Artikel-Tags: „Behindertenparkplatz“

Nachtrag Hilfsmittel Tipps und Tricks XLIX

Mittwoch, 18. April 2012

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Ich freue mich immer, wenn nicht nur mein Blog gelesen wird, sondern mir auch andere Tipps geschickt werden.

Ich hatte im Blog vom 04.02.2012 berichtet (siehe √§lteren Beitrag), wie schnell bei einer Vollbremsung beim Auto sich der Behindertenparkausweis selbstst√§ndig macht und sich in den L√ľftungsschacht der Windschutzscheibe verabschiedet.

Da hat sich doch ein in der Problematik involvierter Privatmann aus Potsdam Gedanken gemacht und einen

Parkausweishalter

entwickelt. Das Ding ist klasse und bekommt nach mehrwöchigen Dauertest des unbestechlichen (außer mit frischen Nussecken), unabhängigen Rollinator-Testteams, den neuerschaffenen

Roll-On Innovationspreis an der silbernen Steckachse

f√ľr Hilfsmittel verliehen. Bei der Parkausweishalterung handelt es sich um einen aus Plexiglas gefertigten Halter, in den man die g√§ngigen Behindertenparkgenehmigungen, oder auch einen Anwohnerparkausweis einstecken kann.

Dieses Teil hat am unteren Bereich einen Schwalbenschwanz mit dem der Halter in den viel gef√ľrchteten L√ľftungsschlitz gesteckt wird. Dabei kippt das Konstrukt nach oben, so dass der Ausweishalter parallel zur Windschutzscheibe klemmt.

Der Ausweis wird dadurch sehr gut gesehen, kann aber auch bei Bedarf “tetraleicht” jederzeit aus dem Halter genommen werden.

Es handelt um ein gut durchdachtes neues Hilfsmittel, das nicht nur sehr funktional ist, sondern auch einen vern√ľnftigen Preis hat.

Nähere Infos unter www.parkausweishalterung.de

Gef√ľhlte zweihundertste Behindertenparkplatz-Geschichte

Montag, 5. März 2012

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Einer meiner Stammsuperm√§rkte ist der HTI und der Baumarkt IBO, oder so…, mit einer gro√üen gemeinsamen Tiefgarage.

Dort gab es keinen einzigen Behindertenparkplatz, so dass ich mir zur “Aufgabe” gemacht habe, das √ľber die Jahre zu √§ndern und ein bisschen zu nerven.

Man macht sich in einer stark frequentierten Tiefgarage nicht unbedingt beliebt, wenn man sein Auto gleich auf 2 Parkpl√§tze stellt. Da hat man schnell einmal ein sch√∂nes modernes Streifenmuster von einem Schl√ľssel im Autolack, oder wird zur Frau erkl√§rt.

So ein Serviceschalter im Supermarkt ist schon was Schönes.

Seit 2009 fragte ich dort alle paar Monate, wie es denn mit einem Behindertenparkplatz da unten wäre?

Ausnahmsweise holte ich nicht den gro√üen “Kn√ľppel” raus, sondern ging das Projekt, mal sehen w√§r den l√§ngeren “Atem” hat, mit einem inneren Grinsen an.
Das st√§ndig wechselnde Personal am Serviceschalter hat mich ein wenig gest√∂rt, ich h√∂rte immer wieder, da sei etwas in Arbeit…der Hausmeister und so…!!

Beim letzten Mal holte die Servicemitarbeiterin gleich ihren Chef, sie erinnerte sich an einen Rollstuhlfahrer mit derselben Anfrage.

Ungefähr ein Jahr zuvor hatte ich einen rollenden Kollegen, den ich in der Tiefgarage getroffen habe, ein wenig angestachelt, auch ein bisschen das Servicepersonal zu beschäftigen.

Als der Chef kam, erz√§hlte er mir, er kenne das Problem, es g√§be Schwierigkeiten mit dem Besitzer, da durch die Behindertenparkpl√§tze die Gesamtanzahl der Tiefgaragenparkpl√§tze sinken w√ľrde.
Ist schon klar, wie schon erw√§hnt, ich wollte den Kn√ľppel im Sack lassen und nicht gleich mit Gesetzen und Vorschriften um mich werfen.

