Artikel-Tags: „Minitrac“

Sonntag, 1. Januar 2017

Startseite des Eigude Blog

Artikel ist vom 27. Dezember 2014.

Irgendwie erinnert er mich an was?

Alles eine Frage der Hardware…!!!

Ich war heute mit meinem Minitrac (siehe Àltere BeitrÀge), das erste Mal im Schnee unterwegs.

Mit seinen Traktor-RĂ€dern ein perfektes Hilfsmittel.

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Rollituning Part XXXIII

Samstag, 9. MĂ€rz 2013

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Genau genommen ist ein Rollstuhl nichts anderes als ein Schuh!!!

Er gehört einem nicht einmal selbst, sondern dem SanitÀtshaus.

Verschönerungen durch Umbauten darf u. a. aus versicherungstechnischen GrĂŒnden nur das SanitĂ€tshaus vornehmen ;-) ;-) ;-)

Außer putzen darf man da offiziell eigentlich nix…!!!

Ich empfehle aber auch regelmĂ€ĂŸiges fetten und ölen (siehe Ă€lteren Beitrag).

Bei einem neu verschriebenen Rolli darf man sich meistens noch die Farbe aussuchen, da hört es aber auch schon wieder mit der IndividualitÀt auf.

NatĂŒrlich muss ein Rollstuhl in erster Linie medizinisch gesehen passen, aber wo steht das geschrieben, dass er nicht auch stylish aussehen darf.

Die Optik des Rolli spiegelt die Seele des Fahrers…ommm…

Ich muss unbedingt an meiner Meditation… Ă€h, Medikation, arbeiten, na ja, ein bisschen stimmt das schon..!!!

Die einfachste Methode, das Aussehen des Rollis zu verÀndern, ist das Anbringen von Speichenschutzplatten mit Motiv auf den LaufrÀdern.

Der eigentliche Sinn der Speichenschutzplatten besteht darin, dass so ein Krummfinger wie ich sich beim Rollifahrer nicht die Finger in den Speichen klemmt.

Kinder bekommen die doch recht teuren Platten mit Logos von Fußballvereinen oder Motiven von Lilifee bis zur Maus von der Krankenkasse bezahlt, und die Kids sind dann ganz stolz, wie toll ihr Rolli aussieht.

Als alter Sack muss man die Platten selbst löhnen oder fÀhrt halt mit der original Krankenkassen-Einkaufswagen-Optik rum.

Man hat “von der Stange” je nach Firma dutzende von Motiven zur Auswahl, kann sich aber auch so ziemlich jedes Bild auf die Platten drucken lassen.
Glaubt mir, ich hab schon schrÀge Sachen gesehen.

Da kann man seiner KreativitĂ€t “freien Lauf” lassen.
Ich habe mir jetzt auch Platten anfertigen lassen, und zwar nach meinem eigenen Design mit persönlichem Bezug:

Mit so einem “Hingucker” wird der Rolli von Außenstehenden nicht mehr so als medizinisches Hilfsmittel angesehen und kann auch manche Situation auflockern. Vor allem Kinder reagieren ganz unbefangen auf das Motiv und haben keine BerĂŒhrungsĂ€ngste.

Ich habe die Platten bei einem innovativen Familienunternehmen anfertigen lassen (Kontakt auf Anfrage bei rollinator@eigude.de).

Solltet Ihr am 25.-27. April 2013 die REHAB in Karlsruhe besuchen, haltet mal die Augen offen, ob Ihr mein Motiv an einem Messestand entdeckt ;-)

Ein Physiotherapeut stellte mit Kennerblick fest, dass der Löwe ja Untererschenkelamputiert sei…
Ich war in dem Moment gerade im Schwimmbad, vergaß die Arme zu bewegen und wĂ€re fast ertrunken.

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Rolli-Exkursion Mallorca Part V

Donnerstag, 19. Juli 2012

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In Palma Nova gibt es eine sehr lang gezogene Promenade die sich ĂŒber drei StrĂ€nde hinzieht.
Super Bodenbelag, der Rolli rollt und rollt und rollt…

An zwei dieser drei StrĂ€nde befindet sich ein spezieller ĂŒberdachter

Strandbereich fĂŒr Gehandicapte wie mich und …ÀÀhh…Babys…

Dort gibt es jeweils einen

Strandrolli,

indem man von zwei freundlichen Helfern des spanischen Roten Kreuzes, vom eigenen Rolli umgesetzt und ĂŒber den Strand ins Wasser gefahren wird.

Ich kannte diese Spezialrollis bereits aus Teneriffa, siehe Àlteren Beitrag, vertagte aber bei einer Wassertemperatur von 15° eine Testreihe dieser Modelle auf unbestimmte Zeit.

Ob man den Strandbereich als Rollifahrer wirklich nur benutzen darf, wenn man ein Baby dabei hat???

Rolli-Exkursion Mallorca Part IV

Montag, 2. Juli 2012

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Die Hotelanlage Ponent Mar in Palma Nova ist durchaus empfehlenswert. Sie hat 3 behindertengerechte Einraum-Apartments und reichlich Rampen mit den bekannten

Spanischen 6° Steigung.

