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Rollipromi zu gast

Mittwoch, 28. Juni 2017

Gestern Mittag hatte ich Rolliprominenz zu gast.

Es war Jens Maspfuhl, der siebenfache deutsche Meister im Rollstuhlgolf.

Wir kennen uns schon lange, doch unser letztes Treffen lag schon zweieinhalb Jahre zurĂŒck. Das war ein toller Nachmittag mit ihm und seiner Frau Yang, wir hatten viel Spaß.

Er gehört mit seiner Arrangement zur Inklusion zu den bekanntesten Rollstuhlfahrern in Deutschland.
Seine Verein DUK-Hilfe.com (Deutsche Unfall und Katastrophenhilfe) hat mehrere Projekte, unter anderem wird eine Schule mit behinderten Kindern in Thailand unterstĂŒtzt. Ich bin auch im Projekt zur Stochastische-Resonanz-Therapie
Er richtet auch in diesem Jahr, am 15. Juli bereits das 14. Charity Golfturnier auf dem Golfplatz Friedberg aus. Vor ein paar Jahren probierte ich mich auch mal im Rollstuhlgolf (siehe Àlteren Beitrag).

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Hilfsmittel Tipps und Tricks XLVII

Montag, 11. Juli 2016

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Handtrainer – Nudelsiebhybrid

Ich hatte bereits mehrfach berichtet, dass meine Hand-und Fingerfunktionen denen eines VierjÀhrigen mit FÀustlingen bewaffnet im Winter gleichen.
Da ein halbes Brötchen schon ohne Belag bereits fĂŒr mich derzeit gefĂŒhlte 5 kg hat, ist tĂ€gliches Training der HĂ€nde und Finger ein Muss.
Ich habe schon so diverse Handtrainer ausprobiert. Der klassische Gummi-Softball hat den Haken, dass man die gespreizten Finger nicht trainieren kann und dieser wegen Isaak Newton stÀndig auf den Boden fÀllt.
Nach ĂŒber acht Jahren habe ich diesen genialen Handtrainer entdeckt, den man auch als Nudelsieb verwenden kann. Über die fachgerechte Benutzung eines Nudelnsiebs berichte ich in einem spĂ€teren Blog.

Man steckt die Finger etwas enger oder breiter in die passende Löcher. Da das innere des Rings aus Gummi besteht kann man so recht einfach Handbeuger-und Strecker trainieren. Wenn man dann noch eine leichte Drehbewegung mit dem Arm macht, kann man zusÀtzlich noch den Oberarm und das Handgelenk stÀrken.
Wenn man sicher gehen will, dass der Handtrainer nicht herunter fĂ€llt, hĂ€ngt man einfach an zwei Löchern an ein SchlĂŒsselbĂ€ndchen dran.
Der Handtrainer hat keine Hilfsmittelnummer was den Preis von derzeit von rund 29,95 € ohne Versand erklĂ€rt, da sich offiziell um ein SportgerĂ€t handelt. ;-)
Er ist in verschiedenen StÀrkegraden bei Sport-Thieme unter der Art.-Nr. 2194224 erhÀltlich.

Zum Link: hier klicken

FĂŒr Tetras wie mich, die noch ein bisschen Fingerfunktionen haben und Leute die zum Beispiel starke Arthrose haben ist der Handtrainer sehr zu empfehlen, sofern man diesen auch gemĂŒtlich beim Fernsehen schauen ohne Denken zu mĂŒssen benutzen kann.

ÜbermĂ€ĂŸiger Nudelkonsum macht sich zwar als Rollifahrer positiv in der Aerodynamik bemerkbar, doch wirkt sich dieser Negativ auf die Achslast der Rollis aus.

Um alle Artikel der “Hilfsmittetltipps-Serie” zu lesen, hier klicken.
Am Ende der Seite einfach weiter mit: “Ältere EintrĂ€ge”

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GrĂŒĂŸe aus dem “Trainingslager”

Sonntag, 22. November 2015

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Und schon wieder sind 2 Monate vergangen


Dass ich was am Kopf habe, hat man ja schon immer vermutet ;-) Aber auf die Hirngeschichte aus heiterem Himmel Mitte Juli hÀtte ich durchaus verzichten können.

