Artikel-Tags: „Konzerte“

Polohunter beim World Club Dome in Frankfurt 2017

Sonntag, 4. Juni 2017

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Am Wochenende war der Polohunter zu bei mir Besuch. Er kam kurzentschlossen auf einen Spontanbesuch zum World Club Dome in Frankfurt im LED-Outfit der Light Brother’s.

Ist ja nicht so meine Musik, aber als “rollende Blendgranate” ist er schon echt der Hingucker.

Zum VergrĂ¶ĂŸern aufs Bild klicken!

Da der World Club Dome eigentlich jedes Jahr in Frankfurt stattfindet, wird sein Besuch nĂ€chstes Jahr ein bisschen besser organisiert. Wenn Ihr also Freunde der elektronischen Tanzmusik seid, merkt Euch das Event fĂŒr nĂ€chstes Jahr schon mal vor, dann werdet Ihr Markus und vielleicht auch die anderen Light Brothers and Sisters vermutlich auch treffen – sie sind schwer zu ĂŒbersehen ;-)

Nehmt euch ein Beispiel an ihm, mischt euch unters Volk, da soll noch einer sagen man könne im Rolli keinen Spaß haben.

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Rollinator auf Konzerttour

Samstag, 18. MĂ€rz 2017

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Gestern gab’s mal wieder etwas auf die Ohren, in der Batschkapp Frankfurt bei

Danko Jones

Ich habe bereits berichtet, wie rollifahrerfreundlich die neue Batschkapp ist (siehe Àlteren Beitrag).

Es ist eigentlich bei allen Veranstaltungen ein RollifahrerbĂŒhne vorhanden.

Ich stehe aber persönlich lieber im GetĂŒmmel und genieße die AtmosphĂ€re.

Gestern sogar mit Rolli in der ersten Reihe.

Ich darf das T-Shirt tragen, habe 1989 die “Ramones” noch live sehen ;-)

Um alle Artikel der ” Rollinator-Konzerttour-Serie” zu lesen, hier klicken.
Am Ende der Seite weiter bei “Ältere EintrĂ€ge”.

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Rock im Park 2015

Dienstag, 16. Juni 2015

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Auch dieses Jahr war ich wieder bei Rock im Park, dem Schwesterfestival von Rock am Ring, in NĂŒrnberg. Rock im Park ist auch fĂŒr Rollifahrer wie mich geeignet, die nicht Zelt-tauglich sind und auch nicht ĂŒber einen rolligerechten Wohnwagen verfĂŒgen. Ich habe zwar Freunde, die mich notfalls in Sri Lanka in einen Helikopter heben (s.Ă€.Blog), aber Rockfestivals?!

Meine Frau sagt, sie kriegt mich zwar ins Zelt rein, aber nicht mehr raus, – womit sie wahrscheinlich nicht ganz unrecht hat…

Das Zeppelinfeld, auf dem Rock im Park stattfindet, liegt in NĂŒrnberg zwischen Norisring, Fußballstadion und Eishalle und ist infrastrukturtechnisch hervorragend angebunden. Man kann sich in einem der vielen Hotels um den NĂŒrnberger Hauptbahnhof einbuchen und ist von dort in etwa 20 Minuten mit den Öffis am FestivalgelĂ€nde. Und dabei kann man sogar zwischen S-Bahn, Straßenbahn und Bus wĂ€hlen!

Aber auch wer sich das komplette Festivalerlebnis mit Zelten geben möchte, kann das tun: Es gibt nah am Eingang einen ausgewiesenen Rolli-Campingplatz mit Behindertentoilette und –dusche in je einem Container.

Meine letztes Jahr erprobte Festivalausstattung - KĂŒhlkappe, KĂŒhlweste, Blumenspritze und FreeWheel – wurde dieses Jahr bei Ă€hnlicher Hitze noch um einen Schirm erweitert. Dieser dient nicht nur als Schattenspender, sondern auch als zusĂ€tzlicher Resonanzkörper ;-)

Bei allen drei BĂŒhnen gibt es auch eine Rolli-TribĂŒne. An der HauptbĂŒhne „Zeppelinstage“ ist diese sogar direkt vor der VIP-TribĂŒne, sie kann also so schlecht nicht sein, obwohl sie fĂŒr meinen Geschmack etwas zu weit weg von der BĂŒhne entfernt ist.