(siehe Àlteren Beitrag)

Rampe

Das Hotel liegt auf einem HĂŒgel an einer SteilkĂŒste, von der man einen tollen Blick auf die StrĂ€nde von Palma Nova hat.
Ein RollizuggerÀt wie mein Minitrac ist zum Erklimmen des Hotelberges von Vorteil.

Alternativ ist die Mitnahme eines hoffentlich gut trainierten Human-Rollstuhl-Schubsers vor der Buchung zu berĂŒcksichtigen. Das Hotel wird aber auch von Taxis angefahren, die in kĂŒrzester Zeit verfĂŒgbar sind.

Mallorca

Mallorca

Bei der Einrichtung der barrierefreien Zimmer hat man sich richtig Gedanken gemacht:

Bodengleiche Dusche mit teilbarer Duschwand, unterfahrbare KĂŒchenzeile, extrabreite SchiebetĂŒr mit Extrarampe zum Balkon, Garderobenhaken in Hobbithöhe und sogar absenkbare Kleiderstangen im Schrank.

Mallorca

Nachdem wir am ersten Abend im Hotelrestaurant festgestellt hatten, dass die Tische fĂŒr meinen Rolli nicht hoch genug sind, wurde ich am nĂ€chsten Tag mit mehreren Holas” von den gutgelaunten Kellnern eingewiesen:

Man hatte kurzerhand einen etwas höheren Tisch strategisch gut platziert und diesen fĂŒr die Dauer unseres Aufenthaltes fĂŒr uns reserviert.

In den Sprachen Schwedisch, DÀnisch, Norwegisch, HollÀndisch und Englisch kommt man mit den anderen HotelgÀsten schnell ins GesprÀch. Deutsch wird eher selten angewendet.

Ich war das erste Mal auf Malle, aber kein einziges meiner Klischees wurde erfĂŒllt:
Den Sangria gab es nur in Glaskaraffen und das auch noch ohne bunte Strohhalme.

Auf den Zweikampf um die Liegen am Pool mit den EnglĂ€ndern musste ich leider verzichten, da waren mehr als genug Liegen da. Außerdem waren die anderen GĂ€ste tiefenentspannt


Nicht einmal die EnglÀnder machten jede Nacht bis um 3:00 Uhr ein bisschen Stimmung im Flur.

Mallorca

Als einziger Rollifahrer war ich in dem Hotel ungefragt “voll inkludiert“, obwohl die meisten Hotelmitarbeiter und –GĂ€ste das Wort Inklusion vermutlich noch nie gehört haben 8-)

Fortsetzung folgt.

Rolli-Exkursion Mallorca Part III

Sonntag, 3. Juni 2012

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Ich empfehle jedem Rollifahrer ca. 30 Minuten vor der Landung im Flieger nach der Stewardess zu klingeln, sofern man oben an den Klingelknopf kommt… und darauf hinzuweisen, dass man am Zielort Hilfe beim Verlassen der Maschine benötigt.

Außerdem bitte ich, sicher ist sicher, dass mein Rollstuhl und Minitrac wie offiziell eigentlich markiert “Delivery at aircraft” (siehe Ă€lteren Beitrag), bitte beim Flugzeug bleibt und nicht als GepĂ€ckstĂŒck behandelt wird.

Wenn der Rolli im FlughafengebÀude auf dem SperrgepÀckband liegt und du noch im Flieger sitzt, wird die ganze Sache etwas lÀstig.

Ich frage auch aus dem Grund, damit der Pilot auch irgendwann Feierabend hat, da er warten darf, bis auch ich die Maschine verlassen habe.

30 Minuten kann das schon einmal dauern, bis ein freundlicher Helfer kommt, der einen dann auch mal fragt, ob man der “Wheelchair” sei und laufen könne…alles schon erlebt!!!

WĂ€hrend dieser Warterei kann man sich die Zeit vertreiben, in dem man mit der Crew ein wenig scherzt, NĂŒsschen schnorrt und den ReinigungskrĂ€ften bei der Arbeit zusieht.
Nicht vergessen, ein Crewmitglied die Gangway herunterschicken und nach dem Rolli schauen lassen, dass den keiner auf den GepÀckwagen wirft.

Nun gut…!!!

Wir waren auf Mallorca!!!

Das Verlassen des Flugzeuges hatte sich wie ĂŒblich etwas hingezogen. Mit Freude hörte ich von einer Stewardess, das mein Rolli noch vor dem Flieger steht. Ufff…

Meinen Minitrac könne ich, wie “NICHT gewĂŒnscht” im GepĂ€ckbereich im Terminal in Empfang nehmen.

Eine Dame vom spanischen Behindertenservice am Flughafen

sin barreras

mit denen ich auf Teneriffa und Lanzarote bereits sehr gute Erfahrungen gemacht habe, begleitete mich zum GepÀckband.

Sie erinnerte mich ein wenig an das Klischee, ĂŒber die murrenden spanischen Kellner…!

