Artikel-Tags: „Urlaub“

Rolli-Exkursion Mallorca 2017

Sonntag, 25. Juni 2017

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Nach meinem gesundheitlichen R√ľckschlag im Sommer 2015 machte ich im Mai 2017 wieder meine erste Flugreise. Es ging in den Osten von Mallorca, nach Sa Coma.
Wenn man den Behindertenstrand in Los Cristianos auf Teneriffa kennt, ist man vielleicht etwas verw√∂hnt – Planken bis zum Strand, eine gro√üe Liegefl√§che auf Planken teils √ľberdacht, und die Bademeister helfen einem in den Baderolli und ins Meer.

In Sa Coma ist der Behindertenstrand o.k. Dort sind Planken auf dem Strand bis zu einer Rolli-befahrbaren kleinen √úberdachung, und ein Baderolli ist auch vorhanden, es ist aber leider kein Helfer da, so dass man auf eine eigene Begleitung angewiesen ist.

Die drei Badeorte Sa Coma, Cala Millor und Cala Bona gehen ineinander √ľber.
Im Nachbarort Cala Millor gibt es zwei Str√§nde, die als behindertengerecht ausgewiesen sind. Die erste Stelle ist etwas undurchdacht. Sie ist zwar √ľberdacht, Planken f√ľhren mich zwar √ľber den Strand, doch die √úberdachung ist nur auf diesen Planken mit dem Rollstuhl befahrbar, so dass man als Rollifahrer im Sand steht, wenn man nicht den Weg √ľber den Strand blockieren m√∂chte.

An der zweiten Stelle gibt es “immerhin” einen Schirm.

In Cala Bona ist der Strandabschnitt recht klein, doch der Behindertenstrand und dessen Zugang ist der Vorbildlichste, den ich jemals gesehen habe.
Man parkt sein Auto (sofern vorhanden) auf einem der zwei Behindertenparkpl√§tze und folgt dem blau markierten k√ľrzesten Weg, der auch mit Sehbehindertensteinen versehen ist, zum Behindertenstrand.

Dort f√ľhren die Planken bis zur √ľberdachten Liegefl√§che. Eine Behindertentoilette ist nebendran. Ein Baderolli und sogar die Gehhilfen in der Sandversion sind vorhanden, und einen Bademeister findet man dort auch. Im Ort sind immer wieder Schilder, die den Weg zum Behindertenstrand zeigen.

Bevor wir uns auf den R√ľckweg nach Sa Coma machten, kehrten wir noch in einer kleinen Weinbar in der N√§he ein.

Diese f√ľhrte ein Deutscher, und beim bezahlen lobte ich wie vorbildlich der Behindertenstrand dort sei.

Er sagte, er w√ľrde das Lob weitergeben…

…an seine Frau!!!..???

Seine Frau w√ľrde f√ľr die Gemeinde arbeiten und habe diesen Behindertenstrand und Zugang veranlasst.
Sie habe sich √ľber den Behindertenstrand viele Gedanken gemacht..

Super gemacht, nochmals danke 1 *

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Neuartiges Sicherheitskonzept in Sri Lanka entdeckt

Mittwoch, 3. Juni 2015

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Der Stra√üenverkehr in Sri Lanka ist f√ľr uns Europ√§er sagen wir mal gew√∂hnungsbed√ľrftig. Als Trainingslager empfehle ich Frankfurt “Platz der Republik” in der Rush Hour zu Messezeiten. Kreuzung zufahren, dazwischendr√§ngeln und hupen was das Zeug h√§lt. Und dazwischen passt irgendwo immer noch ein Tuk-Tuk oder ein Moped.

Sowas nennt man effiziente Straßennutzung РSicherheitsabstand ist verschwendeter Asphalt ;-)

In den letzten 15 Jahren hat sich infrastrukturm√§√üig zwar viel getan, die Zebrastreifen erscheinen aber immer noch eher als Dekoration, und K√ľhe und Elefanten haben sowieso immer Vorfahrt‚Ķ√§√§hh… oder so.

Vor Tempeln ist das Hupen untersagt, und diese Verkehrsregel wird als eizige eingehalten!!!

Dieser Mopedfahrer hat erstaunliche Kreativit√§t bewiesen und ein neuartiges Sicherheitskonzept f√ľr Zweir√§der entwickelt ‚Äď gleichzeitig Bio-Airbag, Seitenaufprallschutz und Abstandhalter. Hierf√ľr benutzt er nachwachsende Rohstoffe in Form von Jackfruits.

Au√üer der abpolsternden Wirkung bei Unf√§llen verbreiten reife Jackfruits auch solch einen Gestank, dass sich kein Fahrzeug n√§her als ein paar Meter herantraut. Die Verbesserung der Aerodynamik wird allerdings durch die Erh√∂hung des Gesamtgewichtes um etwa 150 kg wieder negativ kompensiert ‚Äď von Null auf 50 in 2 Minuten‚Ķ

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Im Heli ohne Rolli √ľber Sri Lanka

Sonntag, 31. Mai 2015

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Sri Lanka, alles gr√ľn und keine Apfelb√§ume

Wir wurden standesgem√§√ü abgeholt von einem Fahrer mit verspiegelter Pilotenbrille namens ‚ÄúAmigo‚Äú im silberfarbenen Hummer (laut Beschriftung der K√ľhlerhaube, auf dem Lenkrad prangte dann doch das Hondazeichen ;-) ) und zum Milit√§rflughafen in Colombo gefahren.