Ich habe mittlerweile alle neu erworbenen Ersatzteile (Magensonde, TrachealkanĂŒle, Dauerkatheter) wieder abgegeben und sehe langsam Licht am Ende des Tunnels – ins Licht wollte ich ja noch nicht fahren


Nach intensivem Krankenhaus-Hopping kann ich den Querschnittchen unter Euch nur raten, egal welche Erkrankung außerdem behandelt werden muss, der Querschnitt immer im Vordergrund stehen muss. WĂ€hlt lieber die Querschnittsklinik Eures Vertrauens, als Euch in eine angebliche Spezial-Rehaklinik schicken zu lassen, die aber von Querschnitt keine Ahnung haben bzw. damit vollkommen ĂŒberfordert sind. Wenn Du nicht selbstĂ€ndig aus dem Bett kommst – und sei es aufgrund einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes – hast Du gelitten.

Seit einem Monat bin ich nun glĂŒcklicherweise wieder in der Klinik meines Vertrauens, in der mich sogar der Pförtner namentlich grĂŒĂŸt. Und die bringen mich hier wieder auf die RĂ€der.

Hier ein paar EindrĂŒcke aus meinem derzeitigen „Trainingslager“
 Physio-, Ergo-, LogopĂ€die, Fahrtraining, Fangopackungen, etc. 


Neues vom Spocht IV

Montag, 27. April 2015

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Ich war schon immer sportbegeistert, insbesondere natĂŒrlich bei Olympia, wenn ich auch leider noch nie live dabei war. Hierbei mache ich keine Unterschiede, ob Sommer- oder Winterolympiade. Ich war in meinem frĂŒheren Leben eher der Wintersportler. Zum Beweisvideo hier klicken.

Als ich 2008 nach meinem Unfall noch im Krankenhaus war, lief auf der Physiotherapie wĂ€hrend der Therapien auf einem Großfernseher die Übertragung der Paralympics in Peking.

Besonders beeindruckt war ich von den fĂŒr mich unfassbar schnellen Rennrollifahrern, da ich damals ohne Mitnahme eines Sauerstoffzeltes, oder qualifizierten Schubsers, mit meinem Rolli gerade einmal 50 m im Krankenhausflur in immerhin unter sechs Minuten schaffte. ;-)

Letzte Woche traf ich mich mit dem tunesischen Rennrollifahrer Ahmed Aouadi, der bereits 2008 in Peking und 2012 in London bei Olympia teilnahm und bei mir in der NĂ€he bei einem Sportverein fĂŒr Rio de Janeiro 2016 als rollifahrender EinzelkĂ€mpfer trainiert.

Rennrollifahrer Ahmed Aouadi

Es kam zum Wettrennen,…ÀÀhh… Wettfahrt…!!! ;-)

Ahmed mit Rennrolli vs. Rollinator mit E-Handbike

Es war ein Fotofinish…!!!

Selbst mit meinem motorisierten Handbike, hatte ich bei voller MotorunterstĂŒtzung gegen den Ahmed nicht den Hauch einer Chance. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass er bei rund 20 km/h immer mal wieder auf mich wartet.

Sein INVACARE- Rennrolli hat gerade einmal ein Gewicht von sechs Kilo, was dem eines meiner zwei Akkus an meinem Bike entspricht, was aber wirklich keine Ausrede ist.

Höchsten Respekt, fĂŒr solche sportlichen Leistungen.

So schnell gebe ich mich aber nicht geschlagen…!!!

Ich bin vielleicht ein langsamer Rollifahrer, aber ich weiß wie man Motoren tunt. ;-)

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Hilfsmittel Tipps und Tricks LXII

Montag, 30. MĂ€rz 2015

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 Barrierefreier Kinderspielplatz in Malta.

