Archiv für M√§rz 2011

Rollituning Part XXIII (Konkurrenz)

Donnerstag, 31. März 2011

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Ich suche seit Wochen einen Text zu diesem Bild!

Als “Tracy”, ein Mitarbeiter eines angegliederten Sanit√§tshauses von einem Rollifahrerhotel auf Teneriffa mit diesem Gef√§hrt ¬†aus der Lobby¬†fuhr, war ich so perplex und mir kamen die Tr√§nen vor Lachen.

Ich stelle ihn vor, den wahrscheinlich weltweit ersten

Elektro-Inkoscooter

Tracy ist Pfleger und bringt mit seiner lieb-verr√ľckten Art, jeden zum Lachen.
Einfach klasse dieser Typ, davon brauchen wir mehr.

Seht genau hin, Winnie Pooh, trifft Mowgli ;-)

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Dieser Spruch viel mir nach 23 Jahren wieder ein!

Montag, 28. März 2011

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Mein Ausbilder sagte immer:

Die Chance, dass ein Atomkraftwerk hochgeht, steht eins zu einer Million.

Die Chance, dass man im Lotto gewinnt, steht eins zu einhundertvierzig Millionen ,

und trotzdem gewinnt jede Woche

“Einer”.

 

Demnach, m√ľsste ich am Samstag¬†¬†beim Lotto so richtig abr√§umen!

Nachtrag:

Ich habe versucht diese Wahrscheinlichkeitsrechnung statistisch, unabh√§ngig der Anzahl der in betrieblichen AKW’s nachzuvollziehen.

Das erste AKW ging in Obninsk in der damaligen Sowjetunion am 26. Juni 1954 ans Netz.
Von damals, bis zum Knall in Japan am 11 03.2011 sind es 20365 Tage.

Unter der Voraussetzung, dass ich nur den Gau in Tschernobyl und des amerikanischen AKW’s Three Mile Island bei Harrisburg dazu z√§hle, ergibt sich die Tatsache, dass es quasi alle 6785 Tage eine Kernschmelze gibt.

Das heißt, alle 18,5 Jahre.

Die geplanter “Br√ľckentechnologie”, Endlaufzeit nur der deutschen AKW’s von 35 Jahren passt rechnerisch recht genau in meine Statistik.

Mal abwarten, ob ich noch zwei GAU’s √ľberlebe!

PS: Am Samstag nicht im Lotto gewonnen.

Eigude Pranger Part XVI

Sonntag, 27. März 2011

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Wie so alle paar Jahre wollte ich heute meiner B√ľrgerpflicht nachgehen/ fahren und w√§hlen.
Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen sind f√ľr mich als quasi Profimeckerer ein Muss.
Alles nach dem Motto, wer nicht wählt, darf auch nicht meckern!

Als ich nach beschwerlicher Anfahrt die Riedhofschule in Frankfurt endlich erreichte (ca.92 Meter), stand ich doch schon zum dritten Mal vor dieser steilen, gefährlichen

Behelfsrampe- Rutsche

Die Perspektive täucht, das Ding ist steil!

Ich hatte erst bei den letzten 2 Wahlen bei den Wahlhelfern gemeckert.
Wahrscheinlich war dieses

Kletterger√ľst

als Muster f√ľr die Rampe verwendet worden.

Bei dieser Kommunalwahl fallen die

Stimmzettel

etwas größer aus. Maximal darf man 96 Kreuze machen, was bei meiner Fingerfunktion schon einmal 1,5 Stunden die Wahlkabine blockiert.
Die Wahlzettel passen ausgebreitet kaum auf die kleinen Grundschultische.

Die Wahlzettel sind bei Obdachlosen als Decke sehr beliebt.

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXXI

Samstag, 19. März 2011

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Ich verfalle im allgemeinen nie in Panik und habe normalerweise auch dann keine Angst, wenn ich eine Treppe hoch- oder heruntergetragen werde, sofern die Freiwilligen noch keine 1,5 Promille haben und noch selbstständig stehen können.

Das einzige was mir sehr Unbehagen verursacht, ist im Dunklen – wir Rollifahrer sind nicht immer bei Anbruch der Dunkelheit zu Hause, obwohl diese die allgemeine Meinung ist – in das Auto ein- und auszusteigen.

