Artikel-Tags: „Behindertenparkplatz“

Einfach toll Part VII

Freitag, 2. Januar 2015

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Neue “Batschkapp” find ich gut, 100% rollitauglich…!!!

Die ‚ÄěBatschkapp‚Äú

(hessisch f√ľr Schieberm√ľtze)

ist seit den 70er Jahren ein alternativer Rockclub in Frankfurt. Konzerte oder Disco f√ľr ein paar hundert Leute, klein, eng, gem√ľtlich, ein bisschen verranzt, aber mit Kronleuchtern an der Decke.

Fr√ľher hatte man vom Zigarettenqualm und verbrannten Gras, kaum noch die Bands auf der B√ľhne gesehen… Kurz gesagt, das Teil war mit der dazugeh√∂rigen Kneipe “Elfer” kult. Da habe ich ein paar ziemlich coole Jugenderinnerungen. Aber auch einen Eingang mit unendlich vielen Treppen, so steil, dass ich als Fu√üg√§nger nach “nur” 2 Bier meine Schwierigkeiten hatte, sie wieder runter zu kommen.

Als Rollifahrer war der Besuch nur mit einer gewissen Anzahl an freiwilligen Helfern machbar. Bei mir eine einmalige Erfahrung, eine so lange Treppe, mit dem Rolli, im Tiefflug herauf zufliegen.

 

 

 

Ende des letzten Jahres war es dann soweit, die Batschkapp zog in eine neue größere Location um.

Es gab viele wehm√ľtige Kommentare, aber hey ‚Äď der neue Club ist ebenerdig, hat einen Parkplatz, ist komplett barrierefrei und hat sogar eine Behindertentoilette!

Bei unserem ersten Konzert in der gerade neu er√∂ffneten Batschkapp gab es noch keine Rollitrib√ľne, aber ich fand einen Stellplatz vorne vor den Boxen (alles kein Problem, wenn man schon Konzerte von Mot√∂rhead und Anthrax ohne bleibende H√∂rsch√§den √ľberstanden hat,… h√§√§√§√§√§…)

Im Hintergrund sind die “Rodgau Monotones”.
Ich schrieb trotzdem eine e-mail an die Batschkapp, denn bei größeren Konzerten sieht man mitten in der Menge sitzend meist nur seinen Vordermann, und der Sound kommt auch etwas dumpf hier unten an.
Das n√§chstes Konzert, (Uriah Heep) war dann so gut besucht, dass ich die Rollitrib√ľne gerne ausprobiert h√§tte, aber es standen schon 2 oder 3 Rollis drauf, und damit sah sie erstmal voll aus. Also doch wieder ab ins Gew√ľhl.

 

Sp√§ter habe ich mir die dann leere Trib√ľne nochmal genauer angeschaut, und muss fairerweise sagen, dass hinter die 2-3 Rollis nochmal doppelt so viele gepasst h√§tten.

Beim n√§chsten Konzert wurden wir dann von der Batschkapp-Security extra auf die Rollitrib√ľne hingewiesen. Unsere Reaktion war wohl nicht so begeistert, denn der Security-Mann f√ľgte schnell hinzu: ‚ÄěAber Ihr k√∂nnt gern auch vorne rein, kein Problem, wird nur recht voll heute!‚Äú

Kein Problem, Ihr könnt auch in die Menge rein?

Wie oft habe ich jetzt von anderen Rollifahrern geh√∂rt, dass sie mit irgendwelchen Securities √Ąrger bekommen haben, weil sie sich nicht auf die Rollib√ľhne abschieben lassen wollten? Daumen hoch f√ľr die Batschkapp!

Ein geniales Erlebnis hatte ich dann auf dem Parkplatz. Ich fragte den Parkplatzw√§chter, der mich vor dem Konzert in eine sch√∂ne gro√üe Parkbucht eingewiesen hatte, ob er morgen auch wieder da sei, da wir f√ľr den n√§chsten Tag auch wieder Karten hatten.
Am n√§chsten Tag kam sehr viel von dem “Wei√ües Zeug” vom Himmel, dass wir Rollifahrer so lieben… Als wir auf den Batschkapp-Parkplatz fuhren, stellte ich begeistert fest, dass ‚Äěmeine‚Äú Parkbucht von gestern tats√§chlich ger√§umt war, mit einem kleinen Durchgang zum Weg Richtung Eingang.

Als ich dem Parkplatzwächter sagte, wie klasse ich das fand, bekam ich wie völlig selbstverständlich zur Antwort:

‚ÄěEi, Du hast doch gesagt, Du kommst heut wieder‚Ķ‚Äú

Ich m√∂chte mich an dieser Stelle bei dem Mitarbeitern der Batschkapp und ganz speziell beim Parkplatzw√§chter f√ľr ihr tolles Verhalten bedanken.

Wenn man mir ins Gesicht schaut, sieht man sofort, dass ich dort immer einen tollen Abend hatte.

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Hilfsmittel Tipps und Tricks Part LVIII

Freitag, 19. Dezember 2014

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Bitte T√ľrbreite Abstand halten…!!!

Heute m√∂chte ich wieder einmal auf mein uraltes l√§stiges Lieblingsthema Behindertenparkpl√§tze (alte b√∂se und nette B-Parkplatzgeschichten) und die damit verbundenen Bedenken zur√ľckkommen, nicht immer wieder von anderen Verkehrsteilnehmern an der Autot√ľr eingeparkt zu werden, da wir Rollifahrer zum Einsteigen die T√ľr komplett √∂ffnen m√ľssen.

Die linke Seite meines Autos ist mittlerweile nett dekoriert.
Ich hatte vor einiger Zeit ein gelbes “Bitte Abstand halten” Schild vorgestellt, das man wie eine Fahne in die Seitenscheibe einh√§ngen kann. Zum √§lteren Blog hier klicken.

