Archiv für die Kategorie „MobilitĂ€tshilfen“

Neuer Rolli wider Willen!

Donnerstag, 16. Februar 2017

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Das Jahr 2017 fÀngt ja schon wieder gut an!

Mitte Oktober 2016 kam ich mit einem Liegendtransport in die Klinik, ich hatte meinen Rolli dabei.

Ich lag schon ununterbrochen einige Tage im Krankenhausbett als mich meine Frau besuchte und sie sich in meinen Rolli setzen wollte, der wie ĂŒblich am Kopfende des Bettes stand, sich aber trotz geöffneter Bremse nicht bewegte.

Da hat mir doch irgendwann eine Schwester oder Pfleger das Krankenhausbett auf eine Bremse von meinem Rolli gestellt. Die BremshebelverlĂ€ngerung ragte ca. 5 cm ĂŒber den Rolli hinaus. Als sie erfuhr, dass mein Rolli einen Rahmenschaden hat und es keine Ersatzteile mehr gĂ€be, er sei zu alt, war ich den der TrĂ€nen nahe. Was an den Rolli alleine ohne Umbau dran passte: Speedy Electra/Bike, Stricker Bike, Minitrac, FreeWheel, MountainbikerĂ€der und ins Autoverladesystem passte er auch. Von der ganzen anderen Sonderausstattung nicht einmal gesprochen, (siehe Ă€ltere BeitrĂ€ge). Was ich mit ihm alles erlebt habe,
 es sind mittlerweile alleine 500 Blogs hier auf der www.eigude.de

Archivbild

Da saß ich nun auf meinem wirtschaftlichen Totalschaden. Man baut in acht Jahren schon ein gewisses Beziehung auf….snief…

Schadensmeldung wurde geschrieben na dann
 die nÀchsten Telefonate spare es ich mir mal.

Nach ca. drei Wochen meldete sich der Versicherer der Klinik und wollte Rechnungen sehen. Ich hatte keine, der Rolli war der Kasse!
Nach Anruf bei der Krankenkasse sagte diese: Der Rolli sei er schon so alt, ich solle mir einen neuen verschreiben lassen, man wĂŒrde persönlich mit dem Versicherer reden, ich sei da raus. Das habe ich natĂŒrlich gemacht.

Am 24. Dezember mittags bekam ich mein erstes Weihnachtsgeschenk in Form einer KostenĂŒbernahme der Kasse fĂŒr meinen vermeintlich neuen Rollstuhl.
Was habe ich mich gefreut…

Vor zwei Wochen konnte ich ihn schon im Sanihaus abholen. Wir mussten gleich ein bisschen was vom alten zum neuen Rolli umschrauben (2,5 Stunden).

Am nĂ€chsten Tag musste ich gleich Luft nachfĂŒllen und Tags darauf hatte ich endgĂŒltig einen Platten. Erster Plattfuß in neun Jahren.

Jetzt schaut euch mal an, mit was ich rumfahren muss  hier klicken.

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Sonntag, 1. Januar 2017

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Artikel ist vom 27. Dezember 2014.

Irgendwie erinnert er mich an was?

Alles eine Frage der Hardware…!!!

Ich war heute mit meinem Minitrac (siehe Àltere BeitrÀge), das erste Mal im Schnee unterwegs.

Mit seinen Traktor-RĂ€dern ein perfektes Hilfsmittel.

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Neues vom Spocht IV

Montag, 27. April 2015

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Ich war schon immer sportbegeistert, insbesondere natĂŒrlich bei Olympia, wenn ich auch leider noch nie live dabei war. Hierbei mache ich keine Unterschiede, ob Sommer- oder Winterolympiade. Ich war in meinem frĂŒheren Leben eher der Wintersportler. Zum Beweisvideo hier klicken.

Als ich 2008 nach meinem Unfall noch im Krankenhaus war, lief auf der Physiotherapie wĂ€hrend der Therapien auf einem Großfernseher die Übertragung der Paralympics in Peking.

Besonders beeindruckt war ich von den fĂŒr mich unfassbar schnellen Rennrollifahrern, da ich damals ohne Mitnahme eines Sauerstoffzeltes, oder qualifizierten Schubsers, mit meinem Rolli gerade einmal 50 m im Krankenhausflur in immerhin unter sechs Minuten schaffte. ;-)

Letzte Woche traf ich mich mit dem tunesischen Rennrollifahrer Ahmed Aouadi, der bereits 2008 in Peking und 2012 in London bei Olympia teilnahm und bei mir in der NĂ€he bei einem Sportverein fĂŒr Rio de Janeiro 2016 als rollifahrender EinzelkĂ€mpfer trainiert.

