft mehr als
irgendeine meiner anderen 12 Tabletten.