Artikel-Tags: „Minitrac“

JahresrĂŒckblick 2018 Teil 3

Dienstag, 8. Januar 2019

Startseite Eigude-Rollifahrer-Blog

Dieses Jahr wird jedem SGE-Fan auf ewig in Erinnerung bleiben.

Es sollte ja mittlerweile bekannt sein, dass ich seit meiner Jugend großer Fan von Eintracht Frankfurt bin. Die Eintracht und ich haben in den letzten ĂŒber 30 Jahren gute und schlechte Zeiten miteinander erlebt.

Die SGE (Sport-Gemeinschaft-Eintracht) hat dieses Jahr nicht nur erfolgreich, sondern auch so attraktiv gespielt wie in diesem Jahrtausend noch nicht. HĂ€ufig mit drei StĂŒrmern mit 31 Toren in der Hinrunde in der Saison 18/19 und 12 Toren im Europapokal.

Die 2007er Fahne an meinem Balkon ist noch von Amanatidis und Gekas unterschrieben.

Nach einigen Jahren auf der Warteliste als Rollstuhlfahrer bin ich nun seit ein paar Jahren wieder stolzer Besitzer einer Dauerkarte von nur etwa 100 StĂŒck. Ich wohne in der NĂ€he Stadion, sodass ich im Sommer mit meinem Minitrac von Zuhause bis zu meinem Stamm-Stellplatz ins Stadion fahre.

Als echter Fan ist man auch bei schlechtem Wetter im Winter im Stadion, und als Solcher das ganze Jahr erkennbar, auch wenn der Verein mal nicht so gut dasteht.
Schon mal einen Bayern Fan mit einer ausgeglichenen Kappe gesehen?
FĂŒr mich gehört ein “Stadiongedeck“ (Bratwurst und Bier) zum Stadionbesuch traditionell dazu. Bei schönem Wetter natĂŒrlich am Fan-Treff vor dem Stadion.

Im letzten Heimspiel der Saison 2017/18 gegen den HSV das emotionale Comeback von Alex Meier (“Fußballgott”), der kurz nach seiner letzten Einwechslung das Tor zum 3:0 schießt.

Dann natĂŒrlich nach 30 Jahren der Pokalsieg („Bruda, schlag den Ball lang!“). Den haben wir am Ballermann erlebt – sicher nicht der schlechteste Ort zum Feiern. Als ich am nĂ€chsten Tag mit meinem 1-Mann-Corso mit der Fan-Vollausstattung die Strandpromenade auf und ab fuhr, schlug mir alle paar Meter jemand auf die Schulter und gratulierte mir.

Bis auf ein paar „Bayern Fans“, die sich als solche am nĂ€chsten Tag nicht mehr zu erkennen gaben, war ganz Fußballdeutschland Eintrachtfan.
Respekt scheint nicht die StÀrke der Bayernspieler zu sein,.
 die Meisten gingen vor der Siegerehrung der SGE einfach in die Kabine, und Sandro Wagner warf sogar seine Silbermedaille ins Publikum. Sie verabschiedeten sich noch nicht mal von ihren eigenen mitgereisten Fans.

Das Pokalwunder von Eintracht Frankfurt (Kompletter hr-Film) 

Erst mit dem Gewinn des Ligapokals qualifizierte sich die Eintracht doch noch fĂŒr den Europapokal. 

Die Gruppenphase in der Europa League war mit mit 6 Siegen in 6 Spielen furiose, das gab es in der Bundesliga noch nie.

Mit dem Pokalsieg gab es nach zehn Jahren auch mal wieder eine neue „Fankappe“

Die genialen Choreos der Ultras haben GĂ€nsehaut-garantie.

Zu den Videos auf die Begegnungen klicken:

Choreo gegen Lazio Rom

Choreo gegen Limassol mit Adler-Wechsel 

Choreo gegen Olympique Marseille

Ein unfassbares 7:1 gegen DĂŒsseldorf

In diesem Spiel schoss Luca Jovic allein fĂŒnf Tore

Zu den Videos unten klicken:

5 Tore! Jovic zerlegt Aufsteiger DĂŒsseldorf

Da tobte das Stadion noch nach dem Spiel

Ich war 1988 gegen DĂŒsseldorf das erste Mal alleine im Stadion, was ein Dejavu!

Bei der Eintracht wird es dir niemals langweilig, und ich sage immer, ich bin eigentlich zu alt fĂŒr diesen Verein … das machen auf Dauer meine Nerven nicht mit. Ich freue mich wie Jahre nicht mehr auf die RĂŒckrunde in der Liga und was da im Europapokal noch passiert passiert.

