Artikel-Tags: „Rampe“

Einfach toll Part VIII

Dienstag, 14. Februar 2017

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Wie bereits berichtet, hat man mir im Oktober eine neue Eingangst√ľr eingebaut, siehe √§lteren Blog. Die neue T√ľr hat jetzt eine 3 cm hohe T√ľrschwelle, obwohl bekannt war, dass ich Rollifahrer bin. Jetzt konnte ich zwar wie vvon mir pers√∂nlich bestellt und bezahlt mit einer Fernbedienung die T√ľr elektrisch √∂ffnen, kam aber trotzdem nicht alleine aus der Haust√ľr. Zuvor war der Eingang bodengleich.

OK ich war schuld, ich hatte einen elektrischen T√ľrantrieb bestellt und nicht erw√§hnt, dass ich das Haus verlassen m√∂chte. Vertrag einwandfrei erf√ľllt. Setzen sechs!

Der elektrische T√ľr√∂ffner von der Wohnung aus funktionierte dann doch schon nach sieben Wochen p√ľnktlich zum Weihnachtsfest.

In den letzten Jahren habe ich so eine Qual-itätsarbeitet ständig erlebt.

Gibt es denn wirklich keine Profis mehr, ausgestorbene Spezies?

Ich behaupte, unser damaliges Serviceteam waren welche!

Da es von dem Hersteller der T√ľr nichts passendes gibt um die T√ľrleiste zu √ľberwinden (in den USA und undenkbar), habe ich passgenaue Alubleche im Internet bestellt.

Meine ehemaligen Kollegen haben sich sofort bereit erkl√§rt, diese entsprechend zu bohren und zu montieren. Das sieht so einfach aus, ist es aber nicht. Die Schwierigkeit liegt im Detail. Schon bei der Vorbesprechung f√ľhlte ich mich wie auf der Arbeit vor dem Unfall 2007, man sprach die selbe Sprache.

Sie haben mir innerhalb einer Woche die Bleche fachgerecht montiert, das geht/fährt nicht besser!

Ich wurde weder vertröstet, noch musste ich ihnen nachtelefonieren, sie habe es einfach gemacht.

Bei der Montage in Rekordzeit sind mir vor Freude fast die Tränen gelaufen. Da wusste jede/r genau, was er/sie macht, und das passende Werkzeug haben sie gleich mitgebracht.

Nochmals vielen Dank, Ihr seid klasse!

Es gibt doch noch Profis.

Sie zu finden ist aber schwieriger, als Schatzsuche im Dschungelcamp.

Auch vielen Dank an alle meinen Nachbarn, dass ichohne euch bei allen nötigen Umbauten eure Zustimmung bekomme. Insbesondere beim Einbau Treppenlifts und Rampe am Haus 2008 ,siehe älteren Blog.

Ich warte doch erst seit Mai 2016 auf eine Lampe zum Beleuchten meiner Rampe neben der Eingangst√ľr.¬† Mittlerweile habe ich den Elektriker gewechselt. Vielleicht geht/f√§hrt mir dieses Jahr noch ein Licht auf.

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Eigude Pranger XXXI

Dienstag, 1. November 2016

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Wenn die Hausrenovierung nicht schnellstens abgeschlossen ist, kann ich f√ľr nichts mehr garantieren!

Ich kann mich doch nicht um alles k√ľmmern. F√ľr was gibt es denn sowas wie “Fachfirmen”?

Bei mir wird dieses Jahr das Hause in dem ich wohne saniert, und Eingänge bekommen wir auch neue. Dies wäre eine gute Möglichkeit gewesen, die eine oder andere Sache zu optimieren.

Ich hatte vor der Renovierung explizit darauf hingewiesen, man beachte bitte, dass ein Rollifahrer im Haus wohnt. Nat√ľrlich ist mir klar, dass nicht alles 100 % funktioniert, aber genug ist genug. Ich habe Blutdruck…

Das ganze fing schon im M√§rz mit dem Stellen des Ger√ľstes an. Mich hat fast fast der Schlag getroffen, als ich im Krankenhaus die Bilder sah. Da haben mir die Ger√ľstbauer das Bauger√ľst am Eingang mitten auf meine Rampe gestellt, so dass ich weder ins Haus rein noch wieder heraus k√§me. Ich habe sp√§ter die Aussage bekommen, die Verwaltung sei schuld, sie h√§tten sagen m√ľssen, dass dort ein Rollstuhlfahrer wohne. Die w√ľrden ansonsten das Ger√ľst immer auf eine Rampe stellen. So ein M√ľll. Ist es mir als Rollifahrer nicht geg√∂nnt meine Kumpels zu besuchen, wenn die eine Rampe am Haus haben, obwohl sie Fu√üg√§nger sind?


