Artikel-Tags: „Maus“

Hilfsmittel Tipps und Tricks Part LX

Freitag, 16. Januar 2015

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Low Budget Rollibeleuchtung

Es scheint die allgemeine Meinung zu herrschen, dass alle Rollifahrer vor Einbruch der Dunkelheit ganz brav zuhause sind, dies ist derzeit im Winter so ca. 16:00 Uhr. Ansonsten w√ľrden sich intelligente Menschen die bei den Rollstuhlherstellern arbeiten, √ľber die Sichtbarkeit von Rollis im dunklen Stra√üenverkehr Gedanken machen.

Anders ist es f√ľr mich nicht zu erkl√§ren, dass handbetriebene Rollis nur nach hinten zwei rote Reflektoren haben.
Mit ein bisschen Gl√ľck hat man vielleicht an den R√§dern noch Katzenaugen oder noch besser reflektierende Reifen.

Es ist paradox, aber kein mir bekannter Aktivrollstuhl, hat ab Werk einen Reflektor nach vorne, geschweige denn ein Front oder R√ľcklicht.
Es gibt schon ein paar √§ltere Beitr√§ge bei denen ich mich mit dem Thema: “Rollireflektoren” und Beleuchtung besch√§ftigte, hier klicken.

Seit neustem habe ich ein kleines rotes, bei Bedarf blinkendes LED-R√ľcklicht hinten am Rollirahmenrohr eingeklemmt. Die Lampen sind richtig hell und hei√üen

Frog oder Froglights

Die Froglights sind eigentlich aus dem Fahrradbereich f√ľr Lenker und Sattelrohr. Es gibt sie mit roten und wei√üen LEDs und blinken k√∂nnen sie auch.

F√ľr uns Rollifahrer sind diese L√§mpchen genial, mit dem Gummi kann man sie ganz einfach um die Rahmenrohre klemmen und zum Einschalten, dr√ľckt man drauf.

Sie bekommt man schon ab 3,00 ‚ā¨ in Ebay oder Amazon.

An meinen Rucksack und die Rollir√ľckenlehne habe ich mir zus√§tzlich Reflektorband einer 2‚ā¨ Warnweste ann√§hen lassen.

 Klickt auf das Bild unten um ein kleines Video zu sehen, wie hell die Frogligts sind.



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Crazy Flash XXIII

Mittwoch, 26. Februar 2014

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Da ich seit 2008, ihr wisst…Laufen ist bl√∂d…doch relativ viel im B√ľro sitze und die Musik im Wohnzimmer steht, bekam von Freunden und Familie, ich mag es gar nicht sagen… “Zum Vierzigsten”… eine kleine schnuggeliche Bose-Anlage geschenkt, die √ľber Wlan auch an meinem Rechner h√§ngt √§hh,..oder auch nicht.

Das Teil hat einen grandiosen Raumklang, aber einen Test, wie viel “Bumm Bumm” die hat, wollte ich meinen Nachbarn nicht antun.

√úber, ober, unter, neben mir, jetzt wisst ihr es genau nicht, wohnt eine Familie mit Tochter im “Musiklauten-Alter”. Meistes ist nach max. drei gut h√∂rbaren Liedern wieder Schluss f√ľr die Woche, heute war dem nicht so…

Drei Lieder halt ich mit allem aus, was immer da auch aus den Boxen kommt.

Heute wollte sie mich aber mit “Indischen Kl√§ngen”, dauerhaft begeistern!

Das Nichtgefallen ihrer Musikauswahl meinerseits, konnte ich aus baulichen Gr√ľnden leider nicht pers√∂nlich mit ihr kl√§ren.

Ein Anruf,…ho,..ho,…ho…das Telefonklingeln w√§re des Sounds erstes Opfer geworden.

Es kam zum Battle:

Bollywoodgedudel vs. Nirvana (Smells Like Team Spirit)

Kann man Nirvana leise h√∂ren? N√∂√∂,…fand ich passend!!!

Ich hatte den Regler auf Endanschlag und der Klang war puderzucker :-)

Nachdem ich die Anlage aufdrehte, h√∂rte ich von ihrem B√§√§h.. nat√ľrlich nix mehr. Ich ging auf Nummer sicher und lie√ü Kurt Cobain fertig singen.