Es stand schon ein Empfangskomitee bereit mit einem Rollstuhl, in dem bestimmt schon Lieutenant Dan gesessen hat. Zum Gl√ľck durfte ich dann doch meinen eigenen benutzen.

Wir waren die einzigen Touristen auf dem gesamten Flughafen. Der Sicherheitschef k√ľmmerte sich sofort pers√∂nlich um uns. Unser Reiseleiter machte seinem Namen alle Ehre und stand pl√∂tzlich im Sicherheitsbereich wieder vor uns, weil der Sicherheitschef zuf√§llig ein alter Klassenkamerad von ihm war.

4 Immigration-Stewardessen im t√ľrkisblauen Sari warteten derweil gelangweilt auf Feierabend.

Ein Golfcar fuhr vor, das sogar Vorrichtungen zum Anbringen von Standarten hatte, also genaugenommen ein Diplomatenfahrzeug. Nach einigen Diskussionen wurde mir dann doch gestattet, die 100 Meter zum Startplatz in meinem Rolli zur√ľckzulegen. Mir wurden daf√ľr eine der t√ľrkisblauen Damen als pers√∂nliche Schirmtr√§gerin sowie zwei eigene Security-Beamte zur Seite gestellt. In meinem Gefolge tuckerte das Golfcar mit den 3 anderen Flugg√§sten, einer weiteren Sari-Dame und noch mehr Security. Stand auf meiner Weste vielleicht Follow me?!

Am Hubschrauber angekommen, begr√ľ√üte uns der Pilot, und es kamen noch einmal 3 Mann aus dem Hangar. Ich sch√§tze, ich war das Highlight des Tages (Monats?), und alle wollten dabei sein, wenn der verr√ľckte wei√üe Rollstuhlmann in den Helikopter ‚Äúeinsteigt‚Äú.

Ca. 12 Mann standen dann um mich rum und warteten auf Kommandos, wie sie mich am besten dort hoch schaffen sollten (die Sitzhöhe war auf ca. 1,40 m). Der altbewährte Rettungsgriff funktionierte in diesem Fall nicht.

Daraufhin wurde mein alter Traum eines S√§nftenrollis fast erf√ľllt, vier Mann hoben meinen Rolli auf Einstiegsh√∂he, und ich konnte mit Hilfe meines Rutschbrettes bequem auf den Sitz r√ľberrutschen. So wurde mein Slideboard quasi zum Flightboard. Die Bodentruppen waren begeistert. Kurzfristig f√ľhlte ich mich wie auf einem Thron, da alle anderen noch auf der Erde standen. Ich wollte meinem Volk wie die Queen winken, entschloss mich dann aber doch f√ľr einen Daumen hoch. Welch erhebendes Gef√ľhl! Es ist f√ľr einen Rollifahrer schon etwas besonderes, im Sitzen gr√∂√üer als alle Fu√üg√§nger zu sein ;-)

Der Flug ging dann Richtung Inselmitte nach Kandy, und der Pilot schaffte es, immer vor dem aufziehenden Monsunregen davonzufliegen.

Der Blick auf die Insel war, vor allem √ľber dem Hochland, vergleichbar mit den Landschaften, die man aus Filmen wie Platoon und Forrest Gump kennt. Alles gr√ľn, Teeplantagen und mehr Palmen, als ich jemals in 1 1/2 Stunden gesehen habe (und keine Apfelb√§ume – no apple trees, just pineapples!).

Kurz vor der Landung setzte der Pilot noch einen Funkspruch ab, dass er mehr Zeit f√ľr die Ground Clearance ben√∂tige, da er einen Wheelchair an Bord habe. Dies schien uns ein bisschen √ľbertrieben, da auf dem Flughafen bestimmt so viel Betrieb war wie zur Rush Hour in Kassel-Calden. Aber es muss ja alles seine Ordnung haben ;-)

Zur√ľck auf dem Boden sahen wir schon zwei M√§nner, die meinen Rollstuhl aus dem Hangar schoben. Der eine begutachtete dabei fasziniert von allen Seiten mein Rutschbrett. Vermutlich hat er direkt abends mit den Laubs√§gearbeiten begonnen ;-) Wahrscheinlich war er nachher ziemlich entt√§uscht, dass es beim R√ľcktransfer aus dem Helikopter nicht zum Einsatz kam…

Stattdessen kam die klassische Rettungsgriff-Wurftechnik zum Einsatz, so dass nach dem Rundflug der Abflug mit einer Punktlandung im Rollstuhl erfolgte. Der Pilot war offensichtlich beeindruckt, denn er kommentierte: “He knows his game“.