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JahresrĂŒckblick 2018 – Teil 2 Mallorca

Montag, 31. Dezember 2018

Eigude-Rollifahrer-Blog

Zum ersten Mal am Ballermann

Die FlĂŒge auf die Kanaren sind mir momentan etwas zu weit, also versuchen wir es mit Mallorca. Nachdem wir im letzten Jahr in Sa Coma zwischen lauter Familien mit Kleinkindern gelandet waren, was fĂŒr ein kinderloses Paar sagen wir mal suboptimal ist, ging es dieses Jahr mitten ins Leben: An die Playa de Palma, in ein Hotel in Sichtweite zum Megapark (wer es nicht kennt, hier treten JĂŒrgen Drews und andere Ballermann-Acts auf).

Unsere Bedenken waren schnell vergessen, wir waren vom Hotel begeistert: Super-gerĂ€umige Rollizimmer, Essen spitze, und die Fenster hielten den Megapark draußen ;-)

Den Party-Marathon am Ballermann kann man mitmachen, muss man aber nicht. NatĂŒrlich waren wir auch mal im Bierkönig. Lieber Mama Lauda im Bierkönig als Tschu Tschu in der Kinderdisco (obwohl die Texte nicht wirklich anspruchsvoller sind).

Aber es gibt auch genug gediegene Cocktailbars, und direkt an Ballermann 6 ĂŒberraschend gute und gĂŒnstige Restaurants.

Und wenn man mal seine Ruhe haben möchte, geht/fÀhrt man einfach 1-2 km an der Playa de Palma entlang.

Mit meinem Minitrac brauche ich mir auch in mallorquinischen Bergdörfern keine Sorgen um die Bodenbeschaffenheit zu machen.

Und fĂŒr noch mehr Action bucht man einen Tagesausflug mit der FundaciĂłn Handisport Mallorca (mit ihnen waren wir vor ein paar Jahren schon mal segeln) und kann mit einem speziellen 4×4 GelĂ€nderolli mit 15 cm Bodenfreiheit durch Feld und Flur fahren.

Nachdem meine geliebte Eintracht Frankfurt nach 30 Jahren den Pokalsieg holte, machte ich am nĂ€chsten Tag einen 1-Mann-Corso ĂŒber die Strandpromenade.
Über das unfassbare Jahr der Eintracht folgt ein separater Blog.

Um Artikel frĂŒher Urlaubsreisen zu lesen hier klicken.

Am Ende der Seite weiter bei “Ältere EintrĂ€ge“.

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Sonntag, 1. Januar 2017

Startseite des Eigude Blog

Artikel ist vom 27. Dezember 2014.

Irgendwie erinnert er mich an was?

Alles eine Frage der Hardware…!!!

Ich war heute mit meinem Minitrac (siehe Àltere BeitrÀge), das erste Mal im Schnee unterwegs.

Mit seinen Traktor-RĂ€dern ein perfektes Hilfsmittel.

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Rollituning Part XXXIII

Samstag, 9. MĂ€rz 2013

Startseite

Genau genommen ist ein Rollstuhl nichts anderes als ein Schuh!!!

Er gehört einem nicht einmal selbst, sondern dem SanitÀtshaus.

Verschönerungen durch Umbauten darf u. a. aus versicherungstechnischen GrĂŒnden nur das SanitĂ€tshaus vornehmen ;-) ;-) ;-)

Außer putzen darf man da offiziell eigentlich nix…!!!

Ich empfehle aber auch regelmĂ€ĂŸiges fetten und ölen (siehe Ă€lteren Beitrag).

Bei einem neu verschriebenen Rolli darf man sich meistens noch die Farbe aussuchen, da hört es aber auch schon wieder mit der IndividualitÀt auf.

NatĂŒrlich muss ein Rollstuhl in erster Linie medizinisch gesehen passen, aber wo steht das geschrieben, dass er nicht auch stylish aussehen darf.

Die Optik des Rolli spiegelt die Seele des Fahrers…ommm…

Ich muss unbedingt an meiner Meditation… Ă€h, Medikation, arbeiten, na ja, ein bisschen stimmt das schon..!!!

Die einfachste Methode, das Aussehen des Rollis zu verÀndern, ist das Anbringen von Speichenschutzplatten mit Motiv auf den LaufrÀdern.

Der eigentliche Sinn der Speichenschutzplatten besteht darin, dass so ein Krummfinger wie ich sich beim Rollifahrer nicht die Finger in den Speichen klemmt.

Kinder bekommen die doch recht teuren Platten mit Logos von Fußballvereinen oder Motiven von Lilifee bis zur Maus von der Krankenkasse bezahlt, und die Kids sind dann ganz stolz, wie toll ihr Rolli aussieht.

Als alter Sack muss man die Platten selbst löhnen oder fÀhrt halt mit der original Krankenkassen-Einkaufswagen-Optik rum.

Man hat “von der Stange” je nach Firma dutzende von Motiven zur Auswahl, kann sich aber auch so ziemlich jedes Bild auf die Platten drucken lassen.
Glaubt mir, ich hab schon schrÀge Sachen gesehen.