Ich hatte da die ganze Zeit schon einen speziellen Parkplatz im Auge.

Der Chef fand die Idee, diesen Parkplatz zum Behindertenparkplatz zu erkl√§ren, sofort gut und wollte sich darum k√ľmmern.
Na ja, warten wir mal ab, ich komme wieder ;-)

Am Freitag war ich nach ca. 5 Wochen wieder einmal in der Tiefgarage und freute mich, gleich einen geeigneten Parkplatz gefunden zu haben.

Nach dem Einkauf machte ich noch ein Foto vom vielleicht zuk√ľnftigen Behindertenparkplatz.

Als ich mir gestern die Bilder am PC etwas genauer angesehen habe, wollte ich es kaum glauben, an der Wand hängt tatsächlich ein Rollifahrersymbol.

Eine Bodenmarkierung konnte ich nicht sehen, aber wir fangen mal klein an. Ich bin gespannt, ob ich in diesem Jahr einmal in den Genuss dieses VIP- Parkplatz komme, oder ob ich mich doch nur √ľber Behindertenparkplatzblockierer aufrege.

Ich halte euch auf dem Laufenden!!!

Klickt bei Tags einmal auf Behindertenparkplatz, um andere nette Geschichten zu lesen.

Hilfsmittel Tipps und Tricks XLIX

Samstag, 4. Februar 2012

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Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich Behindertenparkausweise quasi in Luft auflösen können und im Auto nicht mehr gefunden werden.

Diese fallen möglicherweise in Schwarze Löcher. Partielle Verschiebungen im Raum-Zeit-Kontinum sind ja nichts Ungewöhnliches.

Jeder kennt es, wenn man etwas sucht, nicht findet und es plötzlich wieder da ist.

Die Ausweise werden ger√ľchteweise auch Nachts von bed√ľrftigen Gel√§ndewagen- und Cabrio-fahrenden Fu√üg√§ngern gestohlen.
Es gibt aber noch die Variante, dass der Ausweis das Fahrzeug niemals verlassen hat.

Der Ausweis ist nicht weg, den sieht man nur nicht mehr…!!!

Die Teile sind in Folie¬†einlaminiert und daher recht rutschig. Ein paar Mal im Auto kr√§ftig auf die Bremse gedr√ľckt und der Parkausweis verschwindet rasant zwischen Frontscheibe und Autoarmatur, wie in einem Briefkastenschlitz.

Dann ist ein guter Angler, oder die Neubeantragung des VIP-Ausweises gefragt!!!
Den Ausbau der Autoarmatur kann ich niemandem raten, da quietscht hinterher immer irgendetwas.

Mir ist schon durchaus klar, dass die meisten aG’ler (au√üergew√∂hnlich gehbehindert) ihre Parkausweise im Auto irgendwie befestigt haben.

Wenn man aber regelm√§√üig von verschiedenen Personen im Auto mitgenommen wird, sollte der Parkausweis entnehmbar bleiben und kann nicht mit einer ‚ÄěEndl√∂sung‚Äú fixiert werden.

OK…, kann schon…!!!

Als “Endl√∂sung” empfehle ich den Ausweis mit einem durch UV-Licht (da hilft die Sonne mit) aush√§rtenden Spezialkleber, z.B. Loctite 30xx an der Windschutzscheibe¬†festzukleben.

Ein Diebstahl der Parkgenehmigung ist dann nur noch mitsamt der Scheibe möglich. ;-)

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mit einem Freund unterwegs bin und er mit seinem Auto fährt, dass der Armatursprung nach meinem Ausweis nichts Ungewöhnliches ist.

Am einfachsten klebt man ein paar selbstklebende Gummif√ľ√üe oder Antirutschmatte von unten an den Ausweis, oder man steckt¬†ihn wie unten im Bild in eine dicke H√ľlle.

Die Antirutschmatte bekommt man im n√§chsten Baumarkt um die Ecke beim Autozubeh√∂r oder von der Fa. Dycem, (siehe √§ltere Beitr√§ge Hilfsmitteltipp f√ľr Tetras Part I und Part IV), die sehr gute, von mir getestete Hilfsmittel herstellen.