Ein tolles Beispiel fĂŒr Inklusion, der Spielplatz wurde 2014 gebaut. Dort hatte ich am Tag zuvor auch ein Kind im Rolli gesehen.

Das mit dem Rolli befahrbare Kletter-SpielgerĂŒst fand ich super.

Die Rollifahrer-Schaukel

war der Knaller, die ich als bekennendes Spielkind natĂŒrlich gleich ausprobieren musste.

Man fĂ€hrt ĂŒber die Klappe auf die Schaukel, diese kommt hydraulisch hoch, dann  legt man den SicherheitsbĂŒgel um, und dann kann es losgehen / fahren.

Die Schaukel ist klasse und hat einen riesen Spaß gemacht, man sollte es aber nicht ĂŒbertreiben….

Bei meinem 360° Überschlag waren leider gerade die Akkus der Kamera leer ;-)

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Neues vom Spocht IX

Sonntag, 7. September 2014

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Gestern nahm ich mit meinem Handbike an der 4. ADFC Bike-Night in Frankfurt teil.

Unter dem Motto

Mehr Platz fĂŒr Radler – nicht nur heut’ Nacht!

radelte ich mit ein paar Tausend anderen Radfahrern auf eigens abgesperrten Hauptstraßen rund 25 Kilometer durch das nĂ€chtliche Frankfurt.

Nach dem Treffen auf dem Römerberg ging es ĂŒber eine Schleife durch Sachsenhausen durchs Bankenviertel, den Alleenring entlang, an der Eissporthalle vorbei, ein StĂŒck ĂŒber die Autobahn A661, ĂŒber die KaiserleibrĂŒcke.

Kaum zu glauben, aber selbst mit dem Fahrrad stand ich auf der A661 zwischenzeitlich im Stau ;-)

Das Special war eine Ehrenrunde um den Kaiserleikreisel in unserer heiß geliebten Nachbarstadt “Bad Offenbach”.

Ich musste dort spontan an einen ironisch gemeinten Spruch meines Freundes, des Rolli-Krimiautors Robert Schneider denken:

“Kaiserleikreisel als Naherholungsgebiet”

Ich bitte die Werbung fĂŒr die koreanischen Reiskocher zu entschuldigen, der Schriftzug soll Ortskundigen als Beweis dienen, dass wir tatsĂ€chlich mitten im Kaiserleikreisel standen. StechmĂŒckenmangel haben sie da nicht…!!!

Danach ging es am Main zurĂŒck, ĂŒber die neue OsthafenbrĂŒcke und die Hanauer Landstraße zurĂŒck in die Innenstadt.

Soweit ich sehen konnte, war ich weit und breit der einzige Handbike-Fahrer.

Denn leider gab es gestern Mittag in unserer Region auch eine Veranstaltung des Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt, eine Handbike-Tour an der Nidda entlang. Da stellt sich mir die Frage, ob die TerminĂŒberschneidung Absicht oder Zufall war…

Eigentlich egal, damit grenzen wir Rollifahrer uns wieder selbst aus, denn eine Teilnahme an beiden Veranstaltungen wird vermutlich fĂŒr niemanden möglich gewesen sein.
Dabei war die Bike-Night auch eine tolle Gelegenheit zur Inklusion.

Ich wurde von zahlreichen Radfahrern auf mein Handbike angesprochen, und zwar hauptsĂ€chlich auf die Technik des Bikes, anstatt wie sonst so oft die klischeereife Frage “ist das anstrengend???” zu hören (jaaa).

Neues vom Spocht VIII

Mittwoch, 23. Juli 2014

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Wir sind Weltmeister!!!!!!

Wir haben den 4. Stern…ÀÀhh …nee… den 1. Stern ;-)

Eigentlich weiß es ja jeder, wir sind ChairSkating-Weltmeister,…oder???

Ich freue mich tierisch, dass mein Kumpel

David Lebuser (Dad Lebbe)

(siehe Àlteren Blog),

bei der inoffiziellen

Chairskater-(WCMX)- Weltmeisterschaft in Venice/Kalifornien

die Gesamtwertung, gewonnen hat und uns den 1. Stern nach Hause gebracht hat.

