Artikel-Tags: „Mallorca“

Rolli-Exkursion Mallorca 2017

Sonntag, 25. Juni 2017

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Nach meinem gesundheitlichen R√ľckschlag im Sommer 2015 machte ich im Mai 2017 wieder meine erste Flugreise. Es ging in den Osten von Mallorca, nach Sa Coma.
Wenn man den Behindertenstrand in Los Cristianos auf Teneriffa kennt, ist man vielleicht etwas verw√∂hnt – Planken bis zum Strand, eine gro√üe Liegefl√§che auf Planken teils √ľberdacht, und die Bademeister helfen einem in den Baderolli und ins Meer.

In Sa Coma ist der Behindertenstrand o.k. Dort sind Planken auf dem Strand bis zu einer Rolli-befahrbaren kleinen √úberdachung, und ein Baderolli ist auch vorhanden, es ist aber leider kein Helfer da, so dass man auf eine eigene Begleitung angewiesen ist.

Die drei Badeorte Sa Coma, Cala Millor und Cala Bona gehen ineinander √ľber.
Im Nachbarort Cala Millor gibt es zwei Str√§nde, die als behindertengerecht ausgewiesen sind. Die erste Stelle ist etwas undurchdacht. Sie ist zwar √ľberdacht, Planken f√ľhren mich zwar √ľber den Strand, doch die √úberdachung ist nur auf diesen Planken mit dem Rollstuhl befahrbar, so dass man als Rollifahrer im Sand steht, wenn man nicht den Weg √ľber den Strand blockieren m√∂chte.

An der zweiten Stelle gibt es “immerhin” einen Schirm.

In Cala Bona ist der Strandabschnitt recht klein, doch der Behindertenstrand und dessen Zugang ist der Vorbildlichste, den ich jemals gesehen habe.
Man parkt sein Auto (sofern vorhanden) auf einem der zwei Behindertenparkpl√§tze und folgt dem blau markierten k√ľrzesten Weg, der auch mit Sehbehindertensteinen versehen ist, zum Behindertenstrand.

Dort f√ľhren die Planken bis zur √ľberdachten Liegefl√§che. Eine Behindertentoilette ist nebendran. Ein Baderolli und sogar die Gehhilfen in der Sandversion sind vorhanden, und einen Bademeister findet man dort auch. Im Ort sind immer wieder Schilder, die den Weg zum Behindertenstrand zeigen.

Bevor wir uns auf den R√ľckweg nach Sa Coma machten, kehrten wir noch in einer kleinen Weinbar in der N√§he ein.

Diese f√ľhrte ein Deutscher, und beim bezahlen lobte ich wie vorbildlich der Behindertenstrand dort sei.

Er sagte, er w√ľrde das Lob weitergeben…

…an seine Frau!!!..???

Seine Frau w√ľrde f√ľr die Gemeinde arbeiten und habe diesen Behindertenstrand und Zugang veranlasst.
Sie habe sich √ľber den Behindertenstrand viele Gedanken gemacht..

Super gemacht, nochmals danke 1 *

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Neues vom Spocht V, Rollstuhlgolf

Sonntag, 9. Juni 2013

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Schnuppergolfen in Teneriffa

Ich hatte bereits vor einem Jahr √ľber einen Elektrorollstuhl berichtet, mit dem Golf spielen kann, (siehe √§lteren Beitrag).

In Teneriffa kann man sich im Hotel Mar y Sol in Los Christianos, einen solchen Golfrolli ausleihen und auch mit Trainer auf dem Golfplatz eine Runde drehen.

Da ich in einem fr√ľheren Leben einst Feldhockey spielte und ich gerne wieder mal gegen einen Ball schlagen wollte, war meine Neugier umso gr√∂√üer.

Dieses Jahr hatte ich sogar die Möglichkeit, mit meinem Bekannten Christian Nachtwey, ein ehemaliger Europameister- und Mannschaftskapitän der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlgolf, mich der Herausforderung des Golfspiels zu stellen/sitzen.

Christian ist nicht nur ein hervorragender Golfer, sondern hat auch eine Firma die diese Golfrollis fertigt. www.powerbasetec.de

Ich bin in meinem Leben schon viele Gabelstapler, Hebeb√ľhnen und √§hnliche Fahrzeuge mit Joystick gefahren, aber eine so filigrane Steuerung wie bei dem Golfrolli war mir neu. Da macht alleine schon das rumfahren richtig Spa√ü.