Diese englische spezielle Behindertenparkscheibe f√ľr maximal 3 Stunden Parken, vermutlich wie in Deutschland im eingeschr√§nkten Halteverbot, ist mir neu.

Ich bin derzeit am √ľberlegen, den Behindertenparkausweis mit einer LED-Matrix zu beleuchten, wie es Stefan Raab bei “TV Total” macht, wenn er eine neue CD vorstellt.

Klickt doch mal bei Tags auf “Behindertenparkplatz” um andere sch√∂ne Geschichten zu lesen! ;-)

Nachtrag:

Lest einmal diesen Artikel √ľber einen neuen Parkausweishalter

Eigude Pranger Part XX

Montag, 19. Dezember 2011

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Was¬†ist ein¬†absolutes “Muss” kurz vor Weihnachten?

Nat√ľrlich ein Besuch in den R√§umlichkeiten der n√§chstgelegenen klassischen Postfiliale. Da man mit einer Warteschlange bis auf die Stra√üe rechnen sollte,¬†ist Winterkleidung ¬†ratsam. Es war kaum zu glauben, aber es war nach ein bisschen Hupen auch der 2. Behindertenparkplatz frei und ich hatte die Poolposition, siehe “Astra” unten links.

Ich war direkt ein bisschen entt√§uscht, keine Warteschlange in die K√§lte, und ich war so dick angezogen…!!!

Nach 20 Minuten war ich wieder drau√üen, niemanden √ľber den Fu√ü gefahren und keine Visitenkarten ausgetauscht, das ging schneller, als im Sommer!!!

Es wäre fast ein fast perfekter Post-Abohol-Tag geworden, wenn die da nicht diesen bekifften Bauingenieur gehabt hätten, der die Rampe zwar Barrierefrei, aber nicht Fugenlos entworfen hat. Diese Regenrinne hat ein tolles Design :-(

Das hat schon was, wenn man auf der

Kinderwagen-Rollifahrerrampe

wie im Gully mit den Vorderr√§dern stecken bleibt und sich “destewegen” auch noch das 2.Schienbein bricht.

Muss ich jetzt auch noch eine Petition¬†f√ľr “Fugenlose-Regenrinnengitter auf Rollstuhlrampen” im Deutschen Bundestag einreichen???

Ein guter Tag!!!

Samstag, 17. Dezember 2011

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Vorgestern war ich mal wieder zum Röntgen meines

“Schiefbeinbruchs”

Es war doch tatsächlich noch ein Behindertenparkplatz frei.
Neben mir stand ein Minibus. Ob man will oder nicht, fällt automatisch ein Blick auf die Windschutzscheibe auf der Suche nach dem

“Blauen Derfschein”

(derf= hessisch f√ľr d√ľrfen, erlauben)

Es wurde leider wie so h√§ufig mal wieder vergessen, den Parkausweis auszulegen. Ho, ho, ho… Ich glaube ja auch wieder an den Weihnachtsmann!!
Als ich gerade aus dem Auto draußen war, sprich im Rolli saß, kam in dem Moment eine Dame zu Fuß aus ca. 30 Meter angetrappelt.
Ich lächelte die Dame mit meinem nettesten, ein wenig hämischen, Grinsen an.
Ich verstehe es ja selbst nicht so ganz, aber diese Dame hatte nicht ihren besten Tag. Erst wurde die Schiebet√ľr des Busses schwungvoll drangsaliert, dann sprang sie auf den Fahrersitz, R√ľckw√§rtsgang rein und dann Attacke…
Das Traurige an der Geschichte war nur, dass ein paar Meter hinter ihr anstatt meiner ein nicht zu verachtender Betonpfosten stand. Sie schaffte es, den Pfosten fast zum Umfallen anzuschubsen. Mein Grinsen wurde noch größer, als sie diesen Vorgang auch noch ein 2. Mal wiederholte. ;-)
Mein neuer Freund, dieser

Betonpfosten

Ihre Stoßstange sieht jetzt ein bisschen wie ein Katzenkratzbaum aus.
An diesen Behindertenparkplatz wird sie jetzt regelmäßig erinnert.