F√ľr den R√ľckweg erwartete uns das gleiche Empfangskomitee inklusive Schirmtr√§gerin, Security und Golfcar. Der Wettergott war uns auch gn√§dig gestimmt – erst als ich wieder sicher im Rollstuhl sa√ü, √∂ffnete der Himmel seine Schleusen, und der Monsun begr√ľ√üte uns mit dicken Tropfen. Meine Schirmtr√§gerin lief unger√ľhrt neben mir her, w√§hrend sie selbst ziemlich nass wurde, aber das ist man in diesem Land wohl gew√∂hnt – ihr einziger Kommentar war ‚ÄúIt’s just rain‚Äú.

Ich h√§tte Euch gerne noch mehr Beweisfotos gezeigt, da es sich aber um einen Milit√§rflughafen und Angeh√∂rige des Milit√§rs handelt, haben wir uns mit Fotos dort auf dem Flughafen lieber zur√ľckgehalten. Eine √úberpr√ľfung der Barrierefreiheit des √∂rtlichen Milit√§rgef√§ngnisses war im Reiseplan nicht drin…

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Rollifahrer-Erkundungstour Sri Lanka Teil IV

Samstag, 30. Mai 2015

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√úber meine Erlebnisse in Sri Lanka werde ich in weiteren Blogs berichten. So viel vorweg: Es schadet nicht, wenn man einen kr√§ftigen Freund dabei hat, der einen Rettungsgriff beherrscht. Der Anteil von rolligerechten Bussen mit Hebeb√ľhne oder auch nur Rampe liegt bei ziemlich genau 0% (selbst unser Reiseveranstalter mit den 3 Buchstaben konnte keinen auftreiben). Da muss man schon etwas kreativ werden, um auf die erh√∂hten Sitze der verbreiteten Kleinbusse mit Schiebet√ľr zu kommen.

Weitere helfende Hände von z.B. Fahrern, Bademeistern und sonstigen Zuschauern sind sonst auch immer schnell zur Stelle.

Ich habe die Sri Lanker als durchweg hilfsbereit erlebt, sie sind dabei aber nicht √ľbereifrig (was manchmal mehr schadet als nutzt), sondern h√∂ren zu und handeln mit Bedacht. Auch dadurch wurde mir ein toller Urlaub in einem Land erm√∂glicht, das nur bedingt rollstuhlgerecht ist.

Auch meine K√ľhlweste und -kappe haben mir wieder gute Dienste geleistet (siehe √§ltere Beitr√§ge). Da ich ja nicht schwitzen kann, h√§tte ich sonst bei den tropischen Klimaverh√§ltnissen in Sri Lanka keinen gro√üen Spa√ü gehabt!

Man muss sich nur an das “indische“ englisch gewöhnen. Die Sri Lanker sind zwar nicht groß, aber es sind viele ;-)

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Rollifahrer-Erkundungstour Sri Lanka Teil III

Freitag, 29. Mai 2015

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Die Reise konnte also beginnen! Die Prozedur zum Boarden am Frankfurter Flughafen kennen wir ja bereits. F√ľr die Crew von Sri Lankan Airlines war es aber offensichtlich eine neue Situation. Laut unserer Freundin, die uns durch “Bestechung” mit deutscher Schokolade auf dem Hinflug als Flugbegleiterin zur Seite stand, waren f√ľr den Flug 13 Wheelchairs angemeldet.

Anscheinend war ich aber der erste echte WCHC, den sie jemals hatten. WCHC ist der Code f√ľr jemand, der nicht laufen kann und bis zum Flughafensitz transportiert werden muss -

Wheel-CHair Carry, nicht zu verwechseln mit Wheel-Chair High-Checker. ;-)

Meine Frau wollte sich vor dem Einstieg noch vergewissern, ob denn jemand k√§me, um meinen einsam vor der Flugzeugt√ľr geparkten Rolli zum Verladen in den Frachtraum zu bringen, und bekam von der Stewardess nur eine verwirrte Bemerkung, dass sie ihn leider nicht mit an Bord nehmen k√∂nnen…
Zum Gl√ľck war noch Personal des Frankfurter Betreuungsdienstes Fracare da, die am Flughafen einen super Job machen und versprachen nochmal Bescheid zu sagen.

Ich h√§nge vor dem Verladen im Frachtraum immer noch ein Schild an meinen Rolli. Eigentlich bekommt man diese am Check In, aber diese Tags sind meistens dann gerade alle…

“Delivery at Aircraft”, dies bedeutet, dass der Rolli am Zielort am Flugzeug bleiben und nicht als normales Gep√§ck behandelt werden soll.
Zum Download des Schildes hier klicken, oder siehe älteren Blog.

Im Flugzeug lie√ü ich mich auf mein Sitzkissen vom Rolli setzen, und dank der vorhandenen Fu√üst√ľtzen und der weiteren Polsterung durch etliche Kissen und Decken lie√ü sich der ca. 10-st√ľndige Flug auch einigerma√üen bequem aushalten. Au√üerdem ist es f√ľr den Service an Bord wirklich nicht schlecht, wenn man eine der Flugbegleiterinnen pers√∂nlich kennt ;-)

Wir ahnten aber bereits, dass es beim Aussteigen sagen wir mal interessant werden könnte.