Bollywood ging KO in der 1. Runde… Nirvana, mit Bose als Promotor waren ein unschlagbares Team!!!

Das Gedudel war aus!!!

Ob ich von Kampfrichtern,…√§hh..anderen Nachbarn nachtr√§glich eine Sonderwertung bekomme wei√ü ich noch nicht.

Das n√§chst Battle kann kommen, ich h√∂re gerne hin und wieder etwas lauter Musik, jetzt habe ich wenigstens eine Ausrede warum…!!!

Nächtes Lied: Beastie Boys РFight For Your Right

Hier ist es seit Stunden so ruhig, das macht mir Angst, ich glaube meine Gegnerin sitzt immer noch zittert im Schrank ;-)

Habt ihr noch andere Songtipps, schreibt doch al einen Kommentar???

Nachtrag:

Heute den 22.12.14 wollte sie Revanche…

KO in der 1.Runde AC/DC – Thunderstruck 5:53 min durchgespielt…

Jetzt ist Ruhe im Haus…!!!

Fortsetzung folgt, vielleicht…

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Eigude Pranger XX

Samstag, 13. Oktober 2012

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Unglaublich aber wahr, √∂fter mal was Neues…

Heute war ich auf der

Buchmesse in Frankfurt.

Dort wollte ich meinem Freund und Autor Roberto Sastre treffen.

√úber das Wiedersehen mit ihm werde ich noch in einem eigenen Blog berichten.

Als ich aus der Halle¬†3 nach drau√üen fuhr, wo es haupts√§chlich Kinderb√ľcher, Comics, und vermutlich menschliche Wesen in Manga-Kost√ľmen gab, ist es passiert.

Mich schnappte pl√∂tzlich, recht rabiat ein mir unbekannter Mann an den Schiebegriffen von meinem Rolli und schob mich ohne mich zu fragen, recht zackig √ľber eine kleine Stra√üe in Richtung Hauptplatz der Messe.

Auf der Stra√üe waren au√üer mir nur Fu√üg√§nger, f√ľr Autos war dieser √úbergang gesperrt.
Da half auch kein Schreien, der Mann ließ meine Hörnchen nicht los.

Ich war leicht panisch, hatte aber Gl√ľck, dass mich dieser Mensch nicht aus dem Rollstuhl geschubst hat.

Wenn da ein kleiner Bordstein gewesen wäre, hätte ich die Verbundsteinen geleckt.

Was war da los???

Just in dem Moment, als ich auf der anderen Seite der Straße war, kamen drei schwarze Autos mit Blaulicht um die Ecke geschossen.
Die eine Limousine hatte das

Nummernschild 0-1

und zwei bunte F√§hnchen mit einem schwarzen Adler an den Kotfl√ľgeln.
Da saß doch hat tatsächlich unser

Bundespräsident Joachim Gauck

hinten im Auto.
Das wäre es mal wieder gewesen wenn mich der Bodyguard unseres Staatsoberhaupts aus dem Rolli geschubst hätte.

Jeder der meinen “Eigude Blog” (klicke Startseite ) nicht kennt, sollte wisen, dass ich mir das letzte mal als ich aus dem Rolli fiel, mein Schien- und Wadenbein gebrochen hatte (siehe √§ltere Beitr√§ge).

Als ich dem Mann mit Knopf im Ohr mit Nachdruck erklärte, dass ich diese Aktion gar nicht gut fand, sagte er zu mir:

Das ist der Präsident, das ist halt so!!!

 

Als ich mit dem Auto nach Hause gefahren bin, hat mich dieser Korso noch mal ausgebremst, jetzt nächtigt unser Präsi im Grandhotel bei mir um die Ecke.  

Es w√ľrde mich wirklich interessieren, ob dieser Bodyguard jemals schon einmal Herrn Sch√§uble durch die Gegend geschoben hat.

Hilfsmittel f√ľr Tetras Part X

Donnerstag, 27. September 2012

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Eines der gr√∂√üten Schwierigkeiten f√ľr uns Tetras besteht im √Ėffnen der Verschl√ľsse von Gl√§sern und Flaschen.

Die Variante mit dem Hammer darauf zuschlagen, oder die Gl√§ser und Flaschen auf einfachste Weise auf den Boden zu werfen um sie zu √Ėffnen funktioniert hervorragend, hat sich aber in der Praxis nach l√§ngerer Testphase als ineffizient erwiesen.