Schienbeinbruch

Mein Bruch vom 4.September wächst langsam zusammen- egal, der Tag war gerettet.

Insidertipps f√ľr Behinderten-Parkplatz-Blockierer

Freitag, 2. Dezember 2011

Startseite des Eigude Blog

Es kommt immer wieder vor, dass man als normalignoranter behindertenparkplatzblockierender Fußgänger von irgendwelchen humpelten oder mit dem Rolli dahergefahrenen Behinderten verbal angemacht wird, nur weil man mit seinem Landrover oder Cabriolet auf einen Behindertenparkplatz steht.

Die sollten sich nicht so anstellen, sind doch eh fast alles Rentner, werden von der Allgemeinheit bezahlt und haben genug Zeit sich einen andern Parkplatz zu suchen.

Um diese Auseinandersetzungen k√ľnftig zu vermeiden und weiterhin seinem gottgegebenen Recht auf¬†Parken auf einem Behindertenparkplatz¬†unbehelligt nachzugehen,¬†hat der Verein der

“Europ√§ischen Behindertenparkplatzblockierer e.V.”

einige interne Tipps zur Vorgehensweise beim

“Blauen Parken”

herausgegeben.

1. Man benötigt einen Behindertenparkausweis.

Das Kopieren von g√ľltigen Ausweisen sollte man wegen Urkundenf√§lschung vermeiden. Das Einlaminieren von “Blauen Briefen” und blauen “Sch√ľlerausweisen” um so einen Behindertenparkausweis vorzut√§uschen, hatte nicht den erhofften Erfolg.

Am einfachsten ist es irgend einen sunilen Verwandten zu suchen. Sollte man leider keine Oma haben, die idealer Weise im Koma liegt, ist ein Besuch¬†des n√§chstgelegenen Pflegeheims von N√∂ten. Dort sucht man sich einen Insassen im Rollstuhl mit Altersheimer, f√ľr die man dann sozusagen Behindertenparkpate wird.¬†Der erforderliche Behindertenausweis mit dem Vermerk “aG”, liegt √ľblicherweise in der linken Schublade der Vitrine. Diese Person l√§sst man dann das im Downloadbereich erh√§ltliche Antragsformular unterschreiben, oder signiert selbst. Man erh√§lt nach ca. 4 Wochen auf dem Postweg eine blaue g√ľltige “Parkerleichterung f√ľr Schwerbehinderte”. Damit ist der erste Schritt erreicht.

2. Das richtige Verlassen des PKW’s

Wenn man sich dann mit dem Auto und Ausweis quasi “legal” auf dem Behindertenparkplatz gestellt hat, sollte man nicht wie ein 18 j√§hriger aus dem Auto springen und normal weitergehen. Auf die richtige Technik beim Verlassen des Fahrzeugs kommt es an, um nicht als Nichtbehinderter enttarnt zu werden.
Zum langsamen Aussteigen geh√∂rt zuvor auch das noch langsamere √∂ffnen der Autot√ľr. Leichtes Humpeln ist nicht besoners glaubw√ľrdig, ein starkes nachziehen eines Beines ist ein Muss. Das Mitbringen eines speziellen Behindertenparkplatzrollis ist nicht zwingend n√∂tig. Immer sch√∂n brav √ľben und von den anderen B-Parkplatzblockierern lernen…

3. Der richtige Blick

Immer ein trauriges Gesicht auflegen, am besten Modell: Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Sollten all diese Tipps beherzigt werden, m√ľsste ein Parken vor der Oper oder auch Rathaus immer m√∂glich sein, wenn nicht gerade ein Vereinskollege darauf parkt.

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

3 Behindertenparkplatz-Geschichten an einem Tag!

Mittwoch, 9. November 2011

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Heute kein Gemecker!!!

Ich war Gestern freudig √ľberrascht, dass ich zum R√∂ntgentermin tats√§chlich noch einen der 6 Behindertenparkpl√§tze vor dem Krankenhaus ergatterte.

Neben mir stand so ein fahrendes, schwarzes Einfamilienhaus mit einem Stern auf der K√ľhlerhaube.
Da Geländewagenfahrer häufig vergessen den Parkausweis auszulegen, habe ich kleine Schilchen angefertigt, die ich dann an dessen Auto befestige.