Blick Richtung BĂŒhne…

Ich persönlich mische mich lieber unter‘s „Fußvolk“, um die Stimmung so richtig mitzuerleben. Bei den Toten Hosen hatte ich meinen persönlichen 3-stimmigen MĂ€delschor um mich herumstehen ;-)
FĂŒr ein Open Air ist der Klang auf dem GelĂ€nde phantastisch.

Beim Mittenndrin-Mitfeiern habe ich auch nur positive Resonanz von den FußgĂ€ngern um mich herum erlebt. Es machen alle Platz, wenn man durchfahren will, oder gehen auch zur Seite, wenn sie wĂ€hrend des Konzerts vor Dir stehen und man sie freundlich anschubst (das ĂŒbernehmen ĂŒbrigens gerne kleingewachsene MĂ€dels in Deiner NĂ€he – natĂŒrlich gaaanz uneigennĂŒtzig
)

An der etwas kleineren „Park Stage“ habe ich mir Motörhead von der RollitribĂŒne aus gegeben, da dort die BĂŒhne nicht ganz so weit weg ist. Blick und Sound waren gut, und der Biernachschub hat auch gut funktioniert – ĂŒber den „Zaun“ der RollitribĂŒne direkt durchgereicht ;-)

Es muss auch mal erwĂ€hnt werden, dass die Ordner sehr nett zu uns Rollifahrern sind. Wir haben zum Teil eigene Wege, dĂŒrfen einige AusgĂ€nge auch als EingĂ€nge benutzen und auch mal dort im Schatten stehen, wo sonst jeder FußgĂ€nger weitergescheucht wird.

Und natĂŒrlich hat es der Wettergott auch dieses Jahr wieder “gut” mit uns gemeint.

Über 30°C im Schatten sind zwar heftig wenn man nicht mehr schwitzen kann, aber ich fahre lieber durch den Staub, als mit dem Rolli wieder einmal im Schlamm stecken zu bleiben, siehe Ă€lteren Blog. ;-)

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Einfach toll Part VII

Freitag, 2. Januar 2015

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Neue “Batschkapp” find ich gut, 100% rollitauglich…!!!

Die „Batschkapp“

(hessisch fĂŒr SchiebermĂŒtze)

ist seit den 70er Jahren ein alternativer Rockclub in Frankfurt. Konzerte oder Disco fĂŒr ein paar hundert Leute, klein, eng, gemĂŒtlich, ein bisschen verranzt, aber mit Kronleuchtern an der Decke.

FrĂŒher hatte man vom Zigarettenqualm und verbrannten Gras, kaum noch die Bands auf der BĂŒhne gesehen… Kurz gesagt, das Teil war mit der dazugehörigen Kneipe “Elfer” kult. Da habe ich ein paar ziemlich coole Jugenderinnerungen. Aber auch einen Eingang mit unendlich vielen Treppen, so steil, dass ich als FußgĂ€nger nach “nur” 2 Bier meine Schwierigkeiten hatte, sie wieder runter zu kommen.

Als Rollifahrer war der Besuch nur mit einer gewissen Anzahl an freiwilligen Helfern machbar. Bei mir eine einmalige Erfahrung, eine so lange Treppe, mit dem Rolli, im Tiefflug herauf zufliegen.

 

 

 

Ende des letzten Jahres war es dann soweit, die Batschkapp zog in eine neue grĂ¶ĂŸere Location um.

Es gab viele wehmĂŒtige Kommentare, aber hey – der neue Club ist ebenerdig, hat einen Parkplatz, ist komplett barrierefrei und hat sogar eine Behindertentoilette!

