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Polohunter beim World Club Dome in Frankfurt 2017

Sonntag, 4. Juni 2017

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Am Wochenende war der Polohunter zu bei mir Besuch. Er kam kurzentschlossen auf einen Spontanbesuch zum World Club Dome in Frankfurt im LED-Outfit der Light Brother’s.

Ist ja nicht so meine Musik, aber als “rollende Blendgranate” ist er schon echt der Hingucker.

Zum VergrĂ¶ĂŸern aufs Bild klicken!

Da der World Club Dome eigentlich jedes Jahr in Frankfurt stattfindet, wird sein Besuch nĂ€chstes Jahr ein bisschen besser organisiert. Wenn Ihr also Freunde der elektronischen Tanzmusik seid, merkt Euch das Event fĂŒr nĂ€chstes Jahr schon mal vor, dann werdet Ihr Markus und vielleicht auch die anderen Light Brothers and Sisters vermutlich auch treffen – sie sind schwer zu ĂŒbersehen ;-)

Nehmt euch ein Beispiel an ihm, mischt euch unters Volk, da soll noch einer sagen man könne im Rolli keinen Spaß haben.

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Sonntag, 1. Januar 2017

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Artikel ist vom 27. Dezember 2014.

Irgendwie erinnert er mich an was?

Alles eine Frage der Hardware…!!!

Ich war heute mit meinem Minitrac (siehe Àltere BeitrÀge), das erste Mal im Schnee unterwegs.

Mit seinen Traktor-RĂ€dern ein perfektes Hilfsmittel.

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Danke, danke, danke…

Dienstag, 12. Juli 2016

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Dies ist fĂŒr mich der schwerste Artikel in den letzten acht Jahren seit ich den Blog habe.

Ich kann meine Dankbarkeit nicht in Worte fassen.
Jetzt ist es heute schon genau ein Jahr her, als ich am 12.07.15 dem da Oben gerade noch so von der Schippe gesprungen bin.

Wenn ich alles zusammenrechne,  was sich mein Körper sonst noch so noch ausgedacht hat (siehe Àltere Blog), komme ich auf 44 Wochen in 4 verschiedenen Kliniken im Rhein-Main Raum seit Juli letzten Jahres.
Ich fange zwar wieder ungefĂ€hr da an, wo ich vor acht Jahren nach meinem Querschnitt-Unfall schon einmal war, doch ich möchte nicht zu viel jammern, denn ich bin froh, dass ich ĂŒberhaupt noch da bin. (5 % Überlebenswahrscheinlichkeit ist nicht mehr allzu viel.)

Alles wollt Ihr wirklich nicht wissen. Es gibt so viele Krankheiten und ich lege keinen Wert darauf, auf diese Weise Latein zu lernen. Ab jetzt bleibt die Hand unten, auch wenn ich mir dafĂŒr einen Stein daran binden muss.

Ich möchte mich an dieser Stelle insbesondere bei meiner Frau, meinen Eltern, meinem Bruder, meiner Schwiegermutter, den Rest meiner ganzen Familie, den Schwestern und Pflegern, Doktoren/innen, Therapeuten/innen in der BGU- Klinik Station K3/K8 und der Intensivstation im Nordwestkrankenhaus auch in Frankfurt am Main und allen anderen Freunden und Bekannten herzlichst danken, die an mich gedacht haben, mir halfen und mir immer noch helfen und die es mir ermöglichten wieder im Leben anzukommen.
Nachts hatte ich viel Zeit zum ĂŒberlegen, aber ich weiß nicht, wie ich es ohne euch geschafft hĂ€tte. So eine Nacht kann ganz schön lang sein.
Ich kann meine Dankbarkeit nicht in Worte fassen. Der Weg ist noch weit, doch ich werde euch alle mit meiner positiven Einstellung und Trainingseifer nicht enttÀuschen, das kann ich euch versprechen.
Seit Freitag 01.07.16 bin ich jetzt wieder dauerhaft zuhause.

Dies war hoffentlich fĂŒr die nĂ€chsten sieben Jahre, wenn meine Medikamentenpumpe wieder getauscht werden muss, der letzte Blog ĂŒber irgendwelche Krankheiten. Dieses Thema wird möglichst aus dem Blog verbannt.

Auch wenn ich wiederhole:

Danke, danke, danke…,

dass ihr im letzten Jahr so intensiv fĂŒr mich da wart und immer noch seit.

Nachtrag Bremskeil Part XIV

Mittwoch, 1. Juni 2016

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Schon wieder vier Wochen zuhause
!!!

Wie bereits berichtet, habe ich im MĂ€rz beim Duschen zuhause auf das TitangehĂ€use meiner eigentlich im Bauch implantierten Medikamentenpumpe geschaut. Diese war durch die Bauchdecke gebrochen, woraufhin ich mich schon wieder – nach nur dreiwöchigem “Heimaturlaub” – im Krankenhaus quasi selbst einwies. (Siehe Ă€lteren Blog).