Das GepÀck war schnell gefunden, es ist sowieso immer das letzte auf dem Band. Nach der 50. Runde wird die Sonnenmilch zur Butter ;-)
Die Lady wollte sich schon vom Acker machen, da fehlte aber noch was, wo war mein Minitrac!!!

Man war sich nicht ganz einig wo der Minitrac sein könnte.

Nach ca. 20 Minuten öffnete sich “TOR 2″ ich hatte gewonnen, mein Trac war gefunden. Juhuu….

Schnell aus dem FlughafengebÀude raus, der Fahrdienst zum Hotel wartete schon, und in Rekordzeit war ich im Hotel in Palma Nova im Zimmer!!!

Fortsetzung folgt 

Rolli-Exkursion Mallorca Part II

Donnerstag, 31. Mai 2012

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Im quasi Privatbus stand ich mit meinem Minitrac vor dem Flieger auf einer Außenposition am Flughafen Frankfurt.

Ich wartete wie so hÀufig auf den

Flugzeug-Hebebus

der mich zum Flieger hochbeamt.

WĂ€hren dessen wurde mein Minitrac im Flieger verladen.

Mittlerweile waren auch die andern FluggÀste mit den Bussen angekommen und warteten auf der anderen Seite der Maschine, was ich nicht wusste.

Der Hebebus hatte nicht so seinen besten Tag und stellte sich etwas bockig an. Der wollte einfach nicht hochfahren. Nach mindestens 10 Minuten war ich dann endlich oben an der FlugzeugtĂŒr angekommen.

Dann ging es schnell. Zwei krÀftige Sanis hoben mich auf den schmalen Flugzeugrolli, der eigentlich nichts anderes ist, als eine Sackkarre in Stuhlform und fuhren mich fast durch den ganzen Flieger zu meinem Sitzplatz.

Dann hoben/warfen sie mich wie ĂŒblich ĂŒber zwei andere Sitze, auf den Fensterplatz.
Ich erfuhr auf dem RĂŒckflug von einer Stewardess, dass seit neusten aufgrund des Antidiskriminierungsgesetzes man auch als Rollifahrer nicht mehr zwingend einen Fensterplatz akzeptieren mĂŒsse.

So ein Unsinn…der Sitznachbar mit dem Fensterplatz im Flieger freut sich dann bestimmt tierisch, wenn  ich den Mittelplatz hĂ€tte und er beim Gang zur Toilette, seine Sportlichkeit in Hoch-und Weitsprung beweisen muss!!!

In jedem Flieger gibt es speziell markierte BehindertensitzplÀtze mit Piktogramm an der Wand. Meine Intelligenz hat bisher noch nicht ausgereicht zu verstehen, warum die PlÀtze so weit hinten im Flieger sind.

Ich hatte diesmal keinen dieser markierten VIP-PlÀtze, schade eigentlich!

(Bild vom RĂŒckflug.)

Nachdem ich endlich ordnungsgemĂ€ĂŸ im Flieger “verstaut” war, durften dann auch die anderen FluggĂ€ste einsteigen.
Ich war mal wieder mal schuld, wir hatten ca. 15 Minuten VerspÀtung.

Kurz vor dem Abflug gab es wie immer eine Durchsage aus dem Cockpit, ungefÀhr so:

Sehr geehrte FluggÀste,

wir freuen uns sie auf dem Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Ich möchte mich dafĂŒr entschuldigen, dass sie in den Bussen warten mussten.

Wir haben einen Rollstuhlfahrer an Bord bei dem das Einsteigen etwas lÀnger gedauert hat!!!

HÀÀhhh…….. ich saß schon sehr oft in einem Flieger, aber eine, ich nenne es einmal persönliche BegrĂŒĂŸung vom FlugkapitĂ€n war mir neu.

Die zwei FußgĂ€nger die drei Reihen vor mir auf den zwei VIP-SitzplĂ€tzen mit Behindetenpiktogramm an der Wand saßen, taten mir schon ein bisschen leid, man warf ihnen bestimmt ganz nette Blicke zu ;-)

Ich war kurzfristig am ĂŒberlegen eine Stewardess zu fragen ob die da vorne im Cockpit etwas geraucht hĂ€tten, habe es aber nicht, ich war gut gelaunt und hatte einen guten Tag.

Ich bekenne mich als Flugzeugabflugverzögerer schuldig.

Fortsetzung folgt!

Unfassbar…!!!

Dienstag, 24. April 2012

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Schreibt doch einmal einen Kommentar!!!

Ich habe “dafĂŒr” keine Beschreibung mehr!!!

Trainings- und Testwoche Teneriffa Teil II

Mittwoch, 7. MĂ€rz 2012

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Wer meinen Blog ein wenig verfolgt weiß, dass ich im Februar aus dem einzigen Grund nach Teneriffa gereist bin, um die Modifikationen und Offroadtauglichkeit meines Minitracs mit seiner neuen

Traktorreifenantriebstechnik

(siehe Àlteren Beitrag) ausgiebig zu testen.