Bei unserem ersten Konzert in der gerade neu eröffneten Batschkapp gab es noch keine RollitribĂŒne, aber ich fand einen Stellplatz vorne vor den Boxen (alles kein Problem, wenn man schon Konzerte von Motörhead und Anthrax ohne bleibende HörschĂ€den ĂŒberstanden hat,… hÀÀÀÀÀ…)

Im Hintergrund sind die “Rodgau Monotones”.
Ich schrieb trotzdem eine e-mail an die Batschkapp, denn bei grĂ¶ĂŸeren Konzerten sieht man mitten in der Menge sitzend meist nur seinen Vordermann, und der Sound kommt auch etwas dumpf hier unten an.
Das nĂ€chstes Konzert, (Uriah Heep) war dann so gut besucht, dass ich die RollitribĂŒne gerne ausprobiert hĂ€tte, aber es standen schon 2 oder 3 Rollis drauf, und damit sah sie erstmal voll aus. Also doch wieder ab ins GewĂŒhl.

 

SpĂ€ter habe ich mir die dann leere TribĂŒne nochmal genauer angeschaut, und muss fairerweise sagen, dass hinter die 2-3 Rollis nochmal doppelt so viele gepasst hĂ€tten.

Beim nĂ€chsten Konzert wurden wir dann von der Batschkapp-Security extra auf die RollitribĂŒne hingewiesen. Unsere Reaktion war wohl nicht so begeistert, denn der Security-Mann fĂŒgte schnell hinzu: „Aber Ihr könnt gern auch vorne rein, kein Problem, wird nur recht voll heute!“

Kein Problem, Ihr könnt auch in die Menge rein?

Wie oft habe ich jetzt von anderen Rollifahrern gehört, dass sie mit irgendwelchen Securities Ärger bekommen haben, weil sie sich nicht auf die RollibĂŒhne abschieben lassen wollten? Daumen hoch fĂŒr die Batschkapp!

Ein geniales Erlebnis hatte ich dann auf dem Parkplatz. Ich fragte den ParkplatzwĂ€chter, der mich vor dem Konzert in eine schöne große Parkbucht eingewiesen hatte, ob er morgen auch wieder da sei, da wir fĂŒr den nĂ€chsten Tag auch wieder Karten hatten.
Am nĂ€chsten Tag kam sehr viel von dem “Weißes Zeug” vom Himmel, dass wir Rollifahrer so lieben… Als wir auf den Batschkapp-Parkplatz fuhren, stellte ich begeistert fest, dass „meine“ Parkbucht von gestern tatsĂ€chlich gerĂ€umt war, mit einem kleinen Durchgang zum Weg Richtung Eingang.

Als ich dem ParkplatzwÀchter sagte, wie klasse ich das fand, bekam ich wie völlig selbstverstÀndlich zur Antwort:

„Ei, Du hast doch gesagt, Du kommst heut wieder
“

Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Mitarbeitern der Batschkapp und ganz speziell beim ParkplatzwĂ€chter fĂŒr ihr tolles Verhalten bedanken.

Wenn man mir ins Gesicht schaut, sieht man sofort, dass ich dort immer einen tollen Abend hatte.

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Rock im Park 2014

Mittwoch, 11. Juni 2014

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Bin nach 4 Tagen “Rock im Park-Festival” aus der Sauna in NĂŒrnberg wieder zurĂŒck!!!


Klickt unten bei Tags auf KĂŒhlweste, KĂŒhlkappe und Blumenspritze, ohne diese hĂ€tte ich die 35°C im Schatten nicht ausgehalten.

Es war ein grandioses Festival mit einem ĂŒberragenden Sound im GetĂŒmmel.

Die RollifahrertribĂŒhne am linken Ende des GelĂ€ndes war super gebaut, aber “Mono” brauch ich ned…!!!

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXXI

Freitag, 11. Oktober 2013

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Es mĂŒssen ja nicht immer so große Hilfsmittel wie Rollstuhl, Rollator, oder Beintrainer sein, ĂŒber die man berichten sollte.

Oft kommt es auf die kleinen Dinge an!!!