Als kleiner Sponsor der Weltmeisterschaftsreise steht/sitzt mir auch ein kleines Eckchen des Sterns zu.

Den Video hatten wir letztes Jahr im “Frankfurter Skaterpark” gedreht.

Wikipedia weiß von Davids WM-Titel noch nix, hier klicken! ;-)

Hilfsmittel Tipps und Trick LI

Mittwoch, 9. April 2014

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Mein neues Spielzeug: Elektro-Handbike Teil I

So ein Adaptiv-Handbike, das man direkt am Rolli andocken kann ist eine feine Sache (siehe Àltere BeitrÀge).

Ich bin im letzten Jahr mit meinem im MĂ€rz 2010 gekauften “Speedybike”, nur mit “Mus-kelkraft” fast 900 Kilometer in der nĂ€heren Umgebung herumgefahren, dafĂŒr benötigte ich nur ungefĂ€hr 250 Std.

Ein Handbike im allgemeinen vergrĂ¶ĂŸert den Bewegungsradius immens und schont dabei auch die Schultern. Über die optimale Sitzposition beim Handbiken, gibt es eine Ă€ußerst interessante Schweizer Studie.

Durch den langen Radstand vom Vorderrad zu den RollirĂ€dern bekommt man aber schon bei kleinen Steigungen kaum noch Druck auf das Vorderrad, so dass ich “MĂŒder Krieger” regelmĂ€ĂŸig am Berg verhungerte.

Es gibt zwar auch fĂŒr die Handbikes einen Mountaindrive, eine Erfindung der Firma Schlumpf aus der Schweiz (kein Witz), das ein Planetengetriebe im Tretlager ist, womit man ohne lĂ€stiges “normales” Schalten, mit einem einzigen Handkantenschlag die GĂ€nge halbieren kann. Dann fĂ€hrt man sehr langsam den Kippel (hessisch fĂŒr HĂŒgel) hoch, aber man fĂ€hrt…

Mein Bike (siehe Bild oben), hat diesen Luxusantrieb leider nicht.

WÀre mir diese Problematik vorher bekannt gewesen, hÀtte ich niemals ein Bike ohne Mountaindrive gekauft.

Es gibt zwar auch RadstandsverlĂ€ngerungen, mit denen man die RollrĂ€der 20 cm weiter hinten an den Rolli steckt, um so durch die Schwerpunktverlagerung, mehr Druck aufs Vorderrad zu bekommen. Wie man den Radwechsel alleine als Tetra mit eingeschrĂ€nkter Fingerfunktion bewerkstelligen soll, weiß nur der Wind…!!!

Außerdem scheint die dann nicht mehr zu funktionierende Feststellbremse am Rolli von mir gĂ€nzlich ĂŒberbewertet zu werden. Da fĂ€hrt man dann auch ohne Handbike recht flott das GefĂ€lle herunter, ob man will oder nicht :-(

Ich glaube die grĂ¶ĂŸte sportliche Herausforderung meiner “FußgĂ€nger-Trainingspartner” bestand darin, mit dem Fahrrad wegen meines “Nichtspeed”, beim Fahren nicht umzufallen, öfters mal auf zu warten, abzusteigen und mich Rampen und BrĂŒcken hochzuschieben.

Die Lösung war einfach: Ich brauchte was mit Motor!!!

Ich fand in den Tiefen des Internets einen bereits eingerittener Elektro-Hand-Drahtesel, der zum Verkauf stand.

Mich sprang die Kontakt-Emailadresse der Anzeige sofort ins Auge, sie war einem Bekannten von mir, ich nenne ihn einmal Martin. ;-)

Wir wurden uns schnell handelseinig und ich bin jetzt stolzer Besitzer eines

Stricker E-Handbike-Schopper

Derzeit bin ich noch in der Einreitphase, aber wir zwei verstehen uns tÀglich besser. Die ersten 166 Kilometer sind schon auf dem Tacho ;-)

Fortsetzung folgt!