Da kann man seiner KreativitĂ€t “freien Lauf” lassen.
Ich habe mir jetzt auch Platten anfertigen lassen, und zwar nach meinem eigenen Design mit persönlichem Bezug:

Mit so einem “Hingucker” wird der Rolli von Außenstehenden nicht mehr so als medizinisches Hilfsmittel angesehen und kann auch manche Situation auflockern. Vor allem Kinder reagieren ganz unbefangen auf das Motiv und haben keine BerĂŒhrungsĂ€ngste.

Ich habe die Platten bei einem innovativen Familienunternehmen anfertigen lassen (Kontakt auf Anfrage bei rollinator@eigude.de).

Solltet Ihr am 25.-27. April 2013 die REHAB in Karlsruhe besuchen, haltet mal die Augen offen, ob Ihr mein Motiv an einem Messestand entdeckt ;-)

Ein Physiotherapeut stellte mit Kennerblick fest, dass der Löwe ja Untererschenkelamputiert sei…
Ich war in dem Moment gerade im Schwimmbad, vergaß die Arme zu bewegen und wĂ€re fast ertrunken.

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Rolli-Exkursion Mallorca Part V

Donnerstag, 19. Juli 2012

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In Palma Nova gibt es eine sehr lang gezogene Promenade die sich ĂŒber drei StrĂ€nde hinzieht.
Super Bodenbelag, der Rolli rollt und rollt und rollt…

An zwei dieser drei StrĂ€nde befindet sich ein spezieller ĂŒberdachter

Strandbereich fĂŒr Gehandicapte wie mich und …ÀÀhh…Babys…

Dort gibt es jeweils einen

Strandrolli,

indem man von zwei freundlichen Helfern des spanischen Roten Kreuzes, vom eigenen Rolli umgesetzt und ĂŒber den Strand ins Wasser gefahren wird.

Ich kannte diese Spezialrollis bereits aus Teneriffa, siehe Àlteren Beitrag, vertagte aber bei einer Wassertemperatur von 15° eine Testreihe dieser Modelle auf unbestimmte Zeit.

Ob man den Strandbereich als Rollifahrer wirklich nur benutzen darf, wenn man ein Baby dabei hat???

Rolli-Exkursion Mallorca Part IV

Montag, 2. Juli 2012

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Die Hotelanlage Ponent Mar in Palma Nova ist durchaus empfehlenswert. Sie hat 3 behindertengerechte Einraum-Apartments und reichlich Rampen mit den bekannten

Spanischen 6° Steigung.

(siehe Àlteren Beitrag)

Rampe

Das Hotel liegt auf einem HĂŒgel an einer SteilkĂŒste, von der man einen tollen Blick auf die StrĂ€nde von Palma Nova hat.
Ein RollizuggerÀt wie mein Minitrac ist zum Erklimmen des Hotelberges von Vorteil.

Alternativ ist die Mitnahme eines hoffentlich gut trainierten Human-Rollstuhl-Schubsers vor der Buchung zu berĂŒcksichtigen. Das Hotel wird aber auch von Taxis angefahren, die in kĂŒrzester Zeit verfĂŒgbar sind.

Mallorca

Mallorca

Bei der Einrichtung der barrierefreien Zimmer hat man sich richtig Gedanken gemacht:

Bodengleiche Dusche mit teilbarer Duschwand, unterfahrbare KĂŒchenzeile, extrabreite SchiebetĂŒr mit Extrarampe zum Balkon, Garderobenhaken in Hobbithöhe und sogar absenkbare Kleiderstangen im Schrank.

Mallorca

Nachdem wir am ersten Abend im Hotelrestaurant festgestellt hatten, dass die Tische fĂŒr meinen Rolli nicht hoch genug sind, wurde ich am nĂ€chsten Tag mit mehreren Holas” von den gutgelaunten Kellnern eingewiesen:

Man hatte kurzerhand einen etwas höheren Tisch strategisch gut platziert und diesen fĂŒr die Dauer unseres Aufenthaltes fĂŒr uns reserviert.

In den Sprachen Schwedisch, DÀnisch, Norwegisch, HollÀndisch und Englisch kommt man mit den anderen HotelgÀsten schnell ins GesprÀch. Deutsch wird eher selten angewendet.

Ich war das erste Mal auf Malle, aber kein einziges meiner Klischees wurde erfĂŒllt:
Den Sangria gab es nur in Glaskaraffen und das auch noch ohne bunte Strohhalme.

Auf den Zweikampf um die Liegen am Pool mit den EnglĂ€ndern musste ich leider verzichten, da waren mehr als genug Liegen da. Außerdem waren die anderen GĂ€ste tiefenentspannt


Nicht einmal die EnglÀnder machten jede Nacht bis um 3:00 Uhr ein bisschen Stimmung im Flur.

Mallorca

Als einziger Rollifahrer war ich in dem Hotel ungefragt “voll inkludiert“, obwohl die meisten Hotelmitarbeiter und –GĂ€ste das Wort Inklusion vermutlich noch nie gehört haben 8-)

Fortsetzung folgt.