Von Baul√§rm, HR4 Radio vor dem Fenster in voller Lautst√§rke und anderen Widrigkeiten einmal abgesehen, war die Fassade dann doch irgendwann “schon” im Oktober¬† fertig. Ich wollte mir seit Juni die Fenster von au√üen streichen, Balkon und Eingangsrampe beschichten und eine Steckdose im Keller setzen lassen, jetzt ist das Ger√ľst weg und passiert ist garnix.

Da eine neue Glaseingangst√ľr vorgesehen war und ich diese allein nicht √∂ffnen kann, biss ich in den sauren Apfel und bestellte f√ľr diese bereits im Februar einen elektrischen T√ľrantrieb auf eigene Rechnung. Die Eingangst√ľr sollte im Mai kommen, sie kam Ende Oktober. Der elektrische T√ľrantrieb ist immer noch nicht montiert, und die Klingel mit Gegensprechanlage funktioniert seit √ľber zwei Wochen nicht.¬† Toll, als vor zwei Wochen 2 x der Notarzt kommen musste. Der Elektriker scheint unsichtbar¬† zu sein. Ich muss jedes Mal mit dem Treppenlifter herunterfahren, um die T√ľr bei Besuch zu √∂ffnen, aber die Klingel funktioniert ja sowieso nicht. Aush√§nge werden absolut √ľberbewertet, oder einen Tag vor dem Termin aufgeh√§ngt.

Als die Eingangst√ľr eingebaut war und ich sie das erste Mal sah, w√§re ich, wenn ich nicht angegurtet gewesen w√§re, wahrscheinlich vor Zorn aus dem Rolli gesprungen.
Da muss ich f√ľr den elektrischen T√ľrantrieb mehrere 1000 ‚ā¨ bezahlen, und die selbe Firma setzt eine T√ľrschwelle auf den Boden, die ich nicht mehr alleine √ľberfahren kann.

Jetzt ist es f√ľr einen barrierefreien Eingang zu sp√§t, der m√∂glich gewesen w√§re. Wir fangen schon wieder an, an der nagelneuen T√ľr zu basteln, da es auch von der T√ľrfirma keine kleine Rampe gibt. Schlechter als vorher, super…!

Mal sehen, ob dieses Jahr noch die elektrische T√ľr funktioniert?

Ich glaube nicht mehr dran!

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Bremskeil Part XV

Freitag, 19. Februar 2016

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Schnitzeljagd im Amtsgericht

Gestern hatte ich etwas auf dem Amtsgericht bei uns in Frankfurt zu erledigen. √Ėffentliche Geb√§ude sollten ja mittlerweile barrierefrei zug√§nglich sein, aber ich musste in Geb√§ude A, ein altehrw√ľrdiger Bau von 1889. Damals hat man sich √ľber Barrierefreiheit noch nicht so viele Gedanken gemacht…


Quelle: wvs-ffm.de

Also rief ich vorher an und bekam die Auskunft, ich m√ľsste den Eingang in Geb√§ude E nutzen, um ohne Treppen zu Geb√§ude A zu kommen… Bei der Sicherheitskontrolle musste ich dann erstmal meinen Satz Inbusschl√ľssel abgeben, den man als erfahrener Rollifahrer immer im Bordwerkzeug mit sich rumf√§hrt. Sollte ich damit jemand erschlagen oder die Augen ausstechen?!?


Quelle: Hornbach

Also in Geb√§ude E ab in den Aufzug, hoch in den 1. Stock. Dort durch die verstaubten G√§nge gleich einer Schnitzeljagd den Beschilderungen “√úbergang zu Geb√§ude A” folgen. Irgendwann stand ich vor dieser Rampe… Das Positive zuerst: Es ist eine Rampe da! Allerdings deutlich steiler als die laut DIN18040-1 f√ľr Rampen vorgegebenen 6%. Und etwas steiler als der √úbungsparcours in der Reha… Allerdings kenne ich einige Rollifahrer, die beim Runterfahren dieser “Rollirutsche” bestimmt ihren Spa√ü h√§tten ;-)

Dann den n√§chsten Aufzug suchen, wieder runter ins Erdgeschoss. Dann nur noch das richtige Zimmer finden… Zum Gl√ľck war es die letzte T√ľr vor der n√§chsten Treppe ;-)

Auch den R√ľckweg haben wir irgendwie wieder gefunden, obwohl wir zwischenzeitlich auch mal in einer Sackgasse gelandet waren…
Das nächste Mal streue ich Brotkrumen!!!