Wie sonst auch √ľblich, lie√üen wir erst einmal alle anderen Passagiere aussteigen. Wie schon mehrfach berichtet, gibt es f√ľr den Transport im engen Flugzeuggang einen speziellen Rollstuhl, √§hnlich einer Sackkarre mit Sitz.

Zum Beitrag “Fliegen als Rollifahrer” hier klicken.

So einen gab es auch in Sri Lanka (ist sogar auf dem Flug dabei, falls jemand, der schlecht laufen kann, einmal zur Toilette m√∂chte – f√ľr jemand, der noch nicht mal stehen kann, ist eine Flugzeugtoilette nach wie vor unerreichbar, auch wenn dort ein Rollstuhlsymbol prangt).

Das Modell sah allerdings schon etwas mitgenommen aus, hatte gesch√§tzte 20 Millionen Flugmeilen auf dem Buckel, und hatte auch keine Sicherheitsgurte. Zun√§chst musste ich aber erstmal auf diesen Stuhl kommen. 2 Helfer standen schon parat. Allerdings wusste niemand, wie man die Armlehne zum Gang hochklappt (es gibt da √ľblicherweise einen speziellen Mechanismus), und die Helfer √ľberlegten schon, wie sie mich am besten √ľber die Lehne heben sollten. Vom Einsteigen aus Frankfurt wusste ich aber, dass es funktionieren musste. Nachdem dann so ziemlich jeder im Flugzeug noch Anwesende an der Lehne herumgedoktort hatte, hat einer sie schlie√ülich doch noch hochbekommen.
Eines muss man den Sri Lankern auf jeden Fall lassen – Geduld haben sie, und es wird nicht sofort Hektik verbreitet!

Nachdem ich also etwas wackelig auf dem Transportrolli sa√ü, kam die n√§chste Herausforderung: Crew und Flughafenpersonal zu verklickern, dass ich statt des bereitgestellten Lieutenant Dan-Rollstuhls doch lieber in meinem eigenen sitzen w√ľrde (ich f√ľrchtete 2 weitere Transfers √ľber diesmal wirklich nicht wegklappbare Armlehnen). Also wurden unsere 6 Gep√§ck-Tags – wir hatten nat√ľrlich keine Ahnung, welcher Tag davon zu meinem Rollstuhl geh√∂rte – an die Lademannschaft gegeben. Ich stand derweil auf meiner Sackkarre sinnlos in der Flugzeugt√ľr und versuchte, nicht aus dem Stuhl zu kippen. Nach einer gef√ľhlten Ewigkeit hatte es die Lademannschaft aber geschafft, und mein Rollstuhl wurde zur Flugzeugt√ľr gebracht.

Wir waren mit unbesch√§digten Rolli in Sri Lanka, und der Urlaub konnte beginnen…

Anschlie√üend mussten wir dann aber ewig lange auf unser Gep√§ck warten. Vermutlich haben sie bei der Aktion ‚ÄúFind my Wheelchair‚Äú das restliche Gep√§ck so gro√ür√§umig verteilt, dass sie dann jedes Gep√§ckst√ľck einzeln zur Gep√§ckausgabe gebracht haben…

Fortsetzung folgt…

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Rollifahrer-Erkundungstour Sri Lanka Teil II

Donnerstag, 28. Mai 2015

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Als n√§chstes musste die Fluggesellschaft ausgew√§hlt werden. Da Sri Lankan Airlines den einzigen Direktflug ab Frankfurt anbietet und au√üerdem unsere Freundin dort als Flugbegleiterin im Einsatz ist (ein paar Connections k√∂nnen ja nicht schaden, siehe √§lteren Blog: Essen auf Fl√ľgeln), war die Wahl schnell getroffen. (Es bieten auch diverse Airlines aus den Golfstaaten Fl√ľge nach Sri Lanka an, diese aber nat√ľrlich mit Umstieg.)

Sri Lankan Airlines erlaubt zwar 30 kg Freigep√§ck pro Person plus Handgep√§ck, mein Rollstuhl plus ggf. ein zweiter w√ľrde auch umsonst mitgenommen werden.

Ich musste allerdings mal wieder einige Telefonate f√ľhren (meine ‚ÄúLieblingsbesch√§ftigung‚Äú), bis ich die Best√§tigung bekam, dass sowohl mein Dusch-Toilettenstuhl “artosy”, den man so zusammenlegen kann, dass er in einen Hartschalenkoffer passt, als auch andere medizinische Hilfsmittel sogar ohne vorherige Anmeldung kostenfrei bef√∂rdert werden.

(Bisher kannte ich es nur so, dass alle Hilfsmittel im Voraus angemeldet werden m√ľssen. Diese Info wie immer ohne Gew√§hr.)

Zus√§tzlich wollte Sri Lankan Airlines noch eine Art ‚ÄúFlugtauglichkeitsbescheinigung‚Äú (Medif-Formular in Englisch) von meinem Hausarzt ausgef√ľllt haben. √Ėfter mal was Neues…

Dieses “Internationale Medizinische Informationsformular” war die gef√ľhlte achte Faxkopie in Microschrift, so dass man die englischen Worte vor der √úbersetzung erst einmal entziffern musste.