Wer möchte, kann ja auch ein paar dieser Sonderparkausweise verteilen ;-)

Desweiteren hatte ich mein neues Rollstuhlfahrerparkschild am Fenster angebracht (siehe √§lteren Beitrag),das seine Wirkung nach dem Wechsel des “Nebenparkers” derma√üen entfaltete, so dass ich zum Einsteigen richtig viel Platz hatte. Super das Ding.

Als ich gegen sechs Uhr, es war bereits dunkel, vor meiner Haust√ľr mein Auto r√ľckw√§rts in meinen Behindertenparkplatz¬†stellen wollte, fuhr gerade eine Fahrradfahrerin an mir vorbei.

Sie hielt an, kam zu mir und machte mich freundlich darauf aufmerksam, dass dies ein Behindertenparkplatz sei. In diesem Moment, sah sie meinen Rollstuhl und Parkausweis.

Ich bedankte mich bei ihr, sie war wahrscheinlich der Meinung, ich hätte die Markierung im Dunkeln nicht gesehen.

Ihr Verhalten¬†finde¬†ich Vorbildlich und absolut erw√§hnungsw√ľrdig!

Hilfsmittel Tipps und Tricks XLV

Sonntag, 23. Oktober 2011

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Ich komme wieder einmal zu meinem Lieblingsthema zur√ľck,

Behindertenparkplätze!

(Siehe älteren Beiträge).

Ich hatte schon mehrfach den “Worst Case” erlebt, dass sich jemand mit seinem PKW so derma√üen neben mein Auto gestellt hat, dass ich die Fahrert√ľr nicht mehr komplett √∂ffnen konnte, was bei mir mit meinem Rolli ein muss ist.

Um die anderen Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam zu machen, habe ich ein Schild 15 cm x 15 cm mit dem Text : “Bitte Abstand halten” innen am Fenster der T√ľr angebracht, was aber manche Personen auch “nicht sahen”.

Der CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde, Darmstadt), verkauft f√ľr kleines Geld ein

Gelbes Schild, “Bitte Abstand halten!”,

das man wie eine Deutschlandfahne¬†von der Fu√üball-WM nach dem Parken an das Fenster der Fahrert√ľr klemmen kann. Dieses Schild kann man eigentlich nicht mehr √ľbersehen.
Ich finde dieses Teil genial und habe es mir auch sofort bestellt. Aufgrund meines Beinbruches mit Krankenhausaufenthalt…, konnte ein Dauertest noch nicht durchgef√ľhrt werden.

Bezugsquelle:
CBF Darmstadt e.V.
Link: www.cbf-da.de

Dort kann man auch den Behindetentoilettenschl√ľssel (siehe √§lteren Beitrag). beziehen.

Wer sich dann mit seinem Auto immer noch nahe neben einen stellt, erkl√§re ich¬†auch f√ľr behindert, n√§mlich blind, chronische Offroaddemenz, oder¬†eine unheilbare physische Erkrankung.

Nachtrag:

Eine Garantie kann nicht √ľbernommen werden,¬†hi, hi…lest den Kommentar von Robo :-)

Designer-Behindertenparkplatz

Dienstag, 6. September 2011

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Bei mir manifestiert (schönes Fremdwort), sich langsam die Meinung, dass die Behindertenparkplatzplaner stärkere Tabletten nehmen als ich selbst, was durchaus eine Leistung wäre.

Ein großer Elektrofachmarkt mit dem orangenen Planeten hat in Frankfurt einen mehr als erwähnenswerten Behindertenparkplatz in seiner Tiefgarage.

Man folgt der durchaus guten Beschilderung immer im Kreis herum in die Tiefe zum untersten Parkdeck, was mich durchaus an den Roman “Reise zum Mittelpunkt der Erde” von Jule Verne erinnerte.

√úber eine eventuelle Evakuierung seines Rollstuhls, braucht man sich keine Gedanken zu machen, da man dort unten sowieso das einzig menschliche Wesen ist und die Rampe zum rettenden Aufzug, wegen ihrer Steilheit¬†von vielen Rollifahrern sowieso nicht erklommen werden kann. Die Autoeinfahrt hinaufzufahren, w√§re nat√ľrlich f√ľr jeden Paralympicteilnehmer keine Schwierigkeit.