Wie ich allerdings den Golfschläger mit meiner eingeschränkten Fingerfunktion halten und dann auch noch einen Ball treffen sollte, war mir doch noch ein wenig unklar.
Solche “Kleinigkeiten” muss man sportlich sehen, uns fiel bisher immer eine L√∂sung etwas ein.

Man wird an den Knien und Oberk√∂rper wie bei meinem Stehstuhl Zuhause festgeschnallt und dann “geht die Reise in den Himmel los.

Ich muss zugeben, wir waren “nur” auf der Driving-Range.

Nachdem wir den Golfschläger mit Klettbandgurten und Panzerband an meine Hand geklebt hatten, konnte die Versuchsreihe Golf spielen 1.0 anstatt Golf fahren 12.1 Jahre gestartet werden.

Zu meiner √úberraschung braucht man kaum Kraft, so dass sich der Ball auch bei mir bewegt.

Es scheint mir, dass man Rollifahrer Golfspielen schneller lernen kann, als ein Fußgänger, da man beim Schlag wegen der Gurte den Oberkörper nicht verdreht.

Das macht einen riesen Spaß, ich kann nur jedem empfehlen, das einmal auszuprobieren.

Rolligolfen kann man auch auf Mallorca, dies bietet dort die “FUNDACI√ďN HANDISPORT Mallorca” an.

Mit ihnen war ich vor zwei Jahren einmal “Segeln”. Es war damals ein perfekter Tag, (siehe √§lteren Blog).

So eine Rolle Panzerband, brauch man schon pro Loch…

Nachdem ich meine “Geheimwaffe”, den mitgebrachten Eintracht-Frankfurt-Golfball auspackte, war Christian gegen mich quasi chancenlos ;-)

Neues vom Spocht III

Donnerstag, 30. August 2012

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Heute beginnen die

Paralympics in London!

Mein persönlicher Tipp, seht euch

Rollstuhl Rugby und Rollstuhlbasketball

im Fernsehen an. Es ist unfassbar, wie schnell man mit einem Rolli fahren kann!!!

Im Februar 2012, als ich in Teneriffa im Rollifahrerhotel “Mar y Sol” war, hatte dort die schwedische Nationalmannschaft Rollstuhl Rugby trainiert, (siehe √§lteren Beitrag mit Video).

Ich hatte mich einmal mit Rollstuhlhockey versucht, “Neues vom Spocht II”.

Bei der Eröffnungsfeier habe ich sogar einen schwedischen Spieler wiedererkannt.

Rollstuhlbasketball ist Power pur :

Frankfurt “Mainhatten Sky-Wheelers”

Segeln ist nat√ľrlich auch paralympisch!

In Mallorca gibt es eine Organisation FUNDACI√ďN HANDISPORT
mit denen man als Rollifahrer au√üer Wasserski, Golf und Strandbuggys fahren, auch Segeln “gehen” kann.

Habe ich nat√ľrlich ausprobiert, es war ein perfekter Tag:

Was wäre wohl passiert, wenn mein Segellehrer (hinten im Bild), ins Wasser gefallen wäre?

F√ľr die n√§chsten Paralympics muss ich noch ein bisschen trainieren. ;-)

Rolli-Exkursion Mallorca Part V

Donnerstag, 19. Juli 2012

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In Palma Nova gibt es eine sehr lang gezogene Promenade die sich √ľber drei Str√§nde hinzieht.
Super Bodenbelag, der Rolli rollt und rollt und rollt…

An zwei dieser drei Str√§nde befindet sich ein spezieller √ľberdachter

Strandbereich f√ľr Gehandicapte wie mich und …√§√§hh…Babys…

Dort gibt es jeweils einen

Strandrolli,

indem man von zwei freundlichen Helfern des spanischen Roten Kreuzes, vom eigenen Rolli umgesetzt und √ľber den Strand ins Wasser gefahren wird.

Ich kannte diese Spezialrollis bereits aus Teneriffa, siehe √§lteren Beitrag, vertagte aber bei einer Wassertemperatur von 15¬į eine Testreihe dieser Modelle auf unbestimmte Zeit.