Dieses Mal lag ich im Zimmer nebenan auf derselben Station wie drei Wochen zuvor, man kannte mich noch.

Man könnte fast meinen, dass mir dort das Krankenhausessen so gut schmeckt. Ich weiß ja nicht, was ihr so zum Abendessen esst, doch diesen Chefsalat, den man jeden Abend als Alternativessen bekommen kann, ist oberlecker. Man kann also sagen, dass mir dort doch irgendwie das Essen ganz gut schmeckt. ;-)

Nach dem mehrtĂ€gigen erfolglosen Versuch, wieder auf Tabletten umzusteigen, um sich dadurch die Medikamentenpumpe vollstĂ€ndig zu sparen, hat man schließlich die alte, nicht mehr sterile Pumpe auf der rechten Seite mit dem dazugehörigen Schlauch, der zum RĂŒcken zwischen zwei Wirbeln in den Spinalkanal fĂŒhrt, explantiert und nach zwei Wochen Liegen mit einer externen Pumpe in einer zweiten OP eine neuen Pumpe inklusive Schlauch wieder auf der linken Seite implantiert.


(Nicht schlecht, das Dope!)

Es gab mir allerdings etwas zu denken, dass mich der Krankenhauspfarrer, diverse AnÀsthesisten und verschiedene Pfleger auf der Intensivstation noch von vor acht Jahren kannten.

Dieser Pumpenwechsel war zwar wegen der Neuanlage wieder insgesamt mit fĂŒnf Wochen Liegen im Bett verbunden, doch fĂŒr mich ohne grĂ¶ĂŸere Komplikationen verlaufen.

Jetzt bin ich wieder vier Wochen zuhause und freue mich schon, wenn in sieben Jahren die Batterien der neuen Pumpe leer sind und ich spÀtestens dann wieder eine Neue Pumpe und Narbe bekomme. Ich hoffe, dass man dann die Lage der Pumpe nicht tauschen muss, ich hÀtte aber oberhalb und unterhalb des Bauchnabels noch Platz :-)

Wenn ich mir die zahlreichen Narben auf meinem Hals, Bauch und RĂŒcken genauer anschaue, muss ich wahrscheinlich meinen Berufswunsch als” Topmodel” auf dem zweiten Bildungsweg nochmals ĂŒberdenken.

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Eigude Pranger XXIX

Sonntag, 24. April 2016

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Da musst du kerngesund sein.

Vor ein paar Monaten sollte ich von einer Reha-Klinik im Taunus hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen fĂŒr eine seit Wochen geplante spezielle Untersuchung – eine Angiografie, bei der man seinen eigenen Gehirnwindungen quasi bei der Arbeit zuschauen kann – wieder zurĂŒck in das Krankenhaus nach Frankfurt verlegt werden, von dem ich sechs Wochen zuvor erst kam. Der Fahrdienst war bereits einige Tage zuvor als “Sitzend im eigenen Rollstuhl” fĂŒr den nĂ€chsten Tag 8:00 Uhr bestellt worden. Ich ließ am Tag zuvor bereits meine Taschen packen (man glaubt gar nicht, was sich so in sechs Wochen alles ansammelt) und rĂ€umte so mein kleines Einzelzimmer fĂŒr die Entlassung am nĂ€chsten Tag, denn das Zimmer sollte sofort wieder neu belegt werden.

Am nĂ€chsten Morgen stĂŒrmten zwei Krankenschwestern um 7:20 Uhr in mein Zimmer und erzĂ€hlten mir leicht gestresst, dass der Fahrdienst aus welchem Grund auch immer schon eine halbe Stunde frĂŒher kĂ€me, sprich in 10 Minuten. Man kann natĂŒrlich nicht verlangen, dass die Fahrer wegen mir ihre tariflich zugesicherte FrĂŒhstĂŒckspause verschieben. Nach kurzer Abfertigung, auch Grundpflege genannt – ich fĂŒhlte mich wie beim Pitstop bei der Formel 1 – kam schon der Fahrdienst um die Ecke, natĂŒrlich mit einer Liege. FĂŒr mich war sitzend in meinem Rollstuhl im Auto kein Platz, ich hatte ja “nur” ca. fĂŒnf Mal Bescheid gesagt. Na gut…Ă€h… schlecht. Nach erfolgreicher Flucht und Ankunft in Frankfurt am Krankenhaus wurde ich wieder in meinen Rollstuhl umgesetzt, und die Fahrer checkten mich in der Notaufnahme im Krankenhaus ein. WĂ€hrenddessen wartete ich geduldig, wĂ€hrend die Fahrer das Feld rĂ€umten. Nach ca. 10 Minuten kam eine Mitarbeiterin der Notaufnahme zu mir und meinte, dass ich doch recht frĂŒh dran sei.

Darauf mein Kommentar: Geht doch noch, 8:45.