Dieses bekommt man f√ľr kleines Geld beim CBF-Darmstadt, bei denen man auch den Euroschl√ľssel f√ľr Behindertentoiletten bestellen kann.

CBF Darmstadt e.V. Link: www.cbf-da.de

Ich bilde mir ein, dass ich seit ich das Schild benutze, nicht mehr so h√§ufig eingeparkt werde, doch eine hundertprozentige Garantie ist das nat√ľrlich nicht, siehe Bild oben. :-(

Man sollte zus√§tzlich noch auf das Schild schreiben, wie viel Abstand man denn neben der T√ľr ben√∂tigt.

Im Dunkeln, bringt das Schild nichts, denn es wird von den anderen Autofahrern nicht gesehen.

Der einfache Gedanke, hier Abhilfe zu schaffen lag darin, das Schild idealerweise mit LED’s zu beleuchten und diese √ľber die 12 Volt Zigarettenanz√ľndersteckdose oder einer 9 Volt Blockbatterie mit Strom zu versorgen.

Die Schwierigkeit bestand darin andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden.

Dies ist uns zwar durch eine indirekte Beleuchtung des Schildes mit Spezial-LEDs, die ich mir aus Hong Kong habe schicken lassen gelungen, aber leider ist eine derarige Au√üenbeleuchtung eines Pkws, wie durch¬† mein getuntes “Bitte Abstand halten Schild”¬† nach der StVZO (¬ß49a Absatz 1 Satz 1) in Deutschland nicht zul√§ssig, Mist…!!!

Ich benutze mein neues beleuchtetes Schild nat√ľrlich nur auf dunkeln Privatparkpl√§tzen im Wald und niemals im deutschen “√Ėffentlichen Stra√üenverkehr”.

Wenn ich es nicht mehr aushalte mache ich einen Kurztrip nach Holland.

Noch ein Punkt und ich muss wieder zu Fuß gehen ,siehe älteren Blog.  ;-)

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Eigude Pranger XXVI

Sonntag, 15. September 2013

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Wir haben bereits bei Mary Poppins gelernt, dass Schornsteinfeger Gl√ľck bringen.

Ich hatte mich bisher seit Kindesalter immer gefreut, wenn ich einen dieser schwarzen Männern und manchmal auch eine heiße Fegerin sah.  ;-)

Momentan sind die zwei schwarzen Kollegen die am Freitag auch meinen Schornstein gereinigt haben bei mir in Ungnade gefallen und sind jetzt erst einmal auf meiner schwarzen Liste gelandet.

Ich kam bestens gelaunt mit meinem Auto vom M√§nnerschopping aus dem Baumarkt, einer Neuentdeckung…ein Baumarkt den ich noch nicht kannte nach Hause, da standen die Kaminputzer mit einem ihrer zwei schwarzen Dienstfahrzeuge doch meinem Behindertenparkplatz.

Das auch noch ohne meinem B-Parkausweis…

Weit und breit niemand zu sehen, unter der Windschutzscheibe ihr Dienstfahrth√§nger…na und…

Schornsteinfeger-Behindertenparkplatzblockier-Dienstfahrzeug

Der Zettel mit der Handynummer der an der Eingangst√ľr hing war auch weg.

Ich war ein wenig erregt und meine vornehme Blässe war wahrscheinlich in ein dezentes Rot gewandelt.

Da ich nicht bis zu deren Feierabend im Auto sitzen wollte, z√ľckte ich mein Handy und wollte die netten Kaminfeger bei unseren Stadtscheriffs denunzieren, als sie gerade antrabten.

Wer da wohl Gl√ľck hatte???

Obwohl ich mir fest vornahm, meine Stimme nicht zu erheben, gelang es mir nicht vollends und ich machte sie noch freundlich auf die kommende Anzeige aufmerksam.
Der vermeintlich reuige Behindertenparkplatzblockierer fuhr anstandslos seinen schwarzen Japaner weg.

W√§hrend ich vom Auto in den Rolli “sprang”, hatten meine zwei schwarzen Jungs f√ľnf Meter vor mir noch ein lungenintensives Fachgespr√§ch gef√ľhrt.

Als ich aus dem Auto draußen war, sprach ich die zwei noch mal ruhig an.

Mittlerweile war meine Bl√§sse wieder zur√ľckgekehrt und ich erkl√§rte ihnen an Beispielen wie √ľbelst unfair das ist, wenn man sich als Fu√üg√§nger als Behindertenparkpatzblockierer bet√§tigt, siehe √§ltere Beitr√§ge.

Ich war √ľber ihre Einsicht √ľberrascht, so dass ich von der Anzeige absah.

Bis ich deutschlandweit alle Behindertenparkplatzblockierer belehrt habe, könnte das noch ein paar Jahre dauern.
Ich sollte wie Mario Barth, Großkundgebungsseminare in Fußballstadien halten.

Helft mir, macht mit als Behindertenparkplatzaufklärer ;-)

Politik Part I

Mittwoch, 4. September 2013

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Mein letzter Blog ist ja bereits ein paar Tage her, aber ich ertrinke momentan ein wenig in Verwaltung und hänge ein wenig mit meinen Artikeln.

Mein Wochenziel besteht darin, die schwarze Farbe meiner Schreibtischplatte wieder sichtbar zu machen, aber da habe ich noch meine Zweifel. Jeden Tag mehr Papier… nun gut.

Ich bekomme immer wieder von den unterschiedlichen Personen gesagt, ich solle mit meinem Wissen im Behindertenbereich, Rolli & Co. in die Politik gehen…√§hh… fahren…

Gestern bin ich zum Römer,

unserem Frankfurter Rathaus gefahren.

Ein Behindertenparkplatz war direkt vor dem Seiteneingang frei.

Dort habe ich eine öffentliche Sitzung des Baudezernats besucht.

