Bremskeil Part XII

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Heute nur Gejammer!!!

Nach 3 Wochen ununterbrochenem Liegen im Krankenhausbett war ich mehr als froh, wieder zu Hause zu sein.
Dass die ganze Sache mit dem gebrochenen Bein┬áund Orthese im Alltag ein wenig l├Ąstig wird, war mir schon klar und ich sehe alles meistens recht sportlich, aber diese Anzahl von kleinen und gro├čen Fouls sind auch mit gr├Â├čeren Mengen von Tabletten kaum noch zu kompensieren.
Man glaubt gar nicht, wie ein gebrochenes Bein, das eh nur “sinnlos” auf dem Fu├čbrett oder Hocker “steht”, einen ├Ąrgern kann.

Daher habe ich auch seit einigen Tagen aus Zeitmangel keinen Artikel mehr geschrieben.
Da hat man ein auf Handgas umgebautes Auto und kann es nicht benutzen, weil man das gebrochene Bein st├Ąndig hochlagern muss, damit es nicht anschwillt, super…
Ausfl├╝ge nach drau├čen sind mit dem Panzerrolli (siehe letzten Beitrag) nicht m├Âglich. Na ja, jetzt ist das Wetter eh recht bescheiden.
Wenn man sich endlich mit dem Bein auf dem Blumenhocker vor den Schreibtisch gek├Ąmpft hat, um etwas Sinnvolles zu tun, ist das Druckerpapier alle, oder man kommt nicht mehr an die Korrespondenz im Ablagek├Ârbchen heran.

Da ich sehr h├Ąufig und zeitig im Bett liegen “darf” und meine Fingerfunktionen sowieso bescheiden sind, fand ich die Anschaffung eines Tablet-PCs mit Touchsreen anstatt eines Laptops f├╝rs Schlafzimmer mit Internetanschluss ├╝ber WLAN meiner Fritzbox nat├╝rlich recht pfiffig. F├╝r jeden, der an chronischer Langeweile leidet, empfehle ich einen Acer 500 mit dem Betriebssystem Android. Das Teil ist vergleichbar mit einem IPad.

Synchronisierungen┬ámit┬ámeinem Windowsrechner sind m├Âglich, aber man muss sich zuerst “nur” die passenden Apps aus gef├╝hlten┬á2 Millionen im Internet heraussuchen und installieren. Neues Berufsbild: Staatlich gepr├╝fter APP-Sucher, das w├Ąre mal was. Dann noch dieses Multimediateil mit ein paar Daten f├╝ttern, an der Fritzbox anmelden und die Rumliegerei im Schlafzimmer ist auch mit Weltverbindung m├Âglich.

Mein Fritzbox-Homeserver schafft den WLAN-Funk vielleicht durch die komplette┬áW├╝ste Gobi, aber bei einem vern├╝nftigen “Stahlbetonbau” mit “Eisent├╝rzargen” in dem ich wohne, ist┬ávom B├╝ro zum Schlafzimmer nach 9 Metern Schluss. Na toll…

So eine zweite Fritzbox ist ja schnell organisiert, aber über die Installation dieser als WLAN-Repeater schreibe ich irgendwann eine wissenschaftliche Abhandlung und reiche sie in Stockholm ein.

Ich war kurzzeitig bereit, meinen Facharbeiterbrief als Elektroniker bei der IHK zur├╝ckzugeben. Ist so etwas m├Âglich???

Mit dem ganzen Kabelgewirr hatte ich es zwischendurch geschafft, dass sich ein Kabel bei mir in den Speichen meines Rollis derma├čen verheddert hatte, dass es weder vor-noch zur├╝ck ging.

So, genug gemeckert, jetzt werde ich mich dem verursachten Chaos im B├╝ro widmen, es kann sich nur um Tage handeln…

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