Beim nächsten Mal werde ich mich vorsichtshalber mit genug Wasser und Lebensmitteln eindecken.

Es ist zwar durchaus richtig, dass ein Rollifahrer sitzend kaum die 150cm erreicht, dies hat aber wenig mit der H√∂he unserer PKW’s zu tun, die wir fahren.

Porsche, Ferrari und Maserati Cabriolets sind als Rollstuhlfahrer eher die selteneren Handgas-Autos, sofern man nicht gerade ein BG- Patient ist.

Man hat zwar ein komplettes Parkdeck zum Abstellen seines Fahrzeuges zur Verf√ľgung, aber eingezeichnet ist ein Behindertenparkplatz mit einer partiellen Deckenh√∂he von nur ca. 1,60cm.

Fazit:

Der Besuch der Tiefgarage ist aufgrund ihres Ambientes durchaus reizvoll. Man sollt aber davon absehen, wenn man den Markt alleine als Rollstuhlfahrer wirklich “betreten” m√∂chte.

Sehr lobenswert ist das Behindertensymbol, dass in seinem Design eine gewisse Freundlichkeit ausstrahlt.

Meckern lohnt sich! Einfach toll Part V

Montag, 29. August 2011

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Von meinen Behindertenparkplatz- Safaris habe ich bereits reichlich berichtet (siehe älteren Beitrag).

Der Discounter mit dem gro√üen “L”, auf dessen Parkplatz sich die sch√∂nsten “Geschichten” begaben,¬†wurde auf Anregung von mir das Behindertenparkplatz-Schild versetzt.

Besonders Lobenswert ist auch die Reanimierung der Rollifahrer-Symbole auf dem Boden.

Die Markierung ist Top!!!

Eine kleine Mail mit Bildern an die Hauptstelle, ein supernetter telefonischer R√ľckruf und es wurde sich der Problematik angenommen.

Ich wei√ü, es klingt aus meiner “Feder” ein wenig paradox, aber nicht immer nur meckern, sprecht die M√§ngel an den entsprechenden Stellen an, es ist oft so einfach, etwas zu ver√§ndern.

Ich muss aber noch berichten, dass ich aller nettester Weise, als ich aus dem Supermarkt kam,¬†einem ca. 30 Jahre alten Fahrer eines Autos mit dem Stern verk√ľndete, dass er auf einem Behindertenparkplatz stehe. Er entschuldigte sich mehrfach, er h√§tte nichts gesehen. Diese partielle Blindheit scheint¬†sehr verbreitet zu sein.¬†Ich glaube an den Osterhasen und den Weihnachtsmann und jetzt auch¬† ihm…

Extrablatt!!

Mittwoch, 17. August 2011

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Durch die unablässige Falscharkerei von unberechtigten Personen auf Behindertenparkplätzen kam es leider zum Unvermeidlichen.

Kollektiver Selbstmord der Behindertenparkplatzsymbole!

Der¬†silberne Wagen auf dem ersten Bild¬†hat einen Ausweis, der Fahrer¬†des schwarzen Wagens leidet an¬†der weit verbreiteten chronischen “Offroad-Demenz”.

Bitte parkt alle auf Behindertenparkplätzen, dann kann ich meine Blutdrucktabletten absetzen!

Montag, 8. August 2011

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Ich fahre euch bestimmt mit meinen Behindertenparkplatzgeschichten auf Dauer auf den Sack, aber dieses “M√§rchen”, mal wieder auf dem Parkplatz des Supermarkts mit dem gro√üen L, kann ich euch nicht vorenthalten.

Die vorderen 2 von 4 gegen√ľberliegenden Behindertenparkpl√§tzen waren durch BPB’s* belegt. Ich stellte mich mit entsprechend gro√üen Abstand, damit ich die T√ľr komplett √∂ffnen konnte, auf den Nachbarparkplatz. So weit so gut.

Als ich mit meiner Frau aus dem Supermarkt kam, stieg mein Blutdruck rasant an. Da hat sich doch während ich einkaufen war , jemand sich mit seiner Huddel noch neben mein Auto gequetscht.