Rennrollifahrer Ahmed Aouadi

Es kam zum Wettrennen,…ÀÀhh… Wettfahrt…!!! ;-)

Ahmed mit Rennrolli vs. Rollinator mit E-Handbike

Es war ein Fotofinish…!!!

Selbst mit meinem motorisierten Handbike, hatte ich bei voller MotorunterstĂŒtzung gegen den Ahmed nicht den Hauch einer Chance. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass er bei rund 20 km/h immer mal wieder auf mich wartet.

Sein INVACARE- Rennrolli hat gerade einmal ein Gewicht von sechs Kilo, was dem eines meiner zwei Akkus an meinem Bike entspricht, was aber wirklich keine Ausrede ist.

Höchsten Respekt, fĂŒr solche sportlichen Leistungen.

So schnell gebe ich mich aber nicht geschlagen…!!!

Ich bin vielleicht ein langsamer Rollifahrer, aber ich weiß wie man Motoren tunt. ;-)

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Eigude Pranger Part XXVII

Freitag, 28. November 2014

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Und ich nehme das Handbike trotz allem wieder im Flieger mit…!!!

Die Insel Lanzarote auf den Kanaren ist das Mekka der EuropÀischen Triathleten. Dort gibt es seit vielen Jahren ein Leistungszentrum, da dort Àhnliche klimatische VerhÀltnisse herrschen, wie auf Hawaii beim Ironman, dementsprechend gut sind auf der Insel auch die Fahrradwege ausgebaut.

Da macht es natĂŒrlich Sinn, sein Handbike mit in den Urlaub zu nehmen und mit seiner Frau am Meer entlangzufahren, insbesondere wenn das Bike nach vorheriger Anmeldung auch kostenfrei von so mancher Fluggesellschaft mitgenommen wird.

Der MobilitĂ€tsgewinn als Rollifahrer am Urlaubsort ist natĂŒrlich gigantisch, sofern Lanzarote als Vulkaninsel fĂŒr Rollifahrer oft ein wenig zu hĂŒgelig ist. Ich war bisher zwei Mal im Rolli dort (siehe Ă€ltere Blogs) und diesmal wollte ich mehr sehen und mein im Mai erstandenes Handbike mitnehmen.

Mit den zwei großen 20 Ah-Akkus und seinen damit rund 35 kg Gesamtgewicht gehört mein
E-Handbike nicht zu den leichtesten SperrgepÀckchen ;-) .

Leider gibt es fĂŒr den Transport im Flieger noch keine gepolsterte Tasche oder Ähnliches wie fĂŒr ein normales Fahrrad. Ich hatte extra ein laminiertes Foto “Handle with care” von mir, Rolli und Bike am Handbike angebracht, um den hochqualifizierten Flughafenmitarbeitern im GepĂ€ckbereich zu vermitteln, dass es sich bei dem schweren Ding um ein “Rollstuhlfahrrad” handelt und nicht irgendeinen undefinierbaren schweren Schrott mit Akkus und Rad.

Die machen immer so gerne meine Sachen kaputt. Ich hatte neun Jahre bis 2007 am Flughafen gearbeitet, das prĂ€gt…

Das Aufgeben des Handbikes klappte am Frankfurter Flughafen am Check In reibungslos, wobei der Mitarbeiter beim Wegschieben vielleicht wegen des Gewichtes meines “PĂ€ckchens” doch ein wenig murrte…

Das Ein-und Aussteigen aus dem Flieger war Top und mein Rolli stand auch brav vor der FlugzeugtĂŒr, siehe Ă€ltere Blogs: Fliegen mit dem Rolli

In Lanzarote kamen mir an der SperrgepĂ€ckausgabe doch ein wenig die TrĂ€nen, mein geliebtes Handbike lag um 180° gewĂŒrfelt zwischen Kinderwagen und Gitarre auf der Rollenbahn.


Auf SperrgepÀckausgaberollenbahnen reagiere ich schon seit ein paar Jahren sehr allergisch. Zum Artikel hier klicken.