Zu einer lesbaren PDF-Version des Fragebogens von airberlin hier klicken.

Medizinisches Informationsformular (deutsch): Teil I und Teil II

Medical Information Form (englisch):               Part II and Part II

Da ich au√üerdem noch ein paar Impfungen brauchte und ich mir vorsichtshalber auch noch ein Attest f√ľr meine ben√∂tigten Medikamente und Hilfsmittel ausstellen lie√ü, hat der mich in den Wochen vorm Urlaub ganz sch√∂n oft gesehen…

Am Ende sah unser Gep√§ckberg zwar aus wie kurz vor der Auswanderung (zu viert 5 Koffer incl. Dusch-Toilettenstuhl, 3 Handgep√§ckstrolleys, 1 XL-Rollirucksack und 2 √ľberdimensionierte Damenhandtaschen – w√§re ein Filmteam von VOX gekommen, h√§tte mich das auch nicht gr√∂√üer gewundert), aber wir h√§tten trotz Duschstuhl und Hilfsmitteln immer noch rund 30 kg frei gehabt. Wir mussten nur noch meinen Rolli als Sondergep√§ck anmelden.

…und da fehlt noch der gr√∂√üte Teil des Handgep√§cks und der Koffer mit dem Duschstuhl!

30 kg Souvenir-Freigep√§ck f√ľr den R√ľckflug, …da kann die Kreditkarte gl√ľhen…!!!

Fortsetzung folgt…

Hier geht’s zu √§lteren Blogs zum Thema “Fliegen mit Rollstuhl”

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Rollifahrer-Erkundungstour Sri Lanka Teil I

Mittwoch, 27. Mai 2015

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Seit ich im Rolli sitze, habe ich zwar schon mehr als 10 Urlaubsreisen mit dem Flugzeug angetreten (hehe…), diese aber eher in die “nähere“ Umgebung (Mittelmeerraum oder Kanaren, siehe ältere Beiträge).

An einen Langstreckenflug hatte ich mich bis jetzt nicht herangetraut. Dabei waren meine Bedenken gar nicht mal, √ľber die gesamte Flugl√§nge nicht zur Toilette zu k√∂nnen (daf√ľr gibt es L√∂sungen), sondern die Frage, ob mein Popo und R√ľcken dies durchhalten w√ľrden.

Nun sind Freunde von uns vor ca. 5 Jahren nach Sri Lanka ausgewandert. Sri Lanka? Tropisches Klima, hei√ü, hohe Luftfeuchtigkeit – eine klimatische Herausforderung, wenn man nicht mehr schwitzen kann. Und wie rolligerecht ist eigentlich die Infrastruktur? Kennen die das Wort barrierefrei √ľberhaupt? Wir waren vor 15 Jahren schon einmal dort (ich damals noch als Fu√üg√§nger), daher meine Zweifel.

Naja, gemeinsame Freunde haben uns davon √ľberzeugt, den Trip zusammen zu wagen. Nun fing die Suche nach einem geeigneten Hotel an. Mein bevorzugter Veranstalter f√ľr Reisen im Rollstuhl, Runa-Reisen, hat Sri Lanka nicht im Programm (warum eigentlich nicht?!), wollten nach der Reise aber sehr gerne einen Reisebericht von mir haben :-)

Also ab ins Reiseb√ľro, einer der ‚Äúgro√üen‚Äú Veranstalter (der mit den drei Buchstaben) musste es dann sein. Das Reiseb√ľro hatte nat√ľrlich keine Erfahrung mit Reisen im Rollstuhl, war aber sehr bem√ľht. Und auch die wollten nach unserer Reise gerne einen Erfahrungsbericht…

Zum Gl√ľck haben wir ja wie erw√§hnt Freunde vor Ort. Das Blue Water Hotel in Wadduwa, das uns einigerma√üen geeignet erschien, ist nur eine halbe Stunde Fahrtzeit von deren Haus entfernt.

Also wurde der Freund mit einer von mir erstellten Checkliste f√ľr barrierefreie Unterk√ľnfte ausgestattet – Betth√∂he, Platz im Bad, Badewanne oder Dusche, Schwellen, etc. – und beauftragt, sich die Zimmer anzuschauen und Fotos zu machen.
PDF-Download zur Checkliste: Deutsche Version , Englische Version

Es stellte sich heraus, dass die Standardzimmer zwar vom Platz her OK gewesen w√§ren, das Bad jedoch f√ľr mich ungeeignet – zu wenig Platz f√ľr den Rollstuhl und Badewanne statt Dusche. Es gibt aber zwei Club Suites mit komplett barrierefreiem Bad incl. bodengleicher Dusche! Der Aufpreis war es uns wert, und da wir sowieso in der Nebensaison reisen wollten, war auch die Verf√ľgbarkeit kein Problem.


Der Dusch-Toirolli “Artosy” passt in einen Koffer und ist mein eigener.

Die bodengleiche Dusche hat auch nur mittlere √úberschwemmungen verursacht…

Wenn man die Betten zusammenschiebt, klappt’s auch mit dem Balkonbesuch ;-)

Fortsetzung folgt…

Um alle Artikel der “Sri Lanka-Serie” zu lesen, hier klicken.

