Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XXII

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Ich hatte am 26.01.12 berichtet (siehe √§lteren Beitrag), wie ich √§hnlich wie Don Quijote gegen die Windm√ľhlen k√§mpfte.
Bei meinen Windm√ľhlen handelte es sich lediglich um eine Rollstuhlkonzertkarte f√ľr

Sunrise Avenue,

in der Jahrhunderthalle Frankfurt, was eigentlich keine ganz gro√üe Herausforderung h√§tte sein d√ľrfen.

Ich lie√ü monatelang nicht locker und schrieb u.a. die Band pers√∂nlich an, warum man mich ignoriere??? Auf eine Nachricht ihrerseits warte ich heute noch…sei’s drum…!!!

Das Konzert war mittlerweile ausverkauft!

Zwischenzeitlich hatte ich gar keine Lust mehr zum Konzert zu gehen/fahren, obwohl ich dann doch noch irgendwann das begehrte Objekt vor mir liegen hatte.

Gestern war es dann soweit, das Konzert an sich r√ľckte ein wenig in den Hintergrund, ich war eher gespannt, ob ich denn der einzige Rollifahrer w√§re und wie eventuell Kollegen zu ihrer Karte gekommen sind.

Schon auf dem Parkplatz sah ich ein paar Rollifahrerbusse, was mich durchaus hoffen lies, nicht der einzige Vielfahrer zu sein.

Die Jungs vom Roten Kreuz begleiteten mich mit dem Aufzug in den 1.Stock (siehe älteren Beitrag).

Sie berichteten, ich solle direkt zur Rollifahrerb√ľhne, es seien schon ein paar Rollifahrer da und es k√∂nne eng werden. Man erz√§hlte mir auch von der etwas schwierigen Kartenorganisation.

Es war “super organisiert”. Ein sehr kr√§ftiger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, er machte mir mit seiner Statur Angst, schob einen eine extrasteile Designerrampe, wahrscheinlich war ein Bildhauer am Werk, auf eine kleine B√ľhne herauf.

Die B√ľhne war selbst f√ľr uns kleine Menschen nicht so gro√ü. Letztendlich war sie mit 13 Rollifahrern vollbesetzt. Ich sah sp√§ter zwei Rollifahrer, die nicht auf der B√ľhne standen und auch nicht darauf gepasst h√§tten!!!

Wie viele Mitstreiter noch im Publikum standen weiß ich nicht, aber die Begleitperson durfte sich wegen Platzmangel zum anderen Fußvolk stellen.

Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass die Jungs da vorne auf der B√ľhne zwar keine E-Mails schreiben k√∂nnen, daf√ľr richtige Rampens√§ue sind, und ich ein klasse Rockkonzert gesehen/geh√∂rt habe.

Nach dem Konzert wurde es wie immer ein bisschen eng in den Menschenmassen. Da stand so ein Riese mit gesch√§tzter Schuhgr√∂√üe 46 an einem Bistrotisch im Gew√ľhl. Ich hatte mich erdreistet genau dort wo er stand, mich mit meinem Rolli durch die Massen zu k√§mpfen.

Er machte nicht die kleinsten Anstalten, seinen Prachtfuß auch nur 5 cm zur Seite zu ziehen und schickte einen leicht verachteten Blick nach unten.
Ich schaute nach oben, grinste und sprach zu ihm:

Ich mach mich auch ganz klein!!!

Dann zog er den Fuß ein ;-)

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