Die AlubĂŒgel, die eigentlich auf dem Boden standen sollten, salutierten wie die Queen im Juni.
Das Gesamtbild sah glĂŒcklicherweise schlimmer aus, als es war…

Ein Mitarbeiter des spanischen Flughafen-Behindertenbetreuungsdienstes half mit meiner Frau, meinem Bike nach einer kleinen Not-OP wieder auf die Beine. Es war bis auf den fehlenden Tacho komplett wieder an meinem Rolli angedockt und funktionierte noch :-)

Ich hĂ€tte daran denken können, den Fahrradtacho, (ich habe auch einen am Rolli), vorher abzumachen…na ja… der liegt wahrscheinlich irgendwo auf dem Flugfeld und spielt Flugzeug-Bremskeilchen.

Wir holten am nÀchsten Tag das reservierte Fahrrad meiner Frau ab, der Tacho wurde erneuert und der erste Lanzarote-Urlaub mit Handbike konnte beginnen.

Solle beim Fliegen wirklich etwas am Rolli, Bike, oder Koffer kaputt gehen, muss sofort gehandelt werden. Als erstes geht/fĂ€hrt man zu “Lost & Found” im GepĂ€ckbereich, und zeigt den Schaden an. Dort bekommt man dann eine Schadensnummer mit der man z.B. bei Condor innerhalb von NUR 7 Tagen den Schaden ĂŒber die Condor-Webseite geltend machen muss. Wenn man diese Frist verpasst, hat man keinerlei AnsprĂŒche mehr. :-(

Wenn jemand einen Handbike-Flugzeug-Verpackungstipp hat, schreibt doch bitte einen Kommentar.

Weitere Geschichten und Tipps zum Thema Rolli und Urlaub: hier klicken

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Nachtrag Hilfsmittel Tipps und Tricks IXL

Montag, 6. Oktober 2014

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2012 hatte ich das FreeWheel zum Hilfsmittel des Jahres gekĂŒrt.

Ich möchte nicht noch einmal den ganzen Artikel wiederholen, lest selbst den Blog 2012 FreeWheel.

Es handelt sich dabei um ein Speichenrad in der GrĂ¶ĂŸe wie das eines Pukyfahrrads, das man vorne am Rolli am Fußbrett einklippsen kann. Das Teil ist genial und bei mir stĂ€ndig in Benutzung.

Unebene Wege, kleinere Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster, Sand, Schotter, Rasen und natĂŒrlich Schnee sind mit dem FreeWheel kein Hindernis mehr.

Seinerzeit gab es das FreeWheel nur fĂŒr StarrahmenrollstĂŒhle. Ich hatte damals dem Erfinder Patrick Dougherty sein Messemuster abgekauft und das Rad an meinen Faltrolli mit durchgĂ€ngigem Fußbrett gezaubert.

Ich schickte ihm die Bilder von meiner Variante der Rollianpassung, und er machte sich Gedanken ĂŒber einen Adapter.

Nach 2 Jahren Entwicklung gibt es seit FrĂŒhjahr 2014 offiziell auch einen FreeWheel-Adapter fĂŒr FaltrollstĂŒhle.

Leider bisher nur fĂŒr Rollis mit geteiltem Fußbrett, wie ich das verstanden habe.

FreeWheel Faltrolli-Adapter

Bei RĂŒckfragen wie immer Kontakt: rollinator@eigude.de

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Neues vom Spocht IX

Sonntag, 7. September 2014

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Gestern nahm ich mit meinem Handbike an der 4. ADFC Bike-Night in Frankfurt teil.

Unter dem Motto

Mehr Platz fĂŒr Radler – nicht nur heut’ Nacht!

radelte ich mit ein paar Tausend anderen Radfahrern auf eigens abgesperrten Hauptstraßen rund 25 Kilometer durch das nĂ€chtliche Frankfurt.

Nach dem Treffen auf dem Römerberg ging es ĂŒber eine Schleife durch Sachsenhausen durchs Bankenviertel, den Alleenring entlang, an der Eissporthalle vorbei, ein StĂŒck ĂŒber die Autobahn A661, ĂŒber die KaiserleibrĂŒcke.

Kaum zu glauben, aber selbst mit dem Fahrrad stand ich auf der A661 zwischenzeitlich im Stau ;-)

Das Special war eine Ehrenrunde um den Kaiserleikreisel in unserer heiß geliebten Nachbarstadt “Bad Offenbach”.

Ich musste dort spontan an einen ironisch gemeinten Spruch meines Freundes, des Rolli-Krimiautors Robert Schneider denken:

“Kaiserleikreisel als Naherholungsgebiet”

Ich bitte die Werbung fĂŒr die koreanischen Reiskocher zu entschuldigen, der Schriftzug soll Ortskundigen als Beweis dienen, dass wir tatsĂ€chlich mitten im Kaiserleikreisel standen. StechmĂŒckenmangel haben sie da nicht…!!!