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Hilfsmittel Tipps und Tricks LXII

Montag, 30. März 2015

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 Barrierefreier Kinderspielplatz in Malta.

Ein tolles Beispiel f√ľr Inklusion, der Spielplatz wurde 2014 gebaut. Dort hatte ich am Tag zuvor auch ein Kind im Rolli gesehen.

Das mit dem Rolli befahrbare Kletter-Spielger√ľst fand ich super.

Die Rollifahrer-Schaukel

war der Knaller, die ich als bekennendes Spielkind nat√ľrlich gleich ausprobieren musste.

Man f√§hrt √ľber die Klappe auf die Schaukel, diese kommt hydraulisch hoch, dann¬† legt man den Sicherheitsb√ľgel um, und dann kann es losgehen / fahren.

Die Schaukel ist klasse und hat einen riesen Spa√ü gemacht, man sollte es aber nicht √ľbertreiben….

Bei meinem 360¬į √úberschlag waren leider gerade die Akkus der Kamera leer ;-)

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Eigude Pranger Part XXVII

Freitag, 28. November 2014

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Und ich nehme das Handbike trotz allem wieder im Flieger mit…!!!

Die Insel Lanzarote auf den Kanaren ist das Mekka der Europäischen Triathleten. Dort gibt es seit vielen Jahren ein Leistungszentrum, da dort ähnliche klimatische Verhältnisse herrschen, wie auf Hawaii beim Ironman, dementsprechend gut sind auf der Insel auch die Fahrradwege ausgebaut.

Da macht es nat√ľrlich Sinn, sein Handbike mit in den Urlaub zu nehmen und mit seiner Frau am Meer entlangzufahren, insbesondere wenn das Bike nach vorheriger Anmeldung auch kostenfrei von so mancher Fluggesellschaft mitgenommen wird.

Der Mobilit√§tsgewinn als Rollifahrer am Urlaubsort ist nat√ľrlich gigantisch, sofern Lanzarote als Vulkaninsel f√ľr Rollifahrer oft ein wenig zu h√ľgelig ist. Ich war bisher zwei Mal im Rolli dort (siehe √§ltere Blogs) und diesmal wollte ich mehr sehen und mein im Mai erstandenes Handbike mitnehmen.

Mit den zwei großen 20 Ah-Akkus und seinen damit rund 35 kg Gesamtgewicht gehört mein
E-Handbike nicht zu den leichtesten Sperrgepäckchen ;-) .

Leider gibt es f√ľr den Transport im Flieger noch keine gepolsterte Tasche oder √Ąhnliches wie f√ľr ein normales Fahrrad. Ich hatte extra ein laminiertes Foto “Handle with care” von mir, Rolli und Bike am Handbike angebracht, um den hochqualifizierten Flughafenmitarbeitern im Gep√§ckbereich zu vermitteln, dass es sich bei dem schweren Ding um ein “Rollstuhlfahrrad” handelt und nicht irgendeinen undefinierbaren schweren Schrott mit Akkus und Rad.

Die machen immer so gerne meine Sachen kaputt. Ich hatte neun Jahre bis 2007 am Flughafen gearbeitet, das pr√§gt…

Das Aufgeben des Handbikes klappte am Frankfurter Flughafen am Check In reibungslos, wobei der Mitarbeiter beim Wegschieben vielleicht wegen des Gewichtes meines “P√§ckchens” doch ein wenig murrte…

Das Ein-und Aussteigen aus dem Flieger war Top und mein Rolli stand auch brav vor der Flugzeugt√ľr, siehe √§ltere Blogs: Fliegen mit dem Rolli

In Lanzarote kamen mir an der Sperrgep√§ckausgabe doch ein wenig die Tr√§nen, mein geliebtes Handbike lag um 180¬į gew√ľrfelt zwischen Kinderwagen und Gitarre auf der Rollenbahn.


Auf Sperrgepäckausgaberollenbahnen reagiere ich schon seit ein paar Jahren sehr allergisch. Zum Artikel hier klicken.

Die Alub√ľgel, die eigentlich auf dem Boden standen sollten, salutierten wie die Queen im Juni.
Das Gesamtbild sah gl√ľcklicherweise schlimmer aus, als es war…

Ein Mitarbeiter des spanischen Flughafen-Behindertenbetreuungsdienstes half mit meiner Frau, meinem Bike nach einer kleinen Not-OP wieder auf die Beine. Es war bis auf den fehlenden Tacho komplett wieder an meinem Rolli angedockt und funktionierte noch :-)

Ich h√§tte daran denken k√∂nnen, den Fahrradtacho, (ich habe auch einen am Rolli), vorher abzumachen…na ja… der liegt wahrscheinlich irgendwo auf dem Flugfeld und spielt Flugzeug-Bremskeilchen.

Wir holten am nächsten Tag das reservierte Fahrrad meiner Frau ab, der Tacho wurde erneuert und der erste Lanzarote-Urlaub mit Handbike konnte beginnen.