Ich hatte genau vor einem Jahr den Minitrac dort erworben, so dass er 12 Tage quasi wieder in heimischen Gefilden fuhr.

Mit der HĂŒgellandschaft der Vulkaninsel hatte der Minitrac noch nie Schwierigkeiten.

Fester Untergrund, auch mit Steinen in vernĂŒnftigem Maße, sind fĂŒr den Minitrac mit seinen Spezialreifen recht zu gut bewĂ€ltigen, so dass Wanderwege in den Alpen auch keine ganz großen Herausforderungen sein sollten.


(Fake!)

Mit seinen zwei neuen Akkus von jeweils 12 Volt 52 AH braucht man sich ĂŒber Entfernungen von locker 25 Kilometern keine Gedanken zu machen.

Fahrten auf dem weichen Sandstrand sind nicht möglich, dafĂŒr ist der Trac zu schwer, die RĂ€der drehen durch.

Wenn man dringend ein Ganzkörper-Peeling benötigt, empfehle ich am FKK-Strand mit dem Trac in den Sand zu fahren und Vollgas zu geben, der aufgeschleuderte Sand erledigt den Rest ;-)

Das besondere an Swisstrac und Minitrac ist, dass man mit beiden GerÀten einen Bordstein hoch und runterfahren kann, welches auch mit Traktorreifen noch möglich ist.

Der eigentlich recht freundlich aussehende Trac hat nur durch den RĂ€dertausch plötzlich eine etwas grimmige Erscheinung, was den weiteren positiver Effekt hat, dass jeder FußgĂ€nger ein wenig verwirrt schaut und sofort einen Sicherheitsabstand einnimmt, um nicht von meiner fahrenden Offroad-Powerkiste ĂŒberrollt zu werden.

Quermuster auf dem Spann des Fußes scheinen derzeit nicht im Trend zu liegen.

NatĂŒrlich wurde der Minitrac auch in der Zivilisation getestet. Aufgrund des recht großen Wendekreises ist der Einkauf im Supermarkt und Kaufhaus etwas lĂ€stig. Der Hinterausgang des Supermarktes hat ungewöhnlicher weise eine ca. 8 Meter lange und 20° steile geplĂ€ttete Rampe am Ausgang, die ich natĂŒrlich testen musste. Auch diese war ohne zusĂ€tzlichen Humanschub von hinten am Rolli zu bewĂ€ltigen.

Eine super Tarnung, in dieser Reihe von “KinderfahrgeschĂ€ften” falle ich doch kaum noch auf. :-)

An einem bestimmten Bereich der Strandpromenade waren so ziemlich alle Bodenkacheln gebrochen, so dass ich froh war, dass ich zur Testwoche auch meinem Rolli mit MountainbikerollirĂ€dern bestĂŒckt hatte.

Der Minitrac hat die Tests mit Bravour bewĂ€ltigt, und weitere geplante Modifikationen können in Angriff genommen werden. Als erstes werden die durch den RĂŒckflug beschĂ€digten Scheinwerfer ersetzt.

Über den Zweikampf Minitrac vs. Powergolfer in Teneriffa werde ich noch berichten!!!

Trainings- und Testwoche Teneriffa

Mittwoch, 29. Februar 2012

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Nachdem ich die letzten Tage fast ausschließlich mit meinem Hobby als Fachkraft fĂŒr BĂŒrokommunikation verbracht habe (telefonieren, Rechnungen bezahlen, Papier scannen, lochen, abheften oder Shreddern, ok, ist auch alles Ergotherapie), geht’s jetzt wieder los:

Das Hotel Mar y Sol im SĂŒden Teneriffas gehört zu den bekanntesten Rollifahrerhotels.

Warum man dies unbedingt oben am HĂŒgel gebaut hat, ist nur damit zu erklĂ€ren, dass irgendjemand der Meinung war, der Rollstuhlschubser mĂŒsse auch ein bisschen trainieren.

Viele “Neurollifahrer” machen dort ihren ersten Urlaub, da man mit dem angegliederten SanitĂ€tshaus Lero, die auch 24 Stunden Pflegeleistungen anbieten und so ziemlich alle benötigten Hilfsmittel verleihen, das Rundum-Sorglos-Paket buchen kann. Dabei wird man von den Pflegern das Wort “Patient” niemals hören, man spricht von GĂ€sten, und so wird man auch behandelt. Die Kosten fĂŒr die Pflege können je nach Pflegestufe auch mit der deutschen Kasse abgerechnet werden. Die “QuĂ€lgeister” der Physiotherapieeinrichtung “Terralava” foltern mit Zuzahlung auch mit deutschem Rezept. E-Rollis und Scooter sind reichlich vorhanden, man will ja auch mal runter zum Behindertenstrand (siehe Ă€lteren Beitrag).