Sie: Eine Woche!!!

Da haben mich die KoryphĂ€en aus der Reha-Klinik, bei denen nicht gerade das Patientenwohl im Vordergrund steht, glatt eine Woche zu frĂŒh vor die TĂŒr gesetzt! Zum GlĂŒck hatte das Krankenhaus noch ein Bett fĂŒr mich frei und hat mir fĂŒr die Zeit bis zur Untersuchung Asyl gewĂ€hrt.

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Bremskeil Part XV

Freitag, 19. Februar 2016

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Schnitzeljagd im Amtsgericht

Gestern hatte ich etwas auf dem Amtsgericht bei uns in Frankfurt zu erledigen. Öffentliche GebĂ€ude sollten ja mittlerweile barrierefrei zugĂ€nglich sein, aber ich musste in GebĂ€ude A, ein altehrwĂŒrdiger Bau von 1889. Damals hat man sich ĂŒber Barrierefreiheit noch nicht so viele Gedanken gemacht…


Quelle: wvs-ffm.de

Also rief ich vorher an und bekam die Auskunft, ich mĂŒsste den Eingang in GebĂ€ude E nutzen, um ohne Treppen zu GebĂ€ude A zu kommen… Bei der Sicherheitskontrolle musste ich dann erstmal meinen Satz InbusschlĂŒssel abgeben, den man als erfahrener Rollifahrer immer im Bordwerkzeug mit sich rumfĂ€hrt. Sollte ich damit jemand erschlagen oder die Augen ausstechen?!?


Quelle: Hornbach

Also in GebĂ€ude E ab in den Aufzug, hoch in den 1. Stock. Dort durch die verstaubten GĂ€nge gleich einer Schnitzeljagd den Beschilderungen “Übergang zu GebĂ€ude A” folgen. Irgendwann stand ich vor dieser Rampe… Das Positive zuerst: Es ist eine Rampe da! Allerdings deutlich steiler als die laut DIN18040-1 fĂŒr Rampen vorgegebenen 6%. Und etwas steiler als der Übungsparcours in der Reha… Allerdings kenne ich einige Rollifahrer, die beim Runterfahren dieser “Rollirutsche” bestimmt ihren Spaß hĂ€tten ;-)

Dann den nĂ€chsten Aufzug suchen, wieder runter ins Erdgeschoss. Dann nur noch das richtige Zimmer finden… Zum GlĂŒck war es die letzte TĂŒr vor der nĂ€chsten Treppe ;-)

Auch den RĂŒckweg haben wir irgendwie wieder gefunden, obwohl wir zwischenzeitlich auch mal in einer Sackgasse gelandet waren…
Das nÀchste Mal streue ich Brotkrumen!!!

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Rollifahrer-Erkundungstour Sri Lanka Teil III

Freitag, 29. Mai 2015

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Die Reise konnte also beginnen! Die Prozedur zum Boarden am Frankfurter Flughafen kennen wir ja bereits. FĂŒr die Crew von Sri Lankan Airlines war es aber offensichtlich eine neue Situation. Laut unserer Freundin, die uns durch “Bestechung” mit deutscher Schokolade auf dem Hinflug als Flugbegleiterin zur Seite stand, waren fĂŒr den Flug 13 Wheelchairs angemeldet.

Anscheinend war ich aber der erste echte WCHC, den sie jemals hatten. WCHC ist der Code fĂŒr jemand, der nicht laufen kann und bis zum Flughafensitz transportiert werden muss -

Wheel-CHair Carry, nicht zu verwechseln mit Wheel-Chair High-Checker. ;-)

Meine Frau wollte sich vor dem Einstieg noch vergewissern, ob denn jemand kĂ€me, um meinen einsam vor der FlugzeugtĂŒr geparkten Rolli zum Verladen in den Frachtraum zu bringen, und bekam von der Stewardess nur eine verwirrte Bemerkung, dass sie ihn leider nicht mit an Bord nehmen können…
Zum GlĂŒck war noch Personal des Frankfurter Betreuungsdienstes Fracare da, die am Flughafen einen super Job machen und versprachen nochmal Bescheid zu sagen.

Ich hĂ€nge vor dem Verladen im Frachtraum immer noch ein Schild an meinen Rolli. Eigentlich bekommt man diese am Check In, aber diese Tags sind meistens dann gerade alle…

“Delivery at Aircraft”, dies bedeutet, dass der Rolli am Zielort am Flugzeug bleiben und nicht als normales GepĂ€ck behandelt werden soll.
Zum Download des Schildes hier klicken, oder siehe Àlteren Blog.

Im Flugzeug ließ ich mich auf mein Sitzkissen vom Rolli setzen, und dank der vorhandenen FußstĂŒtzen und der weiteren Polsterung durch etliche Kissen und Decken ließ sich der ca. 10-stĂŒndige Flug auch einigermaßen bequem aushalten. Außerdem ist es fĂŒr den Service an Bord wirklich nicht schlecht, wenn man eine der Flugbegleiterinnen persönlich kennt ;-)

Wir ahnten aber bereits, dass es beim Aussteigen sagen wir mal interessant werden könnte.