Rolli-Exkursion Mallorca Part III

Sonntag, 3. Juni 2012

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Ich empfehle jedem Rollifahrer ca. 30 Minuten vor der Landung im Flieger nach der Stewardess zu klingeln, sofern man oben an den Klingelknopf kommt… und darauf hinzuweisen, dass man am Zielort Hilfe beim Verlassen der Maschine benötigt.

Außerdem bitte ich, sicher ist sicher, dass mein Rollstuhl und Minitrac wie offiziell eigentlich markiert “Delivery at aircraft” (siehe Ă€lteren Beitrag), bitte beim Flugzeug bleibt und nicht als GepĂ€ckstĂŒck behandelt wird.

Wenn der Rolli im FlughafengebÀude auf dem SperrgepÀckband liegt und du noch im Flieger sitzt, wird die ganze Sache etwas lÀstig.

Ich frage auch aus dem Grund, damit der Pilot auch irgendwann Feierabend hat, da er warten darf, bis auch ich die Maschine verlassen habe.

30 Minuten kann das schon einmal dauern, bis ein freundlicher Helfer kommt, der einen dann auch mal fragt, ob man der “Wheelchair” sei und laufen könne…alles schon erlebt!!!

WĂ€hrend dieser Warterei kann man sich die Zeit vertreiben, in dem man mit der Crew ein wenig scherzt, NĂŒsschen schnorrt und den ReinigungskrĂ€ften bei der Arbeit zusieht.
Nicht vergessen, ein Crewmitglied die Gangway herunterschicken und nach dem Rolli schauen lassen, dass den keiner auf den GepÀckwagen wirft.

Nun gut…!!!

Wir waren auf Mallorca!!!

Das Verlassen des Flugzeuges hatte sich wie ĂŒblich etwas hingezogen. Mit Freude hörte ich von einer Stewardess, das mein Rolli noch vor dem Flieger steht. Ufff…

Meinen Minitrac könne ich, wie “NICHT gewĂŒnscht” im GepĂ€ckbereich im Terminal in Empfang nehmen.

Eine Dame vom spanischen Behindertenservice am Flughafen

sin barreras

mit denen ich auf Teneriffa und Lanzarote bereits sehr gute Erfahrungen gemacht habe, begleitete mich zum GepÀckband.

Sie erinnerte mich ein wenig an das Klischee, ĂŒber die murrenden spanischen Kellner…!

Das GepÀck war schnell gefunden, es ist sowieso immer das letzte auf dem Band. Nach der 50. Runde wird die Sonnenmilch zur Butter ;-)
Die Lady wollte sich schon vom Acker machen, da fehlte aber noch was, wo war mein Minitrac!!!

Man war sich nicht ganz einig wo der Minitrac sein könnte.

Nach ca. 20 Minuten öffnete sich “TOR 2″ ich hatte gewonnen, mein Trac war gefunden. Juhuu….

Schnell aus dem FlughafengebÀude raus, der Fahrdienst zum Hotel wartete schon, und in Rekordzeit war ich im Hotel in Palma Nova im Zimmer!!!

Fortsetzung folgt 

Rolli-Exkursion Mallorca Part II

Donnerstag, 31. Mai 2012

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Im quasi Privatbus stand ich mit meinem Minitrac vor dem Flieger auf einer Außenposition am Flughafen Frankfurt.

Ich wartete wie so hÀufig auf den

Flugzeug-Hebebus

der mich zum Flieger hochbeamt.

WĂ€hren dessen wurde mein Minitrac im Flieger verladen.

Mittlerweile waren auch die andern FluggÀste mit den Bussen angekommen und warteten auf der anderen Seite der Maschine, was ich nicht wusste.

Der Hebebus hatte nicht so seinen besten Tag und stellte sich etwas bockig an. Der wollte einfach nicht hochfahren. Nach mindestens 10 Minuten war ich dann endlich oben an der FlugzeugtĂŒr angekommen.

Dann ging es schnell. Zwei krÀftige Sanis hoben mich auf den schmalen Flugzeugrolli, der eigentlich nichts anderes ist, als eine Sackkarre in Stuhlform und fuhren mich fast durch den ganzen Flieger zu meinem Sitzplatz.

Dann hoben/warfen sie mich wie ĂŒblich ĂŒber zwei andere Sitze, auf den Fensterplatz.
Ich erfuhr auf dem RĂŒckflug von einer Stewardess, dass seit neusten aufgrund des Antidiskriminierungsgesetzes man auch als Rollifahrer nicht mehr zwingend einen Fensterplatz akzeptieren mĂŒsse.

So ein Unsinn…der Sitznachbar mit dem Fensterplatz im Flieger freut sich dann bestimmt tierisch, wenn  ich den Mittelplatz hĂ€tte und er beim Gang zur Toilette, seine Sportlichkeit in Hoch-und Weitsprung beweisen muss!!!

In jedem Flieger gibt es speziell markierte BehindertensitzplÀtze mit Piktogramm an der Wand. Meine Intelligenz hat bisher noch nicht ausgereicht zu verstehen, warum die PlÀtze so weit hinten im Flieger sind.