Ob man den Strandbereich als Rollifahrer wirklich nur benutzen darf, wenn man ein Baby dabei hat???

Rolli-Exkursion Mallorca Part IV

Montag, 2. Juli 2012

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Die Hotelanlage Ponent Mar in Palma Nova ist durchaus empfehlenswert. Sie hat 3 behindertengerechte Einraum-Apartments und reichlich Rampen mit den bekannten

Spanischen 6¬į Steigung.

(siehe älteren Beitrag)

Rampe

Das Hotel liegt auf einem H√ľgel an einer Steilk√ľste, von der man einen tollen Blick auf die Str√§nde von Palma Nova hat.
Ein Rollizuggerät wie mein Minitrac ist zum Erklimmen des Hotelberges von Vorteil.

Alternativ ist die Mitnahme eines hoffentlich gut trainierten Human-Rollstuhl-Schubsers vor der Buchung zu ber√ľcksichtigen. Das Hotel wird aber auch von Taxis angefahren, die in k√ľrzester Zeit verf√ľgbar sind.

Mallorca

Mallorca

Bei der Einrichtung der barrierefreien Zimmer hat man sich richtig Gedanken gemacht:

Bodengleiche Dusche mit teilbarer Duschwand, unterfahrbare K√ľchenzeile, extrabreite Schiebet√ľr mit Extrarampe zum Balkon, Garderobenhaken in Hobbith√∂he und sogar absenkbare Kleiderstangen im Schrank.

Mallorca

Nachdem wir am ersten Abend im Hotelrestaurant festgestellt hatten, dass die Tische f√ľr meinen Rolli nicht hoch genug sind, wurde ich am n√§chsten Tag mit mehreren Holas” von den gutgelaunten Kellnern eingewiesen:

Man hatte kurzerhand einen etwas h√∂heren Tisch strategisch gut platziert und diesen f√ľr die Dauer unseres Aufenthaltes f√ľr uns reserviert.

In den Sprachen Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Holländisch und Englisch kommt man mit den anderen Hotelgästen schnell ins Gespräch. Deutsch wird eher selten angewendet.

Ich war das erste Mal auf Malle, aber kein einziges meiner Klischees wurde erf√ľllt:
Den Sangria gab es nur in Glaskaraffen und das auch noch ohne bunte Strohhalme.

Auf den Zweikampf um die Liegen am Pool mit den Engländern musste ich leider verzichten, da waren mehr als genug Liegen da. Außerdem waren die anderen Gäste tiefenentspannt…

Nicht einmal die Engländer machten jede Nacht bis um 3:00 Uhr ein bisschen Stimmung im Flur.

Mallorca

Als einziger Rollifahrer war ich in dem Hotel ungefragt “voll inkludiert‚Äú, obwohl die meisten Hotelmitarbeiter und ‚ÄďG√§ste das Wort Inklusion vermutlich noch nie geh√∂rt haben 8-)

Fortsetzung folgt.

Rolli-Exkursion Mallorca Part III

Sonntag, 3. Juni 2012

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Ich empfehle jedem Rollifahrer ca. 30 Minuten vor der Landung im Flieger nach der Stewardess zu klingeln, sofern man oben an den Klingelknopf kommt… und darauf hinzuweisen, dass man am Zielort Hilfe beim Verlassen der Maschine ben√∂tigt.

Au√üerdem bitte ich,¬†sicher ist sicher, dass mein Rollstuhl und Minitrac wie offiziell eigentlich markiert “Delivery at aircraft” (siehe √§lteren Beitrag), bitte beim Flugzeug bleibt und nicht als Gep√§ckst√ľck behandelt wird.

Wenn der Rolli im Flughafengebäude auf dem Sperrgepäckband liegt und du noch im Flieger sitzt, wird die ganze Sache etwas lästig.

Ich frage auch aus dem Grund, damit der Pilot auch irgendwann Feierabend hat, da er warten darf, bis auch ich die Maschine verlassen habe.

30 Minuten kann das schon einmal dauern, bis ein freundlicher Helfer kommt, der einen dann auch mal fragt, ob man der “Wheelchair” sei und laufen k√∂nne…alles schon erlebt!!!