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Sponsoren gesucht!

Dienstag, 5. November 2013

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Mein Freund David Lebuser (Dad Lebbe), die zukĂŒnftige

“Deutsche Chairskater-Legende” sucht Sponsoren,

fĂŒr eine weitere Teilnahme an der WM in den USA und einem Videoprojekt.

In diesem Jahr ist er 3. Sieger geworden, auch kleine Sponsorengelder sind willkommen.

Er war der erste Deutsche, der mit dem Rolli durch die Skaterparks und Halfpipes fÀhrt.

Er hatte 2013 eine große MedienprĂ€senz: SAT1 Morgenmagazin, MDR, ZDF, Welt, Bild online, YouTube…

Seit neusten gibt er mit dem Deutschen Rollstuhlsportverband auch Workshops, unter der neu erschaffenen Sportrubrik: “Action Sport”.

Hierbei zeigt er den Kids und Interessierten, dass fast jeder Rollifahrer sicher durch die Skaterparks dĂŒsen und auch im Rolli Spaß haben kann.

Schaut euch die Webseite mit Video an, da sind alle Information.

Der Typ ist klasse, zur Webseite: hier klicken (David Lebuser)

Ich war mit ihm im Juni 2013 im Skaterpark in Frankfurt  und hatte damals einen grĂ¶ĂŸeren Artikel (mit Video) ĂŒber ihn geschrieben, (siehe Ă€lteren Beitrag).

Es wĂ€re schade, wenn er im nĂ€chsten Jahr in Kalifornien nicht unsere “Deutsche Fahne” hochhĂ€lt.

Rollituning Part XXXV

Dienstag, 1. Oktober 2013

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Man entdeckt auf der Rehacare in DĂŒsseldorf immer wieder etwas Neues.

Bei manchen GerÀtschaften muss man schon etwas genauer hinschauen, um beim vorbeigehen/fahren den Einsatzbereich zu erkennen.

Oft wird auf altbewĂ€hrtes zurĂŒckgegriffen. Diese vermeidlich neue technische Errungenschaft ist offensichtlich ein Mittelalter-Upgrate.

Ein durch ein mittleres StĂŒtzrad akkuangetriebener

Offroad-SĂ€nftenrolli

hat schon was.

Gebaut wird er von : www.ferriol-matrat.com und ermöglicht Wandertouren durch quasi jedes GelÀnde. Die Firma baut auch anderere inovative Hilfsmittel.

Es gibt auch die Variante des

Halbsenften-Offroadrolli

mit zwei mittleren RĂ€dern, damit der Rolli nicht umfĂ€llt, fĂŒr nur einen schiebenden Schubser.

Man kann sich an verschiedenen Orten in Deutschland auch einen solchen Rolli fĂŒr Touren ausleihen. FĂŒr nĂ€hee Informationen Herrsteller kontaktieren!!!

 Jetzt brauch ich nur noch zwei Sherpas und ich kann den Feldberg im Taunus im Rolli wieder ĂŒber den Nordhang erklimmen ;-)

Neues vom Spocht VII

Donnerstag, 26. September 2013

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Als bekennender Eintracht Frankfurt-Fußballfan, schwebe ich momentan auf Wolke 7. Es ist wirklich kaum zu glauben, was dieses Jahr abgeht.

Bei 1. Training dieser Saison gesellte sich Pirmin Schwegler & Stefan Eigner zu mir, und ich habe mich beim TV-Interview von Schwegler bei RTL auch noch ungefragt mit meinem Handbike als Kulisse zur VerfĂŒgung gestellt. Zum RTL-Video: hier klicken

Die Eintracht schaffte mit dem 6.Platz letztes Jahr die Qualifikation fĂŒr die Europapokal-Hauptrunde gegen Qarabag und ich hatte sogar eine Karte ergattert und war im Stadion.

