Artikel-Tags: „SanitĂ€tshaus“

Bremskeil Part XV

Montag, 31. Oktober 2016

Startseite des Eigude Blogs

Aufgebockt…!

Nachdem ich am Freitag das vierte Mal in diesem Jahr aus meiner Stammklinik entlassen wurde, wird mir fĂŒr einen fĂŒnften Aufenthalt so langsam 2016 die Zeit knapp, daher habe ich mich so lange nicht mehr gemeldet.

Als ich letztens mal wieder zum “Tanken”, meine Medikamentenpumpe war leer, ambulant in der Klinik war, verband ich diesen Termin gleich mit einem Pitstop in der Werkstatt des dortigen SanitĂ€tshauses. Ich sollte zwei neue Bremsen bekommen, die je mit zwei Schrauben von unten am Rolli befestigt sind. Der Monteur ist selbst Rollifahrer und kommt schlecht an die Schrauben, wenn ich im selben Rolli sitze. Als sein Schrauberkollege, ich nenne ihn mal RenĂ©, kam, der FußgĂ€nger ist, schlug ich vor, dass er mich ja mit Rolli auf die kleine MontagehebebĂŒhne stellen könne, um beim “auf die Schnelle tauschen der Bremsen”  nicht auf dem Boden liegen zu mĂŒssen, und ich könne in meinem eigenen Rolli sitzen bleiben. Wir kennen uns schon lange.

Gesagt getan!


Als er fertig war, stand ich mit dem RĂŒcken zu ihm auf der HebebĂŒhne, als er zu seinem Kollegen meinte, die HebebĂŒhne wĂŒrde nicht nach unten fahren. Sie versuchten alles Mögliche…

Nach ca. 2 min sagte ich zu ihm: “Jetzt habt ihr euren Spaß gehabt, jetzt kannst Du mich wieder herunter lassen.”

Er: “Ich mache keinen Spaß, die HebebĂŒhne bewegt sich wirklich nicht…!”

Nach kurzer Fehlersuche stellten wir mit Schrecken fest, dass die Kaffeemaschine auch nicht funktionierte.

Da ist doch wirklich in dem Moment, als ich auf der HebebĂŒhne stand, im halben Stockwerk die Sicherung gefallen. Meine guten Rundenzeiten waren dahin.

Mein kurzer Pitstop dauerte dann doch ca. 45 min.

Ich sag’s mal so: ” Ich sitze fast alles aus!” :-)

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Hilfsmittel Tipps und Tricks Part LVII

Freitag, 5. Dezember 2014

Startseite des Eigude Blog

EmpfĂ€nger braucht lĂ€nger zur TĂŒr!!!

Als Rollifahrer bestelle ich doch relativ im Netz, und die Paketzusteller geben sich bei mir die Klinke in die Hand.

Mein Rekord sind fĂŒnf Zusteller, von vier verschiedenen Unternehmen innerhalb von 2,5 Stunden.

Mittlerweile erkenne ich sogar die Unternehmen am Klingeln, 2x ganz kurz hintereinander sind zu 90% “trans o’flex”, oder ein bestimmter Verwandter ;-)

Wenn ich aber gerade im “OstflĂŒgel” meiner Wohnung bin, muss ich mich doch sehr beeilen, dass ich vor der dem taktischen RĂŒckzug des meist “Neuen Postlers”, noch rechtzeitig zur TĂŒr komme.

Zu langsam war ich auch schon, oder die zu schnell weg, so dass sie die Sendung wieder mitgenommen haben, wenn nicht gerade einer meiner netten Nachbarn da war.

Ich sollte ein Paket am “NĂ€chsten DHL-Kiosk” abholen, der von meiner Wohnung nur ca. 1,5 Km entfernt ist. Da es geht/fĂ€hrt es immer schön den HĂŒgel hoch, und zu guter Letzt hat der natĂŒrlich auch Treppenstufen am Eingang …grrr…da braucht man gute Freunde…!!!

Heute Morgen bekam ich ein Paket von meinem Sanihaus, ich stand glĂŒcklicherweise gerade im Flur.