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Bremskeil Part XIV

Montag, 9. März 2015

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Frankfurter Straßenverkehramt senkt nach Monaten

“Neuen Abgesenkten Bordstein” ab…!!!

Jeder der sich in Frankfurter am Main ein bisschen auskennt weiß, dass durch den Stadtteil Sachsenhausen die neue Straßenbahnlinie 17 gebaut wurde, die seit Januar auch in Betrieb ist.

Die Gro√ükreuzung Stresemannallee-Kennedyallee, in deren n√§heren Umgebung ich wohne, war w√§hrend des Stra√üenbahnbaus Monate lang ein “Abenteuerspielplatz” f√ľr Rollifahrer wie mich.

Man hatte von Anfang an nat√ľrlich barrierefrei geplant, wovon ich in den n√§chsten Jahren sehr profitieren sollte. Die Stadt Frankfurt und der √Ėffentliche Transport- und Nahverkehr investiert derzeit Millionen f√ľr die Barrierefreiheit, was absolut lobenswert ist.

Bereits im November war ich sprachlos, als ich die Kreuzung √ľberqueren wollte und ich mit dem Rolli den vermeintlich abgesenkten Bordstein an einer der Hauptverkehrsinseln nicht hoch kam.

Links war der Bordstein min. 10 cm hoch und fiel schräg ab bis ca. 5 cm, so dass der Rolli immer auf nur drei Rädern stand und ich fast mein Fahrzeug ungewollt verlassen hätte.

Ich fuhr bei flie√üendem Verkehr auf dem Fahrradweg auf der Stra√üe neben der Insel vorbei, was zur Rollifahrermutprobe wurde…

Auf der anderen Seite der gleichen Verkehrsinsel s√§gte ein “Spezialist” den Bordstein so geschickt ab, dass ich Bedenken hatte, mir am Rolli an der scharfen Kante einen Platten zu fahren.

Ich sprach mehrfach die Bauarbeiter an, und der zust√§ndige Bauingenieur rief mich pers√∂nlich zuhause an, um mit mir meine Beschwerde zu besprechen. Er versprach sich darum zu k√ľmmern, aber es passierte wochenlang nix.

Hin und wieder hakte ich beim Frankfurter Stra√üenverkehrsamt nach, mein Gespr√§chspartner war aber nicht unmittelbar f√ľr die Verkehrsinsel zust√§ndig, wie ich heute wei√ü.

Ende Februar, der Bordstein senkte sich leider nicht automatisch ab, musste ich mal wieder √ľber die Kreuzung, ich durfte zum Zahnarzt.

Mit etwas Bedenken nahm ich wieder mal den Fahrradweg √ľber die Kreuzung, als ein Auto so knapp an mir vorbeifuhr, dass ich dessen Au√üenspiegel an der Jacke sp√ľrte.

Das war zu viel.

Mit ein bisschen M√ľhe schaffte ich es, eine zust√§ndige Mitarbeiterin des Stra√üenverkehrsamtes ans Telefon zu bekommen und ich erkl√§rte ihr, wie gef√§hrlich der derzeitige Zustand ist.

Zehn Tage nach dem Gespr√§ch war ich wieder mal an meiner Lieblingskreuzung. Die Verkehrsinsel war vollst√§ndig √ľberarbeitet worden. Danke an Frau R. von dieser Seite.

Schaut euch den Unterschied an, ich bin begeistert.

Den abgesenkten Bordstein reiche ich bei der Stadt als Muster ein…!!!! ;-)

Da hat sich jemand richtig M√ľhe gegeben, und der abges√§gte Bordstein auf der anderen Seite wurde auch ausgetauscht.

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass jeder etwas bewegen kann. Sprecht die zuständigen Personen an, wenn ihr solche Mängel seht. Das geht oft ein einfacher etwas zu ändern als man denkt.