Die vordere Karre war mittlerweile zwar weg, das hat mich aber auch nicht weiter gebracht. Es war ein

Déjà-vu

 (siehe älterer Artikel).

Meine Frau verstaute die Eink√§ufe im Kofferraum, w√§hrend ich recht rasant wiederum in den Supermarkt fuhr und im Stile eines Marktschreiers, das Nummernschild des Fahrzeugs verk√ľndete.

Als ich nach dieser Ehrenrunde an der Kasse ankam, sah ich, dass drau√üen an meinem neuen Lieblingsauto, 2 Jungs Anfang 20 Jahre standen, die von meiner Frau gerade “belehrt” wurden .

Sie erschienen einsichtig, doch ich konnte es nicht unterdr√ľcken, als ich drau√üen auf sie losfuhr, sie lautstark nach dem “Pfeifen” meines k√ľrzlich verstorbenen “Hausschweins” zu Fragen.

Dem Fahrer war die Situation sichtlich unangenehm und er entschuldigte sich mehrfach, was mir so langsam unangenehm wurde. Es sagte, er h√§tte nicht gesehen, dass er sich auf einen Behindertenparkplatz gestellt hatte. Ich monierte die schlechte Markierung vor ein paar Wochen bereits und man versprach, dies zu √Ąndern (siehe √§lteren Artikel).

Ich glaubte ihm.

F√ľr mich war der kleine Disput schon l√§ngst erledigt, als er den Kofferraum aufmachte, einen Schoko- und einen Vanillepudding mit Sahne herausholte und mir diese, als Entschuldigung unbedingt geben wollte.

Ich verneinte dies nat√ľrlich, es war besch√§mend und mir tat mein Gemecker jetzt schon leid.

Die 2 Jungs fuhren weg und was stand auf meiner Hutablage,

2 Sahnepuddings.

1 Minute sp√§ter stellte sich so ein Typ, ca. 45 Jahre alt mit seinem schwarzen, fahrenden Einfamilienhaus (Gel√§ndewagen) direkt vor mich auf den gegen√ľberliegenden Behindertenparkplatz. Ich fragte ihn, ob er wisse, dass dies ein Behindertenparkplatz sei. Er bejahte dies, sagte er sei behindert. Dann fuhr er murrend wieder weg, als ich ihn auf den Parkausweis ansprach.

Hat jemand eine Idee, um welche Behinderung es sich handel könnte?
Schreibt mal einen Kommentar.

*Behindertenparkplatzblokierer

Nachtrag 13:08.11: “Puddingbeute”¬†hat geschmeckt! ¬†;-)¬†

Hier geht’s,…√§√§h..f√§hrt man zur

Eigude Pranger IX

Donnerstag, 28. Juli 2011

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Möchte diese internationale Hotelkette speziell Rollstuhlfahrer ansprechen?

Werbefahrzeug

Orgilaltext der E-Mail an das Unternehmen auf der Fahrert√ľr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wollte Sie darauf aufmerksam machen, dass diese Art der “Werbung” (siehe Fotos) bei uns Rollstuhlfahrern nicht sehr gut ankommt, zumal mit Ihrem Fahrzeug gleich zwei Behindertenparkpl√§tze auf einmal zu blockiert wurden.

Als Ihr Fahrzeug kam, stand ich auch noch mit meinem Rollstuhl beim Einsteigen neben meinem PKW auf dem Nachbarparkplatz!

Klickt bei Tags einmal auf Behindertenparkplatz, um andere “nette” Storys zu lesen.

Neulich vor dem Supermarkt mit dem gro√üen “L”

Donnerstag, 21. Juli 2011

Frontpage

Es gilt auf  auf diesem Parkplatz die STVO!!!

Dort sind am Eingang 4 ausgewiesene Behindertenparkpl√§tze. Jeweils 2 St√ľck gegen√ľber.

Nach dem Einkauf, ich hatte mich ohne schlechtes Gewissen auf einen dieser Parkplätze gestellt, staunte ich nicht schlecht.