Solle beim Fliegen wirklich etwas am Rolli, Bike, oder Koffer kaputt gehen, muss sofort gehandelt werden. Als erstes geht/f√§hrt man zu “Lost & Found” im Gep√§ckbereich, und zeigt den Schaden an. Dort bekommt man dann eine Schadensnummer mit der man z.B. bei Condor innerhalb von NUR 7 Tagen den Schaden √ľber die Condor-Webseite geltend machen muss. Wenn man diese Frist verpasst, hat man keinerlei Anspr√ľche mehr. :-(

Wenn jemand einen Handbike-Flugzeug-Verpackungstipp hat, schreibt doch bitte einen Kommentar.

Weitere Geschichten und Tipps zum Thema Rolli und Urlaub: hier klicken

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Geister-Bad

Freitag, 31. Oktober 2014

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In einem ausgewiesenen Rollifahrerhotel ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Bäder barrierefrei sind und eine befahrbare Dusche haben.

Badewannen werden eher selten von uns Rollifahrern benutzt.
Da haben doch spanische Monteure die ehemalige Badewanne zugemauert und eine Ablage f√ľr uns Vielfahrer daraus gemacht. Find ich gut!

Meine Frau f√ľhlte sich als Fu√üg√§nger diskriminiert.

Bei näherer Betrachtung könnte es sich auch um einen

Sarkophag eines Grabmals

handeln.

Die Frage, ob da wirklich noch jemand darin liegt, stellt man sich besser nicht.

Klickt hier auf Comedy, da gibt es noch mehr Unsinn ;-)

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Hilfsmittel Tipps und Tricks Part LIV Rehacare 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014

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Letzte Woche war ich auf der gr√∂√üten deutschen Messe rund um das Thema Behinderung mit dem Schwerpunkt Hilfsmittel, bei Rehacare in D√ľsseldorf.

Dieser Termin Ende September ist f√ľr mich einmal im Jahr als bekennender Hilfsmittel-Junky nat√ľrlich Pflichtprogramm. Es gibt wieder viel zu berichten.

So viele Rollifahrer wie an diesen drei Tagen sieht man das ganze Jahr nicht, wir waren hunderte Vielfahrer…

Als Fu√üg√§nger h√§tte ich aus Angst um meine F√ľ√üe wahrscheinlich Stahlkappenschuhe angezogen.

Ich hatte vor einiger Zeit den Tipp einer rollifahrenden Bekannten bekommen, sie w√ľrde sich einen “Mobilen Toilettenhaltegriff” der Firma Mobeli mit Saugn√§pfen f√ľr den Transfer vom Rolli auf die Toilette immer in den Urlaub mitnehmen.

Diesen k√∂nne man ganz einfach zerlegen und wenn n√∂tig, dann an den Fliesen der Wand “ansaugend” befestigen.

Den Tipp fand ich gut, ich kannte diese Wand-Glassauger noch aus einem alten Arbeitsleben, aber bei diesen Saugnäpfen gibt es durchaus Qualitätsunterschiede.

Am Messestand der

Firma Mobeli 

fragte ich, ob ich die Festigkeit ihrer B√ľgel testen d√ľrfte?

Man versicherte mir, obwohl die Fliesen nur an eine Styroporwand geklebt wären, bräuchte ich mir um die Stabilität keine Gedanken machen. Ich hatte das Gefährdungspotential dieses Rollinator-Tests unterschätzt.

Ich hing mich an die B√ľgel dran und machte mich so richtig schwer, sofern das bei meiner bescheidenen Gewichtsklasse √ľberhaupt m√∂glich ist. ;-)

Ich kann best√§tigen, dass die B√ľgel wie angeschraubt an den Kacheln hielten. Da wackelte nix, durchaus empfehlenswert.

Bl√∂d war nur, dass ich dies von der Messewand leider nicht behaupten kann, da die ca. 6 Meter lange Wand pl√∂tzlich ein St√ľck nach vorne kippte…!!!

Ich habe leider kein Bild davon, als ich an den Mobeli-Haltegriffen hing und zwei Mitarbeiter die Wand abst√ľtzten. ;-)

Zum Thema Behindertentoilette, Bad und Badumbau, habe ich noch ein paar Tipps und Geschichten, klickt unten auf die entsprechenden “Tags”.

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Bin aus Oberstdorf im Allg√§u wieder zur√ľck.

Donnerstag, 28. August 2014

Genial: Eine K√ľhlweste und Kappe die nur Wasser braucht!

Samstag, 27. Juli 2013

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Aufgrund der recht molligen Außentemperaturen, möchte ich euch alle Jahre wieder auf zwei ältere Beiträge aufmerksam machen!

Der Eine √ľber eine

K√ľhlweste

(hier klicken)


und der andere √ľber eine

K√ľhlkappe

(hier klicken)

Seit der Sommer 2013 auch uns gefunden hat, habe ich den Prototyp eines K√ľhlshirts, auch von der Fa. E-cooline im Dauertest und bin begeistert.

Lest die Kommentare der Artikel, da sind noch ein paar Tipps von anderen Lesern!!!

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Neues vom Spocht V, Rollstuhlgolf

Sonntag, 9. Juni 2013

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Schnuppergolfen in Teneriffa

Ich hatte bereits vor einem Jahr √ľber einen Elektrorollstuhl berichtet, mit dem Golf spielen kann, (siehe √§lteren Beitrag).