Ich bin schon lange der Meinung, Rollifahrerkarten fĂŒr Fußballspiele mĂŒsste man auf Rezept von der Krankenkassen bekommen (siehe Ă€lteren Blog).

Eintracht vs. Qarabag
2:1

Unglaublich…schaut euch die Choreo vor dem Spiel an, die die Fanclubs selbst organisieren.

Auf der IAA in Frankfurt war ich rein zufÀllig an dem Tag, als es eine Autogrammstunde der Spieler gab.

Ich stellte mich vor Beginn ganz brav hinten an der Schlange an, als ein netter Sicherheitsmann kam und mich eine Rampe hoch zur Poolposition schob.

Mit einem Sicherheitsfuzzy hatte ich letztes Jahr auf der Buchmesse so meine Erfahrungen gemacht, daraufhin schrieb ich sogar unseren BundesprĂ€sident an, kein Scherz… (siehe Ă€lteren Beitrag).

Ich eröffnete die Autogrammstunde am Lancia-Stand mit einem Handschlag mit Johannes Flum!

Unsern klaane Japaner Takashi Inui begrĂŒĂŸe mich mit einem “Konnichi wa!” persönlich!

Der Fußballgott organsierte mir eine Karte fĂŒr das Spiel des “Jahres” gegen Bordaux.

Eintracht vs. Bordeaux
3:0

 

Gestern Abend war der Gegner im Pokal, der vom mir so geliebte “Blaue Verein” aus dem Ruhrpott und ich meine nicht Schalke, sondern die da mit dem “B” als Anfangsbuchstabe ;-)

Mit einem knackigen 2:0 fĂŒr die Eintracht, durften die Blauen wieder die RĂŒckreise antreten.

Ich mĂŒsste mir so langsam eine barrierefreie Unterkunft fĂŒr die Pokalfinalspiele in Berlin und Turin buchen ;-)

Stochastische-Resonanz-Therapie

Freitag, 6. September 2013

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Seit einem Jahr fahre ich zweimal in der Woche zur Frankfurter Uni und ich meine diesmal nicht das UniversitĂ€tsklinikum, an das man bei meinem Alter denken könnte…

Es macht schon was her, wenn ich sitzend im Rollstuhl verkĂŒnde, ich hĂ€tte keine Zeit, ich mĂŒsse zur Sportuni ;-)


 nein ich trainiere nicht explizit fĂŒr die nĂ€chsten Paralympics…

Ich bin dort in einer Projektgruppe zur

Stochastischen-Resonanz-Therapie (STR-Therapie)

Diese von dem Institut fĂŒr Sportwissenschaften Frankfurt/Main mitentwickelten Therapie ĂŒbertrĂ€gt niederfrequente (6-12Hz), randomisierte Vibrationen mittels zwei voneinander unabhĂ€ngiger Platten.*

Der Effekt ist sehr komplex.
In einfachsten Worten, die FĂŒĂŸe werden auf 2 Aluplatten festgespannt oder man stellt sich als FußgĂ€nger darauf.

Diese bewegen/klappern dann so heftig und simulieren dem Körper das Laufen. Die Nerven werden stimuliert und dem Gehirn das Laufen sugerriert.

Die Erfolge sind besonders bei Gehbehinderten Personen beachtlich.

NÀhere Informationen zur Stochastischen-Resonanztherapie Therapie und Erfahrungsberichte und GerÀte: hier klicken und hier klicken

Außer den STR-GerĂ€ten, gibt es dort auch normale FitnessgerĂ€te. Es steht uns immer ein Sporttherapeut zur Seite.

Das Trainieren mit andern Gehandicapten macht Spaß und es gibt natĂŒrlich auch einen intensiven Erfahrungsaustausch.
Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass ich jemals einmal freiwillig eine Muckibude besuchen wĂŒrde. Im Projekt sind noch PlĂ€tze frei.

Auf dem Video ist Jens Maspfuhl, amtierende 6 fache deutsche Meister im Rollstuhlgolf zu sehen. Er ist erster Vorsitzender der

DUK-Deutsche Unfall und Katastrophenhilfe e.V.