Wie sonst auch ĂŒblich, ließen wir erst einmal alle anderen Passagiere aussteigen. Wie schon mehrfach berichtet, gibt es fĂŒr den Transport im engen Flugzeuggang einen speziellen Rollstuhl, Ă€hnlich einer Sackkarre mit Sitz.

Zum Beitrag “Fliegen als Rollifahrer” hier klicken.

So einen gab es auch in Sri Lanka (ist sogar auf dem Flug dabei, falls jemand, der schlecht laufen kann, einmal zur Toilette möchte – fĂŒr jemand, der noch nicht mal stehen kann, ist eine Flugzeugtoilette nach wie vor unerreichbar, auch wenn dort ein Rollstuhlsymbol prangt).

Das Modell sah allerdings schon etwas mitgenommen aus, hatte geschĂ€tzte 20 Millionen Flugmeilen auf dem Buckel, und hatte auch keine Sicherheitsgurte. ZunĂ€chst musste ich aber erstmal auf diesen Stuhl kommen. 2 Helfer standen schon parat. Allerdings wusste niemand, wie man die Armlehne zum Gang hochklappt (es gibt da ĂŒblicherweise einen speziellen Mechanismus), und die Helfer ĂŒberlegten schon, wie sie mich am besten ĂŒber die Lehne heben sollten. Vom Einsteigen aus Frankfurt wusste ich aber, dass es funktionieren musste. Nachdem dann so ziemlich jeder im Flugzeug noch Anwesende an der Lehne herumgedoktort hatte, hat einer sie schließlich doch noch hochbekommen.
Eines muss man den Sri Lankern auf jeden Fall lassen – Geduld haben sie, und es wird nicht sofort Hektik verbreitet!

Nachdem ich also etwas wackelig auf dem Transportrolli saß, kam die nĂ€chste Herausforderung: Crew und Flughafenpersonal zu verklickern, dass ich statt des bereitgestellten Lieutenant Dan-Rollstuhls doch lieber in meinem eigenen sitzen wĂŒrde (ich fĂŒrchtete 2 weitere Transfers ĂŒber diesmal wirklich nicht wegklappbare Armlehnen). Also wurden unsere 6 GepĂ€ck-Tags – wir hatten natĂŒrlich keine Ahnung, welcher Tag davon zu meinem Rollstuhl gehörte – an die Lademannschaft gegeben. Ich stand derweil auf meiner Sackkarre sinnlos in der FlugzeugtĂŒr und versuchte, nicht aus dem Stuhl zu kippen. Nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit hatte es die Lademannschaft aber geschafft, und mein Rollstuhl wurde zur FlugzeugtĂŒr gebracht.

Wir waren mit unbeschĂ€digten Rolli in Sri Lanka, und der Urlaub konnte beginnen…

Anschließend mussten wir dann aber ewig lange auf unser GepĂ€ck warten. Vermutlich haben sie bei der Aktion “Find my Wheelchair“ das restliche GepĂ€ck so großrĂ€umig verteilt, dass sie dann jedes GepĂ€ckstĂŒck einzeln zur GepĂ€ckausgabe gebracht haben…

Fortsetzung folgt


Um alle Artikel der “Sri Lanka-Serie” zu lesen, hier klicken.

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Neues vom Spocht IV

Montag, 27. April 2015

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Ich war schon immer sportbegeistert, insbesondere natĂŒrlich bei Olympia, wenn ich auch leider noch nie live dabei war. Hierbei mache ich keine Unterschiede, ob Sommer- oder Winterolympiade. Ich war in meinem frĂŒheren Leben eher der Wintersportler. Zum Beweisvideo hier klicken.

Als ich 2008 nach meinem Unfall noch im Krankenhaus war, lief auf der Physiotherapie wĂ€hrend der Therapien auf einem Großfernseher die Übertragung der Paralympics in Peking.

Besonders beeindruckt war ich von den fĂŒr mich unfassbar schnellen Rennrollifahrern, da ich damals ohne Mitnahme eines Sauerstoffzeltes, oder qualifizierten Schubsers, mit meinem Rolli gerade einmal 50 m im Krankenhausflur in immerhin unter sechs Minuten schaffte. ;-)

Letzte Woche traf ich mich mit dem tunesischen Rennrollifahrer Ahmed Aouadi, der bereits 2008 in Peking und 2012 in London bei Olympia teilnahm und bei mir in der NĂ€he bei einem Sportverein fĂŒr Rio de Janeiro 2016 als rollifahrender EinzelkĂ€mpfer trainiert.