Wenn der Bettnachbar, oder man selbst nachts ein wenig röchelt, kann dies schnell zu Unstimmigkeiten fĂŒhren.

Da ich angeblich nachts einem Nebenjob als Waldarbeiter nachginge, war ich sogar im Schlaflabor und bekam eine CPAP-Maschine + Olivenmaske verschrieben. Ich meine mit der Maske nicht das Standardmodell: “ICH BIN DEIN VATER”, (siehe Ă€lteren Blog).

Jetzt bin ich nachts ein sehr beliebter Bettnachbar, wenn ich brav die Maske trage.

Bei Krankenhausaufenthalten in Mehrbettzimmern sollen angeblich schon Pullerflaschen bei erhöhtem LautstÀrkepegel nach 22:00 Uhr durch die Zimmer geflogen sein.

Ich hatte im FrĂŒhjahr einen knapp 94 Jahre alten Metusalix im Krankenhaus neben mir liegen, dessen AtemgerĂ€usche nachts ein wenig an den Start einer Ju 52/3* erinnerte.

Ich bekam einmal einen super Tipp, es gebe

Ohrstöpsel der Firma Alpine Typ: “SleepSoft”

www.alpine-gehoerschutz.de


Alpine kannte ich nur als Hersteller hochwertigen Autoradios mit “viel Laut”. Diese waren bei Dieben so beliebt , dass meines damals nach ca. 6 Wochen fachmĂ€nnisch aus meinem Polo ausgebaut wurde…grrr…!!!

Das besondere an diesen Ohrstöpseln ist, dass sie in der Mitte ein Röhrchen haben, so dass man zwar das Schnarchen des Nachbarn nicht mehr hört, aber man trotzdem wĂ€hrend dessen mit der Nachtschwester intensiv ĂŒber Quantenphysik diskutieren kann.

Die gewĂŒnschten “Schnarch-Frequenzen” werden herausgefiltert, leider wird der Wecker noch gehört und gegen die Schwester morgens ist man sowieso chancenlos…

Es gibt die unterschiedlichsten Typen von Ohrstöpseln fĂŒr die verschiedensten Einsatzgebiete.
Vom Schlafen, Schwimmen, Musik, bis hin zum Jagdsport ist alles dabei.

Ich habe die Ohrstöpsel todesmutig im Selbstversuch auf einem Konzert getestet. Als Vorgruppe:

ANTHRAX,

eine der leiseren Metallbands,…wer’s glaubt… ;-)

und dann…

Motörhead

Diese Ohrstöpsel haben ihren Hardcore-Hardrocktest  und die 4 wöchige nÀchtliche Metusalixbeschallung im Krankenhaus mit Auszeichnung bestanden.

War das ein geiles Konzert, dafĂŒr bin ich sogar mit dem Navi, ohne Visum zur Stadthalle nach Offenbach gefahren.

Lemmy gehört deffinitiv nicht zu den leisen SchmusesÀngern ;-)

*3 motoriges Popellerflugzeug der Fa. Junker

Night of the Proms 2012

Sonntag, 23. Dezember 2012

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Ich hatte gestern wieder einmal einen tollen Abend in der altehrwĂŒrdigen Frankfurter Festhalle (Bj. 1907) bei

Night of the Proms 2012

Diesmal außer traditionell mit John Miles, dem Koncertorchester Il Novecentro und anderen, als Special Guests

Anastacia,

Mick Hucknall (Simply Red)

auch die Echo 2012 Gewinner, Jupiter Jones.

Nach dem Konzert stand er am Rollifahrerausgang plötzlich neben mir,

Nicolas MĂŒller, der SĂ€nger von Jupiter Jones!!!

Wenn man in der Festhalle  bei der Zugabe die Fernbedienung der Standheizung vom Auto drĂŒckt, hat man dann hinterher immer eine schöne warme Karre. Das sind bis zum Auto locker 100 Meter Luftlinie.

Echt gut so ein alter Sandsteinbau, bringt bei Dauerregen wie Gestern aber auch nicht soviel.

Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XXII

Sonntag, 11. MĂ€rz 2012

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Ich hatte am 26.01.12 berichtet (siehe Ă€lteren Beitrag), wie ich Ă€hnlich wie Don Quijote gegen die WindmĂŒhlen kĂ€mpfte.
Bei meinen WindmĂŒhlen handelte es sich lediglich um eine Rollstuhlkonzertkarte fĂŒr

Sunrise Avenue,

in der Jahrhunderthalle Frankfurt, was eigentlich keine ganz große Herausforderung hĂ€tte sein dĂŒrfen.

Ich ließ monatelang nicht locker und schrieb u.a. die Band persönlich an, warum man mich ignoriere??? Auf eine Nachricht ihrerseits warte ich heute noch…sei’s drum…!!!

Das Konzert war mittlerweile ausverkauft!

Zwischenzeitlich hatte ich gar keine Lust mehr zum Konzert zu gehen/fahren, obwohl ich dann doch noch irgendwann das begehrte Objekt vor mir liegen hatte.

Gestern war es dann soweit, das Konzert an sich rĂŒckte ein wenig in den Hintergrund, ich war eher gespannt, ob ich denn der einzige Rollifahrer wĂ€re und wie eventuell Kollegen zu ihrer Karte gekommen sind.

Schon auf dem Parkplatz sah ich ein paar Rollifahrerbusse, was mich durchaus hoffen lies, nicht der einzige Vielfahrer zu sein.

Die Jungs vom Roten Kreuz begleiteten mich mit dem Aufzug in den 1.Stock (siehe Àlteren Beitrag).

Sie berichteten, ich solle direkt zur RollifahrerbĂŒhne, es seien schon ein paar Rollifahrer da und es könne eng werden. Man erzĂ€hlte mir auch von der etwas schwierigen Kartenorganisation.

Es war “super organisiert”. Ein sehr krĂ€ftiger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, er machte mir mit seiner Statur Angst, schob einen eine extrasteile Designerrampe, wahrscheinlich war ein Bildhauer am Werk, auf eine kleine BĂŒhne herauf.

Die BĂŒhne war selbst fĂŒr uns kleine Menschen nicht so groß. Letztendlich war sie mit 13 Rollifahrern vollbesetzt. Ich sah spĂ€ter zwei Rollifahrer, die nicht auf der BĂŒhne standen und auch nicht darauf gepasst hĂ€tten!!!

Wie viele Mitstreiter noch im Publikum standen weiß ich nicht, aber die Begleitperson durfte sich wegen Platzmangel zum anderen Fußvolk stellen.

Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass die Jungs da vorne auf der BĂŒhne zwar keine E-Mails schreiben können, dafĂŒr richtige RampensĂ€ue sind, und ich ein klasse Rockkonzert gesehen/gehört habe.

Nach dem Konzert wurde es wie immer ein bisschen eng in den Menschenmassen. Da stand so ein Riese mit geschĂ€tzter SchuhgrĂ¶ĂŸe 46 an einem Bistrotisch im GewĂŒhl. Ich hatte mich erdreistet genau dort wo er stand, mich mit meinem Rolli durch die Massen zu kĂ€mpfen.

Er machte nicht die kleinsten Anstalten, seinen Prachtfuß auch nur 5 cm zur Seite zu ziehen und schickte einen leicht verachteten Blick nach unten.
Ich schaute nach oben, grinste und sprach zu ihm:

Ich mach mich auch ganz klein!!!

Dann zog er den Fuß ein ;-)

Eigude Pranger XXII

Donnerstag, 26. Januar 2012

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Hin und wieder braucht der Geist ein wenig Kultur… Ob es Karten fĂŒr Oper, Ballett, Schauspiel oder ein Trashmetal-Konzert sind, die Beschaffung eines Rollifahrertickets gestaltet sich immer recht schwierig und jedes Mal anders. Das muss man sportlich sehen, ansonsten helfen nur noch Psychopharmaka.