Auf diesem war ein zusĂ€tzlicher Hinweisschild fĂŒr den Zusteller:

Achtung EmpfĂ€nger braucht lĂ€nger zur TĂŒr!!!

Das ist fĂŒr mich was Neues, eine geniale Idee die “Schule” machen sollte. Danke von dieser Seite nach Heidelberg.

Ich habe das Schild “Nachgebastelt”, ihr könnte es euch downloaden und z.B. fĂŒr die nĂ€chsten Lieferung vorher als Mail an euer Sanihaus, EBAY-Partner… schicken.

Download als PDF hier klicken: EmpfĂ€nger braucht lĂ€nger bis zu TĂŒr!!!

Download als PDF-US-Version: Requires some extra time to answer the door!!!

Oder auf die Bilder klicken, kopieren, ausdrucken, ausmalen,…was immer Ihr wollt ;-)

PDF-Link: http://www.eigude.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/EmpfĂ€nger-braucht-lĂ€nger-bis-zu-TĂŒr-02b.pdf

PDF-US-Link: http://www.eigude.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Requires-some-extra-time-to-answer-the-door.pdf

Bild-Link: http://www.eigude.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/EmpfĂ€nger-braucht-lĂ€nger-bis-zu-TĂŒr-02b.jpg

US-Bild-Link: http://www.eigude.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Requires-some-extra-time-to-answer-the-door-03.jpg

Info fĂŒr alle Shitstormer -ich finde das Schild nicht diskriminierend, spĂ€testens wenn ich die TĂŒr aufmache, weiß der Zusteller sowieso, dass ich Rollifahrer bin.

Ich habe auch einen TĂŒrspion auf Rollifahrerhöhe, siehe Ă€lteren Beitrag.

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Eigude Pranger Part XXVI

Dienstag, 11. November 2014

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UnterstĂŒtzt online die Petition…!

“Ausschreibungen von RollstĂŒhlen verbieten”

Ich bitte euch unten auf den Link zu drĂŒcken und die Petition zu unterstĂŒtzen.

Den Kostendruck der Krankenkassen kann ich ja durchaus verstehen, der sie veranlasst hat, genehmigte RollstĂŒhle ĂŒber eine Ausschreibung von verschiedensten SanitĂ€tshĂ€usern deutschlandweit, anstatt vom SanitĂ€tshaus um die Ecke, dem Patienten liefern zu lassen.

Wenn aber z. B. eine Reparatur des Rollis ein paar Tage dauert, weil das SanitÀtshaus, das den Rolli lieferte 160 Kilometer entfernt ist, erachte ich dies als Körperverletzung.

Weitere GrĂŒnde aus der Petition:

…Ausschreibungen im Bereich der Hilfsmittel, hier insbesondere RollstĂŒhle, fĂŒhren zu einer Verschlechterung der Situation von pflegebedĂŒrftigen Personen und Personen mit Behinderung.

Die schnelle Versorgung mit diesen Hilfsmitteln ist bei Ausschreibungen nicht gewĂ€hrleistet….

…durch die Zerstörung der wohnortnahen Versorgung kommt es immer zu einer VerlĂ€ngerung der Lieferzeiten. Dies nicht nur bei der Erstlieferung eines Hilfsmittels sondern auch bei Reparaturen. Ausschreibungsgewinner sind nicht in der Lage, wegen einer kleinen Reparatur extra einen Fahrer zum Versicherten zu schicken…

Wenn Ihr auf den Link unten klickt, könnt Ihr den kompletten Petitionstext lesen!

Typischer Fall einer Rolli-Fehlversorgung, der Rolli ist dem Teddy 1/2 Zoll zu klein ;-)
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Nachtrag: Bremskeil Part XIII Ich bin schuld!

Samstag, 5. Mai 2012

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Ich Ă€ußerte im Artikel vom 14.04.12 den Verdacht (siehe Ă€lteren Beitrag), dass ich möglicherweise ein Fehllieferungsgott sei, da bei mir NIE die bestellten Tabletten und Hilfsmittel ankommen.

Gestern war es wieder soweit, schon wieder die falschen Kompressen!!!