W√§hrend dieser Warterei kann man sich die Zeit vertreiben, in dem man mit der Crew ein wenig scherzt, N√ľsschen schnorrt und den Reinigungskr√§ften bei der Arbeit zusieht.
Nicht vergessen, ein Crewmitglied die Gangway herunterschicken und nach dem Rolli schauen lassen, dass den keiner auf den Gepäckwagen wirft.

Nun gut…!!!

Wir waren auf Mallorca!!!

Das Verlassen des Flugzeuges hatte sich wie √ľblich etwas hingezogen. Mit Freude h√∂rte ich von einer Stewardess, das mein Rolli noch vor dem Flieger steht. Ufff…

Meinen Minitrac k√∂nne ich, wie “NICHT gew√ľnscht” im Gep√§ckbereich im Terminal in Empfang nehmen.

Eine Dame vom spanischen Behindertenservice am Flughafen

sin barreras

mit denen ich auf Teneriffa und Lanzarote bereits sehr gute Erfahrungen gemacht habe, begleitete mich zum Gepäckband.

Sie erinnerte mich ein wenig an das Klischee, √ľber die murrenden spanischen Kellner…!

Das Gepäck war schnell gefunden, es ist sowieso immer das letzte auf dem Band. Nach der 50. Runde wird die Sonnenmilch zur Butter ;-)
Die Lady wollte sich schon vom Acker machen, da fehlte aber noch was, wo war mein Minitrac!!!

Man war sich nicht ganz einig wo der Minitrac sein könnte.

Nach ca. 20 Minuten √∂ffnete sich “TOR 2″ ich hatte gewonnen, mein Trac war gefunden. Juhuu….

Schnell aus dem Flughafengebäude raus, der Fahrdienst zum Hotel wartete schon, und in Rekordzeit war ich im Hotel in Palma Nova im Zimmer!!!

Fortsetzung folgt 

Rolli-Exkursion Mallorca Part II

Donnerstag, 31. Mai 2012

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Im quasi Privatbus stand ich mit meinem Minitrac vor dem Flieger auf einer Außenposition am Flughafen Frankfurt.

Ich wartete wie so häufig auf den

Flugzeug-Hebebus

der mich zum Flieger hochbeamt.

Währen dessen wurde mein Minitrac im Flieger verladen.

Mittlerweile waren auch die andern Fluggäste mit den Bussen angekommen und warteten auf der anderen Seite der Maschine, was ich nicht wusste.

Der Hebebus hatte nicht so seinen besten Tag und stellte sich etwas bockig an. Der wollte einfach nicht hochfahren. Nach mindestens 10 Minuten war ich dann endlich oben an der Flugzeugt√ľr angekommen.

Dann ging es schnell. Zwei kräftige Sanis hoben mich auf den schmalen Flugzeugrolli, der eigentlich nichts anderes ist, als eine Sackkarre in Stuhlform und fuhren mich fast durch den ganzen Flieger zu meinem Sitzplatz.

Dann hoben/warfen sie mich wie √ľblich √ľber zwei andere Sitze, auf den Fensterplatz.
Ich erfuhr auf dem R√ľckflug von einer Stewardess, dass seit neusten aufgrund des Antidiskriminierungsgesetzes man auch als Rollifahrer nicht mehr zwingend einen Fensterplatz akzeptieren m√ľsse.

So ein Unsinn…der Sitznachbar mit dem Fensterplatz im Flieger freut sich dann bestimmt tierisch, wenn¬† ich den Mittelplatz h√§tte und er beim Gang zur Toilette, seine Sportlichkeit in Hoch-und Weitsprung beweisen muss!!!

In jedem Flieger gibt es speziell markierte Behindertensitzplätze mit Piktogramm an der Wand. Meine Intelligenz hat bisher noch nicht ausgereicht zu verstehen, warum die Plätze so weit hinten im Flieger sind.

Ich hatte diesmal keinen dieser markierten VIP-Plätze, schade eigentlich!

(Bild vom R√ľckflug.)

Nachdem ich endlich ordnungsgem√§√ü im Flieger “verstaut” war, durften dann auch die anderen Flugg√§ste einsteigen.
Ich war mal wieder mal schuld, wir hatten ca. 15 Minuten Verspätung.