Dabei muss die Autot√ľr die gesamte Zeit vollends ge√∂ffnet sein, und ich will nicht als Galionsfigur eines anderen Autofahrers enden.

Um im Dunklen von den anderen Autofahrern besser gesehen zu werden und vorbeigehenden Passanten einen h√ľbschen Anblick zu bieten, habe ich meine

Fahrert√ľr Modell Weihnachtsbaum

ein wenig verschönert:

  • Rote Plastikreflektoren aus dem KFZ-Zubeh√∂r an der Fahrert√ľr au√üen angebracht, die auch nach vorne sichtbar sind.
  • Rote Klebereflektoren, an die Innenseite T√ľr geklebt.
  • Ein Akkubetriebene wei√ües LED-L√§mpchen ist mit doppelseitig klebendem Klettband an die T√ľr “gebappt”!
  • Das absolute Highlight ist ein blinkender neongelbgr√ľner batteriebetriebener Leuchtstab.
    Dieses Teil hatte ich bereits im Artikel vom 09.03.2011 vorgestellt (siehe älteren Beitrag).

Sicherheitshinweis: Der Neonleuchtstab verursacht auf Dauer √úbelkeit und Wahnsinn.
Wie ihr meinen Worten entnehmen könnt, ist es bereits seit Jahren um mich geschehen!

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Hei√üt Fukushima √ľbersetzt Biblis?

Donnerstag, 17. März 2011

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Es gab einmal eine einzigartige hessische Band namens

mit Sänger Gerd Knebel und Olaf Mill.
Gerd Knebel bekannt durch Badesalz und Olaf Mill mit der Band T√ľrzuessieht.
Gemeinsam als “Nette Rabenv√§ter”, einfach genial dieses DUO!

1983 zwei Jahre vor Tschernobyl sangen sie ein Lied √ľber unseren so geliebten Atomreaktor in Biblis.

1985 besichtigte ich selbst das AKW Biblis und man versicherte uns Besuchern, das AKW sei u.a. Flugzeugabsturzsicher und quasi unzerstörbar.

Jetzt haben wir das “Quasi” in Japan, aber h√∂rt selbst:

Heile, heile, Gänsjer,
es wird schon wieder gut,
heile, heile Mäusespeck,
in 50000 Jahres ist alles weg!

Schreibt mal einen Kommentar!

Ich fahre bald nur noch Bus!

Dienstag, 15. März 2011

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Es ist einmal wieder so weit, mein Lieblingsthema:
Der Behindertenparkplatz und seine Folgen f√ľr meinen Blutdruck.

Das ich beim Ein-und Aussteigen ins Auto die Fahrert√ľr komplett √∂ffnen muss und wie es dann weitergeht habe ich hinreichend in √§lteren Artikeln erkl√§rt.

Wenn ich Parke, lasse ich auch auf breiten Behindertenparkplätzen auf der Fahrerseite so viel Platz wie möglich. Man weiß ja nie, was da so manchen Leuten noch einfällt.
Desweiteren habe ich ein großes

Hinweisschild

neben meiner Fahrert√ľr.

Ich war heute ambulant im Krankenhaus und hatte mich gefreut, dass tatsächlich zwei Behindertenparkplätze, sogar nebeneinander noch frei waren.
Ich beschloss den Rechten zunehmen und in alter Manier links gen√ľgend Platz zum Aussteigen zu lassen. Der Blaue PKW links hat auf der Beifahrerseite die selbe Technik angewendet. Seht euch an, was ich erleben musste, als ich nach Hause fahren wollte.

Von der Unverfrorenheit, sich zwischen zwei Behindertenparkpl√§tze zu Stellen einmal abgesehen, hat diese Hasenkiste einen Behindertenparkausweis an der Windschutzscheibe und an der Fahrert√ľr einen Aufkleber:

“Bitte T√ľrbreite abstandhalten”

Der Fahrer oder Fahrerin kann hoffen, dass er oder sie mir niemals persönlich begegnet. Derjenige ist dann wirklich behindert, nämlich taub.