Meine E-Mail fiel recht kurz aus, dafĂŒr mit

Memorybild fĂŒr die Lagerarbeiter

Ich erhielt vom SanitÀtshaus sofort eine Antwort:

…was soll ich sagen, ich denke die vorangegangene Mail ist selbstsprechend!!!

Das Bild wird mein neuer Hintergrund ;) )

Ich hab Ihren Fall sogar in der Abteilungsbesprechung gehabt, bei dem Namen sollte es klingeln… Ich weiss nicht was ich da noch machen soll… Tut mir echt leid!

 

Kurz spÀter erhielt ich folgende E-Mail in Kopie:

Man beachte die 31 Ausrufezeichen in nur 7 SĂ€tzen.

Hallo alle Zusammen, UND VOR ALLEM LIEBE KOLLEGEN AUS UNSEREM LAGER!!!!!!

Es ist keinen Monat her, dass unser Kunde Herr Rollinator sagenhafte 3 Versuche gebraucht hat um seine Kompressen in der gewohnten Art und Weise zu bekommen !

NÄMLICH VLIESSKOMPRESSEN VON MAIMED STERIL!!!!!!!!!

Ich weiss nicht warum das so ein Problem ist, aber es kann einfach nicht wahr sein, dass der Kunde schon WIEDER die falschen Kompressen bekommen hat, zumal ich euch extra nochmal drauf hingewiesen hab dass ihr in die folgenden bereits gepackten Lieferungen reinschauen sollt!!

Ich bin froh, dass Herr Rollinator einfach ein unglaublich geduldiger Mensch ist, aber ich als Kunde wÀre AUSSER MIR!!!! Und das mein ich ernst!!

Ich finde das nicht lustig, weil ich leider keine Entschuldigung mehr hab!

Bitte die WARE ZURÜCKHOLEN UND DIE RICHTIGEN ZUSCHICKEN UND DIE FÜR DAS NÄCHSTE MAL AUCH DIREKT ÄNDERN!!!!!!

(Orginalformatierung und Farbe der E-Mail wurde nicht geÀndert, der Namen schon.)

Bremskeil Part XIII Ich bin schuld!

Samstag, 14. April 2012

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Wenn ich alle 3 Monate am Quartalsanfang in die Schlangengrube springe, ĂŒber der das Schild

“Benötigte Tabletten und Hilfsmittel”

hĂ€ngt, gebe ich mir mittlerweile pauschal selbst die Schuld. Wenn trotz all meiner BemĂŒhungen nie etwas sofort klappt, muss es letztendlich an mir selbst liegen, anders ist das fĂŒr mich nicht mehr zu erklĂ€ren.

Im Buch “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams gibt es einen Lastwagenfahrer, der immer im Regen mit seinem Auto unterwegs ist. Kaum zu glauben…er ist ein Regengott, er weiß es halt selbst nicht.

So Ă€hnlich ist es bei mir mit meinen Bestellungen der Tabletten und Hilfsmittel bestimmt auch, denn ich mĂŒsste ansonsten behaupten, dass keiner mehr seine Arbeit ordentlich macht, und so anmaßend bin ich nicht.

Nachdem ich alle 3 Monate meinen 10 €-Mitgliedsbeitrag bezahlt habe, geht der Spaß wieder los. Ich bekomme von meinem Hausarzt ein BĂŒndel Rezepte, bei denen man bei 16 Positionen nicht erwarten kann, dass alles richtig ausgefĂŒllt ist. Es muss an meinem Karma liegen, dass selbst die korrigierten Rezepte manchmal auch noch kleinere Fehler aufweisen.

Wenn alles stimmt, werden die Rezepte dann in 2 HĂ€ufchen getrennt, Hilfsmittel- bzw. Tablettenrezepte, und dann sofort eingescannt, denn ich traue mir selbst nicht mehr.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich immer so ziemlich den selben Kram benötige.

Die Bestellung der Hilfsmittel tÀtige ich per E-Mail, wobei ich die eingescannten Rezepte anhÀnge, und die Originalrezepte dann spÀter auf dem guten alten Postweg nachschicke.

