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Pontonbr├╝cke ├╝ber den Main

Dienstag, 10. September 2013

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Am Wochenende hatten wir in Frankfurt eine gro├če ├ťbung mit insgesamt 1500 freiwilligen Helfern des

THW*, dem Technischen Hilfswerk

Es war ein Informationstag, und es sollte das erste Mal seit Kriegsende 1945 eine 140 m lange Pontonbr├╝cke quer ├╝ber den Main gebaut werden.
Diese sollte dann sp├Ąter f├╝r jeden begehbar sein.

Das musste ich mir nat├╝rlich anschauen und wollte auch eine Probefahrt mit meinem Rolli ├╝ber den Fluss machen. Eine einmalige Angelegenheit.

Die ganze Sache war mir noch nicht ganz geheuer, da mein Rolli derzeit nur zeitlich begrenzt schwimmtauglich ist, von mir reden wir besser nicht…

Ich hatte die Pontonbr├╝cke mit dem Rolli noch nicht von nahen gesehen, als man mir mehr zuf├Ąllig, den Frankfurter Einsatzleiter des THW vorstellte.

Den obersten Chef vor Ort fragte ich gleich einmal, ob denn schon ein Rollstuhlfahrer ├╝ber die Br├╝cke gefahren sein. Er h├Ątte noch keinen gesehen, versicherte mir aber, dass ich mir keine Sorgen machen m├╝sste und dies problemlos funktionieren w├╝rde. Na ja… warten wir mal ab.

Ich ├╝berquerte aber zuerst einmal den Main ├╝ber den

Eisernen Steg,

eine alte Eisenbr├╝cke und Wahrzeichen der Stadt. Dort gibt es auf beiden Seiten einen Aufzug, die Pontonbr├╝cke wurde n├Ąmlich f├╝r 3 h wieder abgebaut, um den Schiffsverkehr durchzulassen. 5 Minuten zu sp├Ąt. Mist…

Glaubt es mir, oder nicht, in dem Moment als ich oben von der Br├╝cke in den Aufzug fuhr um herunterzufahren, ging der Aufzug nicht mehr. War wahrscheinlich seine Rache, ich hatte einmal ├╝ber diesen Aufzug negativ berichtet, siehe ├Ąlteren Blog. Es war schon das 2. mal, dass ich die Treppe nehmen durfte…!!!

Bei 1500 Helfern des THW vor Ort, waren sehr schnell Freiwillige gefunden die mich die Treppe der Br├╝cke im Rolli herunter trugen. Es war eine kleine ungeplante Rettungs├╝bung, nochmals danke von dieser Seite.

Der Aufbau und die Pr├Ązision mit der die einzelnen Pontonboote beim Wiederaufbau der Br├╝cke zusammenpassen, ist beeindruckend.
Die einzelnen Pontonboote und Besatzungen sowie die Helfer kamen aus drei Bundesl├Ąndern.

Als die Pontonbr├╝cke sp├Ąter wieder aufgebaut war, war es ein Erlebnis, dort einmal dar├╝ber zu fahren. F├╝r die mutigen Br├╝cken├╝berquerer gab’s einen gelben THW-Ehrenhut ;-)

Ich brauchte zwar auf beiden Seiten der Br├╝cke von den blauen Jungs Hilfe, denn dort war jeweils eine ca. 30 cm hohe Stufe um aufs Erste, bzw. vom letzten Boot zu kommen, und eine ca 5 Meter lange und 15% steile Rampe, dies stelle aber keine gr├Â├čere Herausforderung dar.

Ich muss aber zugeben dass es mir schon etwas wohler war, als ich wieder das “Rettende Ufer” in Sachsenhausen erreicht hatte.

*THW= (Tausend Hilflose Wichtel)

Eigude- Pranger XI

Dienstag, 4. Januar 2011

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Um die immer wiederkehrende

Dreimonats 10ÔéČ-Praxisgeb├╝hrspende

beim Arzt, komme ich auch bei schlechter Wetterlage einfach nicht herum.
Ich f├╝hle mich dann am Quartalsanfang immer ein bisschen erpresst.

Ohne Spende, kein Dope!

Um ├╝berhaupt spenden zu k├Ânnen, braucht man allein nur f├╝r die Anreise momentan reichlich Doping.
Ich war vor meinem Unfall oft im Winter in den Alpen und bin so einiges gew├Âhnt.
Doch mein gestriger Ausflug mit dem Rolli zum Hausarzt erinnert ein wenig an eine Polarexpedition und das mitten in Frankfurt am Main.
Als ich nach “kaum” erw├Ąhnungsw├╝rdigen Widrigkeiten, irgendwann doch noch in der Stra├če meines Arztes angekommen war, mu├čte nur noch diese

Rollstuhlteststrecke Modell Eisbahn

├╝berwunden werden.
Hier wurde ca. 14 Tage nicht mehr ger├Ąumt. Kein Schnee, alles Eis.

Da kommt das innere Verlangen auf, den Verantwortlichen nackt am Gel├Ąnder rechts anzuketten, bis das Eis von alleine geschmolzen ist!

Auf der anderen Stra├čenseite befindet sich momentan eine f├╝r Langl├Ąufer gut geloipte Pferderennbahn.

Hier geht’s,…├Ą├Ąh..f├Ąhrt man zur