Über Spezialöffner hatte ich schon mehrfach berichtet, (siehe ältere Beiträge).

Als bekennender Rumtreiber auf den Internetseiten unterschiedlichster Online-Sanitätshäuser habe ich zwei neue Modelle auch aus Silikon entdeckt. Der Sonnenblumen-Flaschenöffner

Modell Geniala

funktioniert recht gut, ist aber etwas gew√∂hnungsbed√ľrftig. Der

Blaue Gläseröffner

hat mich mit seinen Rillen au√üen und innen, der dadurch sehr griffig wird, vollends √ľberzeugt und ist meiner Meinung nach sogar etwas besser als sein Konkurrenzprodukt der Fa. Dycem, von deren Produkte ich sehr begeistert bin.

Bezugsquelle beider Artikel bei www.dein-sanitätshaus.de

F√ľr den “Schmerzenden Kopf” am n√§chsten Tag nach ausgedehnter Testreihe der √Ėffner mit einer Flasche Wodka und einem Glas Feigen z.B. √ľbernehme ich keinerlei Verantwortung ;-)

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Mausblog II

Montag, 7. März 2011

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Die Maus begleitet mich seit 3 Jahren am Rollirucksack.

Sie ist nur ein paar Monate älter als ich.

Herzlichen Gl√ľckwunsch zum

40. Geburtstag

 

Klickt mal bei Tags auf “Maus”, um euch √§ltere Mausgeschichten anzusehen.

Mausblog

Samstag, 29. Januar 2011

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“Die Maus”

begleitet mich seit 2,5 Jahren, schon zur Zeit als ich noch im Krankenhaus war, hinten an meinem Rucksack bei meinem Rollifahrerleben.

Ich habe “Die Maus” mittlerweile auch als Galionsfigur und die Maus- Werkzeugtasche am Handbike.

Zwei Mitarbeiter von der Aidsstiftung haben ihr vor ein paar Wochen ein Aids-Schleifschen angeheftet.

Meine Frau hat mir auch schon Maus-Muffins und Maus-Plätzchen gebacken.

“Die Maus” kann alles bezeugen, was ich so erlebt habe.

Sie wird dieses Jahr 40 Jahr alt.

Da ich die 40 auch anpeile und mir selbst Wiki nicht verraten konnte, wer √§lter ist, bin ich auf die www.wdrmaus.de und habe “Die Maus” quasi selbst gefragt.

Die Redaktion hat mir eine supernette E-Mail geschickt.

Ich bin der Meinung, dass das genaue Alter der “Maus” nicht verheimlicht werden darf.

Auszug aus dieser E-Mail:
Da die Maus bereits am 07. M√§rz 1971 “das Licht der Welt erblickte”, w√§hrend du erst sechs Monate danach als neuer Erdenb√ľrger einen Fu√ü auf diesen Planeten gesetzt hast, ist die Maus eindeutig die √Ąltere.

Dies mu√üte ich euch nat√ľrlich berichten.

Ich bitte darum, dieses Datum im Kalender aufzunehmen und am 07. M√§rz der “Maus” zum Geburtstag zu Gratulieren.

Eigude- Pranger Part XIV

Donnerstag, 20. Januar 2011

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Diese Geschichte ist 100% irgendwas, aber nichts Gutes.

Es war einmal ein kleiner Rollifahrer, ich nenne ihn mal “Ich”,
der schnarchte wie ein Riese, da musst er hin zum Schlaflabor.

Obwohl sich das Krankenhaus im gleichen Stadtteil befindet, in dem ich wohne, “durfte/ sollte” ich nach den Tests nachts im Schlaflabor dann auf eine “normale” Station zum Weiterschlummern und Abwarten.

Nach 3 Jahren t√§glicher ben√∂tigter Hilfe bei der Morgentoilette dachte ich mir, es k√∂nnte nicht die schlechteste Idee sein, eine Woche zuvor dort nachzufragen, ob ich noch etwas beachten m√ľsse.
Au√üer dass die Zimmer barrierefrei w√§ren, ein Blick ins Bad wurde mir verwehrt, erfuhr ich von einer altgedienten Schwester mit wei√üem H√§ubchen nur, ich m√ľsse einen gepolsterten Duschstuhl selbst mitbringen, wenn ich einen ben√∂tigte und man habe jetzt keine Zeit f√ľr mich. (Siehe √§lteren Beitrag).