FĂŒr meine Apothekenbestellung benutze ich ein herkömmliches Telefon. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich abends dann alle Tabletten wie geordert in den richtigen Mengen und von den richtigen Herstellern erhalte, geht gegen null und gehört ins Reich der Phantasie.

Man kann doch auch nicht ernsthaft erwarten, dass bei einer Nachlieferung, bei der auf dem Lieferschein 3 PĂ€ckchen stehen, auch 3 PĂ€ckchen darin sind. Bei 2 PĂ€ckchen sind noch 66% richtig, Note 4. Ausreichend, na gut…

Die Tablettenmenge war diesmal richtig, aber dafĂŒr der Lieferschein nicht.

Jetzt hat der Bote mir ein PĂ€ckchen Tabletten in den Briefkasten geworfen, die ich persönlich heute noch zurĂŒckbringe, wobei ich der Überzeugung bin, dass ich genau dieses PĂ€ckchen in 3 Monaten sowieso wieder in meinen HĂ€nden halte, das sind keine Aspirin.

Warum klappt das nie, das kann nur an mir liegen…

Mit meinen Hilfsmitteln ist es auch nicht besser.

Durch den so genannten Direktversand erhalte ich meine Materialien von 4 verschiedenen Zustellern, die mich zwischen 10 und 19 Uhr beehren.

Die Jungs wollen mir immer die Kartons auf die Knie stellen und wegrennen, das find ich gar nicht gut. Am Abend erinnert meine Wand im Flur mit seinen ganzen Kartons dann immer ein bisschen an die Berliner Mauer. Ich habe den Verdacht, dass die nur Zusteller heißen, weil sie einem immer den Flur zustellen.

In einem der Versandlager scheinen die zu viel Kartonage und FĂŒllmaterial zu haben. FĂŒr 4 PĂ€ckchen Kompressen und 1 Liter Reiniger benutzen die einen Karton von 60cm x 60cm. Wie mein Freund immer zu sagen pflegt: Logistik hat nichts mit Logik zu tun.

Diesmal waren es auch noch die falschen Kompressen, die können ihren Karton wieder abholen, solange steht der mir wieder nur wieder im Weg rum. Vielleicht werfe ich denen aus Rache noch ein paar alte Ordner aus meiner Ausbildungszeit mit in die Kiste.

Ich möchte mich nicht mehr aufregen und halte es wie Douglas Adams:
Ich bin wahrscheinlich ein

Fehllieferungs-Gott.

Wenn immer alles gleich klappen wĂŒrde, könnte ich bestimmt ein paar Tabletten weniger nehmen ;-)

Nachtrag zum Eigude Pranger X

Dienstag, 29. November 2011

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Gestern kam tatsÀchlich ein Mitarbeiter des SanitÀtshauses und holte das

Matratzenrezept

ab. Da es sich um eine Weiterversorgung eines Hilfsmittels handelt, musste noch ein Standardformular ĂŒber die

EigentumsvorbehaltserklÀrung

unterschrieben werden.

Bei diesem SanitÀtshaus gibt es nur

EigentunsvorbehaltserklÀrungen.

Was die da TUN, wissen sie wahrscheinlich  selbst nicht ganz genau!!!

Eigude Pranger Part XIX

Freitag, 25. November 2011

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Die erste Version dieses Artikels war recht verwirrend…

Dies lag am Tablettenmissbrauch des Autors!

Ich habe zur Schonung meines durch die LĂ€hmung nicht mehr vorhandenen Knackarsches,  nach dem Unfall 2008 fĂŒr zu Hause eine Spezialmatratze und einen höhenverstellbaren Einlegerahmen fĂŒr mein Ehebett, durch den das  Umsetzen in und aus dem Rolli vereinfacht wird, von der Krankenkasse verschrieben bekommen.

Diese Antidekubitusmatratze besteht weitgehend aus ca. 5 cm x  5 cm großen SchaumstoffwĂŒrfelchen die den Druckpunkt auf den Körper, durch “Wegknicken” entlastet. Das Ding ist gut.