Klickt doch mal hier auf “Eigude Pranger” um √§hnliche nette Storys zu lesen.

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Nachtrag zum Artikel: Ich kapituliere vom 27. Mai 2014

Dienstag, 16. September 2014

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Neue Rampe am Eingang Riedhofschule Frankfurt a.M.

Es geschehen noch Wunder…!!!

Ich hatte in den letzten Jahren bereits mehrfach √ľber eine viel zu kurze, sehr steile und daher recht gef√§hrliche

Behelfsrollstuhlrampe aus Holz

in der Riedhofschule Frankfurt/M berichtet.

√úber diese Holzrampe √§rgere ich mich bei jeder Wahl seit 2010 da sie in mein zust√§ndiges Wahllokal f√ľhrt. Ich hatte immer wieder die Wahlhelfer angesprochen, da passierte aber nix, worauf ich sogar vor der Europawahl 2014 das Wahlamt angeschrieb (siehe √§lteren Beitr√§ge).

Dann gab’s zwar eine neue Holzrampe, aber normgerecht und sicherer war diese auch nicht. Traurig aber wahr…!!!

Eine sehr nette Mitarbeiterin das Wahlamtes hielt mich √ľber den geplanten Neubau einer Rampe auf dem laufenden…√§hh…fahrenden, oder so.

Seit letzter Woche ist sie fertig, eine normgerechte, nicht steiler als 6%, fest montierte neue ca. 5 Meter lange

4 Sterne Eisen-Alurollirampe mit Geländer

Als ich Fotos machte, kam ich mit dem dortigen Hausmeister Schmidt ins Gespr√§ch. Er erz√§hlte mir, dass er auch seit geraumer Zeit f√ľr eine vern√ľftige Rampe gek√§mpft und sie sogar letztendlich in einer Schlosserei auch beauftragt hat.

Klickt unten bei Tags auf¬† “Rampe” um noch andere sch√∂nen Geschichten zu einem meiner Lieblingsthemen “Rampen in Frankfurt” zu lesen.

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Eigude Pranger Part XXV

Donnerstag, 31. Juli 2014

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Mir sind in den letzten Jahren schon so einige Baus√ľnden uns Rollifahrern-und Rollatorbenutzern gegen√ľber aufgefallen.

Ich meine diesmal keine Stufen, Treppen, oder zu steile Rampen,… siehe √§lteren Beitr√§ge.

Stufenlose Ein-und Ausg√§nge, die ich trotzdem nicht benutzen kann, finde ich bl√∂de…!!!

Dreht√ľren sind grundliegend/sitzend f√ľr Rollifahrer nur bei entsprechender Gr√∂√üe benutzbar.

Ihr m√∂gt mich f√ľr ungeschickt halten, aber ich hatte mich in der gro√üen Haupteingangsdreht√ľr zum schwedischen Kinderparadies schon einmal festgefahren. ;-)

Unser deutsches Bauamt sollte sich wirklich einmal Gedanken machen, wie man die

Eisen-Ausgangs-Dreht√ľren

in den Parks und Friedhöfen, Rolli- und Rollatorgerecht umbauen könnte.

Da wird die Ausgangsdreht√ľr schnell zur

Rollifahrer-Falle

Das Bild entstand im Schlosspark Ludwigsburg.

Ich kapituliere…!!!

Dienstag, 27. Mai 2014

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Ohne Worte… lest den Blog vom 16.Mai 2014 hier klicken.

Findet den Fehler…???

Die obere Rampe war 140 cm lang um die 27 cm zu √ľberwinden!!!

Auf R√ľckfrage beim Wahlamt erhielt ich sofort die Antwort, dass man Ihnen auf mehrfache Anfrage versicherte,¬† dass die neue Rampe p√ľnktlich zur Wahl l√§ge und der Norm entspr√§che.

Rampen-Normen / Berechnung: hier klicken.

Wie gut, dass bereits eine massive Rampe beim Bauamt beauftragt ist, ob die dann auch so aussieht???

Einfach toll! Part VI

Freitag, 16. Mai 2014

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Neue Rollstuhlrampe f√ľr die

Riedhofschule Frankfurt-Sachsenhausen!!!

Ich hatte seit 2010 bei jeder Wahl immer wieder einen Sicherheitsmangel bei den Wahlhelfern bez√ľglich einer viel zu steilen Behelfs-Rollstuhlrampe, die mir den Zugang in meinem Wahllokal erm√∂glichen sollte angezeigt, (siehe √§ltere Beitr√§ge).