Danach ging es am Main zurĂŒck, ĂŒber die neue OsthafenbrĂŒcke und die Hanauer Landstraße zurĂŒck in die Innenstadt.

Soweit ich sehen konnte, war ich weit und breit der einzige Handbike-Fahrer.

Denn leider gab es gestern Mittag in unserer Region auch eine Veranstaltung des Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt, eine Handbike-Tour an der Nidda entlang. Da stellt sich mir die Frage, ob die TerminĂŒberschneidung Absicht oder Zufall war…

Eigentlich egal, damit grenzen wir Rollifahrer uns wieder selbst aus, denn eine Teilnahme an beiden Veranstaltungen wird vermutlich fĂŒr niemanden möglich gewesen sein.
Dabei war die Bike-Night auch eine tolle Gelegenheit zur Inklusion.

Ich wurde von zahlreichen Radfahrern auf mein Handbike angesprochen, und zwar hauptsĂ€chlich auf die Technik des Bikes, anstatt wie sonst so oft die klischeereife Frage “ist das anstrengend???” zu hören (jaaa).

Rollituning Part IXXXX

Donnerstag, 10. April 2014

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Die Suche nach der optimalen Bereifung am Rolli erinnert immer ein bisschen an die Formel 1 (siehe Àltere BeitrÀge).

Ich fahre seit einiger Zeit 5 Zoll-Soft- Slicks-LenkrÀder mit einer sehr weichen Gummimischung.

Trotz der 4,5 cm Breite der RĂ€der, “Laufen” sie sehr gut und schlucken auch die SchlĂ€ge, die durch die Fugen der Verbundsteine auf dem Trottwa (allerfeinstes Frankfurter-Obrigkeits-Französisch), entstehen.

Schaut hier, wie man ganz einfach die Einstellung Lenkgabeln ĂŒberprĂŒfen kann, hier klicken.

Ein ausgedehnter Schneetauglichkeitstest musste wegen fehlenden PrĂŒfmitteln 2013/14 in Frankfurt vorerst auf Eis gelegt werden.

Ich finde die RĂ€der super, und möchte auch nicht mehr auf den Fahrkomfort verzichten, wenn da nicht diese lĂ€stige Kleinigkeit gewesen wĂ€re…

Beim Rumfahren auf Gummiboden oder Laminat lĂ€d sich der Rolli mit mir als Steuermann statisch so dermaßen  auf, dass ich an allen MetalltĂŒrzagen in meinem eigenen Etablissement, an Aufzugknöpfen, angeschlossenen USB-Kabeln… so richtig eine Geschossen bekam. Das machte zwar kurzfristig wach, konnte aber auf Dauer nicht gesund sein.

Im Schlafzimmer musste ich nicht mehr Abends das Licht einschalten, eine BerĂŒhrung an der TĂŒrzage, und der kleiner Blitz von “nur” ca.1 cm erhellte kurzfristig den Raum.

Wenn meine Frau nach Hause kam, hat’s bei uns zwei so richtig gefunkt. ;-)

Ich hatte in einem frĂŒheren Leben rund 2 Jahre in einer LeiterplattenbestĂŒckung gearbeitet.

Durch statische Aufladung, ca. 50.000 Volt kann man viele Computerchips sofort ins Nivana schicken. Daher musste ich damals schon um die Halle betreten zu dĂŒrfen, Designer-ESD-Spezialschlappen mit “Intergierter Erdungssohle” tragen, (ESD: electrostatic sensitive device).

Ich hab doch tatsĂ€chlich noch so ein Paar im Schrank liegen gehabt, bringt aber sitzend im Rolli nix, hab ich getestet…

Bei meinem letzten Arbeitgeber hatten wir eine sehr “Funkt-ionierende HebebĂŒhne”, der ich schon 1999 eine Eisenkette zur Erdung bis auf den Boden hinten anmontierte, die nach Aussage eines Ex-Kollegen noch heute hĂ€ngt…

Im letzten Jahrtausend hatte man hin und wieder ein Autos mit einem Erdungsband am Heck gesehen. Das Band ist aber seit einer Änderung der Gummimischung der AutorĂ€der ĂŒberflĂŒssig geworden.

Das sollte man bei diesen RollirĂ€dern auch einfĂŒhren…
Nach langer Suche fand ich im Netz noch so ein Auto-Erdungsband, das wir auch gleich an meinen Rolli geschraubt haben.