Sie hielt mir sp√§ter vor, ich habe von Anfang an nur Forderungen gestellt. Stimmt, “Infos”, eine Frechheit sondergleichen, wie konnte ich nur Fragen √ľber diese Station stellen.

Eine Woche später ging es dann mit meinem Duschrolli bewaffnet ins Krankenhaus. Meinen Mädels vom täglichen Verpflegmichdienst hatte ich frei gegeben.

Erste Nacht im Schlaflabor.

Kabel ohne Ende. EKG, EEG, Atemmessung, Mikrofon, Kamera√ľberwachung…

Ich bin mir nicht sicher, ob mein Update erfolgreich war.

Um 05:30 auf Station, rein ins Bett.
Gegen 08:00 Uhr kam eine Krankenschwester, und eine K-Schwester-Azubi schmierte mir die Br√∂tchen, lecker Fr√ľhst√ľck.
(Ich habe mich hierf√ľr bedankt).

So nebenbei erfuhr ich¬†von der¬†”Pflege”, ich darf noch eine Nacht bleiben.
Meinem ein wenig Sunilen Mitbewohner (er trank aus Leidenschaft aus meinem Wasserglas und schaute gebannt TV ohne Ton), ließ ich mit der K-Schwester-Azubi im Bad den Vortritt.
Bei mir dauert der Badaufenthalt auch mit Assistenz immer etwas länger, was ich auch der K- Schwester sagte. Sie antwortete, sie käme, wenn sie Zeit hätte. Na ja, ich hatte Zeit zu haben.

H√§ubchen, ihr wisst wen ich meine, behauptete am n√§chsten Tag, ich h√§tte die K-Schwester weggeschickt, um sp√§ter meine Ruhe im Bad zu haben. So kann man es nat√ľrlich auch interpretieren, wenn man seinem Zimmergenossen Vorfahrt im Bad gew√§hrt.
Gegen 11:45 Uhr kamen K- Schwester mit Azubi, halfen mir auf meinen Duschstuhl und assistierten mir ca. 5 min im Bad, dann ließen sie mich alleine vor dem Waschbecken stehen.
Bei meiner Frage nach Duschen bekam ich sinngemäß den Kommentar :
Sie sind ja nicht dreckig, das bräuchte ich nicht und beide verließen das Bad.

Ich wusch mich selbst, soweit dies meine Motorik zuließ.
Das blöde war, dass aufgrund eines Leitungsschadens ich mich zwischen kaltem und eiskalten Wasser entscheiden konnte. Im Nachhinein wollte ich gar nicht mehr duschen.
Man hätte ja mal was sagen können, dies war seit einer Woche bekannt.

Nach einer halben Stunde klingelte ich.
Ich hoffte auf Assistenz beim “Restewaschen”, Transfer ins Bett und¬†Ankleiden.
Wie fatal!!!
H√§ubchen kam im Vollstress ins Bad, fragte was ich denn wolle, sie w√ľrde gerade das Mittagessen austeilen und sie habe keine Handschuhe. H√§√§√§… Ich war halt ein bisschen sp√§t dran.
Kurze Hilfe im Bad, Klamotten selbst zusammengesucht. Ab ins Bett habe ich mit Ihrer Hilfe gerade noch geschafft. Alles ganz entspannt!
So nebenbei erzählte sie mir, es wäre schon einmal ein Rollifahrer da gewesen, der hätte seine Pflegekraft selbst mitgebracht. Und ich hatte meinen Mädels frei gegeben.
Warum war ich eine Woche vorher da ???

Ich war perplex, gestresst und verzichtete auf jede weitere Hilfe.
Warum ich dem Stationsarzt nichts gesagt habe, der gerade im Zimmer war, weiß ich nicht.
Bei dem Versuch mich selbst anzukleiden, öffnete sich eine kleine alte Wunde und mein Bettlaken war rot gepunktet.
Um 12:00 kam eine Schwester vom Schlaflabor, mein Nachbar bekam gerade schon Mittagessen, sie half mir beim Anziehen.
Dann hatte ich zwei Untersuchungen, sp√§ter passte man mir eine Schlafmaske an und erkl√§rte in einer Art Selbsthilfegruppe die Funktion und Wartung eines “Schlaf- Atemger√§tes”. Bis dahin hatte ich noch keinen zust√§ndigen Arzt oder √Ąrztin gesehen, von mir aus…