Das Hotel verfĂŒgt ĂŒber 2 Pools, von denen einer auf 32° C beheizt ist.
Ein “Bademeister” hilft einem beim Umsetzen auf den Stuhl eines Poollifters und kurbelt einen herab, als wolle er ein Beiboot zu Wasser lassen. Mit ein bisschen GlĂŒck hilft er einem auch wieder aus dem Pool heraus ;-)

Die GĂ€ste sind fast alle WiederholungstĂ€ter, manche ĂŒberwintern 3 Monate dort, so dass der Aufenthalt immer ein wenig zum Klassentreffen wird, man kennt sich


Es ist schon ein wenig crazy, wenn sich die Rollifahrer gegenseitig am Buffet im Weg stehen. Man wird sich ganz entspannt immer ohne Stress einig. Den Kampf am Buffet gibt es nicht, ganz im Gegenteil, man hilft sich je nach Behinderung.

Es gibt auch Animation und abends ein bisschen Programm, aber den klassischen Clubtanz vermisse ich sehr.

Die Tradition des 1-Zettel-Bingo und 10-Fragen-Quiz um je eine Sektflasche wird hier noch hochgehalten.

Ich war diesmal zum 4. Mal dort.

Am Anreisetag hörte ich etwas von einer Turnhalle
, habe ich da etwas verpasst???

Es wurde bereits letztes Jahr als ich da war im SeitengebÀude geklopft und gehÀmmert. Die haben eine Sporthalle (und keine kleine!) gebaut, ohne mich zu fragen, was eine Frechheit!!!

Ich ahnte das Schlimmste:

MĂŒsste ich mich vielleicht doch noch sportlich betĂ€tigen, obwohl ich eigentlich zur Mintrac-Traktorreifen-Testwoche angereist war?

Fortsetzung folgt…

Klickt bei Tags doch einmal “Teneriffa” um Ă€ltere BeitrĂ€ge zu lesen!

ZurĂŒck aus Teneriffa!

Freitag, 24. Februar 2012

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Leider hat der Minitrac den Flug auch diesmal nicht unbeschadet ĂŒberlebt!

Davon abgesehen habe ich genug Material fĂŒr neue Geschichten gesammelt, mehr davon in KĂŒrze.

Rollituning Part XXVIII Minitrac

Dienstag, 7. Februar 2012

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Über mein RollstuhlzuggerĂ€t Typ Minitrac

hatte ich bereits mehrfach berichtet, (man klicke unten bei “Tags” auf Minitrac, um Ă€ltere Artikel zu lesen).

Nach dem Reimport des ca. 15 Jahre alten Minitracs aus Teneriffa zurĂŒck ins Heimatland vor einem Jahr, dem Austausch aller Verschleißteile und einem Satz neuer Akkus, war der Trac wieder vollends einsatzbereit.

Dies hat er im Juni 2011 bei ĂŒber +30° Celsius in Kreta gezeigt.

Technisch wieder ok heißt fĂŒr mich, dass der Trac jetzt modifiziert werden kann.
Ich bin mir noch etwas unschlĂŒssig ĂŒber die endgĂŒltige Optik.

Den Tipp des Chefingenieurs S. Jakober von Swisstrac (Àhnliches ZuggerÀt) musste ich verwirklichen.

Man möge mich fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€ren, wofĂŒr man in Frankfurt am Main

TraktorrÀder am Minitrac

benötigt.

Auch hier fĂ€llt manchmal Schnee, SandstĂŒrme sind eher selten.

Juhuuu…, da ist er endlich mein Testschnee!!!

Momentan schneit es seit 2 Stunden bei minus 9° Celsius, na gut, besser als Kelvin…

Wenn wir eine Schneehöhe von min. 10 cm erreicht haben, verlasse ich freiwillig die mollig warme Wohnung auch bei -30° Celsius und fahre mit dem Minitrac draußen herum, damit ich einen wahrheitsgemĂ€ĂŸen Testbericht schreiben kann, wenn ich es ĂŒberlebt haben sollte.

Ok…, ich gebe es ja zu, dass ich  die TraktorrĂ€der nur benötige, weil unser Kneipenviertel in Alt Sachsenhausen Kopfsteinpflaster hat.  ;-)

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Hilfsmitteltestwoche Lanzarote Teil 1

Mittwoch, 4. Januar 2012

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Diesmal sollte bei der Hilfsmitteltestwoche die KompatibilitĂ€t meines RollizuggerĂ€tes “Minitrac”

 mit meiner Beinorthese im Vordergrund stehen.

Dieser Masterplan ließ sich aber nicht 100% realisieren.

Nach dem Flugzeug-Transportchaos meines Minitracs von Kreta zurĂŒck nach Frankfurt (siehe Ă€lteren Beitrag) vom Juni startete ich einen neuen Versuch.

Diesmal sollte alles besser organisiert sein, ich wollte alle EventualitĂ€ten ausschließen, das Ziel waren die Kanaren, genau genommen Lanzarote.

Der einzige Flieger, der Sonntags von Frankfurt dorthin fliegt, startet morgens bereits um 05:00 Uhr.

Wenn es dann auch noch der 1. Weihnachtsfeiertag, sprich der 25.12.11 ist, bekommt die Sache direkt einen gewissen Pepp.