Vielleicht hat Gestern meine zuk√ľnftige politische Karriere begonnen…wer wei√ü…

Ein Antrag bestand darin, Entscheidungstr√§ger im Bereich “Barrierefreies Bauen” mit Betroffenen aufzustocken, um Planungsfehler zu vermeiden. Diesen Vorschlag fand ich nicht uninteressant.

Die endg√ľltige Entscheidung wurde vertagt bis Dezember, aber eine solche Sitzung einmal zu besuchen kann ich jedem empfehlen, um einmal hautnah mitzuerleben wie Stadtpolitik gemacht wird. Auch ich kann zuh√∂ren…

Auf der einen Seite wird zum Thema “Barrierefreies Bauen” √ľber nicht abgesenkte Bordsteine einer neu gestalteten Stra√üenbahnhaltestelle diskutiert, und hinterher, dass der Terminal 3 am Frankfurter Flughafen keinen S-Bahn Anschluss bekommt.

Dies hat mir gezeigt, dass die “Barrierefreiheit der Stadt” der Stadt sehr wichtig ist.

In wieweit ich mich in der n√§chsten Sitzung zu Wort melde, muss ich mir noch genau √ľberlegen, man sollte sehr gut vorbereitet sein.

Bisher habe ich immer versucht, Mängel, welcher Art auch immer die mir aufgefallen sind, persönlich mit einem Verantwortlichen zu klären.

Mit dem Internet hat man in k√ľrzester Zeit den richtigen Ansprechpartner/ e-Mailadresse gefunden und eine Mail mit Foto ist schnell geschrieben.

Mit dieser Methode hatte ich nicht immer, aber h√§ufig Erfolg und ich konnte so auf dem “Kleinen Dienstweg” Ver√§nderungen erreichen.

Hier ein paar Beispiele, zum Lesen der Artikel, auf den Text klicken:

Verbesserung der Beschilderung der B-Parkplätze auf dem Supermarktparkplatz

2 Behindertenparkplätze mehr in Frankfurt

Neue Rampe am Eisenen Steg

Wahllokal-Rampe – setzen 6… naja, der Wille war da…

Offizielle Arbeitsanweisung zur Sperrgepäckausgabe am Flughafen Frankfurt

Ich habe einmal sogar unseren Budespr√§sidenten Gauck angeschrieben. Der Grund daf√ľr und die Korrespondenz: Hier klicken!

Als ich sp√§ter nach der Sitzung im R√∂mer ins Auto einsteigen wollte, half mir ein supernetter Stra√üenbahnfahrer. Dessen Stra√üenbahn habe ich mit meiner offenen Autot√ľr vollends ausbremste.

Auch dort ist noch ein wenig Handlungsbedarf. ;-)

Eigude Pranger XXV

Freitag, 2. August 2013

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Seit dem 29.Juni weiß ich endlich warum auch so viele junge Autofahrer unberechtigt ohne Behindertenparkausweis auf Behindertenparkplätzen halten und parken.

Sie bekommen das Behindertenparkplatzblockieren bereits in der Fahrschule beigebracht,… kein Scherz,…hat man mir gesagt…!!

An diesem Tag parkte ich auf einem von vier Behindertenparkplätzen und war doch recht sprachlos, dass neben mir ein

Fahrschulwagen auf einem Behindertenparkplatz

stand.

Auf dem Fahrersitz sa√ü der vermeidliche Fahrsch√ľler und neben Ihm der Fahrlehrer.

Nachdem ich mindestens 3 Minuten, eher 5 Minuten benötigte, bis ich aus meinem Auto in den Rolli umgesetzt hatte, fuhr ich zu der Beifahrerseite des Fahrschulwagen der immer noch neben mir stand.

Ich sprach den Fahrlehrer an und sagte Ihm, dass ich dies nicht gut f√§nde, dass er mit dem Fahrschulwagen auf einem Behindertenparkplatz steht und er dies eigentlich auch nicht d√ľrfe. Dem Fahrsch√ľler war die ganze Situation sichtlich unangenehm.

Darauf bekam ich recht rabiat als Antwort die Frage, wo das denn stände, und ich antwortete : In der STVO.

Sollte ich § 12 StVO- Halten und Parken die 3 Minutenregel falsch verstanden haben, oder hat sich da etwas geändert?

Ich kannte das nur so :

“Wer sein Fahrzeug verl√§sst oder l√§nger als drei Minuten h√§lt, der parkt”

Er bot mir mehrfach an, er w√ľrde ja wegfahren wenn ich den Parkplatz ben√∂tigte, was ich verneinte, ich hatte ja bereits ungesehen auf dem Parkplatz daneben geparkt.

Was ich dann zu hören bekam, bringt mein Blut heute noch zum Kochen und ich hoffe immer noch, dass es nicht die Wahrheit war.

Da sagt der Fahrhehrer doch zu mir, dass er in der “Theorie” seinen Fahrsch√ľlern sagen w√ľrde, sie d√ľrften sich auf Behindertenparkpl√§tze stellen, sofern sie im Auto sitzen bleiben !!!

Man m√ľsse dann halt wegfahren, wenn ein Berechtigter k√§me.

Ich brach die Diskussion ab und ging, war wahrscheinlich besser so…

Unabh√§ngig in wieweit dies Gesetzeskonform sei, erachte ich dies als respektlos und vollends daneben, den Fahrsch√ľler bereits in der Fahrschule das Halten/Parken auf Behindertenparkpl√§tzen schmackhaft zu machen.

Das war zu viel, und ich kontaktierte den Besitzer dieser großen Frankfurter Fahrschule.

Vielleicht hatte der Fahrlehrer er ja recht, und ich rege mich umsonst auf.
Ich schrieb dem Besitzer erst eine E-Mail und berichtete von diesem “Ereignis”.
Nachdem ich keine Antwort erhielt, dann sogar in Briefform.

Auszug aus zwei Antwortmails des Fahrschulbesitzers:

…bitte entschuldigen Sie die sp√§te Antwort, ich bin gerade aus dem Urlaub zur√ľckgekommen.