Rennrollifahrer Ahmed Aouadi

Es kam zum Wettrennen,…ÀÀhh… Wettfahrt…!!! ;-)

Ahmed mit Rennrolli vs. Rollinator mit E-Handbike

Es war ein Fotofinish…!!!

Selbst mit meinem motorisierten Handbike, hatte ich bei voller MotorunterstĂŒtzung gegen den Ahmed nicht den Hauch einer Chance. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass er bei rund 20 km/h immer mal wieder auf mich wartet.

Sein INVACARE- Rennrolli hat gerade einmal ein Gewicht von sechs Kilo, was dem eines meiner zwei Akkus an meinem Bike entspricht, was aber wirklich keine Ausrede ist.

Höchsten Respekt, fĂŒr solche sportlichen Leistungen.

So schnell gebe ich mich aber nicht geschlagen…!!!

Ich bin vielleicht ein langsamer Rollifahrer, aber ich weiß wie man Motoren tunt. ;-)

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Bremskeil Part XIV

Montag, 9. MĂ€rz 2015

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Frankfurter Straßenverkehramt senkt nach Monaten

“Neuen Abgesenkten Bordstein” ab…!!!

Jeder der sich in Frankfurter am Main ein bisschen auskennt weiß, dass durch den Stadtteil Sachsenhausen die neue Straßenbahnlinie 17 gebaut wurde, die seit Januar auch in Betrieb ist.

Die Großkreuzung Stresemannallee-Kennedyallee, in deren nĂ€heren Umgebung ich wohne, war wĂ€hrend des Straßenbahnbaus Monate lang ein “Abenteuerspielplatz” fĂŒr Rollifahrer wie mich.

Man hatte von Anfang an natĂŒrlich barrierefrei geplant, wovon ich in den nĂ€chsten Jahren sehr profitieren sollte. Die Stadt Frankfurt und der Öffentliche Transport- und Nahverkehr investiert derzeit Millionen fĂŒr die Barrierefreiheit, was absolut lobenswert ist.

Bereits im November war ich sprachlos, als ich die Kreuzung ĂŒberqueren wollte und ich mit dem Rolli den vermeintlich abgesenkten Bordstein an einer der Hauptverkehrsinseln nicht hoch kam.

Links war der Bordstein min. 10 cm hoch und fiel schrÀg ab bis ca. 5 cm, so dass der Rolli immer auf nur drei RÀdern stand und ich fast mein Fahrzeug ungewollt verlassen hÀtte.

Ich fuhr bei fließendem Verkehr auf dem Fahrradweg auf der Straße neben der Insel vorbei, was zur Rollifahrermutprobe wurde…

Auf der anderen Seite der gleichen Verkehrsinsel sĂ€gte ein “Spezialist” den Bordstein so geschickt ab, dass ich Bedenken hatte, mir am Rolli an der scharfen Kante einen Platten zu fahren.

Ich sprach mehrfach die Bauarbeiter an, und der zustĂ€ndige Bauingenieur rief mich persönlich zuhause an, um mit mir meine Beschwerde zu besprechen. Er versprach sich darum zu kĂŒmmern, aber es passierte wochenlang nix.

Hin und wieder hakte ich beim Frankfurter Straßenverkehrsamt nach, mein GesprĂ€chspartner war aber nicht unmittelbar fĂŒr die Verkehrsinsel zustĂ€ndig, wie ich heute weiß.

Ende Februar, der Bordstein senkte sich leider nicht automatisch ab, musste ich mal wieder ĂŒber die Kreuzung, ich durfte zum Zahnarzt.

Mit etwas Bedenken nahm ich wieder mal den Fahrradweg ĂŒber die Kreuzung, als ein Auto so knapp an mir vorbeifuhr, dass ich dessen Außenspiegel an der Jacke spĂŒrte.

Das war zu viel.

Mit ein bisschen MĂŒhe schaffte ich es, eine zustĂ€ndige Mitarbeiterin des Straßenverkehrsamtes ans Telefon zu bekommen und ich erklĂ€rte ihr, wie gefĂ€hrlich der derzeitige Zustand ist.

Zehn Tage nach dem GesprĂ€ch war ich wieder mal an meiner Lieblingskreuzung. Die Verkehrsinsel war vollstĂ€ndig ĂŒberarbeitet worden. Danke an Frau R. von dieser Seite.

Schaut euch den Unterschied an, ich bin begeistert.

Den abgesenkten Bordstein reiche ich bei der Stadt als Muster ein…!!!! ;-)

Da hat sich jemand richtig MĂŒhe gegeben, und der abgesĂ€gte Bordstein auf der anderen Seite wurde auch ausgetauscht.

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass jeder etwas bewegen kann. Sprecht die zustÀndigen Personen an, wenn ihr solche MÀngel seht. Das geht oft ein einfacher etwas zu Àndern als man denkt.

Klickt doch mal hier auf “Eigude Pranger” um Ă€hnliche nette Storys zu lesen.