Da hat es doch jemand geschafft, sich mit einem “Smart” auf die gegen√ľberliegenden 2 Behindertenparkpl√§tze so hin zu stellen, dass beide Parkpl√§tze blockiert waren. Das war eine echte Leistung, bemerkenswert.

Ich war leider zu langsam, die Kreativ-Parkerin kam gerade aus dem Supermarkt, als ich noch nach meiner Kamera w√ľhle. Ich sa√ü leider schon im Auto, so ein Pech, oder auch Gl√ľck f√ľr die Dame.!!!

Meine Frau fragte die Dame, warum sie auf den Behindertenparkplätzen stehe?

Diese Parkpl√§tze, seien f√ľr¬† Personen, die nicht “Laufen”¬†k√∂nten und nicht f√ľr Personen die nicht “Einparken” k√∂nnten!!

Sie antwortete, wo dies denn “stehe”, dass dies ein Behindertenparkplatz sei???

Ich br√ľllte nur noch aus dem Auto raus: Sie “stehen” darauf.

Sie stand mit ihren F√ľ√üen auf dem

Rollstuhlfahrersymbol!!!

  

Ich muss ja zugeben, das Symbol ist wirklich etwas “abgeschrabbelt”.

Dies bez√ľglich habe ich habe die Firma L. informiert. Man hatte sich bei mir telefonisch gemeldet und versicherte mir glaubhaft, man w√ľrde das Symbol schnellstm√∂glich erneuern und die Beschilderung verbessern, damit sich nicht wieder jemand “ausversehen” auf einen Behindertenparkplatz stellt.

Die Firma L. hatte bereits vor 2 Jahren einen Bordstein entfernt und einen Weg angehoben, auf die ich sie aufmerksam gemacht hatte.

Sehr kundenfreundlich, dies bez√ľglich eine sehr lobenswerte Firma.

√úbrigens, Sehbehinderte sind berechtigt, mit dem Auto auf Behindertenparkpl√§tzen stehen, sind dann aber √ľblicherweise nicht der Fahrer.

Link: Alt aber unschlagbar gut!!!
Fußgänger parken auf einem Behindertenparkplatz!!!
Sie bekommen unfreiwillig Hilfe beim Verlassen des Autos durch Theo West (RTL).

Eigude-Pranger XVIII

Mittwoch, 20. Juli 2011

Startseite des Eigude Blog

Heute ein paar inovative Ideen, meiner Stadt Frankfurt am Main!!!

Gullydeckel

werden netter Weise im Stra√üenbau immer, mit den “Schlitzen” in Fahrtrichtung¬†des Weges¬†eingebaut. In diesem Fall, damit der Rollifahrer mit den Vorderr√§dern in die Schlitze hinein fahren kann und dann nicht wegrollt, wenn er auf den Aufzug wartet.¬† Leider wurde vergessen, den “Wartegully” zu Beleuchten, wird aber bestimmt in den n√§chsten Tagen realisiert.

 

Wir Rollifahrer freuen sich √ľber jedes St√ľckchen Kopfsteinpflaster. Es¬†ist f√ľr¬†uns besser als manche Medikamente. Das Geholper f√∂rdert hervorragend die Verdauung.

Besonders lobenswert ist daher auch dieser

“Neue Behindertenparkplatz”

Er wurde nach neusten Erkenntnissen im Handicapbereich konzeptioniert. Man beachte die wahrscheinlich extra nicht geschlossenen Fugen zwischen den Steinen, damit der Rolli beim Aussteigen nicht wegrollt . Nach dem Aussteigen, bleibt man “sicher” neben dem Auto “shen”. Die unteschiedlichen H√∂hen der Steine erleichtert den Auto- Bodentransfer, da der Rolli ergonomisch auf 3 R√§dern steht. Besonders lobenswert ist, dass die Bordsteinkanten weder zur Stra√üe, noch zum B√ľrgersteig¬†bodengleich sind, damit das Bordsteinspringen ge√ľbt¬† werden kann.

Die Breite der Fugen haben exakt die Breite der Rollir√§der, da hat sich jemand richtig M√ľhe gegeben.

Danke “Stra√üenverkehrsamt Frankfurt”, ich bin stolz auf euch!!!¬†