Artikel-Tags: „Treppe“

Einfach toll Part VI

Samstag, 25. Mai 2013

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Eine Rampe mehr in Frankfurt!

Ich hatte von meinen Eltern zu Weihnachten Tickets zum sonntÀglichen Brunch auf dem Main mit einem der Frankfurter Ausflugsdampfer der Primusline geschenkt bekommen.

Es ist kaum erwÀhnenswert, dass meine Eltern im Vorfeld abklÀren, ob ich mit meinem Rolli auf das Boot kÀme, oder nicht.

Vor ein paar Wochen war es dann soweit, und ich stand mit meinem Rolli neben dem Eisernen Steg (eine alte MainbrĂŒcke) vor einer frisch renovierten, sicherlich unter Denkmalschutz stehenden roten Sandstein-Treppe.

Diese erinnerte mit ihren steilen “Kinderwagenschienen” ein bisschen an eine Sprungschanze, die im Rollstuhl unwillkĂŒrlich im Stile von Aaron Fotheringham mit einen Salto endet. Schaut euch die Videos an, unfassbar, Salto rĂŒckwĂ€rts sitzend im Rolli…!!!

Bisher fuhr nach Aussage des KapitĂ€ns das Boot, nachdem die GĂ€ste eingestiegen waren, am Kai ca. 20 m nach vorne. Dort kamen dann die Rolli- und Rollatorbenutzer barrierefrei ĂŒber die Gangway und nur zwei Stufen relativ problemlos ins Ausflugboot. Dies ist derzeit wegen einer Baustelle nicht möglich. Der Besuch des Bootes mit einem schweren E-Rolli sollte im Vorfeld geklĂ€rt werden.

Da stand ich nun oben mit meinem Ticket an der Treppe und genoss den Blick auf den Fluss, wÀhrend die anderen GÀste einstiegen!!!

Die Crew durfte mich aus versicherungstechnischen GrĂŒnden nicht die Treppe heruntertragen. Nach RĂŒcksprache mit dem Betreiber, warum denn Tickets an Rollstuhlfahrer verkauft werden wĂŒrden, aber ein Zugang aufs Boot nicht möglich wĂ€re, wuchsen mir plötzlich FlĂŒgelchen und ich war an Deck. ;-)

Das Essen war lecker, und die dreistĂŒndige Fahrt mit der Primusline mit Familie hatte Spaß gemacht.

Drei Wochen spĂ€ter war ich wieder einmal am Mainufer unterwegs und ich dachte nur noch “STRIKE”…

Kaum zu glauben, Innerhalb von rund 14 Tagen war eine Rampe gebaut worden!!!!

Diese Rampe ist zwar steiler als die gewĂŒnschten 6%, dies wĂ€re aber baulich kaum möglich gewesen, ansonsten hĂ€tte man bei flacherem Winkel nasse FĂŒĂŸe bekommen. Daher wird mehrfach auf die Benutzung auf eigene Gefahr hingewiesen.

Man kommt jetzt auch barrierefrei zu den Tischen des Cafés am Bootsanleger.

Die geschweißte Rampe ist mit dem rutschfesten Gitterrost und den zwei stabilen HandlĂ€ufen nach meinem VerstĂ€ndnis sehr gut gebaut.
Da hatte der Schlosser bestimmt einen zusÀtzlichen Nachtdienst eingelegt.

Ich möchte mich an dieser Stelle persönlich bei den Verantwortlichen bedanken, wie schnell sie reagiert haben und den Bau der Rampe veranlasst haben… Chapeau!!!

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, wenn Ihr einen Mangel feststellt, kontaktiert die Verantwortlichen möglichst konstruktiv. Überraschenderweise bekommt man sehr hĂ€ufig ein Feedback, und was die nachfolgenden Maßnahmen betrifft: Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du… Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen, wenn einmal nichts passiert – dafĂŒr vielleicht das nĂ€chste Mal!

Schaut Euch folgende Beispiele an:

Behindertenparkplatz Tiefgarage

Verbesserung Beschilderung Behindertenparkplatz

Hilfe SperrgepÀck Flughafen Frankfurt

Benutzung der Rampe fĂŒr Rollstuhlfahrer verboten

Wahllokal-Rampe – setzen 6… naja, der Wille war da…

Eigude-Pranger XVII

Mittwoch, 13. Juli 2011

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Ich habe den Verdacht, dass Bauingenieure ihre Planungen nur aus dem Grund auf engsten Raum komprimieren, nicht weil der Baugrund so teuer ist, sondern weil sie ansonsten ein zweites Blatt Papier ausdrucken mĂŒssten!

Jeder kennt es, wenn er einen Brief auf dem PC schreibt, da versucht man ja auch,  wenn der Text nicht mehr auf eine Seite passt, mit kleineren Zeilenabstand und SchriftgrĂ¶ĂŸe alles noch auf eine Seite zu knĂ€ulen.

Im GebÀude in der Nachbarschaft wurde in der Rekordzeit von 2 Jahren ein Fluchttreppenhaus mit neuen Eingangsbereich gebaut.

Man hat sich sehr viel MĂŒhe gegeben, dass sich die Bewohner in den NachbarhĂ€usern sich noch Jahre an diesen Umbau erinnern.

Ich war sehr positiv ĂŒberrascht, dass an der Seite des Eingangs ein kleiner

Außenaufzug fĂŒr Rollifahrer

gebaut wurde. Super Sache, da in diesem GebÀude auch viele alte, gebrechliche Personen Leben, die vielleicht in paar Jahren einen Rollstuhl benötigen.

Über die eine Stufe links, durch die die MĂŒllentsorgung fĂŒr uns vom “Fahrenden Volk” etwas erschwert wird, springen wir einmal großzĂŒgig hinweg.

Mich betrifft es ja eigentlich nicht mehr, aber wie kann man nur so eine extrem

Steile Treppe

 bauen. Die Stufen sind sehr hoch und bestehen auch noch aus polierten Granitsteinen. Die Dame auf dem Bild hatte grĂ¶ĂŸte Schwierigketen, bewaffnet mit ihrem Gehstock, den Eingang zu erklimmen. Es wĂ€re mehr als genug Platz fĂŒr den Treppenbau nach vorne gewesen, aber es war wie erwĂ€hnt, das Papier vermutlich zu klein .Derjenige, der fĂŒr den Bau dieser Treppe verantwortlich ist, gehört wegen versuchter Körperverletzung verklagt.

Nach dem  nĂ€chsten Winter, “stehen” die Neurollifahrer, wegen eines Treppensturzes, vor dem Außenaufzug wahrscheinlich Schlange!!

Bremskeil I

Donnerstag, 26. November 2009

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Es wurde soeben die Wartung an meinem Treppenlift beendet.

Ich wollte mir von dem Techniker anhand der Bedienungsanleitung nochmals die

NOTBEFREIUNG

erklÀren lassen.
Schon ein bisschen blöd, wenn man mit dem Rolli zwischen Parterre und 1. Stock im Treppenhaus herum steht und die Nachbarn sonntags Lindenstraße sehen wollen und nicht in ihre Wohnung kommen!

Ich habe zwar alle SchaltplĂ€ne, aber wie ich von dem Ding wieder vernĂŒnftig herunterkomme steht da nicht.

Die Beschreibung, wie man im Notfall den Aufzug mechanisch herunterkurbelt wurde anscheinend vergessen !!!

Na ja, vielleicht kommt Harry Houdini vorbei und die Sache klÀrt sich von alleine.