FrĂŒher ist man zum Ticketcenter “gegangen”, hat die Kohle auf den Tisch gelegt und sein Ticket gehabt, oder es war ausverkauft. Online war das auch nie ein Problem.
Schaut doch einmal, wenn ihr demnĂ€chst irgendeine Karte im Netz ordert, nach Rollstuhlfahrerkarten…

Bestellen ist nicht!!!

Die Rollstuhlfahrertickets werden fast immer nur vom Veranstalter, wer auch immer das dann ist, herausgegeben. So ein Irrsinn!!!
Das “Warum” ist mir ein RĂ€tsel und wissen die wahrscheinlich selbst nicht.
War wahrscheinlich schon immer so.

Bei manchen Konzerten kann der freundliche Kollege vom Ticketcenter beim Veranstalter die Karte organisieren. Dann ist man mit nur zwei Anrufen, einer E-Mail, einer OnlineĂŒberweisung und der Hoffnung auf postalische Lieferung der Karte dabei. Wenn man zusĂ€tzlich eine Karte fĂŒr eine Begleitperson mitbestellt hat, heißt es doppelt Daumen drĂŒcken.

Alternativ bekommt man von der Ticketverkaufsstelle oder vom Callcenter eine Telefonnummer vom Konzertveranstalter. Mit ein bisschen GlĂŒck haben die einen eigenen Ticketverkauf und man wird sich schnell einig.
Wenn die Telefonnummer die des GeschĂ€ftsfĂŒhrers ist, kann sich das ganze Prozedere ein wenig hinziehen, dafĂŒr sollte man aber VerstĂ€ndnis haben, denn dieser Mensch hat auch andere Sachen zu tun. Ein bisschen Nerven schadet nicht…

Bisher habe ich es immer irgendwie hinbekommen ein Ticket zu bekommen, sofern das Konzert nicht zuvor ausverkauft war, aber so langsam werde sogar ich sauer…

Projekt: Rollstuhlfahrerticket fĂŒr Sunrise Avenue oder:

Fairytale gone bad!!!

(Songtitel, Sunrise Avenue)

Beim Anruf beim offiziellen Ticketcenter des Veranstalters wurde ich auf eine Handynummer umgeleitet. Dieser Kollege gab mir eine andere Nebenstellennummer. Bei Anruf, wieder ein Handy erzĂ€hlte man mir, die Mailbox sei voll, na toll…! Ungewöhnlicher weise erhielt ich einen RĂŒckruf vom GeschĂ€ftsfĂŒhrer höchstpersönlich, der erzĂ€hlte mir, es gĂ€be noch Karten und verwies mich an eine E-Mailadresse :tickets@***.de

Ich schrieb ĂŒber Wochen E-Mails, die nicht beantwortet wurden. Zwischenzeitlich stieg mir so der Puls an, dass ich am 6. Januar die Band Sunrise Avenue persönlich anschrieb (e-Mail-Adresse von der offiziellen Homepage) und sie auf den Missstand (pfui bĂ€h, 3 “s” hintereinander) aufmerksam machte, dass ich vollends ignoriert werde.
Wir haben heute den 26.Januar, und auch von ihnen habe ich bis heute keinerlei Nachricht erhalten. Ist ja absolut verstÀndlich und nachvollziehbar, dass sie nicht jedem antworten können, und auf einen Eintrittskartenpreis kann man ja auch locker verzichten. Rollifahrer brauchen sowieso so viel Platz!!!

Nimmt mich denn eigentlich irgendjemand noch ernst???

Am 10.01. rief ich mal wieder die offizielle Telefonnummer des Ticketcenters des Veranstalters an. Diesmal ein Callcenter, die konnten mir aber auch kein Rollifahrerticket verkaufen, stattdessen bekam ich eine Telefonnummer, diesmal die Nebenstelle “0″, bei der ich mal wieder auf den GeschĂ€ftsfĂŒhrer umgeleitet wurde, wie passend… ;-)

Bin ich denn der Hauptmann von Köpenick???