Vor 3 Tagen hatte ich nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung zur Europawahl mit Rollifahrersymbol noch einmal bez√ľglich der Rampe beim Frankfurter Wahlamt nachgefragt.
Zum Lesen der Mail hier klicken: E-Mail an das Wahlamt Frankfurt…!!!

Bereits gestern erhielt Antwort vom Wahlamt, dass aufgrund meiner Mail, kurzfristig bis zur Wahl in einer Woche noch eine neue Rampe beauftragt wurde.

…vielen Dank f√ľr Ihren Hinweis.
Bislang hatten wir von der Problematik keine Kenntnis erhalten.
Nach Informationen des zust√§ndigen Kollegen hat das Stadtschulamt k√ľrzlich den Einbau einer geeigneten Rampe beim Hochbauamt beauftragt.
Da das zur Europawahl noch nicht realisiert sein wird, werden wir als Zwischenlösung eine neue, weniger steile Rampe herstellen und am Wahltag am Eingang anbringen lassen.

Ich m√∂chte mich hiermit ganz herzlich f√ľr die superschnelle Reaktion beim Frankfurter Wahlamt bedanken.

Ich kann nur jedem empfehlen, bei erkannten Mängeln die entsprechenden Stellen zu Benachrichtigen.

Unsere Behörden sind oft viel besser als ihr Ruf.!!!

Nachtrag Einfach Toll Part VI

Dienstag, 4. Juni 2013

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Das momentane Hochwasser in Bayern, Sachsen und Norddeutschland ist wirklich sehr schlimm.
Ich wohne selbst auch nicht so weit vom Main entfernt.

Frakfurt ist nicht größer betroffen.

Der Blog unten, ist schon ein paar Tage alt und ich war am √ľberlegen ihn aus Respekt der Flutopfer gegen√ľber zu l√∂schen, da er wie meine Art ist, immer etwas lustig geschrieben ist.
Ich habe trotzdem beschlossen, den Artikel nicht zu verädern, das hat nichts mit fehlenden Respekt zu tun.

Aufgrund der derzeitigen Hochwassersituation ist die

Neue Rollifahrerrampe in Frankfurt,

derzeit nur eingeschränkt nutzbar

,siehe älteren Beitrag vom 25.05.13

Desweiteren muss ich berichten, dass meine geliebte Handbike-Kappe unbedingt auch ein bisschen auf dem Main schwimmen wollte…

Ich werde Dich vermissen…snief…Ruhe sanft…!!!

Einfach toll Part VI

Samstag, 25. Mai 2013

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Eine Rampe mehr in Frankfurt!

Ich hatte von meinen Eltern zu Weihnachten Tickets zum sonntäglichen Brunch auf dem Main mit einem der Frankfurter Ausflugsdampfer der Primusline geschenkt bekommen.

Es ist kaum erwähnenswert, dass meine Eltern im Vorfeld abklären, ob ich mit meinem Rolli auf das Boot käme, oder nicht.

Vor ein paar Wochen war es dann soweit, und ich stand mit meinem Rolli neben dem Eisernen Steg (eine alte Mainbr√ľcke) vor einer frisch renovierten, sicherlich unter Denkmalschutz stehenden roten Sandstein-Treppe.

Diese erinnerte mit ihren steilen “Kinderwagenschienen” ein bisschen an eine Sprungschanze, die im Rollstuhl unwillk√ľrlich im Stile von Aaron Fotheringham mit einen Salto endet. Schaut euch die Videos an, unfassbar, Salto r√ľckw√§rts sitzend im Rolli…!!!

Bisher fuhr nach Aussage des Kapit√§ns das Boot, nachdem die G√§ste eingestiegen waren, am Kai ca. 20 m nach vorne. Dort kamen dann die Rolli- und Rollatorbenutzer barrierefrei √ľber die Gangway und nur zwei Stufen relativ problemlos ins Ausflugboot. Dies ist derzeit wegen einer Baustelle nicht m√∂glich. Der Besuch des Bootes mit einem schweren E-Rolli sollte im Vorfeld gekl√§rt werden.

Da stand ich nun oben mit meinem Ticket an der Treppe und genoss den Blick auf den Fluss, während die anderen Gäste einstiegen!!!