Ich hatte diesmal keinen dieser markierten VIP-PlÀtze, schade eigentlich!

(Bild vom RĂŒckflug.)

Nachdem ich endlich ordnungsgemĂ€ĂŸ im Flieger “verstaut” war, durften dann auch die anderen FluggĂ€ste einsteigen.
Ich war mal wieder mal schuld, wir hatten ca. 15 Minuten VerspÀtung.

Kurz vor dem Abflug gab es wie immer eine Durchsage aus dem Cockpit, ungefÀhr so:

Sehr geehrte FluggÀste,

wir freuen uns sie auf dem Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Ich möchte mich dafĂŒr entschuldigen, dass sie in den Bussen warten mussten.

Wir haben einen Rollstuhlfahrer an Bord bei dem das Einsteigen etwas lÀnger gedauert hat!!!

HÀÀhhh…….. ich saß schon sehr oft in einem Flieger, aber eine, ich nenne es einmal persönliche BegrĂŒĂŸung vom FlugkapitĂ€n war mir neu.

Die zwei FußgĂ€nger die drei Reihen vor mir auf den zwei VIP-SitzplĂ€tzen mit Behindetenpiktogramm an der Wand saßen, taten mir schon ein bisschen leid, man warf ihnen bestimmt ganz nette Blicke zu ;-)

Ich war kurzfristig am ĂŒberlegen eine Stewardess zu fragen ob die da vorne im Cockpit etwas geraucht hĂ€tten, habe es aber nicht, ich war gut gelaunt und hatte einen guten Tag.

Ich bekenne mich als Flugzeugabflugverzögerer schuldig.

Fortsetzung folgt!

Unfassbar…!!!

Dienstag, 24. April 2012

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Schreibt doch einmal einen Kommentar!!!

Ich habe “dafĂŒr” keine Beschreibung mehr!!!

Trainings- und Testwoche Teneriffa Teil II

Mittwoch, 7. MĂ€rz 2012

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Wer meinen Blog ein wenig verfolgt weiß, dass ich im Februar aus dem einzigen Grund nach Teneriffa gereist bin, um die Modifikationen und Offroadtauglichkeit meines Minitracs mit seiner neuen

Traktorreifenantriebstechnik

(siehe Àlteren Beitrag) ausgiebig zu testen.

Ich hatte genau vor einem Jahr den Minitrac dort erworben, so dass er 12 Tage quasi wieder in heimischen Gefilden fuhr.

Mit der HĂŒgellandschaft der Vulkaninsel hatte der Minitrac noch nie Schwierigkeiten.

Fester Untergrund, auch mit Steinen in vernĂŒnftigem Maße, sind fĂŒr den Minitrac mit seinen Spezialreifen recht zu gut bewĂ€ltigen, so dass Wanderwege in den Alpen auch keine ganz großen Herausforderungen sein sollten.


(Fake!)

Mit seinen zwei neuen Akkus von jeweils 12 Volt 52 AH braucht man sich ĂŒber Entfernungen von locker 25 Kilometern keine Gedanken zu machen.

Fahrten auf dem weichen Sandstrand sind nicht möglich, dafĂŒr ist der Trac zu schwer, die RĂ€der drehen durch.

Wenn man dringend ein Ganzkörper-Peeling benötigt, empfehle ich am FKK-Strand mit dem Trac in den Sand zu fahren und Vollgas zu geben, der aufgeschleuderte Sand erledigt den Rest ;-)

Das besondere an Swisstrac und Minitrac ist, dass man mit beiden GerÀten einen Bordstein hoch und runterfahren kann, welches auch mit Traktorreifen noch möglich ist.

Der eigentlich recht freundlich aussehende Trac hat nur durch den RĂ€dertausch plötzlich eine etwas grimmige Erscheinung, was den weiteren positiver Effekt hat, dass jeder FußgĂ€nger ein wenig verwirrt schaut und sofort einen Sicherheitsabstand einnimmt, um nicht von meiner fahrenden Offroad-Powerkiste ĂŒberrollt zu werden.

Quermuster auf dem Spann des Fußes scheinen derzeit nicht im Trend zu liegen.

NatĂŒrlich wurde der Minitrac auch in der Zivilisation getestet. Aufgrund des recht großen Wendekreises ist der Einkauf im Supermarkt und Kaufhaus etwas lĂ€stig. Der Hinterausgang des Supermarktes hat ungewöhnlicher weise eine ca. 8 Meter lange und 20° steile geplĂ€ttete Rampe am Ausgang, die ich natĂŒrlich testen musste. Auch diese war ohne zusĂ€tzlichen Humanschub von hinten am Rolli zu bewĂ€ltigen.

Eine super Tarnung, in dieser Reihe von “KinderfahrgeschĂ€ften” falle ich doch kaum noch auf. :-)

An einem bestimmten Bereich der Strandpromenade waren so ziemlich alle Bodenkacheln gebrochen, so dass ich froh war, dass ich zur Testwoche auch meinem Rolli mit MountainbikerollirĂ€dern bestĂŒckt hatte.