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Einfach toll Part VII

Freitag, 2. Januar 2015

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Neue “Batschkapp” find ich gut, 100% rollitauglich…!!!

Die „Batschkapp“

(hessisch fĂŒr SchiebermĂŒtze)

ist seit den 70er Jahren ein alternativer Rockclub in Frankfurt. Konzerte oder Disco fĂŒr ein paar hundert Leute, klein, eng, gemĂŒtlich, ein bisschen verranzt, aber mit Kronleuchtern an der Decke.

FrĂŒher hatte man vom Zigarettenqualm und verbrannten Gras, kaum noch die Bands auf der BĂŒhne gesehen… Kurz gesagt, das Teil war mit der dazugehörigen Kneipe “Elfer” kult. Da habe ich ein paar ziemlich coole Jugenderinnerungen. Aber auch einen Eingang mit unendlich vielen Treppen, so steil, dass ich als FußgĂ€nger nach “nur” 2 Bier meine Schwierigkeiten hatte, sie wieder runter zu kommen.

Als Rollifahrer war der Besuch nur mit einer gewissen Anzahl an freiwilligen Helfern machbar. Bei mir eine einmalige Erfahrung, eine so lange Treppe, mit dem Rolli, im Tiefflug herauf zufliegen.

 

 

 

Ende des letzten Jahres war es dann soweit, die Batschkapp zog in eine neue grĂ¶ĂŸere Location um.

Es gab viele wehmĂŒtige Kommentare, aber hey – der neue Club ist ebenerdig, hat einen Parkplatz, ist komplett barrierefrei und hat sogar eine Behindertentoilette!

Bei unserem ersten Konzert in der gerade neu eröffneten Batschkapp gab es noch keine RollitribĂŒne, aber ich fand einen Stellplatz vorne vor den Boxen (alles kein Problem, wenn man schon Konzerte von Motörhead und Anthrax ohne bleibende HörschĂ€den ĂŒberstanden hat,… hÀÀÀÀÀ…)

Im Hintergrund sind die “Rodgau Monotones”.
Ich schrieb trotzdem eine e-mail an die Batschkapp, denn bei grĂ¶ĂŸeren Konzerten sieht man mitten in der Menge sitzend meist nur seinen Vordermann, und der Sound kommt auch etwas dumpf hier unten an.
Das nĂ€chstes Konzert, (Uriah Heep) war dann so gut besucht, dass ich die RollitribĂŒne gerne ausprobiert hĂ€tte, aber es standen schon 2 oder 3 Rollis drauf, und damit sah sie erstmal voll aus. Also doch wieder ab ins GewĂŒhl.

 

SpĂ€ter habe ich mir die dann leere TribĂŒne nochmal genauer angeschaut, und muss fairerweise sagen, dass hinter die 2-3 Rollis nochmal doppelt so viele gepasst hĂ€tten.

Beim nĂ€chsten Konzert wurden wir dann von der Batschkapp-Security extra auf die RollitribĂŒne hingewiesen. Unsere Reaktion war wohl nicht so begeistert, denn der Security-Mann fĂŒgte schnell hinzu: „Aber Ihr könnt gern auch vorne rein, kein Problem, wird nur recht voll heute!“

Kein Problem, Ihr könnt auch in die Menge rein?

Wie oft habe ich jetzt von anderen Rollifahrern gehört, dass sie mit irgendwelchen Securities Ärger bekommen haben, weil sie sich nicht auf die RollibĂŒhne abschieben lassen wollten? Daumen hoch fĂŒr die Batschkapp!

Ein geniales Erlebnis hatte ich dann auf dem Parkplatz. Ich fragte den ParkplatzwĂ€chter, der mich vor dem Konzert in eine schöne große Parkbucht eingewiesen hatte, ob er morgen auch wieder da sei, da wir fĂŒr den nĂ€chsten Tag auch wieder Karten hatten.
Am nĂ€chsten Tag kam sehr viel von dem “Weißes Zeug” vom Himmel, dass wir Rollifahrer so lieben… Als wir auf den Batschkapp-Parkplatz fuhren, stellte ich begeistert fest, dass „meine“ Parkbucht von gestern tatsĂ€chlich gerĂ€umt war, mit einem kleinen Durchgang zum Weg Richtung Eingang.

Als ich dem ParkplatzwÀchter sagte, wie klasse ich das fand, bekam ich wie völlig selbstverstÀndlich zur Antwort:

„Ei, Du hast doch gesagt, Du kommst heut wieder
“

Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Mitarbeitern der Batschkapp und ganz speziell beim ParkplatzwĂ€chter fĂŒr ihr tolles Verhalten bedanken.

Wenn man mir ins Gesicht schaut, sieht man sofort, dass ich dort immer einen tollen Abend hatte.

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Crazy Flash XXVI

Montag, 8. Dezember 2014

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International agierende kulinarische Gansmörder gesucht…???