Die Crew durfte mich aus versicherungstechnischen Gr√ľnden nicht die Treppe heruntertragen. Nach R√ľcksprache mit dem Betreiber, warum denn Tickets an Rollstuhlfahrer verkauft werden w√ľrden, aber ein Zugang aufs Boot nicht m√∂glich w√§re, wuchsen mir pl√∂tzlich Fl√ľgelchen und ich war an Deck. ;-)

Das Essen war lecker, und die dreist√ľndige Fahrt mit der Primusline mit Familie hatte Spa√ü gemacht.

Drei Wochen sp√§ter war ich wieder einmal am Mainufer unterwegs und ich dachte nur noch “STRIKE”…

Kaum zu glauben, Innerhalb von rund 14 Tagen war eine Rampe gebaut worden!!!!

Diese Rampe ist zwar steiler als die gew√ľnschten 6%, dies w√§re aber baulich kaum m√∂glich gewesen, ansonsten h√§tte man bei flacherem Winkel nasse F√ľ√üe bekommen. Daher wird mehrfach auf die Benutzung auf eigene Gefahr hingewiesen.

Man kommt jetzt auch barrierefrei zu den Tischen des Cafés am Bootsanleger.

Die geschweißte Rampe ist mit dem rutschfesten Gitterrost und den zwei stabilen Handläufen nach meinem Verständnis sehr gut gebaut.
Da hatte der Schlosser bestimmt einen zusätzlichen Nachtdienst eingelegt.

Ich m√∂chte mich an dieser Stelle pers√∂nlich bei den Verantwortlichen bedanken, wie schnell sie reagiert haben und den Bau der Rampe veranlasst haben… Chapeau!!!

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, wenn Ihr einen Mangel feststellt, kontaktiert die Verantwortlichen m√∂glichst konstruktiv. √úberraschenderweise bekommt man sehr h√§ufig ein Feedback, und was die nachfolgenden Ma√ünahmen betrifft: Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du… Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen, wenn einmal nichts passiert – daf√ľr vielleicht das n√§chste Mal!

Schaut Euch folgende Beispiele an:

Behindertenparkplatz Tiefgarage

Verbesserung Beschilderung Behindertenparkplatz

Hilfe Sperrgepäck Flughafen Frankfurt

Benutzung der Rampe f√ľr Rollstuhlfahrer verboten

Wahllokal-Rampe – setzen 6… naja, der Wille war da…

Eigude Pranger XXIV

Sonntag, 27. Januar 2013

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Es ist immer wieder interessant wie sehr die Umwelt um mich herum bem√ľht ist, dass mein Blutdruck nicht dauerhaft auf niedrigem Niveau bleibt.

Letztens wollte ich, wie es bei uns Hobbits Tradition ist, ins Kasperletheater, genau genommen f√ľr¬†eine Vorstellung des Kikiriri-Theaters (Puppentheater f√ľr Erwachsene) in der Union-Halle in Frankfurt.

Ich fuhr mit meinem Auto bis zur Schranke des Unionareals und bat den Pförtner (seit ich im Rolli sitze sind eigentlich auch Pförtner recht freundlich zu mir) um Einlass auf das Gelände, in der Hoffnung ich könne in der Nähe des Halleneingangs parken.

Diesen verwehrte er mir trotz mehrfacher Bitte und verwies mich auf das recht neue Union-Parkhaus, das sich auf der R√ľckseite des ehemaligen Brauereigel√§ndes bef√§nde.

Endlich einmal ein gewissenhafter Mitarbeiter, der sich konsequent an seine Vorgaben h√§lt. Von ihm wurde “Inklusion” vorgelebt, da wird niemand bevorzugt, sprich:

“Du kommst hier nicht rein!”

Ich fragte ihn mehrfach, ob dort auch Behindertenparkpl√§tze seien. Der Behindertenausweis hinter der Scheibe und meinen Rollstuhl hinter mir im Auto waren kaum zu √ľbersehen.

Als ich vor dem Parkhaus stand, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass Stahlb√ľgel auf den zwei Behindertenparkpl√§tzen vor dem Parkhaus hochgeklappt waren.

Wie man die B√ľgel umlegt ist mir ein R√§tsel, ich h√§tte es vielleicht einmal mit dem europ√§ischen Behindertentoiletten Schl√ľssel, oder mit dem Passwort “B√ľgel duck Dich” versuchen sollen.