Nach einer mir sehr schlĂŒssigen Darstellung des Chefs, warum denn keiner meine Anfragen beantwortete, stellte er mir fĂŒr das Ticket sofort online eine Rechnung. Nach Begleichung sollte ich die Karte auf dem Postwege erhalten.
Ich bezahlte sofort Online!

Nach einer Woche hakte ich wieder telefonisch nach, wo denn die Karte bliebe?? Die Rechnungsnummer hĂ€tte gefehlt und die Buchhaltung hĂ€tte die Zahlung nicht zuordnen können… Ho, ho , ho…!!

Vorgestern erhielt ich das Ticket, die Vorfreude hÀlt sich mittlerweile in Grenzen.

Auf den ersten Blick konnten wir noch nicht einmal feststellen, was diese Karte denn nun von einer “normalen” Eintrittskarte unterscheidet:


Erst beim Blick auf die RĂŒckseite war die Besonderheit festzustellen: Neben der handschriftlichen (!) Notiz ” + Begleitperson” noch ein offizieller Stempel mit Unterschrift (vermutlich des GeschĂ€ftsfĂŒhrers persönlich):

Ich werde aber auf jeden Fall zum Konzert gehen, wenigstens um festzustellen, ob ich bei dem Konzert der einzige Rollifahrer bin??

Bin gespannt, ob ich von der Band Sunrise Avenue noch vor dem Konzert eine Nachricht erhalte.

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Hilfsmittel Tipps und Tricks XLVII

Montag, 16. Januar 2012

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Letztens war ich beim Konzert der “Blues Brothers” in der Jahrhunderthalle Frankfurt!

Diese Veranstaltungshalle wurde 1960 gebaut. Damals schon hatte man sich bereits ĂŒber die Barrierefreiheit des Hauses umfangreiche Gedanken gemacht. Um als Rollifahrer vom Foyer nach oben in den Saal zu kommen, steht nach einer kleinen Besichtigungstour mit dem diensthabenden SanitĂ€ter des “Roten Kreuzes” durch Bereiche der Haustechnik ein ansprechender, großzĂŒgiger Lastenaufzug mit dem “Roten Liftboy” zur VerfĂŒgung.
Der Behindertenservice des Roten Kreuzes ist topp!!!

In der Pause wollte ich hinunter ins Foyer. Da stand er plötzlich vor mir.
Jeder kennt ihn, der Klassiker unter den RollstĂŒhlen, das altehrwĂŒrdige

Eisenschwein

oder auch AOK Einkaufswagen genannt. Die 2 Aufkleber :

Ich bin Energiesparer ! und Wer wird denn gleich in die Luft gehen!

lassen ein ungefĂ€hres Alter des Rollstuhles erahnen (in den 1970ern wurde wegen der Ölkrise zum Energiesparen aufgerufen). Vom SanitĂ€ter kam daraufhin die Anmerkung, dass das mit dem Energiesparen ja zutrĂ€fe, da er ja schieben wĂŒrde. Es könnte allerdings recht schwierig werden, mit dem Rolli in die Luft zu “gehen”  ;-)
Vom SanitĂ€ter wurde weiterhin die ausgezeichnete Offroadtauglichkeit des Eisenschweins beim Einsatz, bei der Fahrt ĂŒber den Parkplatz zum Rettungswagen positiv erwĂ€hnt.

Ich gebe ja durchaus zu, dass ich ein wenig grinsen musste, dass sich die Stadt Frankfurt nicht einmal einen neueren Rettungsrolli leisten kann, aber dieser Oldtimer ist noch gute alte Wertarbeit und wird regelmĂ€ĂŸig gewartet, wie man an den neuen MĂ€nteln erkennen kann.

Ich bin gespannt, wie viel Jahre ich diesen Rollstuhlklassiker noch treffen werde!!!

Alternativ-Therapie

Montag, 30. Mai 2011

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Zur Muskelentspannung gibt es verschiedenste Therapien.

Fangopackungen, Akkupunktur, Massagen aller Art, Tens-Reizstromtherapie und, und, und …

Es existiert auch ein sĂŒndhaft teures GerĂ€t namens Galileo, welches im Grunde genommen nur eine vibrierende RĂŒttelplatte ist, bei der man verschiedene Frequenzen einstellen kann.