Wenn man wie ich, von 3 verschiedenen SanitĂ€tshĂ€usern gleichzeitig versorgt wird, sollte man sich nicht aufregen, wenn auf einen 90 cm breiten Einlegerahmen meines Ehebetts, eine 100 cm breite Matratze “eingepresst” wird. Das passt schon, besser als auf dem blanken Lattenrost zu liegen. Ein Austausch der vermeindlich falschen Matratze wurde vom SanitĂ€tshaus I erst auf Nachfrage von mir nach 1 Jahr, man benötigte ein neues Rezept, siehe unten, veranlasst.

Ein Festschrauben des Einlegerahmens am Bettrahmen wurde vom SanitĂ€shaus II fĂŒr nicht nötig erachtet. Meine Frau hatte GlĂŒck, dass sie auf ihrer Seite des Doppelbettes nicht mitsamt ihres Lattenrosts nach unten durchgekracht ist, da dieser durch den Umbau auch nicht mehr fest montiert war. Das Quietschen des nagelneuen elektrischen Einlegerahmens, hörte die ganze Nachbarschaft. Dies konnte aber mit einer Dose Silikonspray innerhalb von nur 2 Stunden von einem Freund behoben werden.

Bei diesem Bett wurde innerhalb von  2,5 Jahre, die 2.Matratze, die 3 Fernbedienung, bei der innerhalb von 6 Wochen auch schon die Beschriftung nicht mehr lesbar war und die komplette Elektronik mit Antrieb getauscht.

Jedes Jahr werde ich angeschrieben, das das SanitĂ€tshaus I ein Rezept meines Arztes fĂŒr die Weiterversorgung der Matratze brĂ€uchte. Wenn diese defekt, 10 cm zu breit… oder durchgelegen wĂ€re, wĂŒrde diese ggf. ausgetauscht werden.

Seit ein paar Wochen liegt bei mir das Rezept rum. Ich bin durchaus an einer Terminabsprache interessiert, siehe Anschreiben.  Ans Telefon geht keiner dran, vom Warteschleifenansage wird man angeschrien, als wĂ€re man im Bootcamp und auf meine E-Mails reagiert niemand. Wenigstens dankt man mir im voraus fĂŒr meine BemĂŒhungen.

Lattenrost ist keine anerkannte Geschlechtskrankheit!

 

Rollituning Part XXVII

Samstag, 29. Oktober 2011

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Das Gebot meines Chefarztes, mein lÀdiertes Bein immer schön brav hochzulagern, bereitet mir mittlerweile schlaflose NÀchte.

Da der spezielle

 Leihpanzerrolli

   

mit hochklappbaren FußstĂŒtzen fĂŒr mich unfahrbar und viel zu groß ist, bin schon seit der Zeit im Krankenhaus am ĂŒberlegen wie ich es realisieren könnte, an meinen Rolli etwas anzubauen, damit ich mein Bein dauerhaft hochlegen, aber auch abknicken kann.

Mehrfach bekam ich den Tipp, ein langes Holzbrett unter mein Sitzkissen zu schieben. Jeder der schon einmal auf einer Wippe saß, weiß wo das endet.

Gestern Morgen bin ich nach einem Beinhochlagerungs-Albtraum aufgewacht und hatte auf wundersame Weise eine verstellbare, abnehmbare FußstĂŒtze meines Panzerrollis an meinem Alltagsrolli. Sachen gibt’s…???

Meine Freude war groß, ein Wunder, es muss etwas mit Halloween zu tun haben.

Welterster  Aktivolli mit Fußbrett und FußstĂŒtze 

 

 

 Ich wĂŒrde es niemals wagen, in meinen SanitĂ€tshausrolli Löcher hinein zu Bohren. ;-)

Rollituning Part XXIII (Konkurrenz)

Donnerstag, 31. MĂ€rz 2011

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Ich suche seit Wochen einen Text zu diesem Bild!

Als “Tracy”, ein Mitarbeiter eines angegliederten SanitĂ€tshauses von einem Rollifahrerhotel auf Teneriffa mit diesem GefĂ€hrt  aus der Lobby fuhr, war ich so perplex und mir kamen die TrĂ€nen vor Lachen.