Der Minitrac hat die Tests mit Bravour bewĂ€ltigt, und weitere geplante Modifikationen können in Angriff genommen werden. Als erstes werden die durch den RĂŒckflug beschĂ€digten Scheinwerfer ersetzt.

Über den Zweikampf Minitrac vs. Powergolfer in Teneriffa werde ich noch berichten!!!

Trainings- und Testwoche Teneriffa

Mittwoch, 29. Februar 2012

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Nachdem ich die letzten Tage fast ausschließlich mit meinem Hobby als Fachkraft fĂŒr BĂŒrokommunikation verbracht habe (telefonieren, Rechnungen bezahlen, Papier scannen, lochen, abheften oder Shreddern, ok, ist auch alles Ergotherapie), geht’s jetzt wieder los:

Das Hotel Mar y Sol im SĂŒden Teneriffas gehört zu den bekanntesten Rollifahrerhotels.

Warum man dies unbedingt oben am HĂŒgel gebaut hat, ist nur damit zu erklĂ€ren, dass irgendjemand der Meinung war, der Rollstuhlschubser mĂŒsse auch ein bisschen trainieren.

Viele “Neurollifahrer” machen dort ihren ersten Urlaub, da man mit dem angegliederten SanitĂ€tshaus Lero, die auch 24 Stunden Pflegeleistungen anbieten und so ziemlich alle benötigten Hilfsmittel verleihen, das Rundum-Sorglos-Paket buchen kann. Dabei wird man von den Pflegern das Wort “Patient” niemals hören, man spricht von GĂ€sten, und so wird man auch behandelt. Die Kosten fĂŒr die Pflege können je nach Pflegestufe auch mit der deutschen Kasse abgerechnet werden. Die “QuĂ€lgeister” der Physiotherapieeinrichtung “Terralava” foltern mit Zuzahlung auch mit deutschem Rezept. E-Rollis und Scooter sind reichlich vorhanden, man will ja auch mal runter zum Behindertenstrand (siehe Ă€lteren Beitrag).

Das Hotel verfĂŒgt ĂŒber 2 Pools, von denen einer auf 32° C beheizt ist.
Ein “Bademeister” hilft einem beim Umsetzen auf den Stuhl eines Poollifters und kurbelt einen herab, als wolle er ein Beiboot zu Wasser lassen. Mit ein bisschen GlĂŒck hilft er einem auch wieder aus dem Pool heraus ;-)

Die GĂ€ste sind fast alle WiederholungstĂ€ter, manche ĂŒberwintern 3 Monate dort, so dass der Aufenthalt immer ein wenig zum Klassentreffen wird, man kennt sich


Es ist schon ein wenig crazy, wenn sich die Rollifahrer gegenseitig am Buffet im Weg stehen. Man wird sich ganz entspannt immer ohne Stress einig. Den Kampf am Buffet gibt es nicht, ganz im Gegenteil, man hilft sich je nach Behinderung.

Es gibt auch Animation und abends ein bisschen Programm, aber den klassischen Clubtanz vermisse ich sehr.

Die Tradition des 1-Zettel-Bingo und 10-Fragen-Quiz um je eine Sektflasche wird hier noch hochgehalten.

Ich war diesmal zum 4. Mal dort.

Am Anreisetag hörte ich etwas von einer Turnhalle
, habe ich da etwas verpasst???

Es wurde bereits letztes Jahr als ich da war im SeitengebÀude geklopft und gehÀmmert. Die haben eine Sporthalle (und keine kleine!) gebaut, ohne mich zu fragen, was eine Frechheit!!!

Ich ahnte das Schlimmste:

MĂŒsste ich mich vielleicht doch noch sportlich betĂ€tigen, obwohl ich eigentlich zur Mintrac-Traktorreifen-Testwoche angereist war?

Fortsetzung folgt…

Klickt bei Tags doch einmal “Teneriffa” um Ă€ltere BeitrĂ€ge zu lesen!

ZurĂŒck aus Teneriffa!

Freitag, 24. Februar 2012

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Leider hat der Minitrac den Flug auch diesmal nicht unbeschadet ĂŒberlebt!

Davon abgesehen habe ich genug Material fĂŒr neue Geschichten gesammelt, mehr davon in KĂŒrze.

Rollituning Part XXVIII Minitrac

Dienstag, 7. Februar 2012

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Über mein RollstuhlzuggerĂ€t Typ Minitrac

hatte ich bereits mehrfach berichtet, (man klicke unten bei “Tags” auf Minitrac, um Ă€ltere Artikel zu lesen).

Nach dem Reimport des ca. 15 Jahre alten Minitracs aus Teneriffa zurĂŒck ins Heimatland vor einem Jahr, dem Austausch aller Verschleißteile und einem Satz neuer Akkus, war der Trac wieder vollends einsatzbereit.