In Teneriffa kann man sich im Hotel Mar y Sol in Los Christianos, einen solchen Golfrolli ausleihen und auch mit Trainer auf dem Golfplatz eine Runde drehen.

Da ich in einem fr√ľheren Leben einst Feldhockey spielte und ich gerne wieder mal gegen einen Ball schlagen wollte, war meine Neugier umso gr√∂√üer.

Dieses Jahr hatte ich sogar die Möglichkeit, mit meinem Bekannten Christian Nachtwey, ein ehemaliger Europameister- und Mannschaftskapitän der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlgolf, mich der Herausforderung des Golfspiels zu stellen/sitzen.

Christian ist nicht nur ein hervorragender Golfer, sondern hat auch eine Firma die diese Golfrollis fertigt. www.powerbasetec.de

Ich bin in meinem Leben schon viele Gabelstapler, Hebeb√ľhnen und √§hnliche Fahrzeuge mit Joystick gefahren, aber eine so filigrane Steuerung wie bei dem Golfrolli war mir neu. Da macht alleine schon das rumfahren richtig Spa√ü.

Wie ich allerdings den Golfschläger mit meiner eingeschränkten Fingerfunktion halten und dann auch noch einen Ball treffen sollte, war mir doch noch ein wenig unklar.
Solche “Kleinigkeiten” muss man sportlich sehen, uns fiel bisher immer eine L√∂sung etwas ein.

Man wird an den Knien und Oberk√∂rper wie bei meinem Stehstuhl Zuhause festgeschnallt und dann “geht die Reise in den Himmel los.

Ich muss zugeben, wir waren “nur” auf der Driving-Range.

Nachdem wir den Golfschläger mit Klettbandgurten und Panzerband an meine Hand geklebt hatten, konnte die Versuchsreihe Golf spielen 1.0 anstatt Golf fahren 12.1 Jahre gestartet werden.

Zu meiner √úberraschung braucht man kaum Kraft, so dass sich der Ball auch bei mir bewegt.

Es scheint mir, dass man Rollifahrer Golfspielen schneller lernen kann, als ein Fußgänger, da man beim Schlag wegen der Gurte den Oberkörper nicht verdreht.

Das macht einen riesen Spaß, ich kann nur jedem empfehlen, das einmal auszuprobieren.

Rolligolfen kann man auch auf Mallorca, dies bietet dort die “FUNDACI√ďN HANDISPORT Mallorca” an.

Mit ihnen war ich vor zwei Jahren einmal “Segeln”. Es war damals ein perfekter Tag, (siehe √§lteren Blog).

So eine Rolle Panzerband, brauch man schon pro Loch…

Nachdem ich meine “Geheimwaffe”, den mitgebrachten Eintracht-Frankfurt-Golfball auspackte, war Christian gegen mich quasi chancenlos ;-)

Hilfsmittel Tipps und Tricks XXIX

Freitag, 1. März 2013

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Fliegen als Rollifahrer!!!

Es ist eigentlich kein gro√ües Geheimnis, aber ich werde immer wieder gefragt, wie ich es in den Flieger schaffe, da ich bekannterweise weder laufen, springen oder h√ľpfen kann.

Die Antwort ist ganz einfach, mit einem Flugzeugrolli und zwei starken Jungs!!

Wenn das Flugzeug am Gate angedockt ist, fahre ich mit meinem Rolli bis zur Flugzeugt√ľr.

Sollte man eine Außenposition haben, fährt man mit einem normalen Bus zum Flieger.
Von dort “geht’s” dann hoch auf gleiche H√∂he des Flugzeuges mit einem

Flugzeug-Hebebus

Wenn dieser “Beam me up Scotty Bus” dann auch noch funktioniert, die anderen Flugg√§ste kommen von der anderen Seite des Fliegers, sollte man der Erste oben an der T√ľr sein.
Dies hatte ich auch schon anders erlebt, (siehe älteren Beitrag).

Dort im Bus hefen einem dann zwei freundliche Mitarbeiter des Flughafens beim Transfer vom eigenen Rolli in den weltweit ähnlichen

Flugzeugrolli (Modell links)

Auf dieser Gerätschaft wird man dann durch den Flieger gezogen, bis man an einer speziellen Sitzreihe angekommen ist, bei der man die Armlehne zum Gang hochklappen kann.

Dann beginnt das ber√ľhmte “Zwergenwerfen” zum Fensterplatz…!!!

Keine Angst, die Jungs wissen schon was sie tun !!! ;-)

Diesmal haben wir beim R√ľckflug einen neuen Rekord aufgestellt, nur 1 Stunde 40 Minuten von der Landung, bis zum verlassen des Flughafengeb√§udes. :-(

Kickt hier auf “Fliegen”, um Geschichten rund ums “Fliegen mit dem Rolli” zu lesen.

Ich hatte vor vielen Jahren im Getränkehandel gearbeitet, der Flugzeugrolli erinnert mich immer ein bisschen an eine Sackkarre mit Stuhl.