Ich habe bereits mit dem Mitarbeiter gesprochen und ihm erklärt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war und wir als Fahrschule eine Vorbildfunktion haben.

Es wird nicht mehr vorkommen !

Auf Behindertenparkplätzen gilt generelles Parkverbot.

D.h. wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als 3 Minuten hält, der parkt!

Nachdem diese Sache jetzt gekl√§rt ist, “geht” es meinem Blutdruck wieder etwas besser.
Klickt bei “Tags” auf “Behindertenparkplatz”, da gibt’s noch mehr Storys zum Thema.

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

Behindertenparkplatz III

Donnerstag, 27. Juni 2013

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Befristet oder unbefristet, das ist hier die Frage???

Was unseren deutschen Verwaltungsbeh√∂rden so alles einf√§llt, um uns Besitzer eines Behindertenausweises ein bisschen zu besch√§ftigen, ist oft haneb√ľchen und ein “Jahref√ľllendes” Programm. Antr√§ge, Antr√§ge, Antr√§ge…

Seit ich im Rolli sitze, musste bei meinem Papierverbrauch, ein kleiner Wald schon sein Leben lassen.

Wenn man zum Beispiel ein Auto bei der Zulassung anmelden will, muss man dem “Staat” zum zahlen der Autosteuer eine selbstverst√§ndlich schriftliche Einzugserm√§chtigung f√ľr sein Konto erteilen, obwohl wir Rollifahrer von der Autosteurer befreit sind. Schon etwas verwirrend…

Ohne sinnfreie Einzugsermächtigung, bekommt man kein Nummernschild, da gibt es keine Ausnahme.

Eigenartigerweise wurde mir mein letzter Behindertenparkausweis nur auf drei Jahre, bis zum 01.07.2013 ausgestellt, obwohl mein Behindertenausweis einen Stempel: UNBEFRISTET hat.

Dies verstand ich nicht, aber sowas ist man ja von den √Ąmtern gewohnt.

Jeder weiß, dass die Beantragung von Pässen aller Art meist recht lästig ist.


Ein Freund von mir mit seinem fahrenden Einfamilienhaus mit Rollidachverladesystem siehe älteren Beitrag, hat von seiner Gemeinde einen unbefristeten Behindertenparkausweis bekommen.

So eine Parkerleichterung wollte ich auch und hatte vor 3 Wochen schriftlich bei der Neubeantragung darum gebeten, mir auch einen unbefristeten B- Parkausweis auszustellen.

Vor ein paar Tagen erhielt ich einen Anruf von einer Sachbearbeiterin, die gerade meinen Vorgang vor sich hatte und mir erklärte, es war ihr etwas unangenehm, dass ein Behindertenparkausweis in Frankfurt nur auf drei Jahre ausstellt wird.

Dies hätte auch seinen Grund. Sie erklärte mir, dass sehr viele Fußgänger, zum Beispiel mit dem Behindertenparkausweis der Oma, unberechtigt ihr Auto auf Behindertenparkplätzen abstellen. Das ist ja nichts Neues, da habe auch ich ein paar lesenswerte Storys (hier klicken).

Ein unbefristeter B-Parkausweis w√§re dann nat√ľrlich ein “Freifahr…√§hh..Parkschein” des Behindertenparkplatzblokierers auf Lebenszeit. Daher eine Befristung auf drei Jahre damit auch illegal benutzte Ausweise irgendwann ablaufen. Ich interpretiere dies so, dass dem Falschparker sp√§testens wenn die Oma drei Jahre unter der Erde liegt, der B-Parkausweis ausgeht.

Schon ein bisschen pervers, wenn man ein bisschen genauer dar√ľber nachdenkt.

Diese Drei- Jahre- Regelung, unterst√ľtze ich zu 100 % und mache mir mit diesem Hintergrundwissen 2016 gerne wieder die Arbeit der Neubeantragung des “Pys√§k√∂intilupa”, B-Parkausweis auf Schwedisch, wenn sich bis dahin meine Beine immer noch nicht dazu entschlossen zu haben, wieder zu laufen.

Ich verstehe “nur” mal wieder nicht, dass sogar im selben Bundesland befristete und unbefristete EU weit g√ľltige B-Parkausweise ausgestellt werden. Da macht mal wieder jeder, was er will.

Internet-Fundst√ľck

Freitag, 10. Mai 2013

Startseite des Eigude Blog

Mein Freund und Autor Roberto Sastre (siehe älteren Beitrag), hat in der neuseeländischen Facebook-Gruppe:

“You’ve got my Car Park, want my Disability too?”

(Sie stehen auf meinem Parkplatz, möchten Sie auch meine Behinderung?)

einen Post √ľber ein richtungsweisendes Behindertenparkplatzschild mit dem Text eines Abschleppunternehmers entdeckt, der¬†die dummen Ausreden der Behindertenparkplatzblockierer Leid war…

Genial… lest die englische oder deutsche Version, was der Gruppenadmin und der Abschleppunternehmer noch so von sich geben ;-)

Wir haben eine e-mail vom Direktor von New Zealand Towing Ltd (ein Abschleppunternehmen) aus Royal Oak erhalten. Er hat dieses Schild entwickelt, weil er all die dummen Ausreden leid war, und hat die 3 häufigsten aufgelistet.

Er sagt er sei ein gro√üer Unterst√ľtzer unserer Seite und hat sogar Digitalkameras f√ľr alle seine Abschleppwagen besorgt, so dass die Fahrer Fotos von den Autos machen k√∂nnen, die illegal auf Behindertenparkpl√§tzen stehen, um sie uns zu schicken!

Er zählte uns dann die 6 Regeln auf, die er durchgeht, bevor eine Person abgeschleppt wird, die auf einem Behindertenparkplatz steht. Diese sind wie folgt….