Dieser Verein ist Schirmherr des Projektes, der dieses durch Spenden und Fördermitgliedschaften finanziert.

Der Verein unterstĂŒtzt auch mit großen Erfolg eine Berufsschule fĂŒr behinderte Menschen der “Father Ray Foundation” in Thailand, davon sind viele auch Rollstuhlfahrer.

Durch die Flutkatastrophe ist der Preis fĂŒr Reis sehr gestiegen und daher braucht die Foundation UnterstĂŒtzung, um ĂŒber 800 Personen tĂ€glich zu versorgen.

Desweiteren wird der mittellosen hoch querschnittsgelÀhmten thailÀndischen jungen Frau Nuch intensiv geholfen.

Es gĂ€be noch ein paar wenige Spendenquittungen und Fördermitgliedschaften. Spendet schnell, bevor sie alle weg sind… :-)

Jede Spende kommt bei den Projekten an, ich bin selbst Fördermitglied und habe bereits mehrfach gespendet!!!

Irgendwann bin auch ich mit Jens auf einem der ĂŒberblendeten Bilder der DUK-Seite zu sehen, 16 Bilder nach Finanzminister SchĂ€uble ;-)

* Quelle C.Ebert

Bei Fragen, wie immer: rollinator@eigude.de

Abschlussbericht Rolli-Basketball EM 2013 in Frankfurt

Dienstag, 9. Juli 2013

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Ende der EM snief…!!!

Die deutschen Damen haben das ganze Turnier eine beindruckende Leistung in den Spielen gezeigt.

Sie haben bis auf das Herzschlagfinale, dass sie leider mit nur einem Korb Unterschied gegen Holland verloren, alle Spiele gewonnen.
Sie haben mich die ganze Woche begeistert. 2. Platz, Chapeau…!!!


Seht genau hin, in Frankfurt gibt’s nicht nur Pokale, sondern fĂŒr die Besten auch einen Ehren-Bembel.

Ein Bembel ist die traditionelle blaugraue Steingutkaraffe, Aufbewahrungsort des hessischen NationalgetrĂ€nks Äppelwoi. Er wird zum Einschenken des KultgetrĂ€nks ins Gerippte, das legendĂ€re 0,3 l Glas mit Rautendesign verwendet.
Quelle: Ich ;-)

ZurĂŒck zur EM…

Unsere Herren hatten ein recht durchwachsenes Turnier gespielt, haben sich aber in einem mitreißenden Spiel um Platz 6 gegen Holland die Teilnahme bei der nĂ€chsten WM gesichert.

Das Herrenfinale war Großbritannien vs. TĂŒrkei, ein spannendes Spiel auf Augenhöhe.

Das Spiel gewannen die Briten knapp.

Sie sangen “God save the Queen” so grĂ€ußlich, dass sie jetzt bestimmt eine Sammelklage wegen Körperverletzung am Hals haben.

David der Chairskater & mir konnten sie nicht die Stimmung vermiesen. ;-)

Etwas schade fand ich, dass die zwei Blöcke tĂŒrkischen Fans, die beim Spiel eine riesen Stimmung gemacht und ihre Mannschaft laustark anfeuerten haben, nach dem verloren Spiel quasi alle aus der Halle gingen und nicht bis zur PokalĂŒbergabe ihrer Mannschaft blieben.

Jetzt ist eine unvergessliche Woche rum, bei der ich nicht nur viel Sport gesehen, sondern auch viel Material fĂŒr neue Blogs gesammelt und neue Kontakte geknĂŒpft habe.

WĂ€hrend der EM hat sich die Farbe meines Schreibtisches ohne mein Zutun von schwarz in weiß gewandelt. Ich glaube ich sollte mich ein bisschen um die liegengebliebene Verwaltung kĂŒmmern…grrr…Draußen Sonne 26°C ;-( und ich sitz hier rum…

Rolli-Basketball EM 2013 in Frankfurt

Dienstag, 2. Juli 2013

Startseite

Seit Freitag fliegt der Ball!!!