Ich wei√ü es nicht,… ich muss da doch nicht vorher aus dem Auto steigen, irgend welche Ideen, schreibt mal einen Kommentar.

Wenn ich es richtig erkannt habe, sind am Eingang / Ausgang des neuen Parkhauses zwei Treppenstufen, diese sind f√ľr einen Rollifahrer wie mich sch√∂n anzusehen, aber das Parkhaus dadurch nur sehr eingeschr√§nkt nutzbar.

Ich fand einen geeigneten Parkplatz auf der anderen Straßenseite.

Nachdem ich endlich aus dem Auto ausgestiegen war und wieder in meinen Rollstuhl saß, fehlte mir ein abgesenkter Bordstein in der Nähe.
Ich fuhr auf der Straße zum vermeintlichen Hintereingang des Unionareals, was nicht ganz ungefährlich war, dort half mir meine Frau zwischen den Autos den einen Bordstein hoch.

Ja… da stand ich vor ihr,… einer formschönen steilen Betontreppe mit sieben Stufen, ich war ziemlich sprachlos, und das kommt bei mir sehr selten vor.

Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass die Benutzung der Treppe mit den auch fehlenden Handl√§ufen schon so manchen partiell Gehbehinderten Gast des ” King Kamehameha Clubs”, der sich¬†auch auf dem Gel√§nde befindet,¬†Schwierigkeiten bereitet hat ;-)

Ich vermutete, dass es vom Parkhaus einen unterirdischen Zugang auf das Gelände gäbe, warum hätte mich der Pförtner ansonsten dorthin schicken sollen. Dies war nicht der Fall.

Letztendlich wurde ich von herbeigerufenen Begleitern (wir waren eine Gruppe mit Theaterkarten) die Treppe hochgetragen. Ich hasse diese H√∂henfl√ľge…!!!

Den Pf√∂rtner an der Schranke auf seinen “Super Tipp” mit dem Parken im Parkhaus aufmerksam zu machen, sparte ich mir. War f√ľr uns beide wahrscheinlich besser so.

Als ich endlich vor dem Unionhalleneingang stand, war ich √ľber die steile Aluminiumrampe nicht allzu √ľberrascht, denn ich habe sie vor vier Jahren einmal benutzt, hoffte aber, dass sie mittlerweile vielleicht etwas flacher w√§re….

Der Rampenwinterdienst hatte diese Woche wahrscheinlich Betriebsferien, anders ist das Eis und Schnee auf der 25¬į Rampe (normal sind max. 6% Steigung) nicht erkl√§rbar.

Mit vereinten Schiebe-Kräften bin ich dann doch irgendwann oben am Eingang angekommen.

Sie  erinnert ein bisschen an eine Skischanze!

Nach dieser vorangegangenen “Expedition” sind bei mir die Lacher auf die Scherze von Kasper im Theater etwas bescheidener ausgefallen. Ich dachte bereits an den R√ľckweg.

Nach der Vorstellung beschlossen meine Begleiter mit mir, es w√§re sicherer, mich die Eingangstreppe herunterzutragen, anstatt die “Schanze” zu nehmen.

Bei solchen Trainingsm√∂glichkeiten sollte man in Betracht ziehen, Rollstuhl-Skispringen bei den “Paralympischen Winterspielen” einzuf√ľhren!

Eine Kontaktaufnahme mit zuständiger Person ist in Arbeit ;-)

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Eigude Pranger XXIII

Freitag, 4. Januar 2013

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Rollstuhlrampen-Wiedereröffnung

Am 25. November 2012 fiel einem Passanten beim Verlassen meiner “Stammpostfiliale” am S√ľdbahnhof in Frankfurt ein Brocken von der Fassade auf den R√ľcken.

Daraufhin wurde au√üergew√∂hnlich kreativ zum Schutz gegen herabfallende Steine ein Ger√ľst aufgestellt.

√úber diesen Vorfall berichtete die Frankfurter “Neue Presse” am 9. Dezember 2012 unter der √úberschrift:

Kleiner Stein, gro√üer √Ąrger

nachzulesen, hier klicken

Ich bekam von einer Bekannten den Tipp, ich solle mir diese Schutz√ľberdachung einmal etwas genauer ansehen.