‚Äú1. Kein Ausweis, es wird abgeschleppt ‚Äď der volle Preis wird berechnet

2. Vergessen den Ausweis auszulegen, und wird beleidigend ‚Äď der volle Preis wird berechnet

3. Vergessen den Ausweis auszulegen, und ist h√∂flich ‚Äď der halbe Preis wird berechnet (Pers√∂nliche √úbereinkunft mit den Mitarbeitern der Behindertengesellschaft von Royal Oak, die einfach toll sind)

4. Hat einen guten Grund, warum der Ausweis nicht ausgelegt ist ‚Äď Auto wird kostenfrei zur√ľckgegeben (wieder eine pers√∂nliche √úbereinkunft mit den Mitarbeitern der Behindertengesellschaft von Royal Oak)

Beispiel: Die H√§nde von Arthritis verkr√ľmmt, konnte eine 87 Jahre alte Dame nicht ihre Tasche √∂ffnen, weil sie vergessen hatte neue Medikamente zu besorgen, was sie gerade tat als wir sie abgeschleppt haben ‚Äď ich habe ihr das Taxi zu unserem Gel√§nde bezahlt, ihr eine Tasse Tee gegeben und ihr die Medizinflasche ge√∂ffnet, so dass sie schmerzfrei wurde, und sobald es ihr besser ging, verlie√ü sie uns gl√ľcklich und kostenfrei. (Ja, Abschlepper haben ein Herz‚Ķ zumindest ich)

5. Wenn der Ausweis seit mehr als 3 Monaten abgelaufen ist, wird abgeschleppt, auch wenn er ausgelegt ist; die Behindertengesellschaft wird angerufen, um zu √ľberpr√ľfen, ob ein neuer Ausweis beantragt wurde; wenn sie einen g√ľltigen Ausweis haben, aber den falschen ausgelegt, ist die R√ľckgabe kostenfrei, aber der abgelaufene Ausweis wird vernichtet.

Wenn der Ausweis nicht erneuert wurde und nur mit dem abgelaufenen Ausweis geparkt wird ‚Äď Berechnung des vollen Preises, und der Ausweis wird zu Konfetti gemacht (ich w√ľrde gerne das Doppelte von diesen S√§cken verlangen, die nur einen befristeten Ausweis hatten und ihn dann noch 1-5 Jahre benutzen)

Letzte Regel, diese ist jedoch eher gesunder Menschenverstand: Wenn das Auto einen Rollstuhleinzug hat, r√ľhren wir es nicht an, auch wenn kein Ausweis ausgelegt ist.‚ÄĚ

Quelle: Facebook-Gruppe “You’ve got my Car Park, want my Disability too?”

Vielen Dank an BL f√ľr die prompte √úbersetzung.

Zum Thema Schwangerschaftsparken habe ich auch noch eine “sch√∂ne” Geschichte (siehe √§lteren Artikel).

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

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Eigude Pranger XXIV

Sonntag, 27. Januar 2013

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Es ist immer wieder interessant wie sehr die Umwelt um mich herum bem√ľht ist, dass mein Blutdruck nicht dauerhaft auf niedrigem Niveau bleibt.

Letztens wollte ich, wie es bei uns Hobbits Tradition ist, ins Kasperletheater, genau genommen f√ľr¬†eine Vorstellung des Kikiriri-Theaters (Puppentheater f√ľr Erwachsene) in der Union-Halle in Frankfurt.

Ich fuhr mit meinem Auto bis zur Schranke des Unionareals und bat den Pförtner (seit ich im Rolli sitze sind eigentlich auch Pförtner recht freundlich zu mir) um Einlass auf das Gelände, in der Hoffnung ich könne in der Nähe des Halleneingangs parken.

Diesen verwehrte er mir trotz mehrfacher Bitte und verwies mich auf das recht neue Union-Parkhaus, das sich auf der R√ľckseite des ehemaligen Brauereigel√§ndes bef√§nde.

Endlich einmal ein gewissenhafter Mitarbeiter, der sich konsequent an seine Vorgaben h√§lt. Von ihm wurde “Inklusion” vorgelebt, da wird niemand bevorzugt, sprich:

“Du kommst hier nicht rein!”

Ich fragte ihn mehrfach, ob dort auch Behindertenparkpl√§tze seien. Der Behindertenausweis hinter der Scheibe und meinen Rollstuhl hinter mir im Auto waren kaum zu √ľbersehen.

Als ich vor dem Parkhaus stand, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass Stahlb√ľgel auf den zwei Behindertenparkpl√§tzen vor dem Parkhaus hochgeklappt waren.

Wie man die B√ľgel umlegt ist mir ein R√§tsel, ich h√§tte es vielleicht einmal mit dem europ√§ischen Behindertentoiletten Schl√ľssel, oder mit dem Passwort “B√ľgel duck Dich” versuchen sollen.

Ich wei√ü es nicht,… ich muss da doch nicht vorher aus dem Auto steigen, irgend welche Ideen, schreibt mal einen Kommentar.

Wenn ich es richtig erkannt habe, sind am Eingang / Ausgang des neuen Parkhauses zwei Treppenstufen, diese sind f√ľr einen Rollifahrer wie mich sch√∂n anzusehen, aber das Parkhaus dadurch nur sehr eingeschr√§nkt nutzbar.

Ich fand einen geeigneten Parkplatz auf der anderen Straßenseite.

Nachdem ich endlich aus dem Auto ausgestiegen war und wieder in meinen Rollstuhl saß, fehlte mir ein abgesenkter Bordstein in der Nähe.
Ich fuhr auf der Straße zum vermeintlichen Hintereingang des Unionareals, was nicht ganz ungefährlich war, dort half mir meine Frau zwischen den Autos den einen Bordstein hoch.

Ja… da stand ich vor ihr,… einer formschönen steilen Betontreppe mit sieben Stufen, ich war ziemlich sprachlos, und das kommt bei mir sehr selten vor.

Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass die Benutzung der Treppe mit den auch fehlenden Handl√§ufen schon so manchen partiell Gehbehinderten Gast des ” King Kamehameha Clubs”, der sich¬†auch auf dem Gel√§nde befindet,¬†Schwierigkeiten bereitet hat ;-)

Ich vermutete, dass es vom Parkhaus einen unterirdischen Zugang auf das Gelände gäbe, warum hätte mich der Pförtner ansonsten dorthin schicken sollen. Dies war nicht der Fall.

Letztendlich wurde ich von herbeigerufenen Begleitern (wir waren eine Gruppe mit Theaterkarten) die Treppe hochgetragen. Ich hasse diese H√∂henfl√ľge…!!!

Den Pf√∂rtner an der Schranke auf seinen “Super Tipp” mit dem Parken im Parkhaus aufmerksam zu machen, sparte ich mir. War f√ľr uns beide wahrscheinlich besser so.

Als ich endlich vor dem Unionhalleneingang stand, war ich √ľber die steile Aluminiumrampe nicht allzu √ľberrascht, denn ich habe sie vor vier Jahren einmal benutzt, hoffte aber, dass sie mittlerweile vielleicht etwas flacher w√§re….

Der Rampenwinterdienst hatte diese Woche wahrscheinlich Betriebsferien, anders ist das Eis und Schnee auf der 25¬į Rampe (normal sind max. 6% Steigung) nicht erkl√§rbar.

Mit vereinten Schiebe-Kräften bin ich dann doch irgendwann oben am Eingang angekommen.

Sie  erinnert ein bisschen an eine Skischanze!

Nach dieser vorangegangenen “Expedition” sind bei mir die Lacher auf die Scherze von Kasper im Theater etwas bescheidener ausgefallen. Ich dachte bereits an den R√ľckweg.

Nach der Vorstellung beschlossen meine Begleiter mit mir, es w√§re sicherer, mich die Eingangstreppe herunterzutragen, anstatt die “Schanze” zu nehmen.

Bei solchen Trainingsm√∂glichkeiten sollte man in Betracht ziehen, Rollstuhl-Skispringen bei den “Paralympischen Winterspielen” einzuf√ľhren!

Eine Kontaktaufnahme mit zuständiger Person ist in Arbeit ;-)

Klickt bei Tags einmal auf “Rampe” um andere sch√∂ne Geschichten zu lesen.

Crazy Flash XVIII Lesenswerter Nachtrag

Samstag, 12. Januar 2013

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IM-Thorsten recherchierte auf dem Amt die offizielle Aussage des Schildes!!!

Kaum zu glauben, was dabei herauskam…

Das Bau- und Ordnungsamt hatte es mit seiner kreativen Beschilderung eigentlich gut mit uns Rollifahrern gemeint.

Die Leute dort, seien sehr offen und freundlich gewesen.

Nach eigener Aussage, wollte man mit diesem Zusatzschild darauf hinweisen, dass Rollifahrer/-innen:

Selbstverständlich mit dem PKW bis zum Stadtbad,

durch die Fu√üg√§ngerzone fahren d√ľrfen.

Booaaa… da w√§re ich nie darauf gekommen…!!!

Da will man uns Rollifahrern etwas Gutes tun und keiner versteht es.

Das Schild kam bei mir ganz anders r√ľber…schade eigentlich.

Auf die weitere Frage, warum sie denn daf√ľr das Rolli-Parkplatz-Schild verwendeten, kam ein unsichere Schulterzucken.

Thorsten fragte auch, ob denn¬† die Fu√üg√§ngerzonerzone (bis zum Stadtbad) als durchg√§ngiger Rolli-Parkplatz anzusehen sei,…da kam ein freundliches Grinsen.

Fazit von Ihm: “Die” haben das wirklich gut und pro Rollifahrer gemeint.

√úber eine andere Beschilderung werde wegen der schon viele Jahre bestehenden Beschilderung erst “gelegentlich” nachgedacht werden.

Wenn ich das n√§chste Mal ein Schild sehe, das mir offensichtlich die Durchfahrt als Rollifahrer mit und ohne Auto verwehrt, erkl√§re ich mich selbst f√ľr unwissend und das schon wieder ein Schild falsch Deute, ignoriere dies vollends und freue mich, dass die Stadt so lieb an mich denkt.

¬†Da gab¬īs schon einmal so ein Schild an einer neuen Rampe: Befahren f√ľr Rollstuhlfahrer verboten (siehe √§lteren Beitrag).

Winter Tipp

Montag, 10. Dezember 2012

Zur Startseite des Eigude-Blogs

Ich hatte vor 2 Jahren selbst mit Hilfe im Winter größte Schwierigkeiten vom Rolli ins Auto umzusetzen.

Nachdem Schnee gefallen ist, frohr dieser an und ich hatte auf der Stra√üe neben meiner Fahrert√ľr eine einzige Eisplatte.

Daher rutschte mein Rolli beim Transfer ständig weg, was wirklich nicht gut war.  :-(

Nachdem mir mein Freund die Eisplatte neben meinem “Ferrari” entfent hat, kamen die netten M√§nner vom Stra√üenr√§umdienst und schoben mir einen Turm Schnee von der Stra√üe neben mein Auto.

Ich kam schon wieder nicht ins Auto!!!

Plötzlich hatte ich

Streusalz

bereits vor dem n√§chsten Schneefall neben der Fahrert√ľr liegen, das den Schnee sofort abtaut.

Das Salz¬†scheint vom Himmel zu ¬†fallen, ich habe auch dieses Jahr kaum Eis und Schnee¬†neben meinem POLE auf der Stra√üe…!!!

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

Eigude Pranger XXI

Mittwoch, 28. November 2012

Startseite des Eigude Blog

Am Donnerstagabend war es wieder einmal soweit; Petrus hatte beschlossen, dass es wieder einmal Zeit wäre, ausgiebig die Autos zu waschen.