Dies hat er im Juni 2011 bei ĂŒber +30° Celsius in Kreta gezeigt.

Technisch wieder ok heißt fĂŒr mich, dass der Trac jetzt modifiziert werden kann.
Ich bin mir noch etwas unschlĂŒssig ĂŒber die endgĂŒltige Optik.

Den Tipp des Chefingenieurs S. Jakober von Swisstrac (Àhnliches ZuggerÀt) musste ich verwirklichen.

Man möge mich fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€ren, wofĂŒr man in Frankfurt am Main

TraktorrÀder am Minitrac

benötigt.

Auch hier fĂ€llt manchmal Schnee, SandstĂŒrme sind eher selten.

Juhuuu…, da ist er endlich mein Testschnee!!!

Momentan schneit es seit 2 Stunden bei minus 9° Celsius, na gut, besser als Kelvin…

Wenn wir eine Schneehöhe von min. 10 cm erreicht haben, verlasse ich freiwillig die mollig warme Wohnung auch bei -30° Celsius und fahre mit dem Minitrac draußen herum, damit ich einen wahrheitsgemĂ€ĂŸen Testbericht schreiben kann, wenn ich es ĂŒberlebt haben sollte.

Ok…, ich gebe es ja zu, dass ich  die TraktorrĂ€der nur benötige, weil unser Kneipenviertel in Alt Sachsenhausen Kopfsteinpflaster hat.  ;-)

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Hilfsmitteltestwoche Lanzarote Teil 1

Mittwoch, 4. Januar 2012

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Diesmal sollte bei der Hilfsmitteltestwoche die KompatibilitĂ€t meines RollizuggerĂ€tes “Minitrac”

 mit meiner Beinorthese im Vordergrund stehen.

Dieser Masterplan ließ sich aber nicht 100% realisieren.

Nach dem Flugzeug-Transportchaos meines Minitracs von Kreta zurĂŒck nach Frankfurt (siehe Ă€lteren Beitrag) vom Juni startete ich einen neuen Versuch.

Diesmal sollte alles besser organisiert sein, ich wollte alle EventualitĂ€ten ausschließen, das Ziel waren die Kanaren, genau genommen Lanzarote.

Der einzige Flieger, der Sonntags von Frankfurt dorthin fliegt, startet morgens bereits um 05:00 Uhr.

Wenn es dann auch noch der 1. Weihnachtsfeiertag, sprich der 25.12.11 ist, bekommt die Sache direkt einen gewissen Pepp.

Mein ReisebĂŒro meldete meine Hilfsmittel wie Rolli und Minitrac (mit seinen knapp 70 kg) bei Tuifly an. Diese werden von den Fluglinien kostenfrei befördert, wenn sie im Vorfeld angemeldet sind, aber auf der BestĂ€tigung der Fluggesellschaft war der Minitrac nicht aufgefĂŒhrt.

Auf RĂŒckfrage bei der Tuifly-Hotline bestĂ€tigte man mir die Anmeldung, aber warum schriftlich bei meinem ReisebĂŒro nur die HĂ€lfte der Hilfsmittelanmeldung ankam, weiß nur die EDV selbst.

Da ich in der NĂ€he des Flughafens wohne (die neue Landebahn vermittelt mir eindringlich diese hervorragende Infrastruktur), erachtete ich eine Abholzeit des Fahrdienstes von 02:45 fĂŒr legitim. Da musste die Weihnachtsbescherung am 24.12. etwas kĂŒrzer ausfallen…

Bereits Monate zuvor handelte ich mit dem Rollifahrer-Fahrdienst diese Abholzeit aus. Ich wiederhole: 25.12.11 um 02:45 Uhr, das hat schon was…

3 Tage vor Abflug wollte ich mir – ich telefoniere recht viel und gerne jedem hinterher – diesen Termin nochmals bestĂ€tigen lassen.

Man konnte sich weder an den Bring-noch an den Abholtermin zum Flughafen erinnern.

Das Rollstuhlfahrer-Nachttaxi, das wir in unserer Luxusstadt Frankfurt haben, kommt nur auf direkten Anruf, was durchaus sinnvoll ist, wenn Du mit einem “Platten”, oder anderweitig platt nĂ€chtens unterwegs bist. Reservieren ist leider nicht.

Mit Hilfe komme ich in ein normales Taxi rein und auch wieder raus.

Ich beschloss schweren Herzens, da ich keinem Taxifahrer zumuten wollte, meinen Minitrac in den Kofferraum des Taxis rein und raus zu heben, meinen geplanten Minitrac-Beinorthesen-KompatibilitĂ€tstest auf unbestimmte Zeit zu verschieben, sniiif…

Ich wollte die Hilfsmittel-Testreise eigentlich schon abblasen, hoffte aber auf weitere Erkenntnisse im Bereich Barrierefreiheit auf Lanzarote.