Aktivrolli-Blitzableiter

…da funkt nix mehr,…der funktioniert 1A…

Typ: Antistatikband FLEXERBA

Bei Fragen, wie immer Kontakt: rollinator@eigude.de

Aus optischen GrĂŒnden werden wir den Blitzableiter noch um 90° drehen.

Die Autoblitzableiter aus Gummi kann man problemlos  kĂŒrzen, die mit den Metalldraht innen wĂŒrde ich nicht Empfehlen, damit verkratzt man sich wahrscheinlich auf Dauer nur die Wohnung!

Der Anblick ist etwas gewöhnungsbedĂŒrftig, aber da unten sehe ich den sowieso nicht.

Ich hab jetzt gar keine Angst mehr, bei Blitz und Donner draußen herumzufahren, mir kann ja jetzt nicht mehr passieren oder…???

Hilfsmittel Tipps und Trick LI

Mittwoch, 9. April 2014

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Mein neues Spielzeug: Elektro-Handbike Teil I

So ein Adaptiv-Handbike, das man direkt am Rolli andocken kann ist eine feine Sache (siehe Àltere BeitrÀge).

Ich bin im letzten Jahr mit meinem im MĂ€rz 2010 gekauften “Speedybike”, nur mit “Mus-kelkraft” fast 900 Kilometer in der nĂ€heren Umgebung herumgefahren, dafĂŒr benötigte ich nur ungefĂ€hr 250 Std.

Ein Handbike im allgemeinen vergrĂ¶ĂŸert den Bewegungsradius immens und schont dabei auch die Schultern. Über die optimale Sitzposition beim Handbiken, gibt es eine Ă€ußerst interessante Schweizer Studie.

Durch den langen Radstand vom Vorderrad zu den RollirĂ€dern bekommt man aber schon bei kleinen Steigungen kaum noch Druck auf das Vorderrad, so dass ich “MĂŒder Krieger” regelmĂ€ĂŸig am Berg verhungerte.

Es gibt zwar auch fĂŒr die Handbikes einen Mountaindrive, eine Erfindung der Firma Schlumpf aus der Schweiz (kein Witz), das ein Planetengetriebe im Tretlager ist, womit man ohne lĂ€stiges “normales” Schalten, mit einem einzigen Handkantenschlag die GĂ€nge halbieren kann. Dann fĂ€hrt man sehr langsam den Kippel (hessisch fĂŒr HĂŒgel) hoch, aber man fĂ€hrt…

Mein Bike (siehe Bild oben), hat diesen Luxusantrieb leider nicht.

WÀre mir diese Problematik vorher bekannt gewesen, hÀtte ich niemals ein Bike ohne Mountaindrive gekauft.

Es gibt zwar auch RadstandsverlĂ€ngerungen, mit denen man die RollrĂ€der 20 cm weiter hinten an den Rolli steckt, um so durch die Schwerpunktverlagerung, mehr Druck aufs Vorderrad zu bekommen. Wie man den Radwechsel alleine als Tetra mit eingeschrĂ€nkter Fingerfunktion bewerkstelligen soll, weiß nur der Wind…!!!

Außerdem scheint die dann nicht mehr zu funktionierende Feststellbremse am Rolli von mir gĂ€nzlich ĂŒberbewertet zu werden. Da fĂ€hrt man dann auch ohne Handbike recht flott das GefĂ€lle herunter, ob man will oder nicht :-(

Ich glaube die grĂ¶ĂŸte sportliche Herausforderung meiner “FußgĂ€nger-Trainingspartner” bestand darin, mit dem Fahrrad wegen meines “Nichtspeed”, beim Fahren nicht umzufallen, öfters mal auf zu warten, abzusteigen und mich Rampen und BrĂŒcken hochzuschieben.

Die Lösung war einfach: Ich brauchte was mit Motor!!!

Ich fand in den Tiefen des Internets einen bereits eingerittener Elektro-Hand-Drahtesel, der zum Verkauf stand.

Mich sprang die Kontakt-Emailadresse der Anzeige sofort ins Auge, sie war einem Bekannten von mir, ich nenne ihn einmal Martin. ;-)

Wir wurden uns schnell handelseinig und ich bin jetzt stolzer Besitzer eines

Stricker E-Handbike-Schopper

Derzeit bin ich noch in der Einreitphase, aber wir zwei verstehen uns tÀglich besser. Die ersten 166 Kilometer sind schon auf dem Tacho ;-)

Fortsetzung folgt!

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