Als ich mit meinem Auto endlich zuhause ankam, stellte ich zu meiner Freude fest, dass netterweise ein Kleinbus auf meinem persönlichen Parkplatz stand und mir das markierte Behindertensymbol trocken hielt.

Ich blieb mit meinem Auto auf der Stra√üe im totalen Halteverbot stehen und machte erst einmal Fotos. Danach wollte ich meine Frau oben in der Wohnung anrufen um n√§chste “Schritte” zu planen.

Pl√∂tzlich h√∂rte ich ein deutliches Jaaaa…!!!

Eine freundliche Dame in blauer Uniform vom Frankfurter Ordnungsamt stand neben meiner Fahrert√ľr und wollte mich vermutlich darauf hinweisen, dass mein Standplatz eventuell etwas ung√ľnstig gew√§hlt sei.

Ich antwortete auch mit einem Jaaa… und machte die Dame darauf aufmerksam, dass mein personalisierter Behindertenparkplatz derzeit nicht zur Verf√ľgung stand, aber anscheinend ein Zettel in der Windschutzscheibe l√§ge.

Die Dame k√ľmmerte sich sofort um eine Herausforderung, das Wort “Problem” habe schon vor Jahren aus meinem Wortschatz gestrichen.

Auf dem Zettel stand folgendes:

Ich bin schwanger!!!

…und eine Handynummer.

Die Frau von Ordnungsamt ‚Äď und auch ihr Blutdruck schien etwas anzusteigen – lie√ü von der Zentrale die Nummer anrufen.

Ihr Kommentar:  Ich bin bei der Stadt und nicht von der Telekom!!!

Nun stellte sie erst einmal ein 35 ‚ā¨¬† Behindertenparkplatzsondernutzungsmietticket aus.

Als sie zu mir kam und mir berichtete, man habe beim Anruf bei der Behindertenparkplatzblockiererin das Gespr√§ch weggedr√ľckt, beschlossen wir gemeinsam, Abschleppen!!!

Kurz bevor der Abschleppwagen gerufen wurde, kam die Lady mit vermeintlichen zuk√ľnftigen Erdenb√ľrger zu ihrem Auto zur√ľck und holte sich von der Dame in Uniform erst einmal einen Einlauf mit Honig und Senf ab. Ich blieb diesmal wirklich ruhig, das war auch schon anders (siehe √§lteren Beitrag) und fragte die Dame lediglich, wie ich ihren Zettel da oben auf der Armatur des Busses h√§tte lesen solle.

Darauf die Antwort: Das stimmt…na toll…!!!

Als die Busfahrerin weg fuhr, hörte ich von meiner neuen Freundin den Kommentar:

Schwanger ist ein Zustand und keine Krankheit.

Und eine Behinderung schon einmal gar nicht!!!

H√§tten vorzeitig die Wehen eingesetzt, w√ľrde ich vielleicht immer noch im Regen im Auto sitzen.

Weltweite-Behindertentoiletten-App!!!

Mittwoch, 12. September 2012

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Eines der Hauptthemen von uns Rollifahrern ist die Frage, wo ist die nächste Behindertentoilette.

Als Fußgänger ist es kaum vorstellbar, dass Ausfahrten in der freien Wildbahn von Pullerbox zu Pullerbox geplant werden.

F√ľr viele Rollifahrer ist die Frage nach der n√§chsten Toilette, so ziemlich das gr√∂√üte Handicap und daher trauen sich viele oft nicht aus der Wohnung!!!

Genial…!!! Es gibt sie endlich, die

Weltweit-Google-Behindertentoiletten-Finder-App

www.wheelMate.com


Quelle Foto: www.wheelmate.com

Hier kann man sich weltweit mit Google die nächstgelegene Behindertentoilette auf dem Stadtplan anzeigen lassen.

Ich kenne mich in meiner Heimatstadt Frankfurt sehr gut aus, aber ich hätte nie gedacht, dass es doch so viele B-Toiletten in der Innenstadt gibt.

Ist der Burner… Posten, posten, posten…

Da diese App bzw. Internetseite auch interaktiv ist, kann man die B-Toiletten kommentieren, wenn zum Beispiel dort eine schmale T√ľr ist, oder noch nicht bekannte Behindertentoiletten hinzuf√ľgen.

Die Option sich Behindertenparkpl√§tze anzeigen zu lassen ist zwar vorhanden, aber da m√ľssen wir noch ein paar 1000 vorhandene Behindertenparkpl√§tze eintragen.

Meine Bitte an alle Leser, macht diese Internetseite bekannt:

Postet den Link auf Facebook, WKW, … oder wo auch immer:

http://www.wheelmate.com

oder meinen Artikel:

http://www.eigude.de/blog/?p=14426

Danke schon im Voraus!!

Ich habe eine √§hnliche Webseite von einem Hersteller von australischen √∂ffentlichen Designer-Toilettenh√§uschen f√ľr Australien und Neuseeland gefunden:
www.exeloo.com
;-)

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

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Eigude Pranger XVII

Freitag, 22. Juni 2012

Startseite

Rollstuhlrampenblockierer

Ich habe derzeit einige angefangene Artikel.

Die m√ľssen aber mit der Ver√∂ffentlichung warten, denn das was mir gestern passiert ist, muss raus…

Als ich 2005 noch als Fu√üg√§nger mit meiner Frau und einer freundlichen Bank eine Eigentumswohnung, in der ich heute noch wohne erwarb, war da mit einem kleinen Aufpreis auch ein Parkplatz gegen√ľber der Eingangst√ľr mit dabei.

Hammer… Ein eigener Parkplatz in Frankfurt!!!