Wie ich wieder ins Auto kam, bleibt mein “Geheheimnis”. Selbst als Fu√üg√§nger schafft man es aufgrund meines klappbaren Rutschbrettes nicht, mit halb ge√∂ffneter Fahrert√ľr in das Auto einzusteigen. Vom Beifahrersitz, auf den Fahrersitz r√ľberzurutschen ist wegen des Handgassystems auch nicht m√∂glich! Desweiteren habe ich eine Metallplatte vor meinen Pedalen.
Ob es der Rollifahrer jemals ins Blaue Auto geschafft hat, weiß ich nicht.

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Sicherheitswarnung!

Samstag, 12. März 2011

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Es klingt zwar ein wenig paradox, aber ich bin trotz meines derzeitigen Status als Rollifahrer, der ein gespaltenes Verhältnis zu Treppen und Stufen hat, genau genommen immer noch

Sachkundiger f√ľr Leitern und Tritte¬†¬†

(Bild von 2004, der Obere bin ich!)

Aufgrund dieser Erfahrung im Arbeitsschutz liegt mir die Sicherheit und Gesundheit anderer Rollifahrer sehr am Herzen.

Mir ist doch zu Ohren gekommen, dass manche Rollifahrer reihenweise alte, ausrangierte, ungepr√ľfte Badewannenlifter in Ebay kaufen und diese √ľberall in ihren H√§usern und Wohnungen verteilen.

Diese stehen dann z.B. neben ihren Betten und werden zweckendfremdet als

Gefährliche Aufrichthilfe

verwendet, nachdem sie einen hoffentlich ansehlichen Rolli-Bodentransfer hingelegt haben.
(Das Bild zeigt nicht mein Bett.)

Es wird ausdr√ľcklich in den Bedienungsanweisungen* f√ľr

Badewannenlifter

 (Aquatec Beluga*)

 

darauf hingewiesen, dies nicht zu tun, da sich darin ein hohes Gefahrenpotential  verbirgt.

Ich kann nur jeden nochmals davor warnen, Badewannenlifter zu Zweckentfremden.

Ein Handy f√ľr den Notfall, m√∂glichst noch um den Hals, sollte der st√§ndige Begleiter sein und so drei bis f√ľnfzehn schnurlose Funktelefone, die auf dem Boden stehen, st√∂ren h√∂chstens die Putzfrau.

*Der AQUATEC BELUGA ist ausschlie√ülich zum Baden von Personen innerhalb der Badewanne bestimmt. Jede weitere Verwendung ist nicht erlaubt. Den AQUATEC BELUGA d√ľrfen Sie nicht als Hilfe zum Ein- oder Aussteigen, zum ¬†Auf- oder Absteigen, als Unterlage, als Hebeb√ľhne oder zu √§hnlichen Zwecken benutzen. (Quelle Fa. Aquatec)

Wie kann man nur einen Badewannenlifter Beluga oder Orca nennen?
Sind wir Rollifahrer alle fett wie ein Wal?
Denkt da eigentlich irgend jemand mal nach?
Es ist eine Frechheit!

Klickt mal auf den Tag Duschtoilettenstuhl!

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXX

Freitag, 11. März 2011

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Wenn man wie ich schon Großkunde der  Pharmaindustrie ist, sollte man eigentlich erwarten, dass die Tabletten   bereits  sortiert nach Einwurfdatum und Tageszeit geliefert werden.

Da dies leider nicht der Fall ist, muss man sich sein Tagesdope selbst zusammenstellen.

Um die Tabletten dem Blister zu entlocken gibt es au√üer der altbew√§hrten, ich dr√ľcke fest mit dem Daumen Technik, auch die unterschiedlichsten Hilfsmittel.

In wieweit diese Teile nutzbar sind, h√§ngt nat√ľrlich vom jeweiligen Handicap des Benutzers ab.

Hier eine kleine Auswahl:

Mit diesem doch etwas futuristisch erscheinenden

 Doppelkegel,

kann man mit einer Hand die Tabletten ausdr√ľcken. Da passen aber sehr wenige ¬†in das Auffangbecken.

Diesen kleinen

Taiwanesische Tablettenausdr√ľcker

sollte man immer sehr behutsam benutzen. Man muss manchmal die Blister durchschneiden damit auch die mittleren Tabletten ausgedr√ľckt werden k√∂nnen. Er ist aber stabiler, als er aussieht.

Neu auf dem Markt ist dieses

Deutsche Blechmodell.