Ich erklĂ€rte nun also ausfĂŒhrlich der Taxizentrale, wo meine Handicaps sind und dass die Sitzhöhe eines Zafira zu hoch ist. Mit einem jetzt von mir extra bestellten Stuttgarter Kombi fĂŒr den Weihnachtsmorgen sollte die 15-Minuten-Expedition zum Flughafen ohne Minitrac in Anlauf genommen werden können.

Oh Wunder, nach mindestens 1,5 Std Schlaf war ĂŒberpĂŒnktlich um 02:40 Uhr das Taxi da. Ich fuhr mit meinem Treppenlifter (irgendwann stelle ich auch den mal vor) hinunter und stand etwas sprachlos vor dem Stuttgarter Teil…!!!

Mein Stern-Kombi entpuppte sich als Vitara-Bus. Sitzhöhe kein Kommentar.

Jetzt weiß ich, dass bei Taxis Kombis und Busse das selbe sind und dass man das zuvor sagen sollte. Schon merkwĂŒrdig…

Mit Schups, Zerr, DrĂŒck und Schieb habe ich es lebend rein und am Flughafen auch wieder raus aus dem Bus geschafft.

Am Schalter der Tuifly war morgens um 03:15 wie am ganzen Flughafen noch nix los. Von meinen Hilfsmitteln war laut EDV-Check in gar nix angemeldet.

FĂŒr was telefoniere ich eigentlich mit Hotlines??? Mein Rolli wurde aber anstandslos nachgemeldet.

Bei der Sicherheitskontrolle hat man mit Klebestreifen meinen Rolli auf Sprengstoff getestet. Auf meine Frage, was denn passieren wĂŒrde, wenn ich am 01.01. zurĂŒckkĂ€me und ich von Silvester noch SchießpulverrĂŒckstĂ€nde am Rolli hĂ€tte, bekam ich die lapidare Antwort, das mĂŒsse ich dann wohl der Bundespolizei erklĂ€ren. Und ich wollte auch irgendwann von Lanzarote zurĂŒck, bevor ich ĂŒberhaupt schon da war.

Der Hebebus brachte uns hoch zum Flieger, und ich wurde auf den Flugzeugrolli umgesetzt.

Ich erachte es als Frechheit, wenn der Flieger mit Passagieren bereits voll ist und man als Rollifahrer als letzter auf dem Flugzeugrolli von 2 Flughafenmitarbeitern durch den Flur im Flieger gezerrt und auf den Fensterplatz geworfen wird.

Zum krönenden Abschluss hatte der Flieger auch noch eine Sonderlackierung. Gegen die Peanuts oder die Maus habe ich nichts, aber musste es unbedingt dieser Fußballverein sein?!? Ein absolutes NoGo fĂŒr einen Frankfurter wie mich!

 

In einen Flieger mit Bayern-MĂŒnchen-Lackierung wĂ€re ich nicht rein!

Fortsetzung folgt!!!

Nachtrag zum MĂ€rchen vom 29.Juni

Montag, 11. Juli 2011

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Wo sind die 70000 Mitarbeiter des Flughafen Frankfurt

Ich schrieb, ich wĂŒrde euch ĂŒber meine Korrespondenz mit der Fraport, (Betreiber des Flughafens), auf dem “Laufenden” halten, (siehe Ă€lteren Beitrag).

Meine E- Mail wurde schnell beantwortet, man mĂŒsse aber erst die ZusammenhĂ€nge recherchieren, was durchaus vernĂŒnftig ist, dies könne aber wegen der Urlaubszeit ein bisschen dauern.

Ich musste ein wenig grinsen, da war schon wieder keiner da….., was ja letztendlich meine Herausforderung*, nach der Landung im Juni war.
Genug gemeckert!!!
Gestern hat mich eine supernette Dame von Fraport angerufen.
Ich war sehr ĂŒberrascht, wie genau sie den Vorfall recherchiert hat.
Sie hatte außerordentliches VerstĂ€ndnis fĂŒr meine damalige Situation und erklĂ€rte mir glaubhaft, man habe mit den zustĂ€ndigen Mitarbeitern gesprochen und so etwas dĂŒrfte nicht mehr vorkommen.

Ich erlebe immer wieder, dass man wirklich etwas bewegen kann, wenn man sich die “Arbeit” macht, auf MißstĂ€nde (ich verweigere die 3 “s”), oder andere kleine Fouls aufmerksam macht.
Mit dem Internet hat man in Sekunden den richtigen Ansprechpartner/ e-Mailadresse gefunden und eine Mail mit Foto ist schnell geschrieben.

Es wurde von der Fraport nach RĂŒcksprache mit mir sofort reagiert und eine Arbeitsanweisung herausgegeben, dass ein Mitarbeiter bei schweren SperrgepĂ€ck auf der Seite der GepĂ€ckausgabe hilft.

Als ich das nÀchste mal mit meinem Minitrac aus dem Urlaub kam, wartete bereits ein Mitarbeiter auf mich ;-)

*Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen,
und eine große Herausforderung ist ein Projekt.