Der Parkplatz ist f√ľr mich zum Einsteigen vom Rolli ins Auto leider zu schmal, daher habe ich auf der Stra√üe einen Behindertenparkplatz beantragt und eingerichtet bekommen (siehe √§ltere Beitr√§ge).

Ich bekomme recht viel Besuch von Physiotherapie, Freunden und andern Personen, die mir bei den unterschiedlichsten Sachen helfen.

Die kommen bestimmt nur so oft zu mir, damit sie meinen Parkplatz benutzen k√∂nnen… ;-)

Mit all meinen Nachbarn habe ich ein gutes Verhältnis.

Einer von ihnen besitzt mehrere Taxis, die dann beim Fahrerwechsel bei uns im Hof oder Straße manchmal etwas unkonventionell abgestellt werden, besonders wenn er neue Fahrer hat.

Letzte Woche stand auf meinem markierten Parkplatz (siehe Bild Lifter) mindestens drei Mal so ein beiges Gefährt, und das auch noch als ich am Sonntagmorgen Besuch bekam, wenn man sowieso nicht weiß wohin mit seiner Karre!!!

Am selben Tag habe ich meinen Nachbarn als ich ihn traf unmissverständlich darauf hingewiesen, dass er seinen Fahrern sagen soll, dass ich nie mehr eines von seinen Taxis auf meinem Parkplatz sehen will.

Gestern am Freitag bin ich mit meinem

Plattform-Treppenlifter

von meiner Wohnung im 1. Stock heruntergefahren und wollte √ľber meine Blumenrampe (siehe √§ltere Beitr√§ge)¬†das Haus verlassen.

Mein niedriger Blutdruck war schlagartig geheilt.

Ich neige nicht zum Hyperventilieren, gestern war es aber fast soweit.

Nach ca. 2 Minuten und dem Foto, war ich wieder etwas ruhiger und ich klingelte bei meinem Rollstuhlrampenblockierer:

FAHREN SIE SOFORT DAS TAXI WEG!!!

 

Ich sollte noch erwähnen, dass auf meinem Parkplatz kein Auto stand.

Eigude Pranger XVI

Freitag, 8. Juni 2012

Startseitedes Eigude Blog

Gestern wollte ich mir meiner Frau nach langer Zeit wieder einmal einen Film im Kino ansehen.

Die Sitzplatzreservierung gestaltete sich etwas schwierig, da dies nur online m√∂glich war und man den “Einen” Rollifahrer-Stellplatz zwar anklicken konnte, es passierte aber ansonsten nichts.

Ich versuchte mehrfach im Kino anzurufen und lernte, dass nach ca. 30 maligen klingeln man von der Telefonanlage herausgekegelt wird.

Wir reservierten die zwei Sitzplätze neben dem Rollifahrerplatz (optisch waren die Plätze nebeneinander) und fuhren mit dem Auto zum Kino.

Zu meiner √úberraschung waren am Hinterausgang tats√§chlich alle zwei Behindertenparkpl√§tze frei, wobei auf dem einen zwei Fu√üg√§nger mit reichlich Werkzeug standen, die mir aber sofort Platz zum “Einparken” machten.

Ich drehte mein Auto in einer Einbahnstra√üe und parkte verkehrt herum, da das Aussteigen f√ľr mich trotz Hilfe an der B√ľrgersteigseite kaum m√∂glich ist und mein Rollstuhlverladesystem dort schlecht funktioniert.
Hierf√ľr habe ich ein zus√§tzliches “Ausweisk√§rtchen” gebastelt, damit mir unsere Freunde und Helfer hoffentlich keinen neuen Parkplatz suchen.

In der Zwischenzeit kam auch ein Leih-Kleinbus, stellte sich auf den anderen Behindertenparkplatz, und die zwei Burschen verstauten ihr Werkzeug. Ich sagte nichts, das Einladen konnte ja nicht lange dauern.

An der Kinokasse erkl√§rte man mir, dass man den Rolliplatz auch online buchen k√∂nne, das w√ľrde aber manchmal nicht funktionieren. Na toll…!!
Nun gut, wir mussten nur eine Kinokarte bezahlen und der Rolliplatz war auch noch frei.

Auf halber Höhe im Kino, kein direkter Vordermann, das war doch mal was.
Die Sitznummern waren etwas eigenartig, Sitz 13 und Sitz 91, das w√ľrde aber stimmen.

Da hat sich ein Bauingenieur selbst √ľbertroffen. Hier wurde vermutlich nach neusten Vorgaben der EU zur Inklusion (Gleichstellung von Behinderten und nicht Behinderten) gebaut. Genial, eine eigene

Rollstuhlfahrer Wartezone im Kino.

Lobenswert, das Nottelefon an der Wand und der gro√üz√ľgige Stellplatz direkt neben einem Notausgang.

Man beachte die extra hochgezogene

 Antiknutschmauer,

die auch unerw√ľnschte Gespr√§che w√§hrend des Films mit der Begleitung rigoros unterbindet.

Einem romantischen Kinobesuch stand eigentlich nur eine Wand im Wege.

Der Film war spitze, da gab es sogar ein Rollstuhlfahrer.
Er spielte in einen Land, in dem traditionell gebratene, amputierte, Amphibien-Sprung-Gliedmaßen verspeist werden*.

Als ich wieder am Auto war, ärgerte ich mich ein bisschen, dass der Kleinbus immer noch auf dem zweiten Behindertenparkplatz stand.

Ich weiß, dass die Brandschutzvorschriften in einem Kino heftig sind, aber

DIE MAUER MUSS WEG!!!

Es ist mir immer noch ein wenig unklar, auf was ich in der Wartezone eigentlich warten sollte, da kam noch nicht einmal jemand mit Eiskonfekt.

*Frankreich, (Froschschenkel) ;-)

Nachtrag:

Habe heute am 11.06.12 den Kinobetreiber angeschrieben, siehe Kommentar!

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur
 

Unfassbar…!!!

Dienstag, 24. April 2012

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