Am Samstagabend wurde in Frankfurt am Main auf dem GelÀnde eines Tennisclubs in Sachsenhausen, eine geschÀndete völlig entkleidete tote Gans aufgefunden.

Man geht von einem bereits seit 8 Monaten geplanten Verbrechen aus.

Die vermutlich aus dem osteuropÀischen Raum stammende Tote, fiel vermutlich einer Messerattacke zum Opfer.

Das Opduktionsergebnis ist schockierend:

Nach dem Mord wurde der Toten erst die FĂŒĂŸe und dann der Kopf vom Rumpf abgetrennt. Die inneren Organe entfernte man, was auf anatomisches Wissen der TĂ€ter schließen lĂ€sst.

Man entkleidete die Tote bis auf die Haut, diesbezĂŒglich wird fieberhaft ein weißes Federkleid gesucht. Profiler gehen davon aus, dass die Mörder das Kleid möglicherweise als bestickte Daunenjacken vertreiben.

Man geht von einer gut organisierten international agierenden Gruppe aus, die bereits von der Presse als die “Rotjackenbande” bezeichnet wird.

Als die Bande es nicht schaffte den Leichnam der Toten völlig zu verbrennen, um so die Spuren des grausamen Ritualmordes zu verschleiern, aßen sie das bereits samtweich gebratene Fleisch des Leichnams fast völlig auf.

Es blieb nur das Gerippe der Toten ĂŒbrig.

Die knusprig Haut wurde fachgerecht unter der Bande aufgeteilt, was einem anonymen Bekennerschreiben zu entnehmen ist, bei dem auch ein Foto beigefĂŒgt war.

Wanted: Kulinarischer TriebtÀter

Die Polizei bittet um ihre Mithilfe. Sie sucht bereits seit Jahren nach den Ritualmördern die zumeist um die Weihnachtszeit ihren kulinarischen Neigungen nachgehen/fahren.

Es ist zu befĂŒrchten, dass noch weitere Familienmitglieder der Toten in Gefahr schweben, oder bereits braten.

Die Mörder sind flĂŒchtig und “Die Verzehrer” sind Personen aus dem deutschsprechenden Raum zwischen 07 -92 Jahre.

FĂŒr die Ergreifung der TĂ€ter ist eine Belohnung von 2 Gref Völsing RindswĂŒrsten mit Kartoffelsalat ausgesetzt.

Sachdienliche Hinweise bitte an das Sonderdezernat: “Ganz und gar”, als Kommentar, bzw. an rollinator@eigude.de

Ich muss dringend an meiner Medikation arbeiten ;-)

Um alle Artikel der “Comedy-Serie” zu lesen, hier klicken.

(Am Ende des Blogs weiter bei ” Ă€ltere EintrĂ€ge”)

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FundstĂŒck der Woche

Dienstag, 2. Dezember 2014

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Internet- FundstĂŒck der Woche

Montag, 22. September 2014

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Wie ich bereits mehrfach berichtete, bin ich bekennender Eintracht Frankfurt Fußballfan und habe in den letzten Jahren insbesondere seit ich seit 2007 Rollifahrer bin, so einiges erlebt (siehe Ă€ltere BeitrĂ€ge).

Als Eintrachtfan, hat man einen riesen Vorteil, den meisten andern Fußballfans gegenĂŒber, da wird es einen niemals langweilig. Die Diva vom Main ist recht wandlungsfĂ€hig, was uns Fans nicht nur Haare, sondern definitiv auch Lebensjahre kostet.

Ich war schon als Jugendlicher regelmĂ€ĂŸig im Waldstadion, ursprĂŒnglich erbaut im Jahre 1925 damals noch mit 400 Laufbahn. An die Spiele im alten Stadion habe ich noch viele, auch sehr schöne Erinnerungen. Das Ticket ist von 1986/87, damaliger Eintrittspreis 5,00 DM ;-)

Zur WM 2006 wurde aus dem alten Waldstadion fĂŒr 150 Millionen eine der schönsten europĂ€ischen Fußballarenen gebaut.


Im Sommer stand ich mit meinem Rolli tatsÀchlich unten im Stadion auf dem, wenn auch abgedeckten heiligen Rasen.

Gestern wollte ich nach dem Sitzplan schauen und habe unsere Frankfurter Orangene-Bank-Arena gegoogelt.

Ich fass es nicht und habe immer noch die TrĂ€nen in den Augen, das “hochaktuelle Satellitenbild” bei Google zeigt doch tatsĂ€chlich unser damals 2004 im Umbau befindliches altes Waldstadion…!!!

Die Verwirrung ist perfekt:

Bei Firefox gibt es das alte Waldstadion, beim Explorer die Arena mit geschlossenen Dach…!!!