15:00 Uhr Flucht nach Hause, auf mein noch herumstehendes Mittagessen verzichtete ich.
20:00 Uhr zur√ľck in die H√∂hle des L√∂wen.
Zuvor hatte ich es noch geschafft, dass eine meiner M√§dels am n√§chsten Morgen ins Krankenhaus kommt. Ufff…

Aus unerkl√§rbaren Gr√ľnden war ein Zettel mit dem Namen meines “Sunilen Bettnachbarn” auf meiner Tablettenbox. Mein Dope ist gut. Er hatte hochgradig Zucker. Gl√ľcklicherweise¬†hatte er noch keine meiner Tabletten genommen. Ich verschlo√ü sie im Schrank.

Ich sollte nun die von wem auch immer verordnete Schlafmaske im Schlaflabor benutzen.

Die Schlafmaske, Typ: “Ich bin Dein Vater”,

war nicht mein Ding.

Die Alternativvariante

Modell Dumbo

(Olivenmaske)

brachte mir ruhige Tr√§ume ohne Schnarchen. Danke an Schwester Christine f√ľr die unb√ľrokratische Hilfe.
Sehr zu empfehlen so ein System, dazu schreibe ich noch einen eigenen Blog.

Gegen 07:30 kam es zwischen H√§ubchen und mir (sie kam wegen meines Zimmerpartners ins Zimmer), zur Aussprache¬†√ľber die “Pflege” am Vortag.
Das Bett mit den Blutflecken wurde auch nie gemacht.
Mein Blutdruck ist sehr tief und steigt selten √ľber 100.
Häubchen schaffte es in zwei Minuten, meinen Blutdruck auf ca. 140 zu bringen und das ganz ohne Kaffee, neuer Rekord.
Ich durfte mir mehrfach anhören, dass auch Behinderte Danke und Bitte sagen können!
Das mir…, muss ich Luftspr√ľnge machen, wenn man um 11:00 aus dem Bett darf?

Zwei Minuten nach dem kleinen Disput kam mein Pflegemädel. Sie erzählte mir, dass sie von Anfang an einen Verdacht hatte, dass ich im Krankenhaus meinem Spaß hätte.
Sie arbeitete in diesem KH und kannte Häubchen mit ihrer netten Art.
Die Dusche funktioniert, wenn man will und es gab auch warmes Wasser. ¬†Danke an Vesna. ¬†Auf wundersame Weise war nach meinem Badezimmeraufenthalt mein Bett pl√∂tzlich frisch √ľbergezogen. Jetzt v√∂llig sinnlos!

Es war f√ľr mich klar, dass ich diesen Bau schnellstm√∂glich verlasse. Ich besuchte das √Ąrztezimmer und hatte eine halbe Stunde sp√§ter einen Termin.

12:30 Abgang, mit Duschstuhl und Antischnarchgerät.

Jetzt noch mal f√ľr H√§ubchen pers√∂nlich:
Danke, dass ich diese Station verlassen durfte!!!

Den ganzen Stress f√ľr 2 Untersuchungen und 2 Gespr√§che zwischen 12:00 Uhr- 15:00 Uhr am 1.Tag und¬†einer Nachbesprechung am 2. Tag.

H√§ubchen erinnerte mich sehr an den Pinguin aus dem Film: “Blues Brothers”

Rollituning Part XIII

Sonntag, 22. August 2010

Startseite des Eigude Blog

Wie bereits mehrfach erwähnt (siehe ältere Beiträge Rolliräder), ließ ich mir

Mountainbikerolliräder

bauen.
Ich wollte mit meiner Frau den

Vilsalpsee im Tannheimer Tal in √Ėsterreich

umrunden.
In Verbindung mit meinen Stoßdämpfern ist mein Rolli mit Assistenz  durchaus auf Wanderwegen gut zu fahren/schieben.