Mein ReisebĂŒro meldete meine Hilfsmittel wie Rolli und Minitrac (mit seinen knapp 70 kg) bei Tuifly an. Diese werden von den Fluglinien kostenfrei befördert, wenn sie im Vorfeld angemeldet sind, aber auf der BestĂ€tigung der Fluggesellschaft war der Minitrac nicht aufgefĂŒhrt.

Auf RĂŒckfrage bei der Tuifly-Hotline bestĂ€tigte man mir die Anmeldung, aber warum schriftlich bei meinem ReisebĂŒro nur die HĂ€lfte der Hilfsmittelanmeldung ankam, weiß nur die EDV selbst.

Da ich in der NĂ€he des Flughafens wohne (die neue Landebahn vermittelt mir eindringlich diese hervorragende Infrastruktur), erachtete ich eine Abholzeit des Fahrdienstes von 02:45 fĂŒr legitim. Da musste die Weihnachtsbescherung am 24.12. etwas kĂŒrzer ausfallen…

Bereits Monate zuvor handelte ich mit dem Rollifahrer-Fahrdienst diese Abholzeit aus. Ich wiederhole: 25.12.11 um 02:45 Uhr, das hat schon was…

3 Tage vor Abflug wollte ich mir – ich telefoniere recht viel und gerne jedem hinterher – diesen Termin nochmals bestĂ€tigen lassen.

Man konnte sich weder an den Bring-noch an den Abholtermin zum Flughafen erinnern.

Das Rollstuhlfahrer-Nachttaxi, das wir in unserer Luxusstadt Frankfurt haben, kommt nur auf direkten Anruf, was durchaus sinnvoll ist, wenn Du mit einem “Platten”, oder anderweitig platt nĂ€chtens unterwegs bist. Reservieren ist leider nicht.

Mit Hilfe komme ich in ein normales Taxi rein und auch wieder raus.

Ich beschloss schweren Herzens, da ich keinem Taxifahrer zumuten wollte, meinen Minitrac in den Kofferraum des Taxis rein und raus zu heben, meinen geplanten Minitrac-Beinorthesen-KompatibilitĂ€tstest auf unbestimmte Zeit zu verschieben, sniiif…

Ich wollte die Hilfsmittel-Testreise eigentlich schon abblasen, hoffte aber auf weitere Erkenntnisse im Bereich Barrierefreiheit auf Lanzarote.

Ich erklĂ€rte nun also ausfĂŒhrlich der Taxizentrale, wo meine Handicaps sind und dass die Sitzhöhe eines Zafira zu hoch ist. Mit einem jetzt von mir extra bestellten Stuttgarter Kombi fĂŒr den Weihnachtsmorgen sollte die 15-Minuten-Expedition zum Flughafen ohne Minitrac in Anlauf genommen werden können.

Oh Wunder, nach mindestens 1,5 Std Schlaf war ĂŒberpĂŒnktlich um 02:40 Uhr das Taxi da. Ich fuhr mit meinem Treppenlifter (irgendwann stelle ich auch den mal vor) hinunter und stand etwas sprachlos vor dem Stuttgarter Teil…!!!

Mein Stern-Kombi entpuppte sich als Vitara-Bus. Sitzhöhe kein Kommentar.

Jetzt weiß ich, dass bei Taxis Kombis und Busse das selbe sind und dass man das zuvor sagen sollte. Schon merkwĂŒrdig…

Mit Schups, Zerr, DrĂŒck und Schieb habe ich es lebend rein und am Flughafen auch wieder raus aus dem Bus geschafft.

Am Schalter der Tuifly war morgens um 03:15 wie am ganzen Flughafen noch nix los. Von meinen Hilfsmitteln war laut EDV-Check in gar nix angemeldet.

FĂŒr was telefoniere ich eigentlich mit Hotlines??? Mein Rolli wurde aber anstandslos nachgemeldet.

Bei der Sicherheitskontrolle hat man mit Klebestreifen meinen Rolli auf Sprengstoff getestet. Auf meine Frage, was denn passieren wĂŒrde, wenn ich am 01.01. zurĂŒckkĂ€me und ich von Silvester noch SchießpulverrĂŒckstĂ€nde am Rolli hĂ€tte, bekam ich die lapidare Antwort, das mĂŒsse ich dann wohl der Bundespolizei erklĂ€ren. Und ich wollte auch irgendwann von Lanzarote zurĂŒck, bevor ich ĂŒberhaupt schon da war.

Der Hebebus brachte uns hoch zum Flieger, und ich wurde auf den Flugzeugrolli umgesetzt.

Ich erachte es als Frechheit, wenn der Flieger mit Passagieren bereits voll ist und man als Rollifahrer als letzter auf dem Flugzeugrolli von 2 Flughafenmitarbeitern durch den Flur im Flieger gezerrt und auf den Fensterplatz geworfen wird.

Zum krönenden Abschluss hatte der Flieger auch noch eine Sonderlackierung. Gegen die Peanuts oder die Maus habe ich nichts, aber musste es unbedingt dieser Fußballverein sein?!? Ein absolutes NoGo fĂŒr einen Frankfurter wie mich!