Am Samstagabend ging es zur Gruppen- Vibrationstherapie, gallileo Àhnlich, in die Frankfurter Festhalle.

Die englischen Therapeuten sind seit 1975 unter dem Namen

Iron Maiden*

bekannt, die mit ihrer jahrelangen Erfahrung und stÀndige Frequenzwechsel  bestmögliche Therapieerfolge durch Ganzkörpervibrationen erreichen.

Muskelaubau durch Klatschen und CEPAP-Lungentraining beim Mitsingen!

Durch leichte Schockeffekte die durch das BĂŒhnenbild erzeugt werden, wird zusĂ€tzlich der Kreislauf angeregt.
Mehrere tausend Patienten wurden gleichzeitig behandelt.

Ein zusĂ€tzlicher positiver Effekt besteht darin, dass man noch nach Tagen ein leichtes Meeresrauschen im Ohr verspĂŒrt, welches ein Urlaubsfeeling erzeugt.

UnverstĂ€ndlicherweise ĂŒbernimmt die Kasse die Kosten, dieser seit 36 Jahren erprobten Alternativtherapie nicht.

Lest einmal meinen Ă€lteren Artikel, Fußballticket auf Rezept.

*Eiserne Jungfrau

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXIX

Mittwoch, 9. MĂ€rz 2011

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Am Rosenmontag war ich auf einer Faschingsparty mit Livemusik. Sinniger Weise war der Rollifahrertisch am Ende der Halle.
Super Idee, wenn fast alle andern Leute vor der BĂŒhne stehen.
Im GetĂŒmmel wird man immer wieder ĂŒbersehen, so dass die Bier, oder auch Apfelweindusche vorprogrammiert ist.
Ich habe mir vor ein paar Wochen einen batteriebetriebenen

GelbgrĂŒnen-Neonleuchtstab

im Baumarkt gekauft, den man außerdem auch auf “Blinken” einstellen kann.

Da leuchtet man im Dunkeln :-)

Mit dem Teil wird man in der Menschenmenge super gesehen, von den Freunden wiedergefunden und keiner traut sich, sich direkt vor einen zu stellen.

Ich war ca.15 Meter von der BĂŒhne weg und habe doch tatsĂ€chlich hin und wieder den SĂ€nger gesehen. Die Bierdusche fiel aus.

Mein Freund hatte nach der Faschingsfeier den Taxifahrer mit dem Leuchtstab eingewiesen, als stÀnde er auf dem Flugfeld.

Klickt doch mal bei Tags auf “Reflektoren”, um andere Beleuchtungstipps zu lesen.

Eigude- Pranger VIII

Dienstag, 29. Juni 2010

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Der Besuch von Konzerten aller Art ist immer ein Event fĂŒr sich, bevor man auch nur einen Ton gehört hat.
In Frankfurt am Main in der Jahrhunderthalle fÀhrt man durch den Heizungsraum und dann mit dem Lastenaufzug hoch, um zu seinen PlÀtzen zu gelangen.

In der Alten Oper setzten sie noch einen drauf.  Man kommt barrierefrei durch den Haupteingang zur Abendkasse die sich neben dem Foyer befindet. Wenn man dann seine Karten gekauft hat, ist es “nicht” möglich die drei Stufen ins Foyer zu ĂŒberwinden. Dann darf man durch den Haupteingang wieder die Oper verlassen, um am
Seiten- Hintereingang zickzack eine Rampe hochzufahren, wo man dann klingelt und ein Mitarbeiter einen dann ins Foyer begleitet.

Die KreativitÀt der Optik von Rollstuhlfahrer- Eintrittskarten ist grenzenlos.

Hier ein besonders ausgefallendes Modell:

Innenraum Stehplatz (fĂŒr Rollifahrer?)

 

Mit Wheelchair Suchbild,

 

und

Escort- Service

Vielleicht war es nur ein Tippfehler und es sollte Stellplatz heißen.