“Frankfurt dreht am Rad”

Rolli- Basketball EM 2013 der Frauen und MĂ€nner

Vom 28. Juni bis 7. Juli in der Frankfurter Eissporthalle

Mit meiner Dauerkarte bin ich seit Freitag tÀglich dort..
Ein solches Event darf man nicht verpassen…!!!

NĂ€here Infos bei : www.eurobasketball-2013.net

Es ist fĂŒr mich unfassbar, wie schnell und kontrolliert man mit einem Rolli fahren kann und dann auch noch einen Korb wirft.

Rollstuhlbasketball ist ein hoch attraktiver Sport, den man einfach einmal live gesehen haben muss.

Unsere “Deutschen MĂ€dels” sind amtierende Olympiasieger.

Israel chancenlos, unsere MĂ€dels gewannen 81:32

Ich traf die Olympionikin Maria KĂŒhn wieder, die ich am 1.Mai kennengelernt habe (siehe Ă€lteren Blog).

Die komplette Damenmannschaft + Trainer und Physios haben auf meinem “Löwen-Trikot” unterschrieben, dass ich fĂŒr mein Erscheinen als “Jubelkomparse” beim Imagefilm “Frankfurt dreht am Rad” bekommen habe, (siehe Ă€lteren Beitrag).

Unsere Deutschen Herren, schwĂ€cheln noch ein bisschen, um 12:15 Uhr Spiel gegen die Schweiz… das schaffen die Jungs…!!!

Neues vom Spocht VI, ChairSkating

Dienstag, 18. Juni 2013

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Ich werde immer wieder gefragt wie das ist, wenn man an den Rollstuhl gefesselt sei….???

Meisten schaue ich an mir herunter, lÀchle und sage ich sÀhe keine Fesseln.

Letztens war ich mit meinem Rollifahrerkollegen David im neuen Skaterpark neben der EZB in Frankfurt, als wieder einmal diese Frage von der Seite kam.

Wir grinsten beide, da er sich in diesem Moment wirklich an seinen Rollstuhl “fesselte”, um eine Rund zu drehen…

Frankfurter Ost trifft, Frankfurter West

David “Dat Lebbe” Lebuser,

die zukĂŒnftige Deutsche ChairSkating-Legende ;-)

FĂŒr alle, die am Samstag den 22.06.13 den ZDF-Bericht, “Im Rolli ans Limit” im Fernsehen ĂŒber ihn verpasst haben.

Hier der direkte Link zur  ZDF-Mediathek.

Er gehört zu den Vorreitern/Fahrern in unserem Lande, die mit ihrem Rolli durch die Halfpipe brettern und auch mal einen Sprung im Skaterpark machen.

Wenn er an die Kante der Halfpipe fĂ€hrt, hat er meistens Platz, da die Skater und Biker erst mal stehen bleiben und Ă€ußerst interessiert gucken, ob der Typ mit dem Rolli wirklich da runterfahren will.

“ChairSkating”

ist in den USA schon lange verbreitet, und schon Kinder haben dort Ihren Spaß daran.

Schaut mal in Youtube unter: WCMX, da gibt es eine Menge coole Videos.

Der Deutsche Rollstuhlspotverband hat vor ein paar Wochen den ersten Workshop fĂŒr “Chairskating” mit Jugendlichen und David natĂŒrlich veranstaltet.
Man sollte schon recht Fit sein, um sich an diesem Sport zu versuchen.

Wenn man vernĂŒnftig, mit entsprechender Schutzeinrichtungen und Spezialrolli diesem Sport nachgeht/fĂ€hrt, ist das Verletzungsrisiko ĂŒberschaubar.

Ein Handbike ist fĂŒr die Halfpipe denkbar ungeeignet ;-)

Ich habe beschlossen mich anstatt des Chairskating zukĂŒnftig mit Extreem-Wheelchair-Origami zu beschĂ€ftigen.