Schotterwege und Schlaglöcher sind ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen.
Da stand ich doch plötzlich vor einem mächtigen

Schlammloch

2 Meter breit, 10 cm tief, ca. 5 Meter lang, es war der Weg!!!
Da stößt selbst mein

Outdoorrolli

an seine Grenzen.
Nachdem mir verschiedene Wanderer, die mich nicht f√ľr vollends irre erkl√§rt hatten, was ich auf Ihren Wanderwegen mit meinem Rolli zu suchen h√§tte versicherten, der Weg w√§re nach dem Schlammloch problemlos zu befahren und sie w√ľrden mir helfen, haben wir haben es gewagt.
Neue Handschuhe, egal!
Es wurden keine blöden Fotos gemacht, als ich im Schlamm feststeckte.
Es wurde geschoben und gezogen, bis mein Karren mit mir wieder aus dem Dreck war.

Es mussten zumindest die Greifringe geputzt werden. Da ist es schon hilfreich, wenn man von einer Wanderin in gr√∂√üeren Mengen die Feuchtt√ľcher ihrer Kinder bekommt, die wie sie lustiger Weise erw√§hnte auch noch nach Apfel Pfirsich riechen.
OK, der Rolli war nicht sauber, aber roch gut.

 

Der vermeidlich so gute Weg hatte schnell die nächste Herausforderung parat.
Die Br√ľcke ist zwar nur 1,5 Meter hoch aber die “Rampe” magere
4 Meter lang. Ich möchte am Rande erwähnen, ich musste auf der anderen Seite auch wieder herunter.

(Die Perspektive täuscht).
Ich f√ľhlte mich auf dieser Wanderung so langsam wie Hobbit Frodo aus dem Auenland.

Nach der Hälfte der Seeumrundung wurde der Weg quasi erst zur Landstraße und dann zur asphaltierten Autobahn.

“Die Maus” brauchte mit ihrem wei√üen Taschentuch Stunden, bis mein Rolli wieder sauber war.

Hier kommt die Maus

Sonntag, 21. Februar 2010

Startseite

Wenn man in den Händen und Fingern eine Motorik hat wie die Berliner Mauer, wird man automatisch ordentlich, oder versinkt im totalen Chaos.

In meinem Rollirucksack ist so ziemlich alles, was man zum Überleben in der freien Wildbahn  so braucht.

Es ist f√ľr mich √§u√üerst m√ľhsam, den Rucksack hinter mir abzuh√§ngen und darin rumzuw√ľhlen um etwas zu suchen, das jemand da hinten irgendwo hinein gestopft hat.

Es haben sich wahrscheinlich noch nie Wissenschaftler dar√ľber Gedanken gemacht.

Wo ist an einem Rucksack vorne oder hinten?

Die Frage m√ľsste endg√ľltig einmal gekl√§rt werden.

Ich habe einmal gelernt, vorne ist am Auto immer in Fahrtrichtung wenn man darin sitzt.
R√ľckw√§rts fahren gilt nicht.

Kann ich dies auch auf meinen Rollirucksack √ľbertragen?

Die Rollstuhltaxifahrer haben mich immer gefragt, in welchem Fach meines Rucksacks denn meine Scheckkarte zum Abbuchen der Fahrten wäre?

Das hätte ich auch gerne mal gewusst…..jedes Mal wo anders.

Ist das kleine Fach am Rucksack vorne, oder hinten?

Liegt wahrscheinlich im Sinne des Betrachters.
F√ľr mich sitzend im Rolli ist das Hinten, f√ľr manche Fahrer war das Vorne, oder doch nicht???

Da muste eine Lösung bei. Ich hatte mir beim Besuch des Hessischen Rundfunks

Die Maus

gekauft und diese dann an ein Fach vom Rucksack gehängt.
Ab dem Tag hieß es nur noch:

Bei der Maus!

Im Mausfach!

In der Mausefalle!

 

Der Effekt war ja im Prinzip ganz gut.
Jetzt wird aber so ziemlich alles ins Mausfach gestopft, so dass  da nun das große Chaos herrscht.

Ich muss doch wohl nicht auf Walt Disney umsteigen und mir eine Pl√ľschtier Armada an den Rucksack h√§ngen, damit ich meine Treppenlifterfernbedienung wieder finde.

Spenden von kleinen Rollirucksack- Accessoires mit Schl√ľsselkringel zum Bezeichnen der anderen F√§cher, werden gerne angenommen.

Rollirucksackkleinpl√ľschtierspendenkonto

Irgedwann verwirre ich die Fahrer vollends und h√§nge anstatt “Der Maus”, den “Blauen Elefanten” an den Rucksack ;-)