 

In einen Flieger mit Bayern-MĂŒnchen-Lackierung wĂ€re ich nicht rein!

Fortsetzung folgt!!!

Nachtrag zum MĂ€rchen vom 29.Juni

Montag, 11. Juli 2011

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Wo sind die 70000 Mitarbeiter des Flughafen Frankfurt

Ich schrieb, ich wĂŒrde euch ĂŒber meine Korrespondenz mit der Fraport, (Betreiber des Flughafens), auf dem “Laufenden” halten, (siehe Ă€lteren Beitrag).

Meine E- Mail wurde schnell beantwortet, man mĂŒsse aber erst die ZusammenhĂ€nge recherchieren, was durchaus vernĂŒnftig ist, dies könne aber wegen der Urlaubszeit ein bisschen dauern.

Ich musste ein wenig grinsen, da war schon wieder keiner da….., was ja letztendlich meine Herausforderung*, nach der Landung im Juni war.
Genug gemeckert!!!
Gestern hat mich eine supernette Dame von Fraport angerufen.
Ich war sehr ĂŒberrascht, wie genau sie den Vorfall recherchiert hat.
Sie hatte außerordentliches VerstĂ€ndnis fĂŒr meine damalige Situation und erklĂ€rte mir glaubhaft, man habe mit den zustĂ€ndigen Mitarbeitern gesprochen und so etwas dĂŒrfte nicht mehr vorkommen.

Ich erlebe immer wieder, dass man wirklich etwas bewegen kann, wenn man sich die “Arbeit” macht, auf MißstĂ€nde (ich verweigere die 3 “s”), oder andere kleine Fouls aufmerksam macht.
Mit dem Internet hat man in Sekunden den richtigen Ansprechpartner/ e-Mailadresse gefunden und eine Mail mit Foto ist schnell geschrieben.

Es wurde von der Fraport nach RĂŒcksprache mit mir sofort reagiert und eine Arbeitsanweisung herausgegeben, dass ein Mitarbeiter bei schweren SperrgepĂ€ck auf der Seite der GepĂ€ckausgabe hilft.

Als ich das nÀchste mal mit meinem Minitrac aus dem Urlaub kam, wartete bereits ein Mitarbeiter auf mich ;-)

*Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen,
und eine große Herausforderung ist ein Projekt.

Wo sind die 70.000 Arbeiter am Flughafen Frankfurt???

Donnerstag, 30. Juni 2011

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Langes “MĂ€rchen”, aber lesenswert!!!

Ich bin am Samstag ĂŒberpĂŒnktlich um 22:30 aus Chania (Kreta) in Frankfurt gelandet.

Warum manche Leute nach der Landung “Klatschen”, werde ich niemals verstehen. Bei mir hat nie jemand geklatscht, wenn ich meine Arbeit vernĂŒnftig gemacht habe. Nun gut…

Das Flugzeug stand auf einer Außenposition, ich hatte wie immer einen schönen Fensterplatz und sah ganz entspannt den vollgestressten FußgĂ€ngern beim Verlassen des Fliegers zu.

Als Rollifahrer hat man nach der Landung das Privileg des letzten Fluggastes.

Der FlugkapitĂ€n hatte nach eigener Aussage bereits mehrfach den Spezialbus mit HebebĂŒhne und nach entsprechenden Mitarbeitern beim Bodenpersonal  angefragt, damit auch ich den Flieger verlassen kann.

Da kam aber niemand!!!

Teile der  Crew und Pilot leistete mir noch etwas Gesellschaft, was ihnen sichtlich Spaß machte. Das ungeschriebene Gesetz, der KapitĂ€n verlĂ€sst als letzter das das Schiff, wird bei Condor noch hochgehalten.

Irgendwann kam dann doch jemand vom Bodenpersonal und fragte mich ernsthaft, ob ich laufen könne. Er stellte treffend fest, dass er mir alleine nicht helfen könne. Erkenntnis des Abends…

WĂ€hrend des Wartens auf den “Hebebus”, das GepĂ€ck wurde entladen, bat ich einen Mitarbeiter der Crew nachzusehen ob mein Rolli und mein RollstuhlzuggerĂ€t Minitrac auf dem Flugfeld bereit stehen und hoffentlich “nicht” auf die Kofferwagen verladen werden.

Er sagte, dies sei der Fall, die Teile wĂŒrden unten stehen. Uff…

Gegen 23:10 kam endlich der Hebebus, ich verließ das Flugzeug mithilfe von 2 krĂ€ftigen Jungs und dem von mir so geliebten Flugzeugtransitrollstuhl, den Flieger.

Danach half man mir in meinen Rolli, der im Vergleich zu meinem Minitrac glĂŒcklicherweise noch da war.

Na gut, dann mĂŒssen wir eben den Minitrac beim SperrgepĂ€ck abholen.