Man habe vermutlich nur, um uns Rollstuhlfahrer zu sch√ľtzen, das Ger√ľst so geschickt aufgestellt, dass man die Rampe neben der Treppe seit ca. vier Wochen zum Eingang der Postfiliale nicht mehr befahren k√∂nne.

Wer will schon vor Weihnachten als Rollstuhlfahrer zur Post???

Über diese Rampe schrieb ich bereits schon einmal einen Blog, siehe älteren Beitrag.

Gestern machte ich einen kleinen Ausflug zu dieser Post, nat√ľrlich nur, um mir die neuen 58 Cent Briefmarken zu¬†kaufen. ;-)

Vor dem Gebäude hatte ich einen lautstarken Disput mit einem Fußgänger, ob sein Auto nur einen oder zwei Behindertenparkplätze blockiere. Ich konnte nicht aus meinem Auto aussteigen, war vielleicht besser so.

Aus unbest√§tigter Quelle erfuhr ich, dass gegen diesen Behindertenparkplatzblockierer eine Anzeige wegen eines Falschparkens am gestrigen Tage vor einer Post eingeleitet werden w√ľrde.

Nun gut, zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass die Rampe problemlos als Rollifahrer zu befahren war. Wo war der Schildb√ľrgerstreich?

Von einer Postmitarbeiterin erfuhr ich, dass man ein paar Stunden zuvor die Rampe nach vier Wochen “wiederer√∂ffnet” h√§tte.

Als ich wieder Auto sa√ü, sah ich wie sich ein Fu√üg√§nger anscheinend am¬†oberen Ger√ľstrohr den Kopf stie√ü, als er mit Frau und Kinderwagen die Rampe herunterlaufen wollte.

Wie hoch das Querrohr ist, weiß ich nicht, ich habe darunter durchgepasst ;-)

Ich erwarte bereits den n√§chsten Artikel in der “Neue Presse”.

3. Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XIII

Dienstag, 21. August 2012

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3. Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XVIII vom 25.07.12

Weitere Artikel vom: 31.07.12 und 06.08.12

Ich habe letzte Woche von IM-Rödelheim erfahren, dass mein Lieblingsschild

Am Bahnhof R√∂delheim in Frankfurt nach √ľber drei Monaten leider entfent wurde…snief… :-(

Neue Schilder:

Foto: Rödelheim Blog und P._

Die neuen Rampen sind zwar immer noch nicht flacher und es ist zu hoffen, dass immer die Aufz√ľge funktionieren.

Wenn diese aber defekt sind, d√ľrfen wir Rollifahrer uns jetzt wenigstens mit freundlicher Zustimmung der Stadt Frankfurt und der Deutschen Bahn mit dem Rolli h√∂chst offiziell,¬†auf “Eigene Gefahr”, die 10 %- Rampe herunterst√ľrzen.

Nach Aussage der “Behinderten Beauftragten der Stadt” sei eine Abflachung der Rampen nicht geplant.

Angeblich hätten die Rampen eine Bodenheizung!!!

Über die unendliche Geschichte des Umbaus des Bahnhofes gibt es einen eigenen Blog: Bahnhof-Rödelheim-Blog

Netterweise wurde unser Dankesschreiben, welches sich ja eigentlich auf das alte Schild bezog nicht entfernt. Wobei….der Text passt ja noch! ;-)

2. Nachtrag: Eigude Pranger XVIII

Montag, 6. August 2012

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Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XVIII vom 31.07.12

Das

“Danksagungsschreiben ist wieder da!”

Nach mehrt√§giger Abwesenheit, ich tippe auf partielle Verschiebung des Raum-Zeit-Kontinuums, sprich unser Schild war weg, h√§ngt es seit 04.08.12 wieder an der Westseite des Bahnhofs…???

Jetzt ist auch unser Oberb√ľrgermeister Peter Feldmann involviert: (Siehe Artikel Rollingplanet.net)

Nachtrag: Eigude Pranger XVIII

Dienstag, 31. Juli 2012

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Nachtrag zum Artikel Eigude Pranger XVIII vom 25.07.12

Ich habe gestern Abend die traurige Nachricht erhalten, dass von Unbekannten unser geliebtes

Dankesschreiben an die Stadt Frankfurt

schon nach einer Woche am

“Befahren-f√ľr-Rollstuhlfahrer-Verboten-Schild”

 

entfernt wurde.

Vielleicht nimmt ja zuk√ľnftig ein Verwandter seinen Platz ein?