Kurz vor dem Abflug gab es wie immer eine Durchsage aus dem Cockpit, ungefähr so:

Sehr geehrte Fluggäste,

wir freuen uns sie auf dem Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca begr√ľ√üen zu d√ľrfen.

Ich m√∂chte mich daf√ľr entschuldigen, dass sie in den Bussen warten mussten.

Wir haben einen Rollstuhlfahrer an Bord bei dem das Einsteigen etwas länger gedauert hat!!!

H√§√§hhh…….. ich sa√ü schon sehr oft in einem Flieger, aber eine, ich nenne es einmal pers√∂nliche Begr√ľ√üung vom Flugkapit√§n war mir neu.

Die zwei Fußgänger die drei Reihen vor mir auf den zwei VIP-Sitzplätzen mit Behindetenpiktogramm an der Wand saßen, taten mir schon ein bisschen leid, man warf ihnen bestimmt ganz nette Blicke zu ;-)

Ich war kurzfristig am √ľberlegen eine Stewardess zu fragen ob die da vorne im Cockpit etwas geraucht h√§tten, habe es aber nicht, ich war gut gelaunt und hatte einen guten Tag.

Ich bekenne mich als Flugzeugabflugverzögerer schuldig.

Fortsetzung folgt!

Rolli-Exkursion Mallorca Part I

Dienstag, 29. Mai 2012

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Nachdem die Kanaren von mir bereits mehrfach auf ihre Barrierefreiheit getestet wurden (siehe ältere Beiträge), sollte es diesmal Mallorca sein.

Ich war zwar noch nie auf “Malle” aber die ganz gro√üe Herausforderung sollte dies ja nicht sein, man spricht deutsch…ok, Engl√§nder und ein paar Spanier gibt da auch ;-)

Die Anzahl der rollstuhlgerechten Unterk√ľnfte erschien mir recht bescheiden, wenn ihr welche kennt, schreibt doch mal einen Kommentar.

Ich entschied mich f√ľr eines von 3 behindertengerechten Einraum- Appartments in einer normalen Holelanlage in Palma Nova. Ich hatte den Verdacht der einzige Rollifahrer in der Anlage zu sein, k√∂nnte spa√üig werden.

ACHTUNG, SCHLEICHWERBUNG AUS √úBERZEUGUNG:

Ich buchte wie bereits mehrfach √ľber einen speziellen Reiseveranstalter f√ľr Gehandicapte www.runa-reisen.de, mit denen ich immer gute Erfahrungen gemacht habe. Sie organisierten mir zus√§tzlich ein h√∂henverstellbares Bett und einen Duschtoilettenstuhl.

Sollte man auf Mallorca einen ambulanten Pflegedienst benötigen wird die Sache etwas tricky.
Im Netz findet man sofort ca. 10 Adressen von Pflegediensten. Von denen sind einige seit Jahren nicht mehr existent, aber die Webseite noch online. Na toll…!!!

Ich sprach mit einem Arzt in Deutschland, der seinen Pflegedienst auf Malle vor 10 Jahren verkauft hatte, der schon lange pleite wäre. Der Doc steht immer noch im Impressum auf der Webseite und bekommt seinen Namen nicht gelöscht ;-)

Ich habe mehrere nette Gespr√§che mit Privatpersonen gef√ľhrt, die die Kontakttelefonnummer dieser Webseiten ungewollt √ľbernommen hatten, mir aber andere m√∂gliche Adressen von Pflegepersonen gaben, die sie kannten.
Irgendwann war auch ich erfolgreich, deutscher Pflegedienst, top Service, Adresse auf Anfrage.

Nach umfangreicher Planung, ich wollte doch “nur” 12 Tage nach Mallorca ans Meer und nicht den Kilimanjaro besteigen, ging es dann endlich los.

Ohne größere Schwierigkeiten war ich irgendwann nach Anfahrt, Einchecken und Sicherheitskontrolle im Behindertenservice-Privatbus an einer Außenposition am Frankfurter Flughafen vor dem Flieger nach Malle angekommen!!!

Fortsetzung folgt

Bin von der Rolli-Exkursion aus Mallorca zur√ľck!

Samstag, 26. Mai 2012

Urlaubserlebnisse im Rolli

Donnerstag, 3. Januar 2008

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Skurrile, interessante und informative Urlaubsgeschichten als Rollifahrer!