Entwickelt und gebaut ¬†von einer Schlosserei. F√ľr Kapseln ungeeignet, der Federblechstreifen muss ¬†immer wieder zur√ľckgebogen werden. Man kann aber den wei√üen Beh√§lter entfernen, was recht n√ľtzlich sein k√∂nnte.

Auf dem amerikanischen Hilfsmittelmarkt habe ich diese

Tablettenpresse

gefunden. Mein derzeitiger Testsieger. Einfach und durchdacht. Das Auffangbecken ist das gesamte eckige Unterteil, mit dem die Tabletten nach dem Ausdr√ľcken wie mit einer Schippe ausgelehrt werden k√∂nnen.

Noch habe ich keinen Tablettenausdr√ľcker gefunden, den ich mit meinen krummen Fingern vern√ľnftig benutzen kann. Wenn ihr noch¬†andere Modelle kennt, oder verwendet, schreibt doch mal einen Kommentar,¬†oder E-Mail¬† wie immer an¬†rollinator@eigude.de¬†.

Ich brauch dringend frisches  Dope!

Rollituning Part XXII Konkurrenz

Donnerstag, 10. März 2011

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Es kommt doch eher selten vor, dass Militärfahrzeuge neben dem Hotelpool geparkt werden. Hier ein

Armeescooter Modell: Kundus

¬†F√ľr jeden gibt es den passenden Scooter, hier

 Typ: Runaway

Es ist es mir unerklärlich, warum man einerseits einen Scooter benutzt, um sich das Laufen zu ersparen
und andererseits dann die Nordic-Walkingstöcke spazieren fährt.

Der Besitzer des Armeescooters, ist mit dem Teil auch einmal durch den Speisesaal gefahren!

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXIX

Mittwoch, 9. März 2011

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Am Rosenmontag war ich auf einer Faschingsparty mit Livemusik. Sinniger Weise war der Rollifahrertisch am Ende der Halle.
Super Idee, wenn fast alle andern Leute vor der B√ľhne stehen.
Im Get√ľmmel wird man immer wieder √ľbersehen, so dass die Bier, oder auch Apfelweindusche vorprogrammiert ist.
Ich habe mir vor ein paar Wochen einen batteriebetriebenen

Gelbgr√ľnen-Neonleuchtstab

im Baumarkt gekauft, den man au√üerdem auch auf “Blinken” einstellen kann.

Da leuchtet man im Dunkeln :-)

Mit dem Teil wird man in der Menschenmenge super gesehen, von den Freunden wiedergefunden und keiner traut sich, sich direkt vor einen zu stellen.

Ich war ca.15 Meter von der B√ľhne weg und habe doch tats√§chlich hin und wieder den S√§nger gesehen. Die Bierdusche fiel aus.

Mein Freund hatte nach der Faschingsfeier den Taxifahrer mit dem Leuchtstab eingewiesen, als stände er auf dem Flugfeld.

Klickt doch mal bei Tags auf “Reflektoren”, um andere Beleuchtungstipps zu lesen.

Mausblog II

Montag, 7. März 2011

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Die Maus begleitet mich seit 3 Jahren am Rollirucksack.

Sie ist nur ein paar Monate älter als ich.

Herzlichen Gl√ľckwunsch zum

40. Geburtstag

 

Klickt mal bei Tags auf “Maus”, um euch √§ltere Mausgeschichten anzusehen.

Bremskeil Part VI

Freitag, 4. März 2011

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Ein massiver Mangel an Rollst√ľhlen ist der fehlende R√ľckfahrpiepser, wie er bei den meisten Autos heute zur Standardausstattung geh√∂rt.

Man glaubt gar nicht, was mit meinem Kippschutz hinten am Rolli so alles “touchiert” (zu Klump gefahren) werden kann.

Nach neusten Erkenntnissen sollten Schubladen vor dem 180¬į Richtungswechsel mit dem Rolli ¬†aus Sicherheitsgr√ľnden immer zuvor geschlossen werden, da ein Aush√§ngen dieser,¬†mit dem Rollstuhlrucksack durchaus im Bereich des M√∂glichen liegt. ¬†¬†¬†

¬†Nein…

Schon ein bisschen blöd, wenn man schon die Jacke an hat und das Rollifahrer-Taxi wartet.