Ich stelle ihn vor, den wahrscheinlich weltweit ersten

Elektro-Inkoscooter

Tracy ist Pfleger und bringt mit seiner lieb-verrĂŒckten Art, jeden zum Lachen.
Einfach klasse dieser Typ, davon brauchen wir mehr.

Seht genau hin, Winnie Pooh, trifft Mowgli ;-)

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Meine Koniferen** vom SanitÀtshaus

Donnerstag, 3. Februar 2011

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Jeder der mich nĂ€her kennt, weiß dass es fast nicht möglich ist, mich ohne Androhung von roher Gewalt, zum  Schweigen zu bringen.

Gestern war es mal wieder so weit:

Anruf beim SanitÀtshaus:

Ring, ring..

Hallo, hier SanitĂ€tshaus Liefernix*, Weißnixi*!

Guten Tag, Löw am Apparat (so heiße ich wirklich), dĂŒrfte bitte ich Frau Kompressi* sprechen?

Einen Moment, (Warteschleife: bitte warten, bitte warten…)

Frau Kompressi* ist in Mittagspause…, um was “geht” es denn?

Ich wollte mich erkundigen, ob meine Hilfsmittellieferung auf dem Weg ist!

Das hĂ€tten Sie mich ja gleich fragen können, wie heißen Sie denn?
(Ihr Ton war recht knackig).

Löw!

Lo, Lö , Loe, wie heißen Sie?…

Löw, wie der Bundestrainer!

Löw, der Name sagt mir irgendwie was… (Fußballbundestrainer???)

Löw, ich weiß nicht…, ich weiß nicht… wie heißen Sie mit Vornamen?

Steffen

Löw, Löw… da war was… einen Moment, (bitte warten, bitte warten…)

Mein Computer heute.. Löw, Löw.. ich kenne den Namen… (bitte warten, bitte warten…)

Ihre Sendung ist auf dem Weg!

 

Ich weiß jetzt auch wieder, woher ich Ihren Namen kenne:

Ich habe Ihr PĂ€ckchen gepackt!!!

 

Ein:” Ich wĂŒnsche Ihnen einen schönen Tag”, brachte ich noch heraus, dann senkte sich mein Kopf langsam auf die Schreibtischplatte.

Heute war ich doch recht erstaunt, dass die richtigen Hilfsmittel im Paket waren. Üblicherweise “geht” das nach Gewicht. DafĂŒr war heute kein Lieferschein dabei. Was soll’s…

*Namen wurden verfÀlscht!

 **Ich weiß, wie sich ” KoryphĂ€en” schreibt.

Eigude- Pranger XV

Dienstag, 1. Februar 2011

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Ich musste als Rollstuhlfrischling von Anfang an feststellen, dass  die Bezeichnung Hilfsmittel wahrscheinlich daraus resultiert, da man irgendwann laut um Hilfe schreit, wenn man sie benutzt.

Die Hersteller von Hilfsmitteln, insbesondere fĂŒr uns Rollifahrer scheinen der Überzeugung zu sein, dass in dem Moment wenn man nicht mehr laufen kann, man auch gleichzeitig taub wird.

Es ist kaum zu glauben, aber selbst nagelneue RollstĂŒhle klappern und knirschen, wie eine alte Schubkarre.

Mein Lieblingsbeispiel ist der Kippschutz meines Rollis, ich nannte ihn nur noch Rollirassel.

Wie kann man nur einen Metallstift durch ein Rohr Stecken dann rechts und links ein Rad darauf stecken, ohne ihn zusĂ€tzlich zu Arretieren, außerdem verbiegt sich das Ding stĂ€ndig.

Dann mit den Rolli ĂŒber den BĂŒrgersteig und die Fugen werden zum Akustischen Geschwindigkeitsmesser. Klapp, klapp, klapp…

Ich habe den deutschen Hersteller angemailt und  auf Rehamessen mehrfach die Mitarbeiter persönlich angesprochen.  Immerhin war ein Außendienst-Servicetechniker der Firma zur Reparatur und Einstellung meines Rollis bei mir zu Hause.