Mit dem Bus ging es dann nicht wie ĂŒblich zum FraCareService (Behindertenservice Flughafen), da diese Bereich um diese Zeit bereits geschlossen war, sondern zu einem andern Eingang.

Dort erwartete mich freundlich eine Mitarbeiterin von FraCare.

Sie sagte, unser GepĂ€ck sei im Neubau C und wir mĂŒssten erst mal sehen, wie wir zu dieser Zeit noch dahin kĂ€men, da man verschiedene AufzĂŒge nicht mehr benutzen könne.

Sie benutzte ihr Telefon quasi als GPS und fĂŒhrte uns sicher wie ein Buschman in der WĂŒste durch irgendwelche Flure des GebĂ€udes.

Als wir letztendlich am Kofferband ankamen, mussten wir unser GepÀck nicht lange suchen, unsere 3 Taschen drehten Runde um Runde.

Der gesamte GepÀckbereich war fast menschenleer, da war noch nicht einmal ein Kofferdieb dabei.

Mein Minitrac

stand mit seinen 65 Kg leicht zerlegt, in einer Plastikkiste auf dem SperrgepÀckband!

Meine Frau baute den Minitrac erst einmal wieder zusammen.

Es ist kaum zu glauben, aber um 23:44 war am Frankfurter Flughafen niemand ZustÀndiger da, oder telefonisch erreichbar, der mein Kistchen vom SperrgepÀckband hÀtte heben können.

Mittlerweile waren auch die letzten FluggÀste weg, die man hÀtte Fragen können.

Letztendlich hat meine Frau mit 2 MÀnnern die ich nur Mister X und Y nenne, meinen Minitrac vom SperrgepÀckband gezaubert. Ich möchte an dieser Stelle, ihnen und der Mitarbeiterin von FraCare nochmals danken

Das Terminal verließ ich um 23:55!!!

Mein bestellter Fahrdienst war netter vor dem Terminal auffindbar.

Ich habe diese “MĂ€rchengeschichte” in leicht geĂ€nderter Form mit der Bitte um Stellungnahme an die Fraport, den Betreiber des Flughafen geschickt. Ich halte euch auf dem “laufenden”.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich bis zu meinem Unfall 9 Jahre am Flughafen arbeitete.

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXXIII

Dienstag, 12. April 2011

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Ein sehr bekanntes Rollifahrerhotel ist das

“Mar y Sol”

auf Teneriffa.
Alles barrierefrei, 2 Pools mit Hebeanlage, ein angegliedertes SanitĂ€tshaus, und, und, und…

Alles super, bis auf ein Kleinigkeit:
Teneriffa ist eine Vulkaninsel und das Hotel ist oben am Hang, na toll!
So mancher Paralympic- Teilnehmer kann diesen Berg vielleicht alleine erzwingen, ich aber nie und nimmer.

Viele HotelgĂ€ste bringen ihren eigenen E-Rolli aus Deutschland mit, die oft Opfer der Fluggesellschaften werden, oder mieten sich fĂŒr den Urlaub einen Scooter.
Ich bekam einmal den Tipp, wenn ich unten am Strand sei und wolle wieder hoch zum Hotel, solle ich auf den nÀchsten E-Rollifahrer warten und mich an ihn hinten daran hÀngen!

Na ja, ich habe mir keinen Scooter, sondern bereits zum zweiten Mal, ein RollstuhlzuggerÀt gemietet.

Im Oktober 2010 berichtete ich bereits ĂŒber meine positiven Erfahrungen mit diesem ZuggerĂ€t Typ:

Minitrac

(siehe Àlteren Beitrag).

ZufĂ€llig hat man mir in Teneriffa einen Trac in “Schwarz”, auch noch passend zu meinem Rolli zum Kauf angeboten.

Ich konnte nicht mehr widerstehen und erwarb mein ca. 10 Jahre altes, neues Spielzeug.

Der “Reimport” des einst in Deutschland gefertigten Minitrac’s von Spanien gestaltete sich ein wenig schwierig.
Am Check-In am Flughafen in Teneriffa, riss mir ein leicht panischer Fluggast gleich das LenkgestĂ€nge ab. Das Teil war ziemlich hinĂŒber.

In Frankfurt war dann noch mein eigener Rolli beschÀdigt, so dass ich nicht mehr selbst fahren konnte, weil das Rad an der Bremse schleifte.

Mit dem ganzen GepĂ€ck und einer etwas ĂŒberforderten Dame vom Fraport- Behinderten-Hilfeservice war das Chaos dann perfekt.

Ohne der Hilfe meiner Frau, wĂŒrde ich wahrscheinlich immer noch im Terminal I herumstehen.

Nach der ersten Instandsetzung des LenkgestÀnges am Minitrac und einem Satz neuer Akkus wurden die ersten Fahrten in Frankfurt gemacht.

Dieses Teil fĂ€hrt nur 6 km/h, benötigt daher kein Nummernschild und hat auch keine Auflagen vom TÜV…
Da fallen mir so ein paar Ideen ein, was man da so alles verÀndern könnte. :-)
Lasst euch mal ĂŒberraschen.