 Google Earth Frankfurt-Commerzbank-Arena 2014

Klickt aufs Bild, unter Firefox, um zum Originallink von Google-Earth zu gelangen, wenn Ihr mir nicht glaubt…

Quelle Google Earth

Ich könnte mich ja mal selbst googeln, dann bin ich vielleicht auch wieder 10 Jahre jĂŒnger ;-)

Klickt unten bei Tags auf “funtstĂŒg” da gib’s noch andere skurrile Dinge ;-)

Nachtrag zum Artikel: Ich kapituliere vom 27. Mai 2014

Dienstag, 16. September 2014

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Neue Rampe am Eingang Riedhofschule Frankfurt a.M.

Es geschehen noch Wunder…!!!

Ich hatte in den letzten Jahren bereits mehrfach ĂŒber eine viel zu kurze, sehr steile und daher recht gefĂ€hrliche

Behelfsrollstuhlrampe aus Holz

in der Riedhofschule Frankfurt/M berichtet.

Über diese Holzrampe Ă€rgere ich mich bei jeder Wahl seit 2010 da sie in mein zustĂ€ndiges Wahllokal fĂŒhrt. Ich hatte immer wieder die Wahlhelfer angesprochen, da passierte aber nix, worauf ich sogar vor der Europawahl 2014 das Wahlamt angeschrieb (siehe Ă€lteren BeitrĂ€ge).

Dann gab’s zwar eine neue Holzrampe, aber normgerecht und sicherer war diese auch nicht. Traurig aber wahr…!!!

Eine sehr nette Mitarbeiterin das Wahlamtes hielt mich ĂŒber den geplanten Neubau einer Rampe auf dem laufenden…Ă€hh…fahrenden, oder so.

Seit letzter Woche ist sie fertig, eine normgerechte, nicht steiler als 6%, fest montierte neue ca. 5 Meter lange

4 Sterne Eisen-Alurollirampe mit GelÀnder

Als ich Fotos machte, kam ich mit dem dortigen Hausmeister Schmidt ins GesprĂ€ch. Er erzĂ€hlte mir, dass er auch seit geraumer Zeit fĂŒr eine vernĂŒftige Rampe gekĂ€mpft und sie sogar letztendlich in einer Schlosserei auch beauftragt hat.

Klickt unten bei Tags auf  “Rampe” um noch andere schönen Geschichten zu einem meiner Lieblingsthemen “Rampen in Frankfurt” zu lesen.

Hier geht’s,…ÀÀh..fĂ€hrt man zur

Neues vom Spocht IX

Sonntag, 7. September 2014

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Gestern nahm ich mit meinem Handbike an der 4. ADFC Bike-Night in Frankfurt teil.

Unter dem Motto

Mehr Platz fĂŒr Radler – nicht nur heut’ Nacht!

radelte ich mit ein paar Tausend anderen Radfahrern auf eigens abgesperrten Hauptstraßen rund 25 Kilometer durch das nĂ€chtliche Frankfurt.

Nach dem Treffen auf dem Römerberg ging es ĂŒber eine Schleife durch Sachsenhausen durchs Bankenviertel, den Alleenring entlang, an der Eissporthalle vorbei, ein StĂŒck ĂŒber die Autobahn A661, ĂŒber die KaiserleibrĂŒcke.

Kaum zu glauben, aber selbst mit dem Fahrrad stand ich auf der A661 zwischenzeitlich im Stau ;-)

Das Special war eine Ehrenrunde um den Kaiserleikreisel in unserer heiß geliebten Nachbarstadt “Bad Offenbach”.

Ich musste dort spontan an einen ironisch gemeinten Spruch meines Freundes, des Rolli-Krimiautors Robert Schneider denken:

“Kaiserleikreisel als Naherholungsgebiet”

Ich bitte die Werbung fĂŒr die koreanischen Reiskocher zu entschuldigen, der Schriftzug soll Ortskundigen als Beweis dienen, dass wir tatsĂ€chlich mitten im Kaiserleikreisel standen. StechmĂŒckenmangel haben sie da nicht…!!!

Danach ging es am Main zurĂŒck, ĂŒber die neue OsthafenbrĂŒcke und die Hanauer Landstraße zurĂŒck in die Innenstadt.

Soweit ich sehen konnte, war ich weit und breit der einzige Handbike-Fahrer.

Denn leider gab es gestern Mittag in unserer Region auch eine Veranstaltung des Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt, eine Handbike-Tour an der Nidda entlang. Da stellt sich mir die Frage, ob die TerminĂŒberschneidung Absicht oder Zufall war…

Eigentlich egal, damit grenzen wir Rollifahrer uns wieder selbst aus, denn eine Teilnahme an beiden Veranstaltungen wird vermutlich fĂŒr niemanden möglich gewesen sein.
Dabei war die Bike-Night auch eine tolle Gelegenheit zur Inklusion.

Ich wurde von zahlreichen Radfahrern auf mein Handbike angesprochen, und zwar hauptsĂ€chlich auf die Technik des Bikes, anstatt wie sonst so oft die klischeereife Frage “ist das anstrengend???” zu hören (jaaa).