Er behob damals die grĂ¶ĂŸten MĂ€ngel am “Neuen Rollstuhl”, aber interessiert hat mein “GeschwĂ€tz” letztendlich niemanden.

Die Firma Sopur hat angeblich keine Außendienst-Schrauber, da ist man ausschließlich auf die “Kompetenz” des Mitarbeiters des SanitĂ€tshauses angewiesen, von dem man den Rolli bekommen hat.

Wenn es sich dann noch um einen Rolli im Wiedereinsatz handelt, sprich ein ĂŒbbÀÀaharbeiteter Gebrauchter, dann gute Fahrt.

Ich kenne eine Dame, die hat einen lila Rollstuhl mit roten RĂ€dern, den sie seiner Zeit in einem 75 Kilometer entfernten Ort bekam, als sie dort in Reha war. Sie lĂ€ĂŸt sich draußen immer schieben, das Ding ist nach meiner Meinung unfahrbar.

Dieser SanitĂ€tshausrollstuhlspezialist fĂ€hrt regelmĂ€ĂŸig hier nach Frankfurt, tauscht Teile aus und stellt “fachgerecht” ihrem Rolli ein. An den Rolli darf kein anderes SanitĂ€tshaus dran, dieser Mensch hat sozusagen ein Bastelmonopol.
Diese EinsÀtze bezahlt immer schön brav die Krankenkasse. WÀre da ein neuer Rolli von einem Frankfurter SanitÀtshaus nicht vielleicht letztendlich billiger?

Ich sehe wie schlecht der Rolli eingestellt und was defekt ist, habe aber keine Handhabe. Dieser Mensch kann machen was er will. Ich unterstelle ihm nicht einmal eine böse Absicht, aber wer weiß als FußgĂ€nger schon, wie massiv sich die Performance sich an einem Rolli verĂ€ndert,  wenn man an der falschen Schraube dreht. Die Dame kennt keinen anderen Rollstuhl als ihren eigenen und hat keinen Vergleich!

In Österreich muss jeder Rolli einmal im Jahr zum Rollstuhl-TĂŒv, bei uns gibt es so etwas nicht!

Warum nicht???

Als ich  am Messestand von Sopur im Oktober nachfragte, ob man meiner Nachbarin nicht irgendwie unbĂŒrokratisch helfen könne, hieß es, man mĂŒsse den Rolli ins Werk schicken.
Wie stellen die sich das vor???

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Ich möchte  nicht aus versicherungstechnischen GrĂŒnden an ihrem Rolli schrauben lassen. Das Ding fĂ€llt so schon fast auseinander.

Hat jemand von euch eine Idee, das mĂŒsste Top organisiert sein, ein eventueller Leihrolli brĂ€uchte eine Aufnahme fĂŒr einen Treppensteiger, und, und, und…

Hallo Firma SOPUR, hört mich da draußen jemand???

E-Mail wie immer an: rollinator@eigude.de

Ich habe mittlerweile den 5. Kippschutz in 2,5 Jahren am Rolli.

Eigude- Pranger IX

Mittwoch, 18. August 2010

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Jeder vermeintliche Urlaub mit Gleichgesinnten wird zwangslÀufig zu einem Workshop einer

Selbsthilfegruppe der HilfsmittelgeschÀdigten
Rollifahrer und ProthesentrÀger.

Es ist unglaublich, was da so alles von manchen FachkrÀften (Koniferen*) in den SanitÀtshÀusern zusammengebastelt wird.
Die speziellen

Spinergy -LaufrÀder

habe noch nicht einmal ich in meiner Tuningausstattung.
Da hat doch so ein Spezialist ein Satz MĂ€ntel Modell:

Oma**- Speed 80 Plus

 

auf diese EdelrÀder gefirmelt, was ein Frevel!

Es fielen die Worte, das sei als wĂŒrde ein Ferrari
mit TrabbirÀdern fahren.

*( Die Frage, ob hier eine Konifere oder vielleicht doch eine KoryphĂ€e am Werk war,erĂŒbrigt sich .